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Befähigungsfunktion zwischen Qualifizierung und Sozialmanagement

  • Ulrich Otto
Part of the Perspektiven der Sozialpolitik book series (PSOZPOL)

Zusammenfassung

Zwar wurden im vorangegangenen Abschnitt eine Reihe von Gesichtspunkten berührt, die in hohem Maße über die Motivationslage auf die Qualität der Arbeit Einfluß haben, dennoch war die Argumentation in erster Linie auf das Kriterium des Rekrutierungserfolges bezogen. Interessanterweise gilt dies in der öffentlichen und fachlichen Diskussion ähnlich für Fortbildungen Ehrenamtlicher, die häufig primär unter motivationale Gesichtspunkte gestellt werden.

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Literatur

  1. 164.
    Letztgenannter Aspekt ist nicht von vornherein nur ein Ausdruck mangelnder Einsicht in die fachlichen Erfordernisse Sozialer Arbeit oder konservative Abwehrstrategie. Es haben solche Ansätze lange Tradition, die das Zutrauen von Volunteer-Tätigkeiten als Befähigung verstehen und differenziert evaluieren. Vgl. z.B. die Beschreibung diesbezüglicher Typen bei Abrahams (1976).Google Scholar
  2. 165.
    Unter Qualifizierung werden im folgenden zusammenfassend Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen verstanden.Google Scholar
  3. 166.
    Vgl. nur als Beispiele die Schilderungen entsprechender Konzeptionen bei GSD (1987); Niederfranke (1991) sowie Baer/Veelken (1983). Als aktueller Beitrag liegt Veelken/Dallinger/Waßmuth (1992) vor.Google Scholar
  4. 167.
    Vgl. zu entsprechenden Entwicklungen im Bereich der Altenhilfe Schmidt (1991) mit Blick sowohl auf berufliche wie auch ehrenamtliche Helferinnen.Google Scholar
  5. 168.
    In amerikanischen Service-Credit-Programmen wird dies ebenso ernst genommen: “Getting volunteers to provide services takes more than finding people willing to sign up. Sites screen their volunteers, identfy their skills and appropriateness for matches, and prepare them to deal with the frail through interviews and training programs” (Feder/Howard/Scanlon o.J.).Google Scholar
  6. 169.
    In diesem Programm schließt sich der Kreis durchaus zu Bestimmungsversuchen (sozial-) pädagogischer Altenarbeit, die systematisch Bildung in weiterem Sinne zu deren Ausgangspunkt machen. Dies ist in der vorliegenden Arbeit explizit nicht der Fall, verhindert aber in den Ergebnissen Konvergenzen natürlich nicht.Google Scholar
  7. 170.
    Ob das Ministerium diese Aufgabe selber übernehmen soll, ist dabei offen. Diesbezügliche Kriterien liegen zwischen der Frage nach resultierender Kontraproduktivität, der finanziellen Sicherung einer entsprechenden Funktion und der Überlegung der Aufwertung durch die “Insignien” des Staates.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1995

Authors and Affiliations

  • Ulrich Otto

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