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Abschließende Bemerkungen zur Ethik der Forschung

  • Gerhard Raab
  • Alexander Unger
  • Fritz Unger

Zusammenfassung

Es mögen abschließend einige Anmerkungen zum Thema der Ethik in der Marketing-Forschung angebracht sein. Die Verfahren, insbes. diejenigen, die wir im Zusammenhang mit Mikrotest-märkten dargestellt haben, machen technisch den sog. „gläsernen Konsumenten“ möglich. Nach persönlicher Auffassung der Verfasser ist die Verwertung der dargestellten Technologien in der Praxis der Marktforschung, ebenso wie für wissenschaftliche Zwecke der Konsumforschung unter bestimmten Bedingungen relativ unproblematisch und vertretbar:
  • Die Haushalte sind wissentlich und freiwillig Mitglieder in einem Haushaltspanel.

  • Die Analyse des Konsums üblicher Markenartikel usw. erscheint ebenfalls unbedenklich.

  • Die Täuschung der Versuchspersonen über den Zweck der Untersuchung erfolgt nur in dem Maße, wie es notwendig ist, um Untersuchungsergebnisse durch Kenntnis der Versuchspersonen nicht zu verfälschen.

  • Die Daten dürfen in keiner Weise bezogen auf einzelne Haushalte ausgewertet werden, es geht nur um aggregierte Daten.

  • In gar keiner Weise dürfen die Daten von den erhebenden Instituten Haushaltsindividuell weitergegeben werden.

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Literatur

  1. Irle, M.: Marktpsychologische Forschung: Ethik und Recht. In: Irle, M. (Hrsg.): Marktpsychologie ( 2. Halbband). Göttingen, Toronto, Zürich: 1983, 835–859.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Gerhard Raab
    • 1
  • Alexander Unger
    • 2
  • Fritz Unger
    • 3
  1. 1.LudwigshafenDeutschland
  2. 2.MannheimDeutschland
  3. 3.HemsbachDeutschland

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