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Zur Strategie der friedenspädagogischen Arbeit der Studiengesellschaft für Friedensforschung e.V.

  • Christel Küpper
Chapter
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Part of the Schriften zur politischen Didaktik book series (POLDID, volume 11)

Zusammenfassung

Die Studiengesellschaft — damals (1958) noch unter dem Namen „Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft“ — versuchte zunächst durch Kontakte mit Institutionen und ansprechbaren Einzelpersönlichkeiten, durch Publikationen und Vortragstätigkeit das Bewußtsein für die Notwendigkeit des Friedens und seiner wissenschaftlichen Bearbeitung zu vergrößern. Ausgehend von der Überzeugung, daß alle Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit unantastbar und gleichberechtigt sind, daß die Menschenrechte, vor allem das Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe an der menschlichen Gesellschaft für alle verwirklicht und gewahrt werden müssen, wurde Friede von ihr nicht allein in der Abwesenheit von Krieg und organisierter Gewalt als verwirklicht angesehen. Friede wurde von ihr als Verhaltensnorm für das Zusammenleben der Menschen verstanden, als ein Verhalten, das Kommunikation in Konflikten auf zwischenmenschlicher, innergesellschaftlicher und internationaler Ebene einschließt. Sie definierte Friede sowohl als anzustrebenden Zustand der Menschheit, wie auch als permanenten Prozeß geschichtlicher Veränderung des Menschen und der Gesellschaft auf eine Ordnung hin, in der die Beziehungen der Menschen untereinander auf der Basis der Menschenrechte geregelt sind.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Christel Küpper
    • 1
  1. 1.Studiengesellschaft für Friedensforschung e. V.MünchenDeutschland

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