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Supranationale Umweltpolitik im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft

  • Michael Strübel

Zusammenfassung

Anforderungen an die EG, Hoffnungen auf die EG, Mitwirkung der EG, Versagen der EG: Solche und ähnliche Stichworte sind in den vorangegangenen Kapiteln häufiger gefallen, und sie werden auch in anderen Zusammenhängen auftauchen: bei den ökologischen Problemen der Dritten Welt etwa oder wenn es um ein Maßnahmenbündel zum Schutz der Erdatmosphäre geht. Es liegt an der auswuchernden Interdependenz der Umweltzerstörung, daß eine wirtschaftliche und politische Kernmacht wie die Europäische Gemeinschaft bei diesem Thema weit über ihren unmittelbaren Wirkungskreis hinaus angesprochen wird.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Ernst U. von Weizsäcker: Erdpolitik, Darmstadt 1989, S. 33 ff.Google Scholar
  2. 2.
    United Nations Economic Commission for Europe: Report of the 3. forest damage survey in Europe. Genf 1989; vgl. die Presseerklärung des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesernährungsminister zu den Ergebnissen der 3. Europäischen Waldschadenserhebung, Bonn, 17.8.1989.Google Scholar
  3. 3.
    Hingewiesen sei auf die Waldschäden in den Kammlagen der Alpen und der Mittelgebirge so­wie auf regionale Waldzerstörungen, z.B. im Hochschwarzwald, im Erzgebirge oder in der Toskana. Für einige Waldgebiete in der ehemaligen DDR und in der CSFR, so eine Studie des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA), wird es keine Rettung mehr geben, zit. n. Rhein-Neckar-Zeitung v. 6.12.1990.Google Scholar
  4. 4.
    So verfügt beispielsweise Großbritannien über 1550000 ha, die Bundesrepublik über 5 078 000 ha und Schweden über 19400000 ha Nadelwald, vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.): Daten zur Umwelt 1988 / 89, Berlin 1989, S. 212.Google Scholar
  5. 5.
    Daten zur Umwelt 1988/89,...a.a.O., S. 233. Ein globaler Vergleich findet sich in: United Nations Environment Programme (UNEP): Environmental Data Report, Oxford, New York 1987, S. 14 f.; zu den methodischen Problemen bei der Erhebung und vergleichenden Daten­interpretation vgl. Global Environment Monitoring System, UNEP and WHO: Assessment of Urban Air Quality, Genf, London, Nairobi 1988.Google Scholar
  6. 6.
    Schutz der Erdatmosphäre — Eine internationale Herausforderung. Zwischenbericht der Enquête-Kommission des 11. Deutschen Bundestages „Vorsorge zum Schutz der Erdatmo­sphäre“. In: Zur Sache 5 / 1988, Bonn 21989, S. 460, 488.Google Scholar
  7. 7.
    Schutz der Erdatmosphäre ... a.a.O., S. 470. Auch der zutreffende Hinweis auf die höhere Be­völkerungsdichte in den Entwicklungsländern kann dieses Ungleichgewicht im Energiever­brauch nicht relativieren. Die Tatsache, daß China mit einer Bevölkerung, die über einer Mil­liarde Menschen liegt, möglicherweise soviel Primärenergie benötigt wie die Bundesrepublik mit mehr als 60 Millionen, gibt Anlaß zum Überdenken des extensiven Energieverbrauchs in den Industrieländern. Vgl. Florentin Krause / Wilfried Bach /Jon Koomey: Energy Policy in the Greenhouse, Vol. I, Brüssel 1989.Google Scholar
  8. 8.
    Der Ausdruck stammt von Richard von Weizsäcker, er hat ihn bei seiner Rede vor der 1. Euro­päischen Konferenz über „Umwelt und Gesundheit“ verwendet, zit. n. Frankfurter Rund­schau v. 6.12.1989.Google Scholar
  9. 9.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang die Abstinenz der Linksparteien, die dem Europage­danken über lange Zeit skeptisch gegenüberstanden. Eine Ausnahme bilden die Europäischen Föderalisten und einzelne ihnen nahestehende Intellektuelle.Google Scholar
  10. 10.
    Im nachhinein ist es müßig, darüber zu spekulieren, ob durch die erfolgreiche Einrichtung der geplanten Europäischen Verteidigungsunion (EVU), die in der französischen National­versammlung scheiterte, sich die bündnispolitischen Konstellationen in Europa grundlegend anders entwickelt hätten.Google Scholar
  11. 11.
    E.U. v. Weizsäcker: Erdpolitik, a.a.O., S. 23.Google Scholar
  12. 12.
    Ludwig Krämer: Keine Absichtserklärungen, sondern durchsetzbares Recht — Die Kontrolle der Anwendung von EWG-Umweltrichtlinien, in: Lothar Gündling/Beate Weber (Hrsg.): Dicke Luft in Europa, Heidelberg 1988, S. 201–218; vgl. zur Implementationsproblematik Eckard Rehbinder/Richard Stewart: Environmental Protection Policy, Bd. 2, Berlin, New York 1985.Google Scholar
  13. 13.
    „When negotiating in the Community a government is forced to consider as ,national` what is done back home, when at home it may never have appeared before as ,national` in the sense of being done by the national government“ Nigel Haigh: EEC Environmental Policy and Bri­tain, London 1984, S. 9.Google Scholar
  14. 14.
    N. Haigh: EEC Environmental Policy ... a.a.O.,S. 19.Google Scholar
  15. 15.
    G. Ress: Europäische Gemeinschaften, in: O. Kimminich u.a.(Hrsg.): Handwörterbuch des Umweltrechts, Berlin 1986, Bd.I, Sp. 448–490. Die vertraglichen Grundlagen sowie die Richtlinien und Verordnungen sind systematisch gesammelt in: Wolfgang E. Burhenne (Hrsg.): Environmental Law of the European Communities, Berlin ab 1976, 5 Bände.Google Scholar
  16. 16.
    Lothar Gündling: Umweltschutz in einer übernationalen Wirtschaftsgemeinschaft, in: Ders. / B. Weber (Hrsg.): Dicke Luft in Europa, a.a.O., S. 31; eine Analyse der Aktionspro­gramme bietet: Ida Koppen: The European Community’s Environment Policy, in: EUI Wor­king Paper Nr. 88 / 328, Florenz 1988.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. EG-Kommission: Zehn Jahre Umweltpolitik der Europäischen Gemeinschaft, Brüssel 1984; Dies.: The State of the Environment in the European Community 1986, Luxemburg 1987. Bis zum Inkrafttreten der EEA können rund 200 normative Rechtsakte zur Umweltpoli­tik dokumentiert werden, die alle Umweltmedien betreffen, vgl. Dieter H. Scheuing: Um­weltschutz auf der Grundlage der Einheitlichen Europäischen Akte, in: Europarecht 2 / 1989, S. 157.Google Scholar
  18. 18.
    D.H. Scheuing: Umweltschutz ... a.a.O., S. 158. Vgl. zu den europarechtlichen Kontroversen die Beiträge in: Hans-Werner Rengeling (Hrsg.): Europäisches Umweltrecht und europäische Umweltpolitik, Köln, Berlin 1988; Bernd Langeheine: Rechtsangleichung unter Art. 100a EWGV — Harmonisierung vs. nationale Schutzinteressen, in: Europarecht 3/1988, S. 235–256; Ingolf Pernice: Kompetenzanordnung und Handlungsbefugnisse der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des Umwelt-und Technikrechts, in: Die Verwaltung 1 / 1989, S. 1–54.Google Scholar
  19. 19.
    J. Orstrom Moller: Binnenmarkt und Umweltschutz, in: Europa-Archiv 17 / 1987, S. 503; vgl. auch Ludwig Krämer: The Single European Act and Environment Protection: Reflections on Several New Provisions in Community Law, in: Common Market Law Review, Vol. 24, 1987, S. 659–688.Google Scholar
  20. 20.
    Amtsblatt der EG, Nr. C 68/ 46, Dok. A2–203 /85, v. 24.3.1986, zit. n. Handbuch des Euro­päischen Parlaments zum Umweltjahr 1987–1988, in: Reihe Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz, Nr. 10, o.O., 1987, S. 12.Google Scholar
  21. 21.
    Einheitliche Europäische Akte, in: Bulletin der EG, Beilage 2 / 1986, S. 24.Google Scholar
  22. 22.
    D.H. Scheuing: Umweltschutz ... a.a.O., S. 162.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. die Stellungnahme des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbrau­cherschutz des EP, EP 108.592, v. 30.10.1986; Pascale Kromarek: Die Einheitliche Europäi­sche Akte und die Umwelt, in: Umwelt in Europa, Nr. 35, April 1986.Google Scholar
  24. 24.
    Zur Fragwürdigkeit dieses Begriffes vgl. den Tagungsbericht zu „Europäisches Umweltrecht und europäische Umweltpolitik“ in: Europäische Integration, Nr. 12, 1987, S. 32.Google Scholar
  25. 25.
    Christian Hey / Jutta Jahns-Böhm: Ökologie und Freier Binnenmarkt, Freiburg 1989, S. 46.Google Scholar
  26. 26.
    F. Roelants du Vivier/Jean-Pierre Hannequart: Une Nouvelle Stratégie Européenne pour l’Environnement dans le Cadre de l’Acte Unique, in: Revue du Marché Commun, Nr. 316, 1988, S. 231.Google Scholar
  27. 27.
    E. Grabitz / O. Schmuck / S. Steppart/ W. Wessels: Direktwahl und Demokratisierung, Bonn 1988, S. 164 ff.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. die Aktivitäten der Regierungen von Bund und Ländern sowie der EG-Kommission von 1971 bis 1985 zur Einführung der UVP, in: Deutscher Naturschutzring, Bundesverband für Umweltschutz (DNR) (Hrsg.): Gesetz zur Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Gesetz), Freiburg 1987, S. 7.Google Scholar
  29. 29.
    Hubert Meiners: Das niederländische UVP-Gesetz — Ein Modell? in: EBAG-Kolloquium —Die Umsetzung der EG-Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung in Praxis und Wissen­schaft, Bonn 1987, S. 24 ff.Google Scholar
  30. 30.
    Claus Stuffmann: Die Willensbildung in der Kommission und im Ministerrat zur UVP und zum EG-Umweltinformationssystem, in: EBAG-Kolloquium...a.a.O., S. 62 f.Google Scholar
  31. 31.
    Nigel Haigh: Was lange währt... Die Umweltverträglichkeitsprüfung, in: Gündling/ WeberGoogle Scholar
  32. (Hrsg.): Dicke Luft in Europa, a.a.O., S. 118; Amtsblatt der EG, Nr. C 169/ 14, v. 9.7.1980.Google Scholar
  33. 32.
    Amtsblatt der EG, Nr. C 66 /78, v. 15.3.1982.Google Scholar
  34. 33.
    Zu den innenpolitischen Kontroversen um die UVP, vgl.: Jürgen Cupei: Umweltverträglich­keitsprüfung, Köln 1986; Thomas Bunge: Die Umweltverträglichkeitsprüfung im Verwal­tungsverfahren, Köln 1986.Google Scholar
  35. 34.
    Amtsblatt der EG, Nr. L 175/40, v. 5.7.1985.Google Scholar
  36. 35.
    Europäisches Parlament, Sitzungsdokumente, Dok. A2–I8 / 87, v. 10.4.1987.Google Scholar
  37. 36.
    Europäisches Parlament, Sitzungsdokumente, Dok. A2–11 / 87, v. 27.3.1987.Google Scholar
  38. 37.
    Rat der Sachverständigen für Umweltfragen (RSU): Waldschäden und Luftverunreinigungen, Stuttgart, Mainz 1983; Umweltbundesamt: Daten zur Umwelt 1984, Berlin 1984, S. 166f.Google Scholar
  39. 38.
    Acid Rain and Transported Air Pollutants — Implications for Public policy, U.S. Congress, Office of Technology Assessment, OTA-O-204, Washington 1984; Environment Agency, Go­vernment of Japan: Quality of the Environment in Japan, 1983, o.O.,1983.Google Scholar
  40. 39.
    RSU: Waldschäden...a.a.O., S. 109.Google Scholar
  41. 40.
    Vgl. Die Zeit 44/ 1984.Google Scholar
  42. 41.
    Volker Prittwitz: Umweltpolitik, in: W. Weidenfeld / W. Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Euro­päischen Integration 1985, Bonn 1986, S. 185.Google Scholar
  43. 42.
    Frankfurter Rundschau v. 22.7.1988; demnach erfolgte dies auf Druck der französischen Au­tomobilindustrie, insbes. von Peugeot; die Kleinwagen sind nach diesem Artikel mit 41 Pro­zent an den Stickoxid-Emissionen in der EG beteiligt.Google Scholar
  44. 43.
    Umwelt 12 / 1988, S. 531; wie divergierend die Standpunkte waren, zeigt sich an der beigefüg­ten Protokollnotiz, in der die Bundesregierung erklärt, sie werde vor dem EuGH eine schnelle Entscheidung über die Zulässigkeit finanzieller Anreize auf nationalstaatlicher Ebene herbeiführen und diese bei einer positiven Entscheidung auch nutzen (ebd.).Google Scholar
  45. 44.
    Frankfurter Rundschau v. 11. und 13.3.1989 und Stuttgarter Zeitung v. 23.2.1989.Google Scholar
  46. 45.
    Zit. n. Die Zeit 12 / 1989; einen Monat später ging der EG-Kommissar noch weiter. Er äu­ßerte vor Journalisten die Erwartung, Italien und Spanien aus der Bremserfront im Minister­rat herauszubrechen. Damit würden umweltfreundliche Mehrheitsbeschlüsse gegen Frank­reich und Großbritannien für die neuen EG-Regelungen möglich, zit. n. Frankfurter Rund­schau v. 14.4.1989.Google Scholar
  47. 46.
    Das Parlament 22 / 1989.Google Scholar
  48. 47.
    Vgl. Die Zeit 26/ 1989; Der Spiegel 25 / 1989.Google Scholar
  49. 48.
    Dabei muß daran erinnert werden, daß die EFTA-Länder bereits seit längerem diese Vor­schriften haben und in den USA und Japan über eine zusätzliche Verschärfung der dort schon jahrelang gültigen Abgasnormen diskutiert wird.Google Scholar
  50. 49.
    Dies gilt insbesondere für die Aufsplitterung der Fraktionen an dem linken und rechten Rand, etwa durch die Aufteilung in eine eigene „Grüne“ und die „Regenbogen” -Fraktion, die Aus­differenzierung in Eurokommunisten und eher traditionell orientierte KPs, die Stärkung — ei­ner in sich disparaten — Eurorechten und die Präsenz regionalistischer Parteien. Insgesamt wird es aber dabei bleiben, daß die große Koalition von Sozialisten und Christdemokraten über eine durchsetzungsfähige Mehrheit verfügt; vgl. EG-Magazin 9/ 1989, S. 6 f. Vgl. auch Michael Franken/ Walter Ohler (Hrsg.): Natürlich Europa, Köln 1989.Google Scholar
  51. 50.
    EG-Kommission: XXII. Gesamtbericht über die Tätigkeiten der Europäischen Gemeinschaf­ten 1988, Brüssel, Luxemburg 1989, S. 1–4; dabei ist allerdings zu beachten, daß vom Stand­punkt der EG-Kommission aus betrachtet, Ausgaben für Umweltschutz Bestandteil auch der anderen Politikbereiche sind. Dies ist allerdings nur schwer anhand der Haushaltsausgaben der Gemeinschaft zu operationalisieren, da der Umweltanteil nicht einzeln ausgewiesen ist.Google Scholar
  52. 51.
    So die Auskunft von Beate Weber, der ehemaligen Vorsitzenden des Umweltausschusses des EP, zit. n. Natur 4 / 1989, S. 39.Google Scholar
  53. 52.
    Vgl. Angela Liberatore: EC Environmental Research and EC Environmental Policy, in: EUI Working Paper Nr. 89/407, Florenz 1989.Google Scholar
  54. 53.
    Um diesen Mißstand zu überwinden, der in den „alten“ Politikfeldern wie Landwirtschaft oder Energie ausgeschlossen wäre, wurde bei EUROSTAT eine „Working Party: Statistics an the Environment” eingerichtet, die im Herbst 1989 eine erste Fassung unkommentierter Roh­daten vorlegte, vgl. EUROSTAT, Doc. ENV/32, Luxemburg, Sep. 1989.Google Scholar
  55. 54.
    Paolo Cecchini: Europa ‘82 — Der Vorteil des Binnenmarkts, Baden-Baden 1988.Google Scholar
  56. 55.
    Vgl. Die Zeit 7 / 1989.Google Scholar
  57. 56.
    Vgl. u.a.: Horst Siebert: Ökonomische Theorie der Umwelt, Tübingen 1978; Ders.: Ökono­mische Theorie natürlicher Ressourcen, Tübingen 1983 H. C. Binswanger u.a.: Arbeit ohne Umweltzerstörung, Frankfurt 1983; Lutz Wicke: Die ökologischen Milliarden, München 1986.Google Scholar
  58. 57.
    Eine ökonomisch operationalisierte Bestandsaufnahme bietet der britische „Öko-Bestseller“ von: David Pearce/ Anil Markandya/ Edward B. Barbier: Blueprint for a green Economy, London (Earthscan Publ.) 1989.Google Scholar
  59. 58.
    EG-Kommission, DG XI, Task Force Bericht über: Die Umwelt und der Binnenmarkt, o.O., 1989, Schlußfolgerungen.Google Scholar
  60. 59.
    W. Weidenfeld u.a.: Europäische Defizite, europäische Perspektiven — eine Bestandsauf­nahme für morgen, Gütersloh 1988, S. 115.Google Scholar
  61. 60.
    Ulrich Weinstock: Nur eine europäische Umwelt? in: Zeitschrift für Umweltpolitik 1 / 1983, S. 23 ff.Google Scholar
  62. 61.
    Die Sensibilisierung für Umweltprobleme ist in Ländern wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland sogar höher als in mittel-oder nordeuropäischen Staaten, allerdings ist die kon­krete Handlungsbereitschaft dafür wesentlich geringer, vgl. EG-Kommission: Die Europäer und ihre Umwelt, Brüssel 1986.Google Scholar
  63. 62.
    Martin Jänicke / Harald Mönch: Ökologischer und wirtschaftlicher Wandel im Industrielän­dervergleich, in: Manfred G. Schmidt (Hrsg.): Staatstätigkeit, Opladen 1988, S. 399.Google Scholar
  64. 63.
    Dies gilt insbesondere für Regionen an der südeuropäischen Peripherie in Portugal, Spanien, Griechenland, Süditalien und Sardinien, vgl. Economist v. 14.10.1989, S. 24.Google Scholar
  65. 64.
    EG-Kommission: XXII. Gesamtbericht ... a.a.O., S. 241.Google Scholar
  66. 65.
    C. Hey/ J. Jahns-Böhm: Ökologie ... a.a.O., S. 172.Google Scholar
  67. 66.
    Von den 362 Verfahren richteten sich 57 gegen Spanien, 46 gegen Belgien, 45 gegen Grie­chenland und 41 gegen Frankreich. Die Bundesrepublik liegt im Mittelfeld, am wenigsten Verfahren hatte Dänemark, so die Auskunft des Umweltkommissars Ripa de Meana, zit. n. Frankfurter Rundschau v. 9.2.1990.Google Scholar
  68. 67.
    Vgl.Süddeutsche Zeitung v. 24. /25.2.1990.Google Scholar
  69. 68.
    Vgl. Der Spiegel 47 / 1989.Google Scholar
  70. 69.
    So C. Ripa di Meana in einem Interview mit dem Spiegel 24/ 1989 v. 12.6.1989, S. 136.Google Scholar
  71. 70.
    Vgl. OECD: Environmental Effects of automotive Transport, Paris 1986; OECD: OECD and the environment, Paris 1986; OECD: Energy and cleaner air, Symposium enclair ‘86, Paris 1987.Google Scholar
  72. 71.
    VDI-Nachrichten v. 30.9.1988, zit. n. E.U. v. Weizsäcker: Erdpolitik, a.a.O., S. 90.Google Scholar
  73. 72.
    E.U. v. Weizsäcker: Erdpolitik, a.a.O., S. 91.Google Scholar
  74. 73.
    Cecchini-Bericht ... a.a.O., S. 36.Google Scholar
  75. 74.
    Für ein verstärktes Problembewußtsein finden sich Anhaltspunkte in: EG-Kommission: XXI­IIrd General Report an the Activities of the European Communities 1989, Brüssel, Luxem­burg 1990, S. 274.Google Scholar
  76. 75.
    Im September 1989 kam es zu einer Blockade des Brenners durch italienische Lastwagenfah­rer und Speditionsunternehmer, die gegen Umweltschutzmaßnahmen, das Nachtfahrverbot für LKW’s in Österreich und eine Beschränkung der Transport-und Transferlizenzen prote­stierten. Auch die EG-Kommission wandte sich gegen die österreichischen Verfügungen.Google Scholar
  77. 76.
    Eine von der EG-Kommission eingesetzte Expertengruppe schätzt, daß die Vollendung des Binnenmarktes zu einem Anwachsen des grenzüberschreitenden LKW-Verkehrs von 30–50 %Google Scholar
  78. 77.
    Lange Zeit wurden die Luftverunreinigungen durch den zivilen und militärischen Luftver­kehr als vergleichsweise gering gewertet, was nicht zuletzt an den Emissionen in unterschied­lichen Flughöhen lag. Mittlerweile gibt es kritische Studien, die die Flugzeugemissionen an Kohlenwasserstoffen vor allem für den Schutz der Erdatmosphäre als belastend einstufen, vgl. Martin Pfeiffer/Martin Fischer (Hrsg.): Unheil über unseren Köpfen, Stuttgart 1989.Google Scholar
  79. 78.
    Task Force Bericht: Umwelt ... a.a.O., S. 6.Google Scholar
  80. 79.
    Rolf-Ulrich Sprenger: Die EG muß auch eine Umweltschutzgemeinschaft werden, in: IfO­Schnelldienst 5–6 / 1990, S. 44.Google Scholar
  81. 80.
    Jürgen Erdmenger: Verkehrspolitik, in: Werner Weidenfeld / Wolfgang Wessels (Hrsg.): Jahr­buch der Europäischen Integration 1988/89, Bonn 1989, S. 176.Google Scholar
  82. 81.
    E.U. v. Weizsäcker: Erdpolitik, a.a.O., S.94.Google Scholar
  83. 82.
    Vgl. Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (Hrsg.): Strukturwandel und Umweltschutz, Essen 1987, S. 108; eine alternative betriebswirtschaftliche Kostenbilanzie­rung zugunsten der Bahn und zuungunsten des Autos liefert: Winfried Wolf: Eisenbahn und Autowahn, Hamburg 1988.Google Scholar
  84. 83.
    Vgl. hierzu die Ergebnisse einer Studie, die drei verkehrs-und wirtschaftswissenschaftliche Institute für die Enquête-Kommission „Schutz der Erdatmosphäre“ des Deutschen Bundes­tags angefertigt haben, Frankfurter Rundschau v. 19.6.1990.Google Scholar
  85. 84.
    Vgl. das Interview mit dem ehemaligen Ford-Chef in: Der Spiegel 6 / 1989. Seine Ausführun­gen fußen auf einer Studie, die E. Vester im Auftrag des Ford-Konzerns durchgeführt hat, die aber zwei Jahre lang nicht zur Veröffentlichung freigegeben wurde, vgl. Frederic Vester: Aus­fahrt Zukunft — Strategien für den Verkehr von morgen. München 1991.Google Scholar
  86. 85.
    B. Beutler u.a.: Die Europäische Gemeinschaft — Rechtsordnung und Politik, Baden-Baden 31987, S. 473 ff.; T.G. Weyman-Jones: Energy in Europe. Issues and Policies, London, New York 1986.Google Scholar
  87. 86.
    Hans Michaelis: Energiepolitik, in: W. Weidenfeld/ W. Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Euro­päischen Integration 1986 / 87, Bonn 1987, S. 193.Google Scholar
  88. 87.
    Jürgen Grunwald: Tschernobyl und das Gemeinschaftsrecht, in: Europarecht 4/ 1986, S. 315–339.Google Scholar
  89. 88.
    Observatoire Social Européen: La CEE et l’Environnement, Brüssel 1987, S. 50f.Google Scholar
  90. 89.
    Bericht G. Schmid, im Namen des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Ver­braucherschutz, über das Verhalten der Gemeinschaft nach Tschernobyl, Europäisches Parla­ment, Sitzungsdokumente, Dok. A2–4 / 87, v. 27.3.1987; Bericht L. Späth, im Namen des Aus­schusses für Energie, Forschung und Technologie, über die Folgen des Unfalls von Tscherno­byl, Europäisches Parlament, Sitzungsdokumente, Dok. A2–243 / 86, v. 9.3.1987; Bericht B. v. Blottnitz, im Namen des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbrau­cherschutz, über das Problem der radioaktiven Verseuchung von Nahrungsmitteln infolge der Katastrophe von Tschernobyl, Europäisches Parlament, Sitzungsdokumente, Dok. A2–5 / 87, v. 27.3.1987; Bericht S. Alber ... a.a.O.; vgl. Die Zeit 49 / 1986; Das Parlament 35 / 1987.Google Scholar
  91. 90.
    EG-Kommission: Energie in Europa — Der Binnenmarkt für Energie, Luxemburg 1988.Google Scholar
  92. 91.
    EG-Kommission: Energie ... a.a.O., S. 59.Google Scholar
  93. 92.
    EG-Kommission: Energie ... a.a.O., S. 17.Google Scholar
  94. 93.
    Vgl. Schutz der Erdatmosphäre ... a.a.O., S. 490–508. Eine problematische Reduktionsstrate­gie, die vor allem auf Adaptionsmaßnahmen und den Ausbau der Kernenergie setzt, findet sich im Arbeitsprogramm der Kommission „Der Treibhauseffekt und die Gemeinschaft“, KOM (88) 656 endg, v. 16.11.1988. Es wurde im Juni 1989 vom Rat verabschiedet, vgl. EG-Bulletin 6 / 1989.Google Scholar
  95. 94.
    So der Hinweis von MdEP Rolf Linkohr in einer Pressemitteilung der SPD Baden-Württemberg v. 31.9.1988.Google Scholar
  96. 95.
    Vgl. u.a. EG-Kommission:Die europäische Energiepolitik, Stichwort Europa 2/ 1987, S. 4; EG-Kommission: Europa und die Kernfusion, Stichwort Europa 3 / 1987; EG-Kommission: XXII. Gesamtbericht ... a.a.O., S. 181–186. Demnach betragen die Investitionen für For­schung und Entwicklung von regenerativen und alternativen Energiequellen über mehrere Jahre hin betrachtet nur einen Bruchteil dessen, was für die Kernenergie und Kernfusion aus­gegeben wurde. Vgl. die Kritik an der errechenbaren Wirtschaftlichkeit der Kernfusion und der Kostenexplosion bei der Forschung und Entwicklung in: Europ. Parlament, Scientific and Technological Options Assessment: Criteria for the Assessment of European Fusion Re­search, Bd. I u. II, Luxemburg 1988.Google Scholar
  97. 96.
    U.L. Collier / C.W. Hope / S.E. Owens: Policy Study — Phase I: Integrating the Environment with Community Energy Policy, Final Report, Cambridge 1989, S. 29.Google Scholar
  98. 97.
    Krause u.a.: Energy Policy in the Greenhouse ... a.a.O., Anm. 6, S. I.5–21; ähnlich argu­mentieren Klaus M. Meyer-Abich/Bertram Schefold: Die Grenzen der Atomwirtschaft, München 1986.Google Scholar
  99. 98.
    Vgl. die Ausführungen und Anmerkungen in Kap. 5.3.Google Scholar
  100. 99.
    Collier u.a.: Policy Study ... a.a.O., S. 63.Google Scholar
  101. 100.
    Collier u.a.: Policy Study ... a.a.O., S. 67, dort wird darauf verwiesen, daß dieses auch insti­tutionellen Reformbedarf für die EG-Kommission zur Folge haben müßte, etwa was die In­teraktion zwischen den Abteilungen Umwelt, Energie und Verkehr angeht.Google Scholar
  102. 101.
    Vgl. Rat der Sachverständigen für Umweltfragen: Umweltprobleme der Landwirtschaft, Stutt­gart, Mainz 1985, Kap. 2.1.; Heino von Meyer: Wirkungslose Umweltpolitik — umweltwirk­same Agrarpolitik, in: Zeitschrift für Umweltpolitik 4 / 1983, S. 363–387; Hermann Priebe /Wilhelm Scheper /Winfried von Urff (Hrsg.): Agrarpolitik in der EG — Probleme und Perspektiven, Baden-Baden 1984; Günther Weinschenck: Agrarpolitik im Konflikt mit ökono­mischer und ökologischer Vernunft, in: Beiträge zur Konfliktforschung 1 / 1987, S. 5–21.Google Scholar
  103. 102.
    Vgl. dazu das Resümee einer Anhörung des Europäischen Parlaments zum Thema „Umwelt­schutz und Landwirtschaft“, in: EP Generaldirektion Wissenschaft und Dokumentation, Reihe Umweltfragen 12 / 1985; außerdem den Bericht von F.R. du Vivier über „Landwirt­schaft und Umwelt”, in EP Sitzungsdokumente A 2–207 / 85 v. 3.2.1986; H. Priebe: Die sub­ventionierte Unvernunft, Berlin 1985, S. 149, 224 f.Google Scholar
  104. 103.
    Vgl. Süddeutsche Zeitung v. 19.10.1987.Google Scholar
  105. 104.
    Insbesondere der Export in Länder der Dritten Welt verstärkt dort die gesellschaftliche Un­gleichheit und die unterentwickelte Subsistenzproduktion. Die Internationale Kommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Bericht) hat in ihrer 1987 vorgelegten Studie (Our Common Future, Oxford 1987) diese Situation ausgiebig analysiert und Forderungen daraus abgeleitet. So sollten die Industrieländer ihre Überschußproduktion durch eingeschränkte Preissubventionen abbauen und durch umweltverträgliche Anbaumethoden vermindern. Zu­dem muß die ländliche Subsistenzwirtschaft in Ländern der Dritten Welt gestärkt werden, indem sich beispielsweise durch strukturelle Verbesserungen der örtlichen Märkte fir die Kleinbauern wieder Anreize zur Lebensmittelproduktion ergeben. Außerdem soll bei der Evaluation von Entwicklungsprojekten der Umweltverträglichkeitsprüfung eine größere Be­deutung zugemessen werden.Google Scholar
  106. 105.
    H. v. Meyer: Wirkungslose Umweltpolitik ... a.a.O., S. 381.Google Scholar
  107. 106.
    RSU: Umweltprobleme der Landwirtschaft ... a.a.O., S. 320ff., S. 362 ff.Google Scholar
  108. 107.
    Winfried von Urff: Umweltschutz und europäische Agrarpolitik, in: H.-W. Rengeling (Hrsg.): Europäisches Umweltrecht und europäische Umweltpolitik, a.a.O., S. 113.Google Scholar
  109. 108.
    Vgl. hierzu die Schriftenreihe „Ökologische Konzepte“ (Kaiserslautern) sowie Arnim Bech­mann: Landbau-Wende, Frankfurt 1987.Google Scholar
  110. 109.
    So H. Priebes Berechnungen in der öffentlichen Anhörung des Europäischen Parlaments, zit. n. dem Bericht von R. du Vivier: Landwirtschaft und Umwelt ... a.a.O., S. 38.Google Scholar
  111. 110.
    EG-Kommission: Eine Zukunft für die europäische Landwirtschaft, KOM (85)750 endg., v. 18.12.1985, S. 21.Google Scholar
  112. 111.
    EG-Kommission: Perspectives for the common agricultural policy, COM (85) 333 final, v. 15.7.1985, S. 50 f.Google Scholar
  113. 112.
    EG-Kommission: Perspectives ... a.a.O., S. 51.Google Scholar
  114. 113.
    W. v. Urff: Umweltschutz ... a.a.O., S. 123.Google Scholar
  115. 114.
    EG-Kommission: The Agricultural Situation in the Community, 1986 Report, Brüssel, Lu­xemburg 1987, S. 88.Google Scholar
  116. 115.
    EG-Kommission: The Agricultural Situation in the Community, 1987 Report, Brüssel, Lu­xemburg 1988, S. 86; in der Folgezeit hat sich die Aufteilung etwas verändert, die Mehrzahl der Programme ging nach Großbritannien, vgl. EG-Kommission: The Agricultural Situation in the Community 1989, Brüssel, Luxemburg 1990, S. 92.Google Scholar
  117. 116.
    Winfried von Urff: Agrar-und Fischereipolitik, in: W. Weidenfeld/ W. Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 1988 / 89, Bonn 1989, S. 91.Google Scholar
  118. 117.
    Vgl. Zeit 18 / 1988, S. 23.Google Scholar
  119. 118.
    Vgl. Zeit 15 / 1990, S. 34.Google Scholar
  120. 119.
    Jobst Conrad: Präventive Umweltpolitik im Agrarsektor, in: U.E. Simonis (Hrsg.): Präven­tive Umweltpolitik, Frankfurt/ New York 1988, S. 241.Google Scholar
  121. 120.
    J. Conrad: Präventive ... a.a.O., S. 233; nur am Rande sei darauf hingewiesen, daß es die In­teressenorganisationen der Landwirte durch ihre Lobbytätigkeit und unkonventionellen Pro­testmethoden erreicht haben, daß ihnen mehr Aufmerksamkeit und politische Kompromiß­bereitschaft entgegengebracht wird, als dies bei anderen Krisensektoren, etwa der Werft­oder der Kohle-und Stahlindustrie, der Fall ist. Dabei spielte der vergleichsweise geringe Anteil der Landwirte an der erwerbstätigen Bevölkerung keine für sie abträgliche Rolle (möglicherweise deshalb, weil man sie als einen stabilen konservativen Wählerblock an­sieht).Google Scholar
  122. 121.
    Vgl. die Fallstudie von Michael F Gleich über die spanische Region Estremadura in: Natur 6 / 1990.Google Scholar
  123. 122.
    Im Frühjahr 1990 hat der britische EG-Kommissar B. Millan die im Strukturfonds für das Projekt bereitgestellten 40 Millionen ECU aufgrund zahlreicher Proteste vorläufig blockiert, bis die portugiesische Regierung eine Studie über die Umweltverträglichkeit der Trasse vorlegen würde; vgl. Der Spiegel 16/ 1990.Google Scholar
  124. 123.
    I. Pernice, Kompetenzordnung ... a.a.O., S. 51.Google Scholar
  125. 124.
    Vgl. Lothar Gündling: Umweltpolitik, in: Werner Weidenfeld/ Wolfgang Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 1988 / 89 ... a.a.O., S. 164.Google Scholar
  126. 125.
    EG-Kommission: XXII. Gesamtbericht ... a.a.O., S. 175f.; EG-Kommission: XXII. Gene­ral report ... a.a.O., S. 154.Google Scholar
  127. 126.
    EG-Kommission: Proposal for a Council Decision on a specific research and technological development programme in the field of Environment, COM (90) 158, v. 16.5.1990. Hierbei werden vier Themengebiete behandelt: „Environmental economics, politics and sciences, the sustainable society, the international society and sustainability, social and administrative research priorities in the existing society“. Dies wird von der EG-Kommission in dem im Sommer 1991 ausgeschriebenen Arbeitsprogramm (von 1991 — 1994) vertieft; vgl. das In­formationspaket „Environment” hrsg. v. DG XII.Google Scholar
  128. 127.
    Kurt Biedenkopf: Zeitsignale ... a.a.O., S. 102.Google Scholar
  129. 128.
    Vgl. Kap. 5.2.Google Scholar
  130. 129.
    KOM (89) 303 end., v. 12.6.1989, hier insb. Art. 1 des Satzungsentwurfs.Google Scholar
  131. 130.
    ebd., Art. 16.Google Scholar
  132. 131.
    Zit. n. Die Zeit 13 / 1990.Google Scholar
  133. 132.
    Laut EG-Kommissar Ripa di Meana zit. n. Stuttgarter Zeitung v. 22.6.1989, allerdings müß­ten ihm zufolge im Fall der Teilnahme Geheimhaltungsvorbehalte in den RGW-Staaten bei der Veröffentlichung von Umweltdaten aufgegeben werden.Google Scholar
  134. 133.
    New Scientist v. 4.11.1989.Google Scholar
  135. 134.
    A. Liberatore: EC Environmental Research ... a.a.O., S. 83.Google Scholar
  136. 135.
    Vgl. dazu den Bericht über die Sitzung des Europäischen Rats in Madrid am 26. /27.6.1989, in: EG-Magazin 7 / 8, 1989, Beilage S. V.Google Scholar
  137. 136.
    Frankfurter Rundschau v. 28.3.1990.Google Scholar
  138. 137.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 1.6.1990.Google Scholar
  139. 138.
    Süddeutsche Zeitung v. 24. /25.2.1990.Google Scholar
  140. 139.
    Dabei ging es insbesondere um einen Passus, in dem „das Recht der mit Umweltfragen be­faßten Personen, Gruppen und Organisationen“ hervorgehoben wird, „ohne rechtliche oder administrative Hindernisse ihre Meinung kundzutun, sich friedlich zu versammeln und In­formationen zu diesen Fragen zu verbreiten” sowie das Recht, „an öffentlichen Diskussio­nen über Umweltschutzfragen teilzunehmen, direkte und unabhängige Kontakte auf nationa­ler und internationaler Ebene aufzunehmen und zu unterhalten“, zit. n. Süddeutsche Zeitung v. 4. / 5.11.1989.Google Scholar
  141. 140.
    Vgl. Süddeutsche Zeitung v. 21. / 22.10.1989, New Scientist v. 4.11.1989.Google Scholar
  142. 141.
    Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.6.1989. Hierbei wurden beim Vorhandensein mehrerer grüner Listen die Stimmen addiert. Dazu auch Tom Burke: The Year of the Greens, in: Environment 9 / 1990, S. 18 ff.Google Scholar
  143. 142.
    Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 9.12.1989.Google Scholar
  144. 143.
    Vgl. den Kriterienkatalog von R. Liroff und P. Sands hierzu in: The Guardian v. 9.3.1990. 144 EG-Kommission: Background Report — EC Relations with a Changing Eastern Europe, ISEC / B14 / 90, v. 2.4.1990.Google Scholar
  145. 145.
    John M. Kramer: Die Umweltkrise in Polen, in: H. Schreiber (Hrsg.): Umweltpro­bleme...a.a.0., S. 205 ff.; vgl. Krzyszof R. Mazurski: Industrial Pollution: The Threat to Polish Forests, in: Ambio 2 / 1990, S. 7074.Google Scholar
  146. 146.
    Neben den Studien der EG-Kommission (Eurobarometer, Omnibus-Projekt) sei auf neuere Meinungsumfragen hingewiesen. So hielten im Frühjahr 1990 77 Prozent der Bundesbürger die Sorge um wirksamen Umweltschutz für „besonders wichtig“, während die Verwirkli­chung der deutschen Einheit — damals Thema Nr. 1 in allen Medien — nur bei 28 Prozent der Befragten diese Priorität genoß, vgl. Spiegel 22 / 1990, S. 44; bei einer anderen Studie in der Bundesrepublik, Großbritannien, Frankreich und Spanien meinten zwei Drittel bis über drei Viertel der Befragten, daß die Gemeinschaft auf den Gebieten Umweltrecht, Qualität des Trinkwassers und Lebensmittelrecht die Entscheidungskompetenz haben solle, während in der Steuer-, Sozial-und Arbeitsrechtsgesetzgebung eher die Länder in eigener Regie tätig werden sollten, vgl. Süddeutsche Zeitung v. 18. / 19.11.1989.Google Scholar
  147. 147.
    Zit n. dem Interview in: Der Spiegel 47 / 1989.Google Scholar
  148. 148.
    Ian Christie: Cleaning up a Continent: Environmental Policy in Eastern and Western Eu­rope, in: Policy Studies 2 / 1988, S. 22.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Michael Strübel
    • 1
  1. 1.StuttgartDeutschland

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