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Grundlegende Aspekte des Untersuchungskomplexes

  • Michael Strübel

Zusammenfassung

Das Umweltthema hat in relativ kurzer Zeit weltweit Karriere gemacht, was sicher damit zusammenhängt, daß es längst virulent gewesen war und seine Behandlung von der akuten Situation geradezu erzwungen wurde. Als der SPD-Vorsitzende Willy Brandt im Bundestagswahlkampf 1961 den „blauen Himmel über der Ruhr“ postulierte, traf er noch weithin auf Häme und Unverständnis. In der Regierungserklärung des sozialliberalen Kabinetts vom 28. Oktober 1969 vor dem Deutschen Bundestag aber war der Naturschutz zu einem Arbeitsschwerpunkt avanciert. Es wurden entsprechende Gesetze „zum ausreichenden Schutz vor Luft- und Wasserverunreinigung und vor Lärmbelästigung“ angekündigt.1 Ersten konkreten Maßnahmen folgte 1971/72 ein umfassendes Umweltprogramm der Bundesregierung, das mehrfach fortgeschrieben wurde, zuletzt im Herbst 1982, wenige Wochen vor dem Rücktritt von Bundeskanzler Helmut Schmidt. Auch die liberal-konservative Koalition blieb diesen Prinzipien verpflichtet. Mehr noch: Für die Regierung Helmut Kohl war nach den Worten des Bundesinnenministers „Umweltschutz ...neben der Vermeidung kriegerischer Konflikte die wichtigste Aufgabe der Menschheit in den nächsten Jahren“. 2

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Anmerkungen

  1. 1.
    Deutscher Bundestag, 6, Wahlperiode, 5. Sitzung v. 28. 10. 1969, S. 29.Google Scholar
  2. 2.
    Zit. n. Helmut Weidner: pie Umweltpolitik der konservativ-liberalen Regierung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 47–48/1989, S. 16.Google Scholar
  3. 3.
    Zit. n. Martin Holdgate u.a.: Umwelt — weltweit. Berlin 1983, S. 5. Vgl. auch: Lynton K. Caldwell: International Environmental Policy, Durham (Duke Univ. Press) 1984, S. 19–57; hier wird besonders, die Rolle der nicht-gouvernementalen Organisationen (NGO’s) herausgearbeitet. — Was die Zitierweise angeht, so wird, internationalem Brauch entsprechend, bei ausländischen Publikationen der Verlag mit angegeben.Google Scholar
  4. 4.
    Declaration on the Human Environment. Adopted by the United Nations Conference on the Human Environment. Stockholm 16.6.1972. UN General Assembly Resolutions 2994, 2995, XXVII und 2996, XXII of 15.12. 1972. Zit, n. UNEP: Stockholm Declaration, in: Environmental Law Guidelines and Principles, Nr, 1, Nairobi, o.J., S. 2. Die Übersetzungen von Texten und Dokumenten wurden — falls nicht anders angegeben — vom Autor vorgenommen.Google Scholar
  5. 5.
    So heißt es in Principle 21 (in: ebd.): „States have in accordance with the Charter of the United Nations and the principles of international law, the sovereign right to exploit their own resources pursuant to their own environmental policies, and the responsibility to ensure that activities within their juristiction or control do not cause damage to the environment of other States or of areas beyond the limits of national jurisdiction“.Google Scholar
  6. 6.
    Zit. n. M.Holdgate u.a.: Umwelt — weltweit… a.a.O., S. XX.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Michael Kilian: Umweltschutz durch Internationale Organisationen, Berlin 1987, S. 234–293, 355–395.Google Scholar
  8. 8.
    Neben der Zusammenarbeit mit Organisationen wie FAO, WMO, UNESCO, UNEP und regionalen Aktivitäten, auf die im Verlauf der Arbeit gesondert eingegangen wird, sind vor allem die Beschlüsse des Governing Council der UNEP zum Thema „Shared Natural Resources“ (1978) und die Resolution zu der die zwischenstaatliche Kooperation betreffende „Weather Modification” (1980) zu erwähnen. Vgl. die Beschlüsse in: Environmental Law Guidelines and Principles, Nr. 2, 3, Nairobi, o.J.Google Scholar
  9. 9.
    World Charter for Nature. UN General Assembly Resolution 37/7, v. 28.10. 1982; in: UNEP. Environmental Law Guidelines and Principles, Nr, 5, Nairobi, o.J., S. 1.Google Scholar
  10. 10.
    So eine Erklärung des Club of Rome anläßlich eines Treffens im Juni 1989 in Hannover sowie ein Memorandum des Europäischen Umweltbüros zum Weltwirtschaftsgipfel im Juli 1989, vgl. Frankfurter Rundschau v. 13.6. 1989, 11. 7. 1989.Google Scholar
  11. 11.
    Zit. n. Wolfgang Mundt, dem ehemaligen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Rates für Grundlagen der Umweltgestaltung und des Umweltschutzes in der Akademie der Wissenschaften der DDR, in: Globale Umweltproblematik als gemeinsame Überlebensfrage — Neue Kooperationsformen zwischen Ost und West, Bergedorfer Gesprächskreis Nr. 87, Hamburg 1989, S. 12.Google Scholar
  12. 12.
    Michail Gorbatschow: Perestroika — Die zweite russische Revolution, München 1987.Google Scholar
  13. 13.
    Zit. n. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14. 6. 1989.Google Scholar
  14. 14.
    Zit. n. Sowjetunion heute, 8/1989, S. XV.Google Scholar
  15. 15.
    Konkretisiert werden diese Vorschläge in den Thesen, die das Europa-Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR vorgelegt hat. Dort wird als Aufgabe eines ökologischen Sicherheitssystems angegeben: „Bekämpfung ökologischer Katastrophen, Programme der wissenschaftlichen Forschungen und der Versuchs-und Konstruktionsarbeiten zur Entwicklung von abfallproduktfreien Technologien und umweltfreundlichen Produktionen, wirtschaftliche und technische Hilfe für ökologische Notstandsgebiete, Umrüstung von Industriebetrieben, Umorientierung aller Arten der menschlichen Tätigkeit auf geringere Ressourcenintensität und eine stärkere ökologische Ausrichtung, Herausbildung einer ökologischen Kultur u.a.“, zit. n. Sowjetunion heute, 5/1989, S. 7.Google Scholar
  16. 16.
    Zit. n. Süddeutsche Zeitung v. 10. 7. 1989.Google Scholar
  17. 17.
    Erklärung des Weltwirtschaftsgipfels in: Bulletin der Bundesregierung, Nr. 76 v. 19.7.1989, S. 667 f.Google Scholar
  18. 18.
    Die hektischen Konferenz-und Gipfelaktivitäten werdet( im Zusammenhang mit der Studie zum Ozonloch und Treibhauseffekt noch genauer nachgezeichnet und auf ihre Substanz hin überprüft.Google Scholar
  19. 19.
    So der Vorsitzende des Rats von Sachverständigen fir Umweltfragen der Bundesregierung, Wolfgang Haber, in: Bergedorfer Gesprächskreis, S. 20.Google Scholar
  20. 20.
    Ernst U. von Weizsäcker: Erdpolitik. Darmstadt 1980, S. 10.Google Scholar
  21. 21.
    Hingewiesen sei auf das Sonderheft von Scientific American 3/1989, speziell auf den Beitrag von William C. Clark: Managing Planet Earth, in: ebd., S. 46–54.Google Scholar
  22. 22.
    W. Mundt, in: Bergedorfer Gesprächskreis…a.a.O., S. 11.Google Scholar
  23. 23.
    Jean-Paul Malingreau/Compton J. Tucker: Large-Scale Deforestation in the Southeastern Amazon Basin of Brazil, in: Ambio 1/1988, S. 50.Google Scholar
  24. 24.
    Robert W Kates/ B. L. Turner/ William C. Clark: The Great Transformation, in: B. L. Turner: The Earth as Transformed by Human Action. Cambridge (Camb. Univ. Press) 1990, S. 1.Google Scholar
  25. 25.
    James N. Galloway: Atmospheric Acidification: Projections for the Future, in: Ambio 3/1989, S. 161–166.Google Scholar
  26. 26.
    UNEP/WHO: An Assessment of Urban Air Quality, in: Environment 8/ 1989, S. 13.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Kates u.a.: The Great Transformation… a.a.O.; Geoffrey P. Glasby. Entropy, Pollution and Environmental Degradation, in: Ambio 5/1988, S. 330–335, Thomas E. Graedel: Regional and Global Impacts on the Biosphere, in: Environment 1/89, S. 8–37; José Goldemberg/Thomas B. Johannsson/Amulaya Reddy/Robert Williams: Energy for a Sustainable World, Chichester (Wiley) 1988.Google Scholar
  28. 28.
    Nach Angaben des Worldwatch Instituts kann man von mindestens 10 Millionen Umweltflüchtlingen ausgehen, deren Zahl in Zukunft noch ansteigen wird. Vgl.: Worldwatch Institute Report: Zur Lage der Welt 1989/90, Frankfurt 1989, S. 96.Google Scholar
  29. 29.
    So in einem Interview in: Der Spiegel 29/ 1989, S. 118.Google Scholar
  30. 30.
    Ansatzpunkte für Europa finden sich hierzu in: Lutz Wicke /Jochen Hucke: Der ökologische Marshallplan, Berlin 1989.Google Scholar
  31. 31.
    W. C. Clark: Managing… a.a.O., S.54.Google Scholar
  32. 32.
    Hans-Peter Dürr: Wissenschaft und Wirklichkeit, in: Ders./Walter Ch. Zimmerli (Hrsg.): Geist und Natur, Bern, München 1989, S. 44.Google Scholar
  33. 33.
    So Außenminister Hans-Dietrich Genscher, zit n. Süddeutsche Zeitung v. 23. 7. 1989.Google Scholar
  34. 34.
    Meinholf Dierkes: Umweltschutz als internationales Problem, in: Zeitschrift für Umweltpolitik 3/ 1981, S. 357.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. hierzu: Abel Wolman: Pollution as an International Issue, in: Foreign Affairs 1/1968, S. 164–175; Oran Young: Resource Management at the National Level, London (Pinter) 1977; Arthur H. Westing: Global Resources and International Conflict, Oxford (Oxford Univ. Press) 1986; Norman Myers: Environment and Security, in: Foreign Policy Nr. 74, 1989, S. 23–41.Google Scholar
  36. 36.
    Dennis Meadows: Die Grenzen des Wachstums, Stuttgart 1972.Google Scholar
  37. 37.
    Georg Picht: Umweltschutz und Politik, in: Ernst von Weizsäcker (Hrsg.): Humanökologie und Umweltschutz, Studien zur Friedensforschung Bd. 8, Stuttgart, München 1971, S. 80–94.Google Scholar
  38. 38.
    G. Picht: Umweltschutz…a.a.O., S. 94.Google Scholar
  39. 39.
    Gerda Zellentin: Abschied vom Leviathan, Hamburg 1979; Iring Fetscher: Überlebensbedingungen der Menschheit, München 3.Aufl. 1985; Klaus M. Meyer-Abich: Wege zum Frieden mit der Natur, München 1984; Ders.: Wissenschaft für die Zukunft, München 1988.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. z.B.: Alternative Umweltpolitik, Argument-Sonderband 56, Berlin 1981. Im politischen Spektrum wurden solche vor allem von Jungsozialisten der Stamokap-Fraktion und marxistischen „grünen“ Fundamentalisten rezipiert.Google Scholar
  41. 41.
    Knut Krusewitz: Umweltpolitik in der BRD, in: Alternative Umweltpolitik… a.a.O., S. 59. 42 Friedrich Engels: Die Lage der arbeitenden Klasse in England, Verschiedene Editionen, u.a. München 1973.Google Scholar
  42. 43.
    Vgl. Klaus von Beyme: Politik und Ökonomie im Sozialismus, München 1975, S. 270.Google Scholar
  43. 44.
    Vgl. entsprechende Hinweise bei Günter Hartkopf/ Eberhart Bohne: Umweltpolitik, Opladen 1983, S. 67. Eine umfassende ideologiekritische Analyse mit einer allerdings problematischen konvergenztheoretischen Schlußfolgerung bietet: Christiane Busch-Lüty: Zur Gestaltung des Verhältnisses von Gesellschaft und Natur im realen Sozialismus: Harmonisierung von Ökonomie und Ökologie der Naturnutzung — ein „erstrangiges Problem“? In: Helmut Schreiber (Hrsg.): Umweltprobleme in Mittel-und Osteuropa, Frankfurt, New York 1989, S. 11–42.Google Scholar
  44. 45.
    Mancur Olson: Die Logik kollektiven Handelns. Tübingen 1968.Google Scholar
  45. Es ist vor allem das Verdienst von P.C. Mayer-Tasch, einem der ersten Politikwissenschaftler, der sich kritisch mit dem Thema Ökonomie-Ökologie beschäftigte, auf diesen Vorgang hinzuweisen, vgl. Charles F. Doman/Manfred O. Hinz/Peter C. Mayer-Pasch: Umweltschutz — Politik des peripheren Eingriffs, Darmstadt und Neuwied 1974.Google Scholar
  46. 47.
    Martin Jänicke: Staatsversagen. München 1986.Google Scholar
  47. 48.
    M. Jänicke: Staatsversagen… a.a.O., S. 71.Google Scholar
  48. 49.
    Niklas Luhmann: Ökologische Kommunikation. Opladen 1986, S. 144.Google Scholar
  49. 50.
    N. Luhmann: Ökologische… a.a.O., S. 205 f.Google Scholar
  50. 51.
    Claus Offe: Die Utopie der Null-Option, in: P. Koslowski/R. Spähmann/R. Löw (Hrsg.): Moderne oder Postmoderne, Weinheim 1986, S. 167.Google Scholar
  51. 52.
    Ulrich Beck: Risikogesellschaft, Frankfurt 1986, S. 311 ff.Google Scholar
  52. 53.
    Ulrich Beck: Gegengifte, Frankfurt 1989, S. 253.Google Scholar
  53. 54.
    U. Beck: Gegengifte… a.a.O., S. 265, 291.Google Scholar
  54. 55.
    Renate Mayntz u.a.: Vollzugsprobleme in der Umweltpolitik, Stuttgart 1978, Dies.: (Hrsg.): Implementation politischer Programme II, Opladen 1983; Edda Müller: Innenwelt der Umweltpolitik, Opladen 1986.Google Scholar
  55. 56.
    Vgl. Peter Knoepfel/Helmut Weidner: Luftreinhaltepolitik (stationäre Quellen) im internationalen Vergleich, 6 Bände, Berlin 1985; M. Dierkes/H.N. Weiler/A.B. Antal (Hrsg.): Comparative Policy Research, Aldershot (Gower) 1986, S. 99–185; Nigel Haigh/Graham Bennett/Thierry Lavoux/Pascale Kromarek: European Community Environmental Policy in Practice: Water and Waste, 4 Bände, London (Graham) 1986; Gyorgy Enyedi/August J. Gijswijt/Barbara Rhode (Hrsg.): Environmental Policies in East and West, London (Taylor) 1987.Google Scholar
  56. 57.
    Das ineffiziente und probleminadäquate Umwelthaftungsrecht könnte eine solche Vermutung bestätigen. U. Beck spricht in diesem Zusammenhang von einem „System der organisierten Unverantwortlichkeit“, vgl. ders.: Gegengifte… a.a.O., S. 215.Google Scholar
  57. 58.
    Eine interessante Fallstudie zum Vergleich Bundesrepublik Deutschland und Frankreich bie- tet: Sabine von Oppeln: Die Linke im Kernenergiekonflikt, Frankfurt, New York 1989.Google Scholar
  58. 59.
    So das Ergebnis von Martin Jänicke/Harald Mönch: Ökologischer und wirtschaftlicher Wandel im Industrieländervergleich, in: Manfred G. Schmidt (Hrsg.): Staatstätigkeit, Opladen 1989, S. 404.Google Scholar
  59. 60.
    Denis Pirages: The Global Ecopolitics — New Context for International Relations, Belmont (Duxbury) 1978.Google Scholar
  60. 61.
    Der Aufsatz von Edzard Reuter erschien in: Die Zeit 12/1990, die Replik von Kurt Biedenkopf in: Die Zeit 13/1990.Google Scholar
  61. 62.
    D. Pirages: The Global Ecopolitics… a.a.O., S. 11.Google Scholar
  62. 63.
    Karl W. Deutsch (Hrsg.): Ecological Systems and Ecopolitics. Paris, Lausanne (UNESCO) 1977, S. 28. Ähnliche Überlegungen für die Disziplin der International Relations finden sich in: Harold u. Margaret Sprout: The Ecological Perspective on Human Affairs, with Special Reference to International Politics, Princeton (Princeton Univ. Press) 1965; Dies.: Environmental Factors in the Study of International Politics, in: James N. Rosenau (Hrsg.): International Politics and Foreign Policy, New York (Free Press) 1969, S. 41–56; Jan Schneider: World public Order of the Environment: Towards an international ecological Law and Organization, Toronto (Univ. of Toronto Press) 1979; Richard N. Barret (Hrsg.): International Dimensions of the Environmental Crisis, Boulder (Westview) 1982. — Nur am Rande sei erwähnt, daß in den deutschsprachigen Publikationen zur Internationalen Politik die hier aufgeworfenen Fragestellungen ignoriert und erst ab Mitte der achtziger Jahre aufgegriffen wurden, so im Beitrag von Peter Menke-Glückert: Weltökologische Probleme, in: Karl Kaiser/ Hans-P. Schwarz (Hrsg.): Weltpolitik, Bonn 1985, S. 209–220; sowie in den Aufsätzen von Volker Prittwitz und M. Strübel in: Beate Kohler-Koch (Hrsg.): Technik und Internationale Politik, Baden-Baden 1986; Dies. (Hrsg.): Regime in den internationalen Beziehungen, Baden-Baden 1989; vgl. auch Dieter Ruloff: Weltstaat oder Staatenwelt, München 1988, S. 186–203.Google Scholar
  63. 64.
    So Marion Gräfin Dönhoff in: Die Zeit 15/1989.Google Scholar
  64. 65.
    Volker Prittwitz: Umweltaußenpolitik, Frankfurt, New York 1984, S. 13.Google Scholar
  65. 66.
    Kurt P. Tudyka: Zur Gestaltung von internationaler Umweltpolitik, in: Ders.: (Hrsg.): Umweltpolitik in Ost-und Westeuropa, Opladen 1988, S. 16.Google Scholar
  66. 67.
    Robert O. Keohane/Joseph S. Nye: Power and Interdependence, Boston (Little, Brown) 1977; deutsch in: K. Kaiser/ H.-P. Schwarz ( Hrsg. ): Weltpolitik… a.a.O., S. 74–88.Google Scholar
  67. 68.
    Vgl. die Beiträge von Dieter Senghaas und Paul Sauvant in: Klaus von Beyme/ Ernst O. Czempiel/Graf von Kielmannsegg (Hrsg.): Funkkolleg Politik, Bd. II, Frankfurt 1988, S. 27–50; S. 310–333.Google Scholar
  68. 69.
    Ernst-Otto Czempiel: Internationale Politik, Paderborn, München 1981, S. 104.Google Scholar
  69. 70.
    Entsprechend der Prämisse, daß es die Welt als politischen Zusammenhang nicht gibt und seiner Abgrenzung von politökonomischen, neomarxistischen Weltgesellschafts- Vorstellungen, kommt Czempiel zu dem Ergebnis, daß es auch kein Weltmodell geben kann, dies sozusagen ein „Non-Modell“ sei, vgl. Ernst-Otto Czempiel: Neue Kleider, aber kein Kaiser? In: PVS 2/1981, S. 136. Den Versuch, eine Karte von der „Interdependenz der Weltprobleme” im Sinne der hier vorgestellten Gitteranordnung anzufertigen, unternahm der „New-Age-Philosoph Fritjof Capra, Vgl. Natur 1/1990, S. 36f.; kritisch muß hierzu vermerkt werden, daß die Zuordnungen recht voluntaristisch erscheinen und Ursache-und Wirkungsbeziehungen nicht gekennzeichnet werden.Google Scholar
  70. 71.
    Frederic Vester: Plädoyer für ein neues Denken. In: Günter Kunz: Die ökologische Wende, München 1983, S. 160. Das Verdienst E Vesters ist es, die biokybernetischen Zusammenhänge verständlich gemacht und in ihrer globalen Dimension dargestellt zu haben, vgl. E Vester: Neuland des Denkens, München 5. Aufl. 1988.Google Scholar
  71. 72.
    David A. Kay/Harold K. Jacobson: A Framework for Analysis, in: Dies. (Hrsg.): Environmental Protection — The International Dimension, Totowa (Allanheld, Osmun) 1983, S. 1–21; im Original werden die Funktionen folgendermaßen bezeichnet: „1. Problem Identification, 2. Monitoring and Evaluation, 3. Data Gathering and Information Collection, 4. Risk Estmation and Impact Assessment, 5. Information Exchange and Dissemination, 6. Facilitation and Coordination of National and International Programs, 7. Normative Pronouncements, 8. Standart Setting and Rule Making, 9. Supervision of Norms, Standarts and Rules, 10. Direct Operational Activities.“Google Scholar
  72. 73.
    Claus Offe: Berufsbildungsreform, Frankfurt 1975, S. 159.Google Scholar
  73. 74.
    Roger Cobb/Jennie-K. u. Marc H. Russ: Agenda-Building as a Comparative Political Process, in: American Political Science Review 1976, S. 126–138.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Michael Strübel
    • 1
  1. 1.StuttgartDeutschland

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