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Das Phänomen der Kohäsion aus der Sicht der Außenhandels- und Wachstumstheorie

  • Gerhard Fisch
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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die Tatsache, daß die regionalen Probleme innerhalb der EG lange Zeit vernachlässigt wurden, hängt im besonderen Maße mit dem Selbstverständnis von der Marktintegration in der EG und von der zugrunde liegenden außenhandelstheoretischen Fundierung der Zollunionstheorie ab. Ausgehend von der neoklassischen Außenhandelstheorie und aufbauend auf der Konzeption des komparativ-statischen Gleichgewichts beschränkt sich die Zollunionstheorie auf die Untersuchung der Wohlfahrtsgewinne, die sich aus den handelsschaffenden und handelsablenkenden Effekten eines internen Zollabbaus und eines gemeinsamen Außenzolls ergeben1.

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Literatur

  1. 1.
    Zu den Hauptvertretern der orthodoxen Integrationstheorie zählen vor allem J. Viner, (1950), J. E. Meade, (1955), R. G. Lipsey, (1957).Google Scholar
  2. 2.
    Mundeil untersucht z. B. in leicht veränderten Modellen die Wohlfahrtseffekte einer Zollunion unter der Annahme von Marktmacht der Integrationsländer auf dem Weltmarkt bei variablen terms of trade. R. A. Mundeil, (1964); eine Übersicht über weitere Modifizierungen des Grundmodells findet sich bei El-Agraa, (1989).Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. W. M. Cordon, (1972).Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. W. M Cordon, (1972), S. 204.Google Scholar
  5. 5.
    Winters betont vor allem, daß Cordon’s Modell allein auf homogene Güter zutrifft und die Implikationen der Skalenerträge auf die Marktstruktur vernachlässigt werden. Vgl. L. A. Winters, (1991), S. 369.Google Scholar
  6. 6.
    So verweist Pelkmans mit Recht darauf, daß der EG-interne Handel vor dem Hintergrund zu analysieren ist, daß es sich bei den Mitgliedstaaten um sog. mixed-economies handelt, die sich zur Integrationsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Zur Bedeutung der mixed-economies in der EG vgl. J. Pelkmans, (1980). Auf die Auswirkungen der prinzipiellen Veränderbarkeit der komparativen Vorteile konzentriert sich auch die Studie von R. H. Clarida, R. Findlay, (1991).Google Scholar
  7. 7.
    Angesichts der unterschiedlichen staatlichen Förderung stellt sich auch innerhalb der Integrationsgemeinschaft die Frage nach dem fair-trade. Folgt man dem Argument von Voigt, so ergeben sich allein aus den unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Potentialen der Beteiligten entscheidende räumliche Effekte im EG-internen Handel. Diesem Argument ist jedoch nur bedingt zuzustimmen, da er zu sehr die fiskalische Seite betont, die zwar durchaus für die Förderung der komparativen Vorteile von Bedeutung ist, doch allein kein geeigneter Indikator ist, zumal es in erster Linie auf die Effizienz der Wirtschaftspolitik ankommt. Vgl. H. G. Voigt, (1969), S. 88.Google Scholar
  8. 8.
    Mit dem Modell zur strategischen Handelspolitik zeigen Brander und Spencer, daß durch die merkantilistische Förderung eines inländischen Unternehmens bei oligopolistischem Wettbewerb die Monopolrenten eines ausländischen Unternehmens abgelenkt werden können zugunsten des heimischen Unternehmens und daß dadurch die inländische Wohlfahrt gesteigert werden kann. Vgl. J. A. Brander, B. J. Spencer, (1985).Google Scholar
  9. 9.
    Auf den Zusammenhang zwischen Entwicklungsstand und dem Anteil des intra-industriellen Handels werden wir in Kap. VI. 2.1 näher eingehen.Google Scholar
  10. 10.
    Eine der ersten, die auf das Phänomen des intra-industriellen Handels aufmerksam gemacht haben, waren H. Grubel und P. Lloyd, (1975).Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. S. B. Linder, (1961).Google Scholar
  12. 12.
    Zur Außenhandelsrelevanz der Theorie der Firma siehe N. Blattner, (1971). Zu weiteren unternehmensstrategischen Zielen zählen beispielsweise die Erzielung von Marktmacht oder aber der Aufbau eines neuen Images über neue Produktlinien.Google Scholar
  13. 13.
    Vor dem Hintergrund des unternehmensstrategischen Verhaltens ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß die bei Linder als vom Einkommen abhängige Präferenz ebenfalls den unternehmerischen Strategien unterliegt, d. h. daß die Präferenzen von dem marktstrategischem Vorgehen der Unternehmen und insbesondere durch gezielte Marketingstrategien beeinflußt werden.Google Scholar
  14. 14.
    Zu den Skaleneffekten als Ursache des Außenhandels siehe u. a. E. Helpman, P. Krugman, (1985) sowie H. Kierzkowski, (1985).Google Scholar
  15. 15.
    Zu den dynamischen economies of scale siehe H. G. Preusse, (199 J), S. 90.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. A. Jacquemin, A. Sapir, (1991), S. 166.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. D. Greenaway, R. Hine, (1991), S. 610.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. P. Robson, (1987), S. 43.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. E. Helpman, P. Krugman, (1985), S. 263.Google Scholar
  20. 20.
    D. Greenaway, R. Hine, (1991), S. 610.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. J. Müller, N. Owen, (1985). Nach Rothschild ist die parallele Entwicklung von Markt-und Unternehmensgröße darauf zurückzuführen, daß ein größerer Markt aus der Sicht des Unternehmens größere Unternehmenseinheiten zur Stärkung der Bargainingposition erfordert. Vgl. K. W. Rothschild, (1979). Vgl. hierzu auch R. W. Vickerman, (1992), S. 66Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. H. Hesse, (1974), S. 49.Google Scholar
  23. 23.
    Das Phänomen der Endogenität ist zudem für die anzutreffende Ko-Existenz von inter-industriellem und intra-industriellem Handel entscheidend. Zwar wird im Binnenmarkt weiterhin ein Teil der Austauschbeziehungen inter-industrieller Natur sein, doch unterscheidet sich dieser von der neoklassischen Variante insofern, als er weder auf gegebener Faktorausstattung beruht noch eines vollkommenen Marktes bedarf, sondern auch bei oligopolistischem Wettbewerb auf unterschiedliche man-made Vorteile zurückzuführen ist. Neuere Untersuchungen zur Balance zwischen inter- und intra-industriellem Handel gehen davon aus, daß sich der Anteil des intra-industriellen Handels stabilisiert hat und daß mit einem weiteren Anstieg in naher Zukunft nicht mehr zu rechnen ist. Vgl. D. Greenaway, R. Hine, (1991), S. 620; S. Globerman, J. Dean, (1990).Google Scholar
  24. 24.
    Bender zeigt, daß der Außenhandel bei Produktdifferenzierung in dem Fall keine räumliche Dimension hat und mit einem Wohlfahrtsgewinn für alle Beteiligten verbunden ist, wenn alle die Produktion differenzierter Güter zugleich ausdehnen können. Vgl. D. Bender, (1992), S. 440.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. R. Kurz, (1990), S. 43.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. K. Dopfer, (1990), S. 31; nach Dopfer besteht der Vorzug der evolutorischen Sichtweise darin, daß es keiner exogenen Störung bedarf, um einen Prozess jenseits des Gleichgewichts zu erklären. Zur Bedeutung des Gleichgewichts aus evolutorischer Sicht siehe auch Stolper: “ Evolutionary theory ... knows no equilibrium. It knows a market, but this market has no particular normative properties.” W. F. Stolper, (1991), S. 192.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. G. Dosi, K. Povití, L. Soete, (1990), S 29.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. K. Dop/er, (1990), S. 23.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. G. Dosi, K. Povití, L.. Soete, (1990).Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. P. Krugman, (1980).Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. P. Krugman, (1980), S. 952.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. E. Helpman, P. Krugman, (1985), S. 264; wegen der Schwierigkeiten der Modellierung dynamischer Skalenerträge beschränken sich die Autoren auf die Untersuchung der statischen Skalenerträge.Google Scholar
  33. 33.
    P. Krugman, (1980), S. 952.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. P. Krugman, M. Obstfeld, (1988), S. 139.Google Scholar
  35. 35.
    Vg. M. V. Posner, (1961), G. C. Hußauer, (1966).Google Scholar
  36. 36.
    D. Bender, (1992), S. 455.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. D. Bender, (1992), S. 455.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. H. — G. Preusse, (1991), S. 125.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. H. Klodt, (1989), S. 28.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl R. Vernon, (1966), S. Hirsch, (1967.)Google Scholar
  41. 41.
    Nach Ohr begründet der Zusammenhang von unternehmerischen Strategien zur Schaffung von Innovationen und von systematischen Merkmalsveränderungen die deutliche Abkehr von der Annahme international homogener Güter. Vgl. R. Ohr, (1985), S. 27.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. U. Walwei, R. Henke, (1992).Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. L. H. Lieschke, (1985), S. 203; diese Auffassung wird durch Hirsch bestätigt: “The model presented here is, in a sense, an extension of the Heckscher-Ohlin model, which explains comparative advantage in terms of relative costs of the inputs utilized in the manufacture of different products”. S. Hirsch, (1967), S. 38.Google Scholar
  44. 44.
    Auf eine detaillierte Kritik soll an dieser Stelle verzichtet werden. Siehe hierzu L. H. Lieschke, (1985), S. 209 ff.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. D. Lorenz, (1967).Google Scholar
  46. 46.
    I. B. Kravis, (1956), S. 143; auf die Unterscheidung zwischen absoluter und relativer NichtVerfügbarkeit soll an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden. Siehe hierzu die Ausführungen bei R. Sohns, (1976), S. 470.Google Scholar
  47. 47.
    Vgl D. Lorenz, (1967), S. 92.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. A. E. Lenel, E. P. W. Minx, (1982), S. 306.Google Scholar
  49. 49.
    Zur Abhängigkeit der Verfügbarkeitsvorteile vom Entwicklungsstand siehe auch H. Sautter, (1983); K Sohns, (1976), S. 470 ff.Google Scholar
  50. 50.
    Vgl D. Lorenz, (1985), S 48.Google Scholar
  51. 51.
    D. Lorenz, (1967), S. 91.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. H. Sautter, (1983), Kap. 6.Google Scholar
  53. 53.
    Lorenz greift hierbei die von Kindleberger angesprochene Anpassungsproblematik auf, die sich durch die “Adaptability of ressources, including the capacity to innovate and imitate, to shift and add capital resources, or to substitute one f actor f or another as factor proportions and factor prices change.” auszeichnet. Ch. P. Kindleberger, (1958), S. 256.Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. Kap. VII 1.2.Google Scholar
  55. 55.
    Eine zentrale Rolle spielen die Mechanismen des Zahlungsbilanzausgleichs. Vgl. D. Lorenz, (1967), S. 153.Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. G. Dosi, K. Pavitt, L. Soete, (1990).Google Scholar
  57. 57.
    Vgl. G. Dosi, K.-Povitt, L. Soete, (1990), S. 36.Google Scholar
  58. 58.
    Vgl. G. Dosi, K. Povitt, L. Soeíe, (1990), S. 11; diese Abgrenzung beziehí sich sowohl auf die traditionelle Außenhandelstheorie als auch auf die Ansätze zum monopolistischen Wettbewerb von Krugman.Google Scholar
  59. 59.
    Deutlich wird dies beispielsweise an den gewachsenen institutionellen Konfliktlösungsmechanismen eines Landes.Google Scholar
  60. 60.
    G. Dosi, K. Pavitt, L. Soete, (1990), S. 240; zu verschiedenen Strategien zur Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit siehe auch L. H. Lieschke, (1985), S. 253 ff.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. G. Dosi, K. Pavitt, L.. Soete, (1990), S. 246.Google Scholar
  62. 62.
    Wir haben bereits darauf hingewiesen, daß sich im Binnenmarkt zentripetale Kräfte (economies of scale, Agglomerationsvorteile) und zentrifugale Kräfte (vertikale Unternehmensintegration) gegenüberstehen.Google Scholar
  63. 63.
    Auch Riese betont zu Recht, daß der Binnenmarkt nicht a priori wegen seiner Größe ein besserer Evolutionsraum für alle Beteiligten ist und daß dies von einer Reihe von Bedingungen abhängig ist. Vgl. H. Riese, (1990), S. 66.Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. C. Clark, F. Wilson, J. Bradley, (1969); D. Biehl, (1981); Röpke spricht in diesem Zusammenhang von dem Fähigkeitspotential eines Landes, was es im Laufe der wirtschaftlichen Entwicklung aufzubauen gilt. J. Röpke, (1978), S. 252.Google Scholar
  65. 65.
    Darauf daß in den Unternehmen in vielerlei Hinsicht unausgeschöpfte Ressourcen bestehen, hat Leibenstein mit seiner X-Effizienz hingewiesen. Vgl. H. Leibenstein, (1966).Google Scholar
  66. 66.
    Vgl. E. P. W. Minx, (1980), S. 251.Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. J. Tinbergen, (1954), S. 55. Vgl. hierzu Predöhl, der vorschlägt, die Marktintegration durch eine an der “funktionellen” Integration ausgerichteten Vereinheitlichung der Wirtschaftspolitik zu ergänzen. A. Predöhl, (1971), S. 227. Nach Pelkmans ergibt sich die Forderung nach einer positiven Integrationspolitik in erster Linie aus der Existenz von mixed-economies in den einzelne Mitgliedstaaten, die eine Abstimmung der Politiken erfordert. Vgl. J. Pelkmans, (1980), S. 344.Google Scholar
  68. 68.
    Zur Notwendigkeit und zu Ausgestaltung einer positiven Liberalisierungspolitik siehe E. P. W. Minx, (1980), S. 255.Google Scholar
  69. 69.
    Pelkmans betont insbesondere die Notwendigkeit gemeinschaftlicher Wettbewerbsregeln, um die wettbewerbliche Funktionsweise zu garantieren und wettbewerbsschädlichen Unternehmensfusionen deutlich entgegenzutreten. Da mit dem Binnenmarkt für die Unternehmen immer weniger die nationalen Märkte die relevanten Märkte sind, liegt es nahe, bei einer europäischen Wettbewerbsordnung einer EG-Kartellbehörde die ausschließliche Zuständigkeit zuzuordnen. Vgl. J. Pelkmans, (1991), S. 66.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. D. Lorenz, (1985), S. 49.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. A. J. M. Mendez, (1987), S. 28; in der Zollunionstheorie konzentriert sich das Interesse auf die statischen Allokationseffekte, bei denen die Wohlfahrtsgewinne primär aus den statischen Allokationsvorteilen stammen.Google Scholar
  72. 72.
    Vgl H. G. Johnson, (1965); C. A. Cooper, B. F. Masseil, (1965).Google Scholar
  73. 73.
    Vgl. D. Richardson, (1989).Google Scholar
  74. 74.
    Vgl P. Cecchini, (1988), EG-Kommission, (1988).Google Scholar
  75. 75.
    Hintergrund der empirischen Untersuchung Baldwins ist das Wachstumsmodell Romers, bei dem die Skalenertäge neue Wachstumsmöglichkeiten erschließen, da mit ihnen die Kapitalrentabilität steigt und folglich ein zusätzlicher Anreiz für Investitionen gegeben ist. Vgl. P. Romer, (1986); R. Baldwin, (1989).Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. A. Winters, (1992), S. 17; Vgl. R. Jungnickel, (1989), S. 81.Google Scholar
  77. 77.
    Vgl. H. Siebert, (1991); allerdings wird schon in früheren wachstumstheoretischen Arbeiten neoklassischer Provenienz auf den endogenen technologischen Fortschritt hingewiesen, sei es durch Einbeziehung der Lernprozesse oder durch den “embodied” technologischen Fortschritt. Vgl. R. M. Solow, (1956), K. M. Arrow, (1962).Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. G. M. Grossman, E. Helpman, (1991; in die gleiche Richtung gehen die Überlegungen von Krugman, der die wachstumstheoretischen Implikationen des technologischen Fortschritts aus der Sicht Schumpeters und deren Beziehungen für den internationalen Gütertausch untersucht Vgl. P. Krugman, (1990), S. 165 ff.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. G. M. Grossman, E. Helpman, (1991), S. 1215; mit der ausdrücklichen Betonung der absoluten Vorteile wird von den Autoren die Bedeutung der komparativen Vorteile eingeschränkt.Google Scholar
  80. 80.
    Technologischer Fortschritt wird von den beiden Autoren entweder in Form von Produktinnovationen, beispielsweise durch ein neues Design oder durch eine erkennbare Qualitätsverbesserung bestehender Produkte verstanden.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. H. Siebert, (1991), S. 803.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. G. M. Grossman, E. Helpman, (1991), S. 1221 ff.Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. P. Krugman, (1990), S. 177.Google Scholar
  84. 84.
    Hinzu kommt, daß der Versuch, Schumpeters evolutorische Entwicklung in ein gleichgewichtiges Schemata zu zwängen, nicht unproblematisch ist.Google Scholar
  85. 85.
    Siehe hierzu R. Jungnickel, (1989); A. Jacquemin, A. Sapir, (1991), S. 166.Google Scholar
  86. 86.
    In der theoretischen Diskussion über den oligopolistischen Wettbewerb wird zunehmend auf die Problematik des Vorteiles für die Erststarter hingewiesen, durch den Unternehmen mit unterschiedlichem strategischen Potential ausgestattet sind. Vgl. u. a. R. Pomfret, (1992.)Google Scholar
  87. 87.
    Vgl. W. Hillebrand, (1991), S. 69.Google Scholar
  88. 88.
    Zu den Fühlungsvorteilen, A. Weber, (1909); siehe hierzu die Ausführungen in Kap. VI 1 dieser Arbeit.Google Scholar
  89. 89.
    G. Bombach, (1991), S. 19.Google Scholar
  90. 90.
    Vgl G. Bertola, (1992), S. 1.Google Scholar
  91. 91.
    Vgl hierzu A. Jacquemin, (1987).Google Scholar
  92. 92.
    Vgl R. Barro, (1989).Google Scholar
  93. 93.
    Vgl. H. Siebert, (1991), S. 810.Google Scholar
  94. 94.
    Der Zusammenhang zwischen Außenhandel und Wachstum zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn der Außenhandel als maßgebliche Wachstumsquelle auftritt. In diesem Fall wird der nationale Markt durch den Auslandsmarkt erweitert und eine gute Export-Performance wirkt ausgesprochen stimulierend auf das nationale Wachstum. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß die Exportausweitung auf lange Sicht als Entwicklungsstrategie mit erheblichen Problemen verbunden ist, weil damit andere Länder zu verstärktem Import “verurteilt” sind. Vgl. K. W. Rothschild, (1985) zu den Möglichkeiten des export-led growth; siehe hierzu auch J. N. Bhagwati, (1988), S. 34.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. K. Peschel, (1989), S. 551.Google Scholar
  96. 96.
    Nach Mendez sind die Effizienzgewinne durch die gegenseitige Verstärkung der Lernprozesse im Zuge des Binnenmarktes insbesondere auf die Verbesserung der Kommunikationsstruktur und auf den gestiegenen kulturellen Austausch zurückzuführen. Vgl A. J. M Mendez, (1987), S. 30.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Gerhard Fisch

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