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Von Vorgaben zu Wahlen: Soziale Position, Lebensführung und Individualisierung

  • Dieter Karrer
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS)

Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel wird die These vertreten, dass sich in der Moderne das Verhältnis von sozialer Position und Lebensführung im Gefolge von Individualisierungsprozessen grundlegend verändert hat. „Individualisierung“ meint zunächst einen historisch unspezifischen Prozess, der sich durch vier Tendenzen charakterisieren lässt:
  1. 1.

    Herauslösung aus traditionell vorgegebenen Sozialformen und Bindungen (Freisetzungseffekt);

     
  2. 2.

    Verlust von Gewissheiten, handlungsleitenden Orientierungen und Normen (Entzauberungseffekt);

     
  3. 3.

    Veränderung der Stellung des einzelnen: Die Bedeutung des Individuums als „Reproduktionsinstanz des Sozialen“ nimmt zu;

     
  4. 4.

    Ausbreitung eines „ich-zentrierten Weltbildes“.

     

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Dieter Karrer

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