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Familie und neue Lebensformen: Veränderungstendenzen und Entwicklungsperspektiven der jüngeren Generation

  • Irene Schuster
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Zusammenfassung

Ehe und Familie erfahrt eine „ausgesprochene und kontinuierende Hochschätzung“, so belegen es zumindest Umfragen nach den Wertorientierungen der bundesrepublikanischen Bevölkerung (Pross 1982, 1978). Diese positive Haltung gegenüber Ehe und Familie entspricht den realen Lebensverhältnissen: Von den 35- bis 50jährigen sind 84 % der Männer und 87 % der Frauen verheiratet und 86% alle Ehen sind „Erstehen“ (Nave-Herz 1984, 35). Doch zunehmend mehr jüngere Leute vollziehen einen Einstellungswandel gegenüber der Ehe.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Dabei ist diese Aufzählung unvollständig. Einen guten Überblick über die mögliche Vielfalt der Formen privater Lebensführung gibt Höpflinger 1987, 13.Google Scholar
  2. 2.
    Dies ist vor allem auf erhebliche Definitionsprobleme zurückzuführen. Es ist keineswegs verbindlich geklärt, von welchem Zeitpunkt an ein Zusammenleben als ,,nichteheliche Gemeinschaft“ bezeichnet wird, ob auch homosexuelle Paare miteinzubeziehen seien und wie sehr das Kriterium des „Zusammenwohnens“ für diese Lebensform konstitutiv ist (Tyrell 1985, 104; Meyer/Schulze 1983, 736). Der Begriff ,,nichteheliche Lebensgemeinschaft“ umfaßt auch sehr unterschiedliche Situationen der Paarbindung: Es kann sowohl die ,,freie Ehe“ / Konkubinat in seiner klassischen Form gemeint sein, wie auch das probeweise und vorläufige Zusammenleben ohne Absicht auf lebenslange Partnerschaft, aber auch Formen von Probeehen mit fest geplanter Formalisierung der Beziehung (Höpflinger 1987, 80).Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1990

Authors and Affiliations

  • Irene Schuster

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