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Familienpolitik zwischen Integration und Emanzipation. Von der segmentierten zur bedürfnisorientierten Familienpolitik

  • Volker Teichert
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Zusammenfassung

In einer Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema „Familienpolitik“ sind begriffliche Abgrenzungen angeboten worden, von denen hier einige vorgestellt werden sollen:
  • „Familienpolitik ist auf Gestaltung, Schutz und Förderung der Familie gerichtet. (...) Gegenstand und Inhalt der Familienpolitik im einzelnen werden bestimmt durch die Funktionen der Familie, u.a. Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Familienangehörigen, Sozialisation der Kinder, Sorge für Alte und Behinderte. Zu den Funktionen der Familie gehört ferner insbes. die Weitergabe des Lebens und damit die Sicherung des Bestandes der Bevölkerung“ (Chory 1975, Sp. 658).

  • „Die Aufgabe von Familienpolitik ist (...) in der Sicherung der gesellschaftlichen Funktionsfahigkeit von Familien zu sehen: etwa in der Gewährleistung ihrer Reproduktions-, Sozialisations- und Freizeitfunktionen“ (Zweiter Familienbericht 1975, 73).

  • „Sie (die Familienpolitik, Anm. d. Verf.) hat (...) alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um einerseits Stabilität und Konsistenz von Familien zu sichern und andererseits helfend einzugreifen, wenn Probleme der Familie deren Aufgabenerfüllung in Frage stellen“ (Dritter Familienbericht 1979, 16).

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1990

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  • Volker Teichert

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