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Die Entwicklung der Einstellungen zu unterschiedlichen Ausländergruppen zwischen 1980 und 1992

  • Paul B. Hill
Chapter

Zusammenfassung

In diesem Kapitel steht die Frage im Vordergrund, wie sich die Einstellungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Ausländern seit Beginn der 80er Jahre verändert haben. Diese Frage ist insofern von besonderer Bedeutung, als in vielen Interpretationen und Erklärungsversuchen zur fremdenfeindlichen und rechten Gewalt in den 90er Jahren vermutet wird, diese Eskalation sei nur vor dem Hintergrund einer generellen Einstellungsveränderung gegenüber Ausländern in der deutschen Bevölkerung möglich gewesen, und eine entsprechende Zunahme fremdenfeindlicher-ethnozentrischer Haltungen habe sich bereits früh in den 80er Jahren feststellen lassen.

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Literatur

  1. 17.
    Auf die Einbeziehung des Berufsstatus der Befragten wurde verzichtet, da dieser hoch mit der Bildung korreliert und insofern Multikollinearitätsprobleme erwartbar waren.Google Scholar
  2. 18.
    Die Auswahl der Variablen folgte aus technischen Gesichtspunkten. Theoretisch wäre es möglich gewesen auch andere Variablen - wie das Einkommen, die Berufsposition oder die Parteipräferenz - in die Analyse aufzunehmen. Dagegen spricht jedoch die zu erwartende Multikollinearität. D.h. da Einkommen und Berufsposition stark mit der Bildung korrelieren, sind statistische Verzerrungen bei Schätzung der entsprechenden Koeffizienten möglich. Zudem hätte die Verwendung der Variablen “Einkommen”, “Berufsposition” u. a. zur Erhaltung hinreichend großer Fallzahlen die Anwendung von “Ersetzungsverfahren” etwa für Personen, die derzeit über kein eigenes Einkommen verfügen oder die derzeit nicht berufstätig sind, notwendig gemacht.Google Scholar
  3. 19.
    Der auf die Werte von 1 bis 3 zusammengefaßte Index ‘Zuzug’ hätte die zu erklärende Varianz in den Regressionsanalysen zu sehr minimiert. Deshalb wurde hier mit der Variable “Zuzug” gearbeitet, die nur aus der Summation der Einzelitems besteht. D.h. auf die sonst angewendete Division durch 4 wurde hier verzichtet.Google Scholar
  4. 21.
    Alle genannten Differenzen zwischen den Gruppen sind signifikant auf einem 95% Niveau. Berechnet wurde jeweils eine einfache Varianzanalyse.Google Scholar
  5. 22.
    Bei dem scheinbar geringen Anteil von Arbeitslosen ist zu berücksichtigen, daß der ALLBUS auf die (deutsche) Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) zielt und nicht auf die Teilgruppe der Erwerbstätigen.Google Scholar
  6. 27.
    Es unterscheiden sich auch keine zwei Mittelwertpaare voneinander signifikant.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Paul B. Hill

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