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Zusammenfassung, Ausblick und weiterer Forschungsbedarf

  • Mario Fischer
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Zur retrospektiven Sichtung der in der Arbeit verwendeten Argumentationslinien und der Verdichtung erarbeiteter Ergebnisse erfolgt an dieser Stelle nun eine Zusammenfassung. Die eingangs festgestellten ökologischen Anforderungen an ökonomisches Denken ließen begründete Zweifel an einer Verwendbarkeit der bisherigen ökonomischen Paradigmen wie dem der Wachstumsillusion oder der technisch-industriellen Steuer- und Beherrschbarkeit von „Umwelt“ transparent werden. Dies erschien Grund genug, nach einer Zusammenschau über wichtige ökologie-orientierte Beiträge der Ökonomie und einer Klärung über das, was unter dem Eigenschaftswort „ökologisch“ verstanden bzw. nicht verstanden werden sollte, einige wichtige Kontextfaktoren der erwähnten Paradigmen näher zu analysieren. Hierbei trat deutlich die Illusion zu Tage, externalisierte negative Umwelteffekte gesamthaft annähernd bestimmen zu können, um damit letztendlich „Umweltverbrauch“ internalisierend in das ökonomische Kalkül einzubeziehen. Die grundsätzlichen Möglichkeiten von Externalisierungen in unsensible Bereich bieten einer „schleichend-versteckten“ Umweltschädigung -bewußt oder unbewußt- genügend Angriffs- und Ausweichmöglichkeiten. Es wurde deutlich, daß alles Suchen der Ökonomie nach technischen Lösungen zur Linderung oder gar Abwendung der drohenden „globalen Umweltrevolution“ auf Denkfehlern der vorherrschenden Paradigmen beruht und statt zur Erkennung von Ursachen nur zu weiteren ökologischen Problemen führt.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Mario Fischer

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