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Religion in Anführungszeichen: Spurensicherung im Zeitalter der ”Unsichtbaren Religion„

  • Heiner Barz
Chapter

Zusammenfassung

Auf die Schwierigkeit der Grenzziehung zwischen Religiösem und Profanem wurde im “Exkurs zum Religionsbegriff” hingewiesen. Wies also die neuere Religionsphänomenologie darauf hin, daß prinzipiell alles Profane religiös relevant werden kann, so kann umgekehrt auch vermeintlich fraglos Religiöses zutiefst profan erscheinen. Um sich zu verdeutlichen, daß es auch in der Kirche “menschelt”, denke man nur an den Pfarrer, der sein Amt als Job “runterreißt”, an Eugen Drewermann, der (fast) die gesamte Spezies der Kleriker auf die psychoanalytische Couch legt oder an den jüngsten Kölner “Investiturstreit”, wo Vatikan und kirchliche Basis sich massive, äußerst weltliche Machtkämpfe lieferten. Nicht zuletzt belegt seit Durkheim die Thematisierung von Religion im Rahmen soziologischer Fragestellungen, daß religiöse Phänomene sich nicht kategorial von profanen Lebensbereichen abheben.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

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  • Heiner Barz

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