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Überblick über den Forschungsstand in sozialwissenschaftlichen Untersuchungen

  • Gabriele Gloger-Tippelt
  • Beate Gomille
  • Ruth Grimmig
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Zusammenfassung

Zunächst sollen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für einen individuellen und partnerschaftlichen Kinderwunsch dargestellt werden, danach folgen Determinanten des Kinderwunsches auf individueller Ebene, die langfristig und kurzfristig wirksam werden. Eine eindeutige Trennung zwischen einer Makro-, einer Meso- und einer Mikroebene bereitet dabei Schwierigkeiten, da diese Ebenen immer in einem Wechselverhältnis stehen: Die Idealvorstellungen, Erwartungen und Wünsche hinsichtlich der eigenen Kinderzahl werden davon beeinflußt, wie eine einzelne Frau, ein Mann oder ein Paar die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse, beispielsweise die Verbreitung von Familientypen, die Partnerschaftsfonnen oder die realisierte Kinderzahl pro Paar wahrnimmt. Umgekehrt können jedoch auch kleine Personengruppen Prototypen für allgemeine gesellschaftliche Veränderungen werden. Die folgende Darstellung des Forschungsstandes schließt sich trotz dieses Wechselverhältnisses der Ebenen an die konventionelle Unterscheidung an, wonach ökonomische und soziologische Variablen auf einer gesellschaftlichen Makroebene angesiedelt werden, Partnerschafts- und familiale Variablen auf einer mittleren Mesoebene und psychologisch-individuelle Variablen auf einer Mikroebene.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Gabriele Gloger-Tippelt
  • Beate Gomille
  • Ruth Grimmig

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