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Fremdsein im eigenen Land

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Zusammenfassung

Der türkische Gemüsehändler an der Ecke, der italienische Pizzabäcker, der amerikanische Gastdozent, sie und viele andere gehören zum Personal des Heimatstücks „Wir haben doch nix gegen Fremde — wenn es nur nicht zuviele sind“1, als seien die Fremden das Problem und nicht die Ängste, der Haß, die Zerstörungslüste der Eigenen, die sich gegen die Fremden richten. Deshalb ist es für die Diskussion wichtig, wie Andere auf Dauer als Fremde konstruiert werden und wie sie sich für die Identität des sogenannten Eigenen verdient machen.

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Literatur

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

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