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Menschenwürdig, effizient und zukunftsoffen? Die globale Politik im ‚magischen Dreieck‘ von Demokratie, ökonomischer Entwicklung und Frieden

  • Wilfried von Bredow
  • Thomas Jäger
  • Gerhard Kümmel
Chapter
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Zusammenfassung

Der entwicklungspolitische Diskurs in den achtziger Jahren wurde besonders unter dem Eindruck der globalen Wirtschaftskrise in Verbindung mit der Verschuldungskrise der Entwicklungsländer in der ersten Hälfte der Dekade sehr stark von dem Bild des wieder einmal ‚verlorenen Jahrzehnts‘ geprägt. Die Entwicklungshilfe entpuppte sich häufig als eine vergebliche Hilfe und wurde als solche heftigst kritisiert,1 und die Kluft zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen Ländern des Südens wurde breiter: Nach Angaben der Weltbank stieg der Anteil der Industrieländer am Weltsozialprodukt zwischen 1970 und 1993 von 74,3% auf 79,2%.2 Vor allem die Daten für die ärmsten Länder (LLDCs) wiesen eine Negativ-Entwicklung aus. So reduzierte sich das Pro-Kopf-Einkommen der Länder südlich der Sahara zwischen 1978 und 1988 um nicht weniger als 17,5%,3 die Verelendung nahm also zu. Dies hatte zur Folge, daß sich auf der Weltkarte, die der ‚Economist‘ Anfang September 1990 seinen Lesern präsentierte, die Wogen des Meeres über dem sub-saharischen Afrika schlossen. Afrika (oder zumindest große Teile davon) schien auf dem Weg, zum vergessenen Kontinent zu werden.

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Literatur

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    Ein Problem stellen dabei die unberechenbaren Staaten dar. Dazu Wilfried von Bredow/ Thomas Jäger/Gerhard Kümmel: Selbst-Isolation und Aggressivität als Machtpolitik: Crazy states im internationalen System, unveröff. Manuskript, Marburg — Landau 1996.Google Scholar
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    Es ergibt sich aus dem Zusammenhang, daß wir hier die Modellserie von westlichen Demokratien meinen, wenn von Demokratie oder Demokratisierung die Rede ist. Daß auch einige von diesem Typ-Angebot abweichende Regime, freilich meist aus propagandistischen Gründen, als Demokratie oder sogar als ‚wahre‘ Demokratie bezeichnet werden, steht auf einem anderen Blatt.Google Scholar
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    Gills/ Rocamora, Low Intensity Democracy. Dem stellen sie den Begriff (und die Notwendigkeit von) „progressive democracy“ entgegen.Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch den Beitrag von Renate Becker und Thomas Jäger.Google Scholar
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    Nach Robert H. Jackson: Quasi-States. Sovereignty, International Relations and the Third World, Cambridge 1990, S. 5, bilden bei Quasi-Staaten das Völkerrecht und die Auslandshilfe stärkere Stützpfeiler als sich selbst tragende Binnenstrukturen. Die Probleme eines „soft state“, eines wenig disziplinierten und harten oder effektiven Entwicklungsstaat werden häufig am Beispiel Indiens erläutert. Der Begriff des „soft state“ stammt von Gunnar Myrdal: Asian Drama. An Inquiry into the Poverty of Nations, 3 Bde, New York 1968, der ihn auf Indien anwendet. Vgl. neuerdings Pranap Bardhan: The Political Economy of Development in India, Oxford 1984 und Atul Kohli: Democracy and Discontent. India’s Growing Crisis of Ungovernability, Cambridge 1991.Google Scholar
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    Etwa Gills/Rocamora, Low Intensity Democracy; ausführlich: dies. (Hrsg.): Low Intensity Democracy. Political Power in the New World Order, Amsterdam 1993.Google Scholar
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    Vgl. hierzu Susan George/Fabrizio Sabelli: Kredit und Dogma. Ideologie und Macht der Weltbank, Hamburg 1995.Google Scholar
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    Vgl. hierzu klassisch Samuel P. Huntington: Political Order in Changing Societies, New Haven 1968;Google Scholar
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    Vgl. Guillermo O’Donnell: Modernization and Bureaucratic Authoritarianism. Studies in South American Politics, Berkeley, Ca. 1979;Google Scholar
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    Vgl. Guillermo O’Donnell: Bureaucratic Authoritarianism. Argentina, 1966–1973, in Comparative Perspective, Berkeley, Ca. 1988.Google Scholar
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    Vgl. zur Problematisierung des Begriffes Entwicklung und damit zusammenhängend auch des Begriffes Unterentwicklung die beiden Beiträge von Dieter Nohlen und Franz Nuscheier: Was heißt Unterentwicklung? und: Was heißt Entwicklung?; in: dies. (Hrsg.), Handbuch der Dritten Welt, Bd. 1, S. 31–54 und S. 55–75.Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch Goodell/Powelson, The Democratic Prerequisites, S. 175. Zur Behandlung dieses Aspekts im Falle Chinas vgl. auch den Beitrag von Gerhard Kümmel: Exit Neo-Autoritarismus? Über die Demokratie in China in diesem Band.Google Scholar
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    Am Beispiel von Afrika hat dies instruktiv unternommen: Dirk Berg-Schlosser: African Political Systems. Typology and Performance; in: Comparative Political Studies, 17. Jg., 1984, Nr. 1, S. 121–151Google Scholar
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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Wilfried von Bredow
  • Thomas Jäger
  • Gerhard Kümmel

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