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Deistischer und theistischer Konstitutionalismus

  • Carl-Joachim Friedrich
Chapter
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Part of the Demokratische Existenz heute book series (DEH, volume 14)

Zusammenfassung

In seiner Kritik der praktischen Vernunft bemerkt Kant, daß zur Religion Kenntnis und Verständnis darüber gehört, daß alle Pflichten Gebote Gottes sind, daß sie aber nicht willkürliche Gebote eines fremden Willens, sondern wesentliche Gesetze jeden freien Willens sind, die nichtsdestoweniger als Befehle des höchsten Wesens betrachtet werden müssen.1 Eine solche Beschreibung der Religion im Hinblick auf den Menschen und die Tugenden ist nicht ausgesprochen deistisch und thei-stisch sondern deutet an, daß beide in Kants endgültiger Formulierung transzendiert sind. Das hängt natürlich in etwa von der Interpretation dieser Bezeichnungen ab. In dem genau definierten philosophischen Sinn bedeutet Theismus, daß Gott beständig in der Welt wirkt, Mensch und Natur beeinflußt, wogegen nach dem Deismus Gott die Welt erschaffen und »die Uhr aufgezogen«, ihr ihre »Bewegungsgesetze« gegeben hat, sich aber nicht direkt einmischen kann. In der Tat hat der Deismus die rationale Komponente aus den theologischen Lehren eines Thomas von Aquin und Hooker herausgelöst und sie zum Kern der »natürlichen« Religion gemacht. Diese natürliche Religion ist der Ausdruck der Vernunft als dem »natürlichen Licht«; als solche haben sie alle Menschen, und jeder kann sie entdecken und übernehmen.

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Literatur

  1. 1.
    Kritik der Praktischen Vernunft, 1. Teil, 2. Buch, 2. Hauptstück, Kap. V in Cassirers Ausgabe von Immanuel Kants Werke, V, 140.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu Edward Herbert, First Lord of Cherbury, De Religione Laici (1645). »1. Esse aliquod supremum numen. 2. Numen illud coli debere. Google Scholar
  3. 3.
    Virtutem, cum pietate conjunctam, optimam esse rationem cultus divini.Google Scholar
  4. 4. Resipiscendum esse a peccatis. 5. Dari praemium, vel poenam post harte vitam transaetam.« Zitiert aus Locke, An Essay Concerning Human Understanding (1790), Buch 1, Kap. III, § 19. Die Arbeit wird fortan als Essay bezeichnet, die große römische Zahl gibt das Buch, eine kleine römische Zahl das Kapitel, eine arabische den Paragraphen wieder. Ich habe die sechste Folioausgabe von 1759 benutzt.Google Scholar
  5. 3.
    Essay, IV, ix, 2. Ober Locke im allgemeinen vgl. abgesehen von den klassischen Arbeiten von Bourne (1876) und Aaron (1936, 1955) Maurice Cran-stons wichtiges Buch, John Locke: A Biography (1957), das sich auf viel neues Material stützt und ein neues Bild des Menschen entwirft. Denn für den politischen und konstitutionellen Theoretiker haben die Treatises on Civil Government und insbesondere der zweite mit dem Titel »An Essay concerning the True Original, Extent and End of Civil Government« neue Bedeutung gewonnen, die auf die Herausgeberarbeit von Peter Laslett zurückgeht, dessen kritische Ausgabe (1962) auch eine sehr gelehrte Einleitung enthält. Neben den »Treatises on Civil Government« haben wir als Ergebnis der sorgfältigen Herausgeberarbeit W. von Leydens einen besseren Überblick über Lockes Ansichten über das Naturrecht, oder zumindest ihren Ursprung, aus den Essays on the Law of Nature, Hrsg. Leyden (1954). Natürlich sind Leydens Ansichten nicht unwidersprochen geblieben; vgl. die Arbeit von J. Yolten, »Locke on the Law of Nature«, Philosophical Review, LXVII (1958), 477–498. Dennoch enthält Leydens gründliche Einleitung einen wichtigen Kommentar zu Lockes Rechtsphilosophie. Schließlich möge auch J. W. Gough, Locke’s Political Philosophy (1950) erwähnt werden.Google Scholar
  6. 4.
    Essay, IV, x, 1.Google Scholar
  7. 5.
    Vgl. zu dieser frühen Arbeit die Ausgabe von W. von Leyden, die den lateinischen Text, eine Übersetzung und eine gründliche Einleitung von großem Wert enthält. Abgesehen von diesem Werk habe ich Richard H. Coxs »Locke’s Design for Justice« und Raymond Polins »Locke on Justice«, beide in Nomos, VI, Justice, mit großem Gewinn benutzt. Vgl. auch des letzteren La Politique Morale de John Locke (1960) und des ersteren Locke on War and Peace (1960), bes. Kap. II.Google Scholar
  8. 6.
    Leyden, a. a. O., S. 45. Vgl. auch die folgenden Seiten über das, was im Text gesagt wird. Ich stimme weitgehend mit dem Verfasser überein. Das nächste Zitat findet sich auf S. 46 und 48.Google Scholar
  9. 7.
    Wir können hier nicht Lockes Gottesbeweis entwickeln; es handelt sich um ein Argument e contrario, das sich auf die Voraussetzung der Ewigkeit gründet, die zwingend ist im Gegensatz zum materiellen Sein, und dieGoogle Scholar
  10. Fortsetzung Fußnote 7Google Scholar
  11. Unmöglichkeit der Erschaffung der Welt aus dem Nichts. Es ist von Kant, in seiner Kritik der Reinen Vernunft, Hrsg. Cassirer (Werke, Band III), I, I. Teil, 2. Abtl., 3. Hauptstück, 5. und 6. Abschnitt (im folgenden zitiert als KR, I, I, 2, 3, 5, mit der Seitenzahl nach der Cassirer Ausgabe) widerlegt worden. Diese Abschnitte finden sich auf S. 416–433 und behandeln den kosmologischen und physikotheologischen Beweis, welch letzterer der erste der beiden obigen Beweise ist.Google Scholar
  12. 8.
    Polin, a.a.O., Kap. VII S. 251: »Lorsqu’on a pratiqué longuement les oeuvres de Locke, qu’on les a prises et reprises en tout sens, on garde pardessus tout l’impression d’un grand effort de justice très raisonnable, très réfléchi, très mesuré, mais très humain.« Polin bemerkt, daß das Wort »Gerechtigkeit« nicht oft vorkommt und im Index seiner Werke fehlt.Google Scholar
  13. 9.
    Cox, a. a. O., Kap. II. Er faßt sein Argument, auf das in diesem Kapitel im obigen Absatz hingewiesen wird, in folgendem Satz zusammen: »Diese (nämlich Lockes) positive Lehre verringert wiederum allmählich die Abhängigkeit der Prinzipien der bürgerlichen Regierung von den religiösen Dogmen, bis am Ende deutlich wird, daß die bürgerliche Regierung nur auf den Wünschen und Rechten der Menschen beruht, ohne Rücksicht auf jene Doktrin.« Ich erwähne das, weil das Kapitel offensichtlich nur »Den Zustand der Natur und das Gesetz der Natur« behandelt. Die zugrunde liegende Behauptung, daß Locke mit Hobbes im wesentlichen übereinstimmt, hat Laslett in der oben zitierten Einleitung seines Buches (Ziff. 3) erfolgreich widerlegt, und Leyden hatte es in seiner Ausgabe vorweggenommen.Google Scholar
  14. 10.
    Cox. a. a. O., S. 62. Die Formulierungen in dem Kapitel verwirren durch den inquisitorischen Ton, der sich in der wiederholten Verwendung von Adjektiven wie »überraschend«, »delikat« und »oberflächlich betrachtet« zeigt. Der Hinweis auf Josiah Tuckers A Treatise Concerning Civil Government (1781) und Jonathan Edwards und andere Autoren inquisitorischer Prägung ist aufschlußreich. Das folgende Zitat stammt aus der gleichen Quelle.Google Scholar
  15. 11.
    Henry Sidgwick, Outlines of the History of Ethics (1901) und A. J. Car-lyle, A History of Medieval Political Theory in the West, Bd. I (1903) können nicht, wie Cox es tut, als Gegenbeweis angeführt werden; ihre Darstellungen beziehen sich auf bestimmte Lehren und erkennen nur die Verbindung zum Stoizismus an, die Locke mit der gesamten christlichen Tradition teilt.Google Scholar
  16. 12.
    Naturrecht, V, S. 168: »justitia, eximia illa lex naturae et omnis societatis vinculum.« Meine eigene Übersetzung.Google Scholar
  17. 13.
    Zweite Abhandlung, Abs. 57, aus dem die folgenden Zitate stammen.Google Scholar
  18. 14.
    A.a. O., Abs. 63. In den dazwischen liegenden Absätzen zeigt Locke, warum Kinder unter der elterlichen Herrschaft leben, warum diese endet und weshalb die Kinder, wenn sie erwachsen sind, nicht mehr darunter leben. »So werden wir frei geboren, wie wir auch vernünftig geboren werden...« (61) Die Darstellung geht weiter über verschiedene Absätze bis zu Nr. 76. Daß Gottes Allmacht mit Gottes Willen in Einklang gebracht werden kann, bekräftigt Locke an vielen Stellen, jedoch ohne uns, wie Laslett sagt, »genau zu zeigen, wie. Locke ist berühmt für seine Erklärung, daß diese Frage seine Kräfte übersteige.« (a. a. O., S. 93).Google Scholar
  19. 15.
    Denn, wie Leyden sehr richtig sagt, für Locke (im Naturrecht, 56) hieß »die Tatsache, daß moralische Prinzipien aus der menschlichen Natur ableitet werden können nicht, daß sie nicht auch Gottes Gebote sind.« Das gleiche gilt für Thomas von Aquin, Calvin und Hooker. Die Hinweise für diese Gleichsetzung von »dem Gesetz Gottes und dem der Natur« auf die Heilige Schrift und die Vernunft sind zahlreich in Lockes Schrift. Vgl. die folgenden Bezüge in der Abhandlung: I, 4, 16–17, 56, 60, 89–90, 93, 111, 116, 119, 126, 166; II, 1, 8, 25–26, 52, 56–58, 66, 135, 142, 172, 195. Cox zitiert dieselben Absätze und gibt einen Abriß vom Inhalt, aber nur, um sie als »oberflächlich« abzutun.Google Scholar
  20. 16.
    Die Lehre der Stoa darüber ist manchmal doppelsinnig aber die bedeutendste Ansicht, wie etwa die Ciceros, ist elitär, wie sich in dem Begriff eines »Staates der Weisen« zeigt— eine Art Vorwegnähme des Begriffs der unsichtbaren Kirche. Das Ganze enthält eine fazinierende Dialektik; denn die unsichtbare Kirche ist eine Anti-Elite, soweit diese Welt in Frage steht.Google Scholar
  21. 17.
    W. von Leyden hat in seiner Einleitung zum Naturrecht auf S. 21 ff. gezeigt, daß »Lockes Haltung gegenüber der Toleranz bereits definiert« war im Jahre 1559. Sie stellt eines der Hauptthemen seines politischen Denkens dar.Google Scholar
  22. 18.
    Abhandlung II, 97 ff. Auf Abschnitten wie diesem sind ungewöhnliche Behauptungen aufgebaut worden. Vgl. besonders Willmoore Kendall, John Locke and the Doctrine of Majority Rule (1941); vor kurzem hat sie C. B. MacPherson in seinem Buch The Political Theory of Possessive IndividualismHobbes to Locke (1962) übernommen, der auf S. 195 von Kendall schreibt: »Er vertritt nachdrücklich den Standpunkt, daß Lockes Theorie fast dahin geht, die Souveränität ganz der bürgerlichen Gesellschaft zu übertragen, d. h. in der Tat der Mehrheit des Volkes. Gegenüber dieser Souveränität der Mehrheit, heißt es, hat der einzelne keine Rechte. Für diese Auslegung von Locke kann umfangreiches Beweismaterial zitiert werden.«Google Scholar
  23. 19.
    Vgl. Polin, a. a. O., S. 252 und das ganze Kapitel VII.Google Scholar
  24. 20.
    Eine glänzend zusammengestellte Dokumentation und eine gute Einleitung enthält Charles Blitzer, The Commonwealth of England, 1641–1660 (1963); vgl. auch mein »Das Zeitalter des Barock« (1952), Kap. X und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  25. 21.
    Thomas Hobbes, Leviathan, Kap. XIV. Vgl. auch Kap. XXXXI, wo es heißt, daß Gottes »Recht der Natur« aus »seiner unwiderstehlichen Macht abgeleitet« und daher ohne Grenzen ist.Google Scholar
  26. 22.
    Leviathan, Kap. XVII. Hobbes definiert diese Mächte durch freie Wiedergabe der traditionellen jura majestatis. Google Scholar
  27. 23.
    Abhandlung II, 149. Vgl. meine Wiedergabe in Constitutional Government and Democracy (1950), S. 130, wo die Frage eines »angeborenen« Rechtes verändert wird dadurch, daß es auf die bestehende Macht bezogen wird. Leo Strauss, Natural Right and History (1953) verwischt den deutlichenGoogle Scholar
  28. Fortsetzung Fußnote 23Google Scholar
  29. Unterschied, weil er das Selbst bei Hobbes und Locke gleichsetzt; sie sind verschieden.Google Scholar
  30. 24.
    Die Grundlagen der Verfassungen für eine Regierung von Carolina, bes. Art. 97. Locke arbeitete bei dem Entwurf dieser Pläne mit.Google Scholar
  31. 25.
    Über die Entwicklung der Idee der Toleranz in England vgl. W. K. Jordan, The Development of Religious Toleration in England in vier Bänden (1932, 1936, 1938, 1940). Die Abhandlung geht bis 1660 und schließt John Locke nicht ein.Google Scholar
  32. 26.
    Cranston, a. a. O., Ziff. 3, S. 124–126. Cranston fügt am Schluß seiner Darstellung des Latitudinarismus und des Piatonismus der Cambridger Schule den klugen Kommentar hinzu: »Locke hat niemals den Fehler (der Platonisten) gemacht, die Philosophie als emotionalen Ersatz für die Religion anzusehen.« (S. 128).Google Scholar
  33. 27.
    Benjamin Whichcote, Moral and Religious Aphorisms (1753), Ziff. 457.Google Scholar
  34. 28.
    Kants Werke werden hier nach der Ausgabe von Ernst Cassirer, Immanuel Kants Werke (10 Bde, 1922) zitiert. Über den allgemeinen Hintergrund und eine angemessene Untersuchung vgl. Bd X dieser Ausgabe, der den Titel Kants Leben und Lehre (1923) trägt. Die Literatur über Kant istGoogle Scholar
  35. Fortsetzung Fußnote 28Google Scholar
  36. natürlich riesig. A. D. Lindsays Kant (1934) und N. Hartmann, Die Philosophie des deutschen Idealismus, Bd. I (1923) sind für mich wichtig.Google Scholar
  37. 29.
    In Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunfi, 4. Stück, 2. Abschnitt, Paragraph 4 (Werke, a. a. O., VI, 336). Kant wiederholt in diesem Zusammenhang das bekannte Wort: was du für zweifelhaft hältst, das tue nicht (»quod dubitas, ne feceris« — Plinius), und zeigt, daß dieses Wort sich auf moralische Bedenken bezieht und nicht auf zweckdienliche, wie heute oft gemeint wird.Google Scholar
  38. 30.
    Am Ende von Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes (1763); vorher hatte er bestätigt, daß der ontologische Beweis ein bloß »logischer« sei.Google Scholar
  39. 31.
    Kritik der Praktischen Vernunft, in Werke, V, 1–176.Google Scholar
  40. 32.
    Die ausführlichste dieser Kritiken enthält Max Scheler, Der Formalismus in der Ethik und die Materiale Wertethik (1916).Google Scholar
  41. 33.
    Grundlegung der Metaphysik der Sitten, Abschn. 2 (Werke IV, 287). Über die ausführliche Darstellung des folgenden vgl. mein Buch Inevitable Peace, Kap. VI, bes. S. 174 ff.Google Scholar
  42. 34.
    Die Kritik der Urteilskraft (1793) in Werke, V, 233–568. Die Arbeit ist als die »krönende Leistung« gefeiert und als Widerlegung der beiden anderen Kritiken beanstandet worden. Es ist vielleicht angemessener, zu sagen, daß diese Kritik den kantischen »kritischen Rationalismus« im Sinne des mittelalterlichen Rationalismus vervollständigt.Google Scholar
  43. 35.
    Ausgehend von der Grundlegung und von der Kritik der Praktischen Vernunft bildet Kants Rechtsphilosophie den ersten Teil seiner Metaphysik der Sitten (1797), Werke, VII, 1–180. Hans Kelsen hat seine »reine« Rechtstheorie auf der Kantschen Dichotomie von Tatsache und Norm aufgebaut, hat aber dann, anders als Kant, versucht, sie in dem oben angegebenen Zitat auf die »empirische Vielfalt von Fällen« anzuwenden — ein höchst zweifelhaftes Verfahren. Vgl. mein Buch Die Rechtsphilosophie in historischer Perspektive (1963), besonders Kap. XIV, S. 171 ff., wo etwas ausführlicher auf Kelsen Bezug genommen wird. Die Zitate im Text dieser Untersuchung sind aus der Metaphysik..., S. 17, 14 und 31 ff.Google Scholar
  44. 86.
    Metaphysik, a. a. O., S. 38–39. Das folgende Zitat findet sich auf S. 47.Google Scholar
  45. 87.
    Werke, V, 174.Google Scholar
  46. 38.
    Der Streit der Fakultäten, 2. Abschn. Werke, VII, 400. Der Abschnitt handelt von dem Streit zwischen der philosophischen und der juristischen Fakultät.Google Scholar
  47. 39.
    Tractatus Tbeologico-Politicus, Kap. XVI (Meiner, Hamburg, 1955).Google Scholar
  48. 40.
    Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, 1784, in Werke, IV, 151 ff. Das Zitat findet sich auf Seite 162, das folgende auf S. 163.Google Scholar
  49. 41.
    Eine ausführliche Darstellung und den historischen Hintergrund enthält mein Buch Die Staatsräson im Verfassungsstaat, 1961, (Engl. Orig. Ausg. 1957), bes. S. 95 ff. Vgl. auch Inevitable Peace, Kap. II.Google Scholar

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  • Carl-Joachim Friedrich

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