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Gebaute Umwelt und Bewohnerurteil: Die individuellen „Erlebnisdimensionen“

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Part of the Forschungstexte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften book series (FWUS, volume 2)

Zusammenfassung

Im Unterschied zu Abschn. 6.1, wo die ökologischen Beziehungen zwischen Wohngebietsmerkmalen und durchschnittlichen Bewertungen je Wohngebiet (gemessen in ökologischen Variablen) Gegenstand der Analyse waren, geht es jetzt darum, die individuellen subjektiven Wahrnehmungen der Bewohner auf die jeweilige Umwelt zu beziehen. Zum Zusammenhang zwischen Umwelt und individuellen Wahrnehmungen und Bewertungen wird in den Hypothesen 5 und 5a behauptet (vgl. S. 82 ff.): Die subjektiven Wahrnehmungen der gebauten Umwelt stellen in erster Linie eine Abbildung der „objektiven“ Merkmale (140) der Wohngebiete (räumliche Ordnung, Gestaltung, Funktionalausstattung) dar. Der modifizierende Einfluß individu-eller Merkmale der Bewohner auf deren Wahrnehmung ist — ebenso wie der Einfluß der Merkmale der sozialen Umwelt — gering (Hypothese 5). Er wirkt sich allerdings stärker aus in dem Maße, in dem sich in den Wahrnehmungsinhalten vermehrt implizite Bewertungen und Symbolisierungen niederschlagen (Hypothese 5a).

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1981

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