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Einleitung

  • Peter Massing
Part of the Sozialwissenschaftliche Studien book series (SWS, volume 16)

Zusammenfassung

Der Versuch, wesentliche normative Elemente der pluralistischen Theorie in der Bundesrepublik Deutschland zu rekonstruieren und neu zu begründen, sieht sich mit zwei Schwierigkeiten konfrontiert.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. H. H. Hartwich, Sozialstaatspostulat und gesellschaftlicher Status quo, Köln und Opladen 1970, S. 57.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. F. Scharpf, Demokratietheorie zwischen Utopie und Anpassung, Konstanz 1970, S. 24. Zu dieser Problematik auch: Werner Kaltefleiter, Wirtschaft und Politik in Deutschland, Konjunktur als Bestimmungsfaktor des Parteiensystems, 2. Aufl. Köln/Opladen 1965.Google Scholar
  3. 3).
    Nach einer Definition von W. Steffani wird hier unter Effizienz der Wirkungsgrad im Sinne technisch rationaler Wirtschaftlichkeit bzw. Leistungsfähigkeit gemessen an der Zeit-Kosten-Nutzen-Relation verstanden. Vgl. W. Steffani, Parlamentarische Demokratie- Zur Problematik von Effizienz, Transparenz und Partizipation, in: ders.: (Hrsg.), Parlamentarismus ohne Transparenz, Opladen 1971 (i. f. zit. als W. Steffani, Parlamentarische Demokratie), S. 20. Zur Effizienzproblematik vgl. auch Carl Böhret, Effizienz der Exekutive als Argument gegen Demokratisierung, in: Probleme der Demokratie heute, PVS Sonderheft 2, 11. Jg. 1970, S. 245. Die inhaltliche Begriffsbestimmung gerade der Effizienz bereitet erhebliche Schwierigkeiten. Als allgemeinste Definition mag gelten, “daß mittels gemeinsamer, durch die jeweils vorhandenen Ressourcen begrenzter Anstrengungen (input) einer Gesellschaft, deren Ziele (output), über die wenigstens ein Minimalkonsens besteht, maximal erreicht werden.” Ebda. Nach Steffani bezeichnet Transparenz, “den Grad der Nachvollziehbarkeit durch Offenlegung und Durchschaubarkeit: sie bildet eine entscheidende Voraussetzung für Kontrolle. Partizipation bezeichnet den Grad der Mitwirkung der in Wechselbeziehung zueinander stehenden Wirkungsstufen, der teilnehmenden Beobachtung, Mitberatung und Mitentscheidung. W. Steffani, Parlamentarische Demokratie, a. a. O., S. 20.Google Scholar
  4. 4).
    Zu dieser These als Beispiel, Helmut Schelsky, Auf der Suche nach Wirklichkeit, Düsseldorf-Köln 1965, (i. f. zit. als: H. Schelsky, Suche), S. 459 “Technisch wissenschaftliche Entscheidungen können keiner demokratischen Willensbildung unterliegen, sie werden auf diese Weise nur uneffektiv.”Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. Fritz Scharpf, Demokratietheorie, a. a. O., S. 40, mit Literaturangaben.Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. Martin Lipset, Soziologie der Demokratie, Neuwied, Berlin 1962, S. 33. Lipset definiert Demokratie“als ein politisches System, das regelmäßig verfassungsrechtliche Möglichkeiten für den Wechsel der Regierenden vorsieht und als ein sozialer Mechanismus, der es dem größtmöglichen Teil der Bevölkerung gestattet, durch die Wahl zwischen mehreren Bewerbern für ein politisches Amt auf wichtige Entscheidungen Einfluß zu nehmen.’’ Ähnl. J. Schumpeter, Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, Frankfurt 1950, S. 269ff.Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. N. Luhmann, Komplexität und Demokratie, in: PVS X 1969, S. 314–325, S. 319f.Google Scholar
  8. 9).
    K. W. Deutsch, Politische Kybernetik, Freiburg i. Br. 1969. Zur Kritik unterschiedlicher Systemtheorien von einer explizierten demokratischen Wertprämisse aus, Vgl. Michael-Th. Greven, Systemtheorie und Gesellschaftsanalyse, Darmstadt und Neuwied 1974.Google Scholar
  9. 10).
    Franz Neumann, Demokratischer und autoritärer Staat, Frankfurt/Wien 1970, S. 242.Google Scholar
  10. 11).
    Vgl. F. Scharpf, Demokratietheorie, a. a.0., S. 54ff.Google Scholar
  11. 12).
    Vgl. O. Rammstedt, Partizipation und Demokratie, in: ZfP, 17. Jg. (1970) H. 4, S. 343–357, S. 354.’Google Scholar
  12. Vgl. auch F. Naschold, Die systemtheoretische Analyse demokratischer politischer Systeme, in: PVS, Sonderheft, 2, 11. Jg. 1970, (i. f. zit. als: F. Naschold, Analyse) S. 5.Google Scholar
  13. 13).
    “… als Kernstück des klassischen Demokratiebegriffs.” Walter Euchner, Demokratietheoretische Aspekte der politischen Ideengeschichte, in: Kress/Senghaas (Hrsg.), Politikwissenschaft, Frankfurt a. M., 2. unv. Aufl. 1970, S. 45.Google Scholar
  14. 14).
    Vgl. F. Naschold, Organisation und Demokratie, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1969, S. 19. “Der Mittel - wie Zweckcharakter kann als durchgängiges Zeichen der direkten Demokratie angesehen werden. ”Google Scholar
  15. 15).
    So Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit, 4. Aufl. Neuwied und Berlin 1969 (i. f. zit. als: J. Habermas, Öffentlichkeit).Google Scholar
  16. 16).
    Vgl. F. Naschold, Demokratie und Komplexität, in: C. Koch/D. Senghaas (Hrsg.), Texte zur Technokratiediskussion, Frankfurt a. M. 1970, (i. f. zit. als: F. Naschold, Komplexität), S. 256 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  17. Als Befürworterdes Rätesystems kann u. a. gelten: W. Gottschalch, Modelltheoretische Darlegungen zum Problem der Rätedemokratie, in: Probleme der Demokratie heute, a. a. O., S. 86–95 und ders. Parlamentarismus und Rätedemokratie, Berlin 1968. Zum gesamten Problem vgl. Udo Bermbach (Hrsg.), Theorie und Praxis der direkten Demokratie, Opladen 1973.Google Scholar
  18. 17).
    Vgl. Gert Schäfer, Leitlinien stabilitätskonformen Verhaltens, in: G. Schäfer/ C. Nedelmann (Hrsg.), Der CDU-Staat, Frankfurt a. M. 1969, S. 434.Google Scholar
  19. 18).
    Vgl. Helge Pross, Zum Begriff der pluralistischen Gesellschaft, in: M. Horkheimer (Hrsg.), Zeugnisse. Th. W. Adorno zum sechzigsten Geburtstag, Frankfurt a. M. 1963, S. 439.Google Scholar
  20. 19).
    Vgl. G. Schäfer, a, a. O., S. 431.Google Scholar
  21. 21).
    Vgl. G. Schwarz, Demokratie und Parlamentarismus in der Bundesrepublik, in: L. Romain/G. Schwarz (Hrsg.), a. a. O., S. 55.Google Scholar
  22. 22).
    Vgl. Helge Pross, a. a. O., S. 450.Google Scholar
  23. 23).
    Vgl. R. P. Wolff, Jenseits der Toleranz, in: Wolff/Moore/Marcuse, Kritik der reinen Toleranz, Frankfurt a. M. 1966, S. 47ff.Google Scholar
  24. 24).
    Vgl. H. Pross, a. a.0., S. 443.Google Scholar
  25. Vgl. auch G. Schäfer, a. a. O., S. 436: “Was durch ihre Konkurrenz gesichert wird, ist gewiß nicht die konkrete Freiheit der vielen einzelnen, sondern allenfalls die Chance einiger Privilegierter, ihre Privilegien auf der Basis des rechtsstaatlich abgeschirmten Status quo zu erhalten. ”Google Scholar
  26. Vgl. auch Horst Heimann, Wissenschaftskonzeption, Pluralismuskritik und politische Praxis der Neuen Linken, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B14/1970, S. 27.Google Scholar
  27. 25.
    ) Vgl. G. Schäfer, a. a.O., S. 436.Google Scholar
  28. 26.
    ) Vgl. Walter Euchner, Zur Lage des Parlamentarismus, in: G. Schäfer/C. Nedelmann (Hrsg.), a. a. O., S. 124.Google Scholar
  29. 27.
    ) Vgl. ebda., S. 125.Google Scholar
  30. 28.
    ) Vgl. ebda., S. 126. Euchner zitiert hier Helmut Schelsky. Vgl. H. Schelsky,., Suche, a. a. O., S. 459: “Gegenüber dem Staat als einen universalen technischen Körper wird die klassische Auffassung von Demokratie als eines Gemeinwesens, dessen Politik vom Willen des Volkes abhängt, immer mehr zu einer Illusion, Der technische Staat entzieht ohne antidemokratisch zu sein der Demokratie ihre Substanz.” Oder ebda., S. 456: “Die moderne Technik bedarf keine Legitimität: mit ihr ‘herrscht’ man, weil sie funktioniert und solange sie funktioniert.”Google Scholar
  31. 29).
    Vgl. Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch, Neuwied und Berlin 1967, S. 70.Google Scholar
  32. 30).
    Johannes Agnoli/Peter Brückner, Die Transformation der Demokratie, Frankfurt a. M. 1968.Google Scholar
  33. 37).
    Vgl. G. Schwarz, a. a. O., S. 53.Google Scholar
  34. 39).
    Vgl. G. Schäfer, a. a. O., S. 434.Google Scholar
  35. 40).
    Vgl. F. Naschold, Organisation, a. a.O., S. 52.Google Scholar
  36. 41).
    Vgl. Carl Böhret, a. a. O., S. 243. Böhret definiert die “industrielle Leistungsgesellschaft”, als eine “auf überwiegend industrieller Produktionsweise mit sozial gemildeter Lohnabhängigkeit beruhende Gesellschaft hoher materieller Produktivität, bei mehr oder weniger politischer Entscheidungsbeteiligung und Selbstbestimmung der Gesellschaftsmitglieder.” Ebda., S. 247.Google Scholar
  37. 42).
    S. Neumann, “Die Wissenschaft der Politik in der Demokratie”, Vortrag, gehalten vor den Studenten der Freien Universität und der Deutschen Hochschule für Politik am 2. Februar 1950 in Berlin, Berlin 1950, S. 10, zit. in: W. Steffani, Parlamentarische Demokratie, a. a. O., S. 18.Google Scholar
  38. 43).
    F. Naschold, Komplexität, a. a. O., S. 251.Google Scholar
  39. 44).
    Vgl. W. Steffani, Parlamentarische Demokratie, a. a. O., S. 20.Google Scholar
  40. 45).
    Vgl. F. Naschold, Komplexität, a. a. O., S. 252.Google Scholar
  41. 46).
    Vgl. ebda., und Amitai Etzioni, Soziologie der Organisation, 2. Aufl. München, 1969 (i. f. zit. als: A. Etzioni, Soziologie), S. 33f. Etzioni spricht von Zielmodellen, wobei er letztere in die beiden Untertypen Bestandsmodelle und Erfolgs - modelle einteilt.Google Scholar
  42. 47).
    Vgl. A. Etzioni, Soziologie, a. a.0., S. 33.Google Scholar
  43. 48).
    Vgl. F. Naschold, Komplexität, S. 253. Zur Erläuterung der beiden Systemmodelle: “Die entscheidende Frage beim Systemüberlebensmodell ist, wie das Systembei gegebenen Normen seine Ressourcen optimal in dem Sinne auf seine verschiedenen Aktivitäten verteilen kann, daß es in seinen wichtigsten Strukturen zu überleben vermag. Demgegenüber wird im Systemzielmodell danach gefragt, wie das System seine Ressourcen verteilen soll, so daß unter Aufrechterhaltung - wenn nicht sogar Leistungssteigerung - seiner Überlebensfunktionen, ein bestimmtes Organisationsziel, z. B. Demokratie optimal erreicht wird.” Ebda.Google Scholar
  44. 49).
    Multidimensionale Zielmodelle sind auch Optimierungsmodelle, “bei denen mehrere Zielvariablen in Relation zueinander gebracht werden, um bei gegebener Akzentuierung einer bestimmten Norm… zu untersuchen, wie und unter welchen Bedingungen sie unter Berücksichtigung der übrigen Zielvariablen optimal verwirklicht werden könnte.” Vgl. W. Steffani, Parlamentarische Demokratie, a. a. O., S. 20.Google Scholar
  45. 50).
    Zur Kritik an der Luhmannschen Systemtheorie vgl. u. a.: J. Habermas/N. Luhmann, Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie, Frankfurt a. M. 1971 und die Beiträge zu dieser Diskussion, Supplement 1, 1973, und Supplement 2, 1974. Vgl. auch: Klaus Grimm, Niklas Luhmanns “soziologische Aufklärung”, Hamburg 1974, Helmut Thome, Der Versuch die“Welt” zu begreifen, Frankfurt a. M. 1973, Günter Schmidt, Niklas Luhmanns funktional-strukturelle Systemtheorie: retischer Seite gegen die Systemtheorie vorgebracht werden -, lassen Eine wissenschaftliche Revolution? in: PVS 11. Jg. (1970) H. 2–3, S. 250–275; Werner Loh, Kritik der Theorieproduktion von N. Luhmann, Frankfurt a. M. 1972.Google Scholar
  46. 51).
    W. D. Narr, Theoriebegriffe und Systemtheorie, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1969, S. 9.Google Scholar
  47. 52).
    Vgl. G. Schäfer, a. a. O., S. 434.Google Scholar
  48. 53).
    Vgl. A. Pelinka, Dynamische Demokratie, Stuttgart, Berlin, Mainz, Köln 1974, S. 9.Google Scholar
  49. 54).
    Vgl. G. Schwarz, a. a. O.Google Scholar
  50. 55).
    Vgl. J. A. Schumpeter, a. a. O., S. 430.Google Scholar
  51. 56).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Deutschland und die westlichen Demokratien, 3. veränderte Aufl. Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1968 (i. f. zit. als: E. Fraenkel, Deutschland), S. 35.Google Scholar
  52. 57).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Strukturanalyse der modernen Demokratie, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B. 49/69 (i. f. zit. als: E. Fraenkel, Strukturanalyse), S. 4.Google Scholar
  53. 58).
    E. Fraenkel, Möglichkeiten und Grenzen politischer Mitarbeit der Bürger in einer modernen parlamentarischen Demokratie, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 14/66 (i. f. zit. als: E. Fraenkel, Mitarbeit), S. 12.Google Scholar
  54. 59).
    Vgl. E. Fraenkel, Strukturanalyse, a. a. O., S. 4.Google Scholar
  55. 61).
    E. Fraenkel, Deutschland, a. a. O., S. 99.Google Scholar
  56. 62).
    Vgl. E. Fraenkel, Mitarbeit, a. a. O., S. 12.Google Scholar
  57. 63).
    Vgl. E. Fraenkel, Deutschland, a. a. O., S. 28, S. 65, S. 67.Google Scholar
  58. Ohne hier näher darauf eingehen zu können, läßt sich sagen, daß auch die beiden übrigen Zielvariablen Transparenz und Effizienz (im Gegensatz zu den beiden anderen erwähnten Ansätzen, von denen der erste Partizipation und Transparenz weitgehend vernachlässigt, der zweite so sehr an der Partizipationsmaximierung orientiert ist, daß er die Effizienzproblematik komplexer Industriegesellschaften verharmlost. Vgl. dazu die erwähnten Arbeiten von F. Naschold) in der neopluralistischen Staatstheorie Berücksichtigung finden. So wird die Notwendigkeit der Offenheit des Regierungsprozesses betont, daß das Dienstwissen der Verwaltung nicht geheimgehalten werden darf und die Regierten, namentlich deren freiwillig gebildete Organisationen, ein Anrecht haben auf umfassende Information und Einblick in die Regierungsgeschäfte (Vgl. E. Fraenkel, Strukturanalyse, a. a. O., S. 12). Aber auch die Gruppen selbst unterliegen dem Gebot der Transparenz, und notfalls muß gar der Staat zum Zwingherrn der Publizität werden (Vgl. F raenkel, Deutschland, a. a.0., S. 151).Google Scholar
  59. 64).
    Erst Fraenkel, Reformismus und Pluralismus, hrsg. von Falk Esche und Frank Grube, Hamburg 1973 (i. f. zit. als: E. Fraenkel, Reformismus), S. 432.Google Scholar
  60. 67).
    Vgl. dazu: Günter Dux, Anthropologie und Soziologie, in: KZfSS 24 1972, vgl. Alfred Müller-Armack, Gedanken zu einer sozialwissenschaftlichen Anthropologie, in: Sozialwissenschaft und Gesellschaftsgestaltung, Festschrift für G. Weisser, hrsg. von F. Karrenberg und H. Albert, Berlin 1967, Vgl. auch: Wolf Lepenies, Soziologische Anthropologie, München1971, der darauf hinweist, daß die “Renaissance’ der Anthropologie außer in derBRD, in Frankreich, in den USA, auch in den sozialistischen Ländern zu beobachten ist.Google Scholar
  61. 68).
    Vgl. H. Heimann, Renaissance der Pluralismustheorie? in: ZParl Jg. 5 (1974) H. 4 (i. f. zit. als: H. Heimann, Renaissance), S. 575.Google Scholar
  62. 69).
    Zu den Ursprüngen des Neopluralismus und zur wissenschaftlichen Entwicklung Ernst Fraenkels vgl. Falk Esche und Frank Grube, Einleitung zu E. Fraenkel, Reformismus, a. a. O., und ebda., E. Fraenkel: Anstatt einer Vorrede S. llff. Vgl. auch: Hans Kremendahl. Von der dialektischen Demokratie zum Pluralismus, Kontinuität und Wandel imWerk von Ernst Fraenkel, in: G. Doeker/W. Steffani (Hrsg.)Klassen-justiz und Pluralismus, Festschrift für Ernst Fraenkel zum 75. Geburtstag, Hamburg 1973. Vgl. W. Steffani, Nachruf auf Ernst Fraenkel, in: PVS 16. Jg. H. 4, 1975.Google Scholar
  63. 70).
    Hans Kremendahl, a. a. O., S. 384.Google Scholar
  64. 72).
    Abgedruckt in: E. Fraenkel, Reformismus, a. a. O., S. 275ff.Google Scholar
  65. 73).
    Vgl. E. Fraenkel, Reformismus, a. a. O., S. 275ff.Google Scholar
  66. 74).
    Frank Grube und Falk Esche, a. a. O., S. 27.Google Scholar
  67. 75).
    Vgl. E. Fraenkel, Anstatt einer Vorrede, in: ders.: Reformismus, a. a. O., S. 26.Google Scholar
  68. 76).
    Rainer Eisfeld, Pluralismus zwischen Liberalismus und Sozialismus, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1972, S. 86.Google Scholar
  69. 77).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Strukturanalyse, a. a. O., S. 13.Google Scholar
  70. 78).
    Ders.: Deutschland, a. a. O., S. 66 und passim.Google Scholar
  71. 79).
    Vgl. Kurt Sontheimer, Grundzüge des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, München 1971 (i. f. zit. als: K. Sontheimer, Grundzüge), S. 85.Google Scholar
  72. 80).
    Vgl. Wilhelm Hennis, Große Koalition ohne Ende?, München 1968 (i. f. zit. als: W. Hennis, Koalition), S. 23.Google Scholar
  73. 81).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Deutschland, a. a.O., S. 77.Google Scholar
  74. 82).
    Ernst Fraenkel, Deutschland, a. a. O., S. 66.Google Scholar
  75. 83).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Strukturanalyse, a. a.0., S. 13.Google Scholar
  76. 84).
    Werner Becker, Die mißverstandene Demokratie, in: Neue Rundschau, 1975, H. 3, S. 357Google Scholar
  77. Zum Theorem der Legitimationskrise, vgl. W. Hennis, Legitimität, in: Merkur, Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Jg. 30. H. 1. 1976 (i. f. zit. als: W. Hennis, Legitimität); Vgl. J. Habermas, Legitimationsprobleme im modernen Staat, ebda. (i. f. zit. als: J. Habermas, Legitimationsprobleme); Vgl. ders.: Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus, Frankfurt a. M. 1973 (i. f. zit. als: J. Habermas, Spätkapitalismus); Vgl. auch: Claus Offe, Strukturprobleme des kapitalistischen Staates, Frankfurt a. M. 1972. Von einem anderen Ansatz her vgl. auch B. Guggenberger, Herrschaftslegitimierung und Staatskrise, in: Greven/Guggenberger/Strasser, Krise des Staates?, Darmstadt u. Neuwied 1975, S. 9ff.Google Scholar
  78. 85).
    Darauf verweisen Alexander Schwan, Die Herausforderung des Pluralismus durch den Marxismus, S. 451 und W. Steffani, Monistische oder pluralistische Demokratie, S. 507. Beide Aufsätze in: G. Doeker/Winfried Steffani (Hrsg.) a. a. O.Google Scholar
  79. 86).
    Vgl. A. Schwan, a. a. 0., S. 454.Google Scholar
  80. 87).
    Vgl. H. Grebing, Linksradikalismus gleich Rechtsradikalismus, Eine falsche Gleichung, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1971 (i.e. zit. als: H. Grebing, Gleichung), S. 71.Google Scholar
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    Kurt Sontheimer, Das Elend unserer Intellektuellen, Hamburg 1976.Google Scholar
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    Vgl. ders.: Der Pluralismus und seine Kritiker, in: G. Doeker/W. Steffani (Hrsg.) a. a. O., S. 433.Google Scholar
  83. 90).
    Vgl. Horst Heimann, Renaissance, a. a. O., S. 576Google Scholar
  84. 91).
    Vgl. z.B. die Dissertation von Hans Kremendahl, Pluralismustheorie inDeutschland, Entstehung, Kritik, Perspektiven, Leverkusen 1977.Google Scholar
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  87. 94).
    Friedrich Minssen, Legitimationsprobleme in der Gesellschaftslehre, zum Streit um die hessischen “Rahmenrichtlinien” in: Aus Pol. u. Z. B41/1973, S. 4.Google Scholar
  88. 95).
    Vgl. Helmut Schelsky, Systemüberwindung, Demokratisierung, Gewaltenteilung, Grundsatzkonflikte der Bundesrepublik, München 1973, 3. unv. Aufl. (i. f. zit. als: H. Schelsky, Systemüberwindung), S. 13.Google Scholar
  89. 96).
    Ebda., vgl. S. 23ff.Google Scholar
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    Vgl. Wolfgang Horn, Verfassung als Parteiprogramm? Anmerkungen zur Kontroverse um das Grundgesetz nach 25 Jahren, in: Aus Pol. u. Z. B51/52 1974, S. 3.Google Scholar
  91. 98).
    Vgl. J. Habermas, Spätkapitalismus, a. a. O., S. 131ff.Google Scholar
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    Vgl. Wolfgang Hilligen, Ziele des politischen Unterrichts noch konsensfähig?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B15/1975, S. 5. Hilligen bezieht seine Aussagen über die Polarisierung auf die Grundsatzdiskussion über Ziele des politischen Unterrichts. Aber diese These läßt sich verallgemeinern, da gerade die Diskussion um die Curricula in der politischen Bildung die gesellschaftliche Situation widerspiegelt, sie beeinflußt und herausfordert.Google Scholar
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    Vgl. Wilhelm Hennis, Legitimität, a. a. O., S. 17.Google Scholar
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    Vgl. Werner Becker, a. a. O., S. 357.Google Scholar
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    vgl. Fritz Scharpf, Demokratietheorie zwischen Utopie und Anpassung, Konstanz 1970, S. 29.Google Scholar
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    Vgl. Hans Kremendahl, in: G. Doeker/W. Steffani (Hrsg.), a. a. O., S. 381Google Scholar
  97. 104).
    Vgl. Ernst Fraenkel, Reformismus, a. a. O., S. 25f.Google Scholar
  98. Die endgültigeTrennung ist wohl 1970 in dem Aufsatz “Strukturanalyse der modernen Demokratie” vollzogen worden, in dem er “Marxismus” und “Neue Linke” neben Rousseau, Robespierre und dem Nationalsozialismus zu den bedeutendsten Erscheinungsformen der heteronom legitimierten Demokratie zählt. Vgl. ders Reformismus a. a.0 S. 414ff.Google Scholar
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    Vgl. W. D. Narr, Logik der Politikwissenschaft - eine propädeutische Skizze, in: Kress/Senghaas (Hrsg.), Politikwissenschaft, Frankfurt a. M., 2. unv. Aufl. 1970, S. 13ff. Ders.: Theoriebegriffe und Systemtheorie, a. a.0., S. 41ff. Vgl. auch: Klaus von Beyme, Die politischen Theorien der Gegenwart, München 1972, S. 15–87 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
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    Vgl. E. Fraenkel, Reformismus, a. a.O., S. 338.Google Scholar
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    Nach F raenkelhat sichherausgestellt, “daß das Unterfangen, Politik ausschließlich unter Verwendung wertfreisozialwissenschaftlicher Methoden erfassen zu wollen, zur Überbetonung des Machtelementes in der Politik geführt hat. Hierdurch ist jedoch - gewiß ungewollt, aber deshalb nicht weniger wirksam - der Sinnentleerung des Politischen, seiner Reduzierung auf ein Freund-Feindverhältnis, der Weg geebnet und der Machtkampf zur Norm der Politik erhoben worden”. Ebda., S. 345.Google Scholar
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    Vgl. Ernst Fraenkel, Reformismus, a. a.0., S. 345.Google Scholar
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    Vgl. Ernst Fraenkel, Reformismus, a. a. O., S. 350.Google Scholar
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    Vgl. Ernst Fraenkel, Reformismus, a. a.O., S. 344f.Google Scholar
  108. 124).
    Vgl. ebda., S. 344 und 353.Google Scholar
  109. 125).
    Als Beispiel für die relative Isolierung, in der sich die konstruktive Wissenschaftstheorie entwickelte, kann eine Episode auf dem IX. Deutschen Kongreß für Philosophie 1969 in Düsseldorf gelten. Hier hielt Paul Lorenzen einen Vortrag über “Das Problem des Szientismus”, später veröffentlicht unter dem Titel “Szientismus vs. Dialektik”, und JürgenHabermas einen Vortrag über“Probleme der Begründung von.Werturteilen”, später erschienen als “Vorbereitende Bemerkungen zu einer Theorie der kommunikativen Kompetenz”. Erst nach diesen beiden Vorträgen merkte man, wie ähnlich die Vorstellungen von Kritischer Theorie und Konstruktivismus waren, so daß man damals von der Großen Koalition der Frankfurter und Erlanger Schule sprach. Erst in jüngster Zeit macht man sich daran, die Unterschiede, die zweifellos existieren, stärker herauszuarbeiten.Google Scholar
  110. 126).
    Literatur zur konstruktiven Wissenschaftstheorie: W. Kamlah, P. Lorenzen, Logische Propädeutik, 2. Aufl. Mannheim 1973, Paul Lorenzen, Normative Logic und Ethics, Mannheim u. a. 1969; ders.: Methodisches Denken, Frankfurt a. M. 1974; ders.: Konstruktive Wissenschaftstheorie, Frankfurt a. M. 1974. F. Kambartel/Jürgen Mittelstraß (Hrsg.), Zum Normativen Fundament der Wissenschaft, Frankfurt a. M. 1973Google Scholar
  111. Jürgen Mittelstraß, Die Möglichkeit von Wissenschaft, Frankfurt a. M. 1974; ders.: (Hrsg.), Methodologische Probleme einer normativ-kritischen Gesellschaftstheorie, Frankfurt a. M. 1975.Google Scholar
  112. K. Lorenz, Elemente der Sprachkritik, Eine Alternative zu Dogmatismus und Skeptizismus in der Analytischen Philosophie, Frankfurt a. M. 1970.Google Scholar
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    Vgl. Helmut Seiffert, Marxismus, und bürgerliche Wissenschaft, München, 2. Aufl. 1973, S. 160. Vgl. auch Paul Lorenzen, Methodisches Denken, a. a. O., S. 41.Google Scholar
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    “Die so methodisch, schrittweise und zirkelfrei, aufgebaute Wissenschaftssprache, deren Wörter, Aussagen und Normen im Gegensatz zur bloß überkommenden Gebrauchssprache jederzeit altgemeinverständlich erläutert und begründet werden können, wird Orthosprache genannt.” Erk Volkmar Heyen, Bedingungen einer Rekonstruktion rechtlichen Argumentierens. Zum Verhältnis von Philosophie und Rechtswissenschaft, in: Archiv für Rechts-und Staatsphilosophie, Vol. 60, 1974, S. 366. Vgl. dazu vor allem: P. Lorenzen, “Semantisch normierte Orthosprachen”, in: F. Kambartel, J. Mittelstraß (Hrsg.), a. a. O., S. 231ff.Google Scholar
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    Vgl. Albert Menne, Einführung in die Logik, Bern 1966, S. 23.Google Scholar
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    Vgl. Uwe Dietrich Adam, Anmerkungen zu methodologischen Fragen in den Sozialwissenschaften: Das Beispiel Faschismus und Totalitarismus, in: PVS, 16. Jg., H. 1, 1975, S. 57.Google Scholar
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    Vgl. J. Mittelstraß (Hrsg.), a. a. O., S. 9.Google Scholar
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    P. Lorenzen, Autonomie und empirische Sozialforschung, in: J. Mittelstraß (Hrsg.), S. 264. These 9.Google Scholar
  121. 134).
    Vgl. Friedrich Kambartel, Moralisches Argumentieren - Methodische Analysen zur Ethik, in: ders.: (Hrsg.), Philosophie und Konstruktive Wissenschaftstheorie, Frankfurt a. M. 1974, S. 66.Google Scholar
  122. 135).
    P. Lorenzen, in: J. Mittelstraß (Hrsg.), a. a. O., S. 252.Google Scholar
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    Vgl. P. Lorenzen, Szientismus versus Dialektik, in: F. Kambartel, (Hrsg.), a. a. O., S. 37.Google Scholar
  124. 137).
    F. Kambartel, Wie ist praktische Philosophie konstruktiv möglich? Über einige Mißverständnisse eines methodischen Verständnisses praktischer Diskurse, in: ders.: (Hrsg.), a. a. O., S. 9f. Kambartel weist darauf hin, daß in diesen Vorstellungen Habermas und Lorenzen übereinstimmen. Das Vernunftverständnis wird von Lorenzen als Transsubjektivitätsprinzip formuliert. In derFassung “Transzendiere deine Subjektivität!” hat es die Gestalt eines Kategorischen Imperativs und ist “bloß formal” in dem Sinne, daß er allein noch nicht ausreicht, Werturteile über vorgeschlagene Handlungen zu begründen und muß noch durch weitere Prinzipien ergänzt werden. Vgl. dazu Ch. Thiel, Rationales Argumentieren, in: J. Mittelstraß (Hrsg.), a. a. O., S. 94. Das Vernunftprinzip von Habermas hat die Form von kommunikativen Symmetrieprinzipien. Vgl. ders.: Vorbereitende Bemerkungen, a. a. O.Google Scholar
  125. 138).
    Manfred Clemenz, Soziologische Reflexion und sozialwissenschaftliche Methode, Zur Konstruktion und Begründung soziologischer Modelle und Theorien, Frankfurt a. M. 1970, S. 11.Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Peter Massing
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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