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Berufsbildung in der Deutschen Demokratischen Republik unter vergleichenden Aspekten

  • Oskar Anweiler
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Zusammenfassung

In den letzten Jahren hat sich gerade auf dem Feld der beruflichen Bildung ein wachsender Erfahrungsaustausch von Praktikern, Experten und Politikern zwischen verschiedenen Staaten entwickelt, teils gefördert durch die supranationalen Gemeinschaften, wie die Europäische Gemeinschaft (EG) oder den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), teils aufgrund bilateraler Vereinbarungen der Regierungen. An dieser zwischenstaatlichen Kooperation sind beide deutsche Staaten, die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik, jeweils im Rahmen ihrer politischen Gemeinschaften und nebeneinander häufig in Ländern der Dritten Welt, stark beteiligt. Das „deutsche Berufsbildungssystem“ wird oft im jeweiligen befreundeten Ausland und in Drittländern, wie z.B. in der VR China, als in verschiedener Hinsicht mustergültig, ja teilweise als nachahmenswert, angesehen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. : Lauterbach, U. : Berufliche Bildung des Auslands aus der Sicht von Ausbildern. Hrsg. von der Carl Duisberg Gesellschaft. Stuttgart: Echo Verlag 1984.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe: Verordnung über die Facharbeiterberufe vom 21.12.1984, sowie Erste Durchführungsbestimmungen zur Verordnung über die Facharbeiterberufe — Systematik der Facharbeiterberufe — vom 21.12.1984. Die Anlagen enthalten ein alphabetisches Verzeichnis der Facharbeiterberufe, die in vier Gruppen gegliederte Systematik der Facharbeiterberufe sowie Übergangsregelungen für auslaufende Berufe. Gesetzblatt der DDR, Teil I, Nr. 4, 1985, S.25–53.Google Scholar
  3. 3.
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  4. 3a.
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  7. 6.
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  8. 7.
    Vgl. Anweiler, O.: Äquivalenzprobleme bei Bildungsabschlüssen. In: Berufliche Bildung im Zusammenwirken von Schule und Betrieb. Hrsg. von Erich Reichert, Kurt Döbler, Heinrich Schanz, Siegmund Ziebart. Villingen — Schwenningen: Neckar Verlag 1986, S. 1 – 9.Google Scholar
  9. 8.
    Vgl. Szaniawski, I.: Die Humanisierung der Arbeit und die gesellschaftliche Funktion der Schule. Die Antinomien der allgemeinen, polytechnischen und beruflichen Bildung sowie Wege zu ihrer Überwindung (Übersetzung aus dem Polnischen). Weinheim: Beltz Verlag 1972.Google Scholar
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  12. 10.
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  13. 10a.
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  16. 13.
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    Setzt man z.B. die auf dem XI. Parteitag der SED (1986) genannte Zahl von 100000 Werktätigen, die bis Ende 1986 rechnergestützte Arbeitsstationen (CAD/CAM) nutzen sollen, zur Gesamtzahl der in der Industrie Beschäftigten (3,2 Mio.) in Beziehung, so ergeben sich erst 3 %. — Siehe Wolfgang Hörner: Technisch-ökonomische Entwicklung und Reformen im Bildungswesen der DDR. In: Bildung und Erziehung, 40. Jg. (1987), Heft 1, S. 19–33, hier S. 21.Google Scholar
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  20. 17.
    Zahlenangaben nach Rudolph (Anm. 16), S. 261.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1990

Authors and Affiliations

  • Oskar Anweiler

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