Advertisement

Politische und rechtliche Hindernisse auf dem Wege der Herausbildung einer Zivilgesellschaft in der Türkei

  • Gülistan Gürbey
Chapter
  • 35 Downloads
Part of the Studien zu Politik und Gesellschaft des Vorderen Orients book series (SPGVO)

Zusammenfassung

Das Verhältnis zwischen dem politischen System und der Zivilgesellschaft nimmt eine besondere Stellung im Rahmen der Diskussion über die Herausbildung einer Zivilgesellschaft in der Türkei ein. Im Zentrum dieser Diskussion steht die Frage nach den rechtlichen und politischen Schranken im politischen System der Türkei, die der Herausbildung einer Zivilgesellschaft entgegenstehen. Diese Schranken sind in zwei Teilbereiche einzuteilen: die ideologischen Grundlagen der türkischen Rechts- und Staatsordnung und das Kräfteverhältnis zwischen der militärischen und der zivilen Autorität im politischen System der Türkei. So werden im ersten Teil die wesentlichen Grundzüge des türkischen Nationalismusverständnisses sowie die darausfolgenden rechtlichen und verfassungsmäßigen Vorschriften behandelt, die die Demokratisierung und Pluralisierung der Gesellschaft in erheblichem Maße einengen. Damit ist auch die Frage nach einer demokratisch-zivilen Lösung der Kurdenfrage und den rechtlichen Schutzmechanismen für die Kurden verknüpft.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Andrews, Peter A. (Hg.): Ethnic Groups in Turkey, Wiesbaden, 1989.Google Scholar
  2. Bozdag, Ümit: Ordu-Siyaset Iliskisi, Atatürk ve Inönü Dönemleri (Das Verhältnis zwischen Militär und Politik, Die Ära von Atatürk und Inönü ), Ankara, November 1991.Google Scholar
  3. Finkel, Andrew, Sirman, Nükhet (Hg.): Turkish State, Turkish Society, London, New York, 1990.Google Scholar
  4. Heper, Metin: The State, the Military, and Democracy in Turkey, The Jerusalem Journal of International Relations, 9 (1987) 3, S. 52–64.Google Scholar
  5. derselbe, Landau, Jacob (Hg.): Political Parties and Democracy in Turkey, London, New York, 1991.Google Scholar
  6. Insan Haklari Dernegi (Menschenrechtsverein) (Hg.): Terörle Mücadele Yasasi ve Insan Haklari (Das Gesetz zur Bekämpfung des Terrors und die Menschenrechte), Istanbul, Mayis (Mai ) 1991.Google Scholar
  7. Meray, S. L.: Lozan Bans Konferansi, Tutanak ve Belgeler (Friedensvertrag von Lausanne, Protokolle und Dokumente), Ankara, 1973, Serie I, Band I.Google Scholar
  8. Oran, Baskin: Atatürk Milliyetciligi, Resmi Ideoloji disi bir Inceleme (Der Nationalis-Google Scholar
  9. mus Atatürks, Eine Untersuchung außerhalb der offiziellen Ideologie), Ankara, 1988. Özdemir, Hikmet: Devlet Krizi, T.C. Cumhurbaskanligi Secimleri (Die Staatskrase, dieGoogle Scholar
  10. Präsidentschaftswahlen in der Republik Türkei), Istanbul, 1989.Google Scholar
  11. derselbe: Rejim ve Asker (Regime und Militär), Istanbul, Mayis (Mai ) 1989.Google Scholar
  12. Rumpf, Christian: Die Verfassung der Republik Türkei, Beiträge zur Konfliktforschung, Köln, 1983, 1, S. 105–174.Google Scholar
  13. derselbe: Minderheiten in der Türkei und die Frage nach ihrem rechtlichen Schutz, Zeitschrift für Türkeistudien, Leverkusen, Jg. 6, Heft 2, 1993, S. 173–209.Google Scholar
  14. Soysal, Mumtaz: Anayasanin Miami (Die Bedeutung der Verfassung), Istanbul, 1986. Tanör, Bülent: Gedanken zum türkischen Gesetz Nr. 3713 zur Bekämpfung des Terrors („Antiterrorgesetz“), Zeitschrift für Türkeistudien, Leverkusen, J g. 4, Heft 2, 1991, S. 153–174.Google Scholar
  15. Yayla, Yildizhan: Idare Hukuku ( Verwaltungsrecht ), Istanbul, 1985.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Gülistan Gürbey

There are no affiliations available

Personalised recommendations