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Datenkommunikation

  • Hans R. Kranz

Zusammenfassung

Die Anlagen der Gebäudeausrüstung waren bis weit in die siebziger Jahre hinein mit analog wirkenden Regelgeräten und verdrahtungsprogrammierten Schätzsteuerungen ausgerüstet. Zentral anzuordnende Informationen mußten mit mindestens einem Adernpaar je Anzeige oder Meldung verdrahtet werden. Die Folge waren unüberschaubare Kabelbündel und damit auch Brandlasten. Ende der sechziger Jahre ermöglichte die Zentrale Leittechnik (ZLT) erstmals wirtschaftlich, d.h. mit adernsparender Übertragungstechnik, die zentrale Überwachung und übergeordnete Steuerung der betriebstechnischen Anlagen von ausgedehnten Gebäudekomplexen. Auf die adernsparende Datenübertragung für die ZLT war man stolz. Kam man doch schon, je nach Adressierungsumfang, mit 60 bis zu 180 Adernpaaren aus. Das Kabel war das berühmte Stammkabel des jeweiligen Herstellers (das „Kupferbergwerk“ der frühen Jahre). Durch die Art der Matrixschaltung fand im Markt eine Produktdifferenzierung, aber auch ein Schutz vor fremden Unterstationen an der Leitzentrale statt. Als Übertragungsmedium diente meist Fernmelde-Installationskabel J-Y(St)Y oder herstellerspezifisches Spezialkabel, z. B. mit integrierten Kupfer-Konstantan-Thermoelement-Meßadern und Sprechleitungen.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Hans R. Kranz

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