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Versuche einer Modellbildung

  • Wolfgang Sucharowski
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Part of the WV studium book series (WVST)

Zusammenfassung

Die Erörterung linguistischer Phänomene in Abhängigkeit von aphasischen Störungen hatte den Sinn, Hinweise auf denkbare Zusammenhänge zwischen Sprache und Funktionsweisen des Gehirns zu erhalten. Dabei ging es nicht darum, zu belegen, wie das Gehirn Sprache realisiert, oder noch pauschaler formuliert, wie Sprache und Gehirn “funktionieren”. Das ist beim gegenwärtigen Stand des Wissens nicht möglich (Arbib 1989). Wohl aber sollte deutlich werden, wie bestimmte Teilfunktionen von Sprache bei neurophysiologisch bedingten Ausfällen zu Effekten führen, die Interpretationshilfen beim Verstehen von Sprache sein können. Mit der linguistischen Modellbildung durch die Arbeiten von Chomsky (1957; 1965) war es erstmals möglich, von einer linguistischen Theorie her psychologisch die Aufmerksamkeit auf Prozesse des Sprachvermögens zu lenken. Das Konzept einer generativen Grammatik schien dafür eine sinnvolle Bezugsbasis darzustellen. Fodor/ Bever/ Garrett (1974) interpretierten die generative Grammatik im Sinne eines ersten Sprachproduktionsmodells.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Sucharowski

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