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Curriculumforschung im Lichte der Vergleichenden Erziehungswissenschaft

  • Oskar Anweiler
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Zusammenfassung

Der internationale Aufschwung der Curriculumforschung und Curriculumdiskussion hat — ausgehend von den USA um 1960 — diesen Bereich zu einem zentralen Thema der pädagogischen Theorie und Schulreform in einer Reihe von Ländern werden lassen. Wie z.B. der Kongreß der Comparative Education Society in Europe 1969 in Prag zeigte, lassen sich aufgrund der Analyse von Curriculumreformen in mehreren Bildungssystemen die wirksamen Motive, die intendierten allgemeinen Ziele, die angewendeten Verfahren und die EntScheidungsprozesse bei der Curriculumentwicklung sowie die Praxis der Realisierung ermitteln, nebeneinanderstellen, vergleichen und auch bis zu einem gewissen Grad theoretisch verallgemeinern. Allerdings wurde bei dieser Gelegenheit ebenso deutlich, daß die gemeinsame Basis für eine internationalvergleichende Behandlung der Curriculumprobleme noch schmal ist und daß häufig vorschnell aufgrund der eigenen Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Aufgabenstellungen unzulässige Analogieschlüsse gezogen oder Aussagen mit allgemeingültigem Anspruch formuliert werden.1

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. den ausführlichen Bericht über die Konferenz von F. Kuebart in: Bildung und Erziehung, 22 (1969), S. 468–479.Google Scholar
  2. 2.
    U. Springer, European Curriculum Developments at the Second Level of Education, Preliminary Report, 1969 (im Manuskript vervielfältigt).Google Scholar
  3. 3.
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  4. 4.
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  5. 5.
    Vgl. K.E. Nipkow, Curriculumdiskussion, in: Zeitschrift für Pädagogik 17 (1971), S. 1 – 10.Google Scholar
  6. 6.
    K. Huhse, Theorie und Praxis der Curriculum-Entwicklung. Ein Bericht über Wege der Curriculum-Reform in den USA mit Ausblicken auf Schweden und England. (Institut für Bildungsforschung in der Max-Planck-Gesellschaft, Studien und Berichte, Bd. 3) Berlin 1968.Google Scholar
  7. 7.
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  8. 8.
    Vgl. D. Glowka, Anmerkungen zur Curriculumreform in der UdSSR, in: betrifft: erziehung, 3. Jg., 1970, Nr. 10, S. 15–23.Google Scholar
  9. 9.
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  10. 10.
    Vgl. U. Springer, Problems in Comparative Research, in: Pädagogische Forschung und pädagogischer Fortschritt, hrsg. von W. Hilligen und R. Raasch, Bielefeld 1970, S. 139–152.Google Scholar
  11. 11.
    Siehe H. Tütken, Zur Adaptierung ausländischer Curricula — Probleme und Ergebnisse bei der Adaption von,Science — A Process Approach’, in: Bildung und Erziehung 24 (1971), S. 415–424.Google Scholar
  12. 12.
    Siehe Anm. 3.Google Scholar
  13. 13.
    Siehe Anm. 10, vor allem S. 145ff.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1990

Authors and Affiliations

  • Oskar Anweiler

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