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Gestaltung der Beziehung zwischen Recht und Unternehmen (Schnittstellengestaltung)

  • Beate Becker

Zusammenfassung

Die im vorangegangenen Kapitel beschriebene Verbindung zwischen den beiden Systemen Recht und Unternehmen mit Hilfe der Kybernetik soll nun auf ihre Gestaltungsmöglichkeiten hin ausgewertet werden. Es wird wieder dem beschriebenen theoretischen Konzept folgend die Gestaltung auf beide Konkretisierungsebenen bezogen. D.h. zunächst wird eine Durchdringung auf Theorieebene mit Hilfe des System-Prinzip-Schemas und schließlich eine Übertragung auf den Anwendungsfall ökologischer Entscheidungen und Umweltgefährdungshaftung versucht. Beim ersten Schritt bietet sich eine Dichotomie in das Erkennen der Gestaltungsvoraussetzungen und dann in die prinzipielle Gestaltungsabwicklung als Gestaltungsansatz an.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Heinen (Hrsg.), 1985, S. 11Google Scholar
  2. 2.
    Eine Ausnahme bildet die Situation eines marktlich und politisch mächtigen Unternehmens, wie sie sich derzeit im Zuge der Europäisierung und Internationalisierung von Wirtschaftssystemen bilden. Im folgenden wird der Regelfall eines Unternehmens kleiner oder mittlerer Größe unterstellt.Google Scholar
  3. 3.
    Heinen beschreibt bei seiner Darstellung des Industriebetriebs als kybernetisches System die Steuerung als Management by Exception und die wechselseitige Vermaschung als Management by Objectives. Vgl. Heinen (Hrsg.), 1985, S. 24/5Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Malik, 1986, S. 37/8Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Kirsch, Esser, Gabele, 1979, S. 337/8Google Scholar
  6. 6.
    Methodische Spielarten des Assessment-Gedankens sind z.B. das Technology-Assessment (auch Technologiefolgenabschätzung oder Technologiewirkungsanalyse), das Marketing-Assessment und das Environmental-Impact-Assessment (auch Umweltverträglichkeitsprüfung).Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Böhret, 1983, S. 18Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Böhret, 1983, S. 18 ffGoogle Scholar
  9. 9.
    Köhler, Köller bezeichnen diese als Bumerangwirkungen. Vgl. Köhler, Köller, 1988, S. 801Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Milling, 1979, S. 71Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 665Google Scholar
  12. 12.
    Als synonyme Begriffe werden auch Planung oder Handlungsvorbereitung verwendet. Vgl. Herrmann, 1993, S. 665Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Kirsch, Esser, Gabele, 1979, S. 328Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 8Google Scholar
  15. 15.
    In der Entscheidungstheorie wird bspw. eine bestimmte Klassifikation von Entscheidungssituationen vorgenommen, auf die bestimmte Modelle Anwendung finden können. Die Merkmale nach denen klassifiziert wird, sind z.B. Anzahl und Struktur von Alternativen, Umweltzuständen, Zielen, Entscheidungsträgern etc.. Vgl. Gottwald, 1990, S. 15 ffGoogle Scholar
  16. 16.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 668Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 669Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Servatius, 1991, S. 92Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 40 ffGoogle Scholar
  20. 20.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 142 ffGoogle Scholar
  21. 21.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 72 ffGoogle Scholar
  22. 22.
    Vgl. Kirsch, 1977–1, S. 83 ff und 118 ffGoogle Scholar
  23. 23.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 667Google Scholar
  24. 24.
    Hier ist auf die Konkretisierungsrichtung bei der Modellbildung, im Unterschied zur Abstraktionsrichtung zu achten. ist das konkrete Gebilde (Original), das abgebildet werden soll, wie im vorliegenden Fall seinerseits ein Modell (kybernetisches Schnittstellenmodell), dann ist das daraus resultierende abstrakte Gebilde (Entscheidungsmodell i.w.S.) ein abstraktes Modell. Vgl. Mathias, 1971, S. 212. M.a.W. ist jedes Entscheidungsmodell ein abstraktes Modell.Google Scholar
  25. 25.
    Popper, 1984, S. 31Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Breinlinger-O’Reilly, 1987, S. 49/50Google Scholar
  27. 27.
    Zusammenfassend kann festgehalten werden: Die Sicht des Forschers spiegelt sich im Realmodell, die des Entscheidungsträgers im Formalmodell wieder.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Schmidt, Schor, 1987, S. 14Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 10 ffGoogle Scholar
  30. 30.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 666 und Hanssmann, 1987, S. 25Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 194 und Herrmann, 1993, S. 671. Letzterer faßt die Modellverwendung und die Modellbeurteilung zur Modellanwendung zusammen.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Szyperski, Winand, 1974, S. 8Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 677. Herrmann verweist besonders auf Prinzipien, die helfen sollen, Barrieren, die zwischen den einzelnen Phasen bestehen können, zu überwinden.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Milling, 1979, S. 74Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Milling, 1979, S. 52Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Breinlinger-O’Reilly, 1987, S. 44 ffGoogle Scholar
  37. 38.
    Vgl. Breinlinger-O’Reilly, 1987, S. 47Google Scholar
  38. 39.
    Vgl. Kern, 1974, S. 67Google Scholar
  39. 40.
    Vgl. Milling, 1979, S. 68/9Google Scholar
  40. 41.
    Vgl. Kern, 1974, S. 67 ffGoogle Scholar
  41. 42.
    Der Modellkonzipierungsansatz im induktiven Sinn ist das Ergebnis empirischer Einzelfallanalysen, im deduktiven Sinn das Ergebnis theoretischer Analysen.Google Scholar
  42. 43.
    Vgl. Milling, 1979, S. 39 ff. Milling hebt als besondere Problematik der Abbildung sozialer Systeme strukturelle Diskontinuitäten hervor, die durch das Streben nach Beherrschung von Systemumwelt und System selbst einerseits die Modellkonzipierung erschweren, andererseits aber umso notwendiger erscheinen lassen. Vgl. Milling, 1979, S. 46Google Scholar
  43. 44.
    Der Begriff „geschlossenes System” im Sinne des System-Dynamics bedeutet das Erfassen aller notwendigen Erklärungsfaktoren in Gestalt von Information-Feed-Back-Loops (informationelle Rückkopplungen). Nicht gemeint ist ein nicht-stattfindender Austausch mit der Umwelt, denn dieser kann auf nicht-informationeller oder nicht-problemrelevanter Art trotzdem stattfinden. Vgl. Milling, 1979, S. 71Google Scholar
  44. 45.
    Zustands- und Flußvariablen sind Substrukturen der Entscheidungsvariablen. Zustandsvariablen beschreiben den Status des Systems zu einem Zeitpunkt und erfassen die vergangene und gegenwärtige Geschichte des Systems. Flußvariablen erfassen die Prozesse innerhalb eines Systems und bezeichnen Richtung und Geschwindigkeit der Änderung von Zustandsvariablen. Vgl. Milling, 1979, S. 73Google Scholar
  45. 46.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 38Google Scholar
  46. 47.
    Feed-back-Systeme als geschlossene Systeme verlangen, daß jede Variable, die die imaginäre Trennlinie zwischen System und Umwelt überschreitet und auf das System einwirkt, nicht ihrerseits eine Funktion endogener, systemintemer Elemente und Aktivitäten ist. Aus der Sicht des Systems ist die Umwelt im wesentlichen willkürlich und unabhängig von internen Abläufen. Es gibt keine für die Untersuchung relevanten Rückkopplungen, die aus dem System in die Umwelt und zurück laufen. Vgl. Milling, 1979, S. 71Google Scholar
  47. 48.
    Das deduktive Konzept zur Berücksichtigung der Schnittstellensituation besteht also darin, zunächst von einer Identifikation von Entscheidungsobjekten zur Basissystemabbildung unter der Annahme exogener, invarianter Führungsgrößen auszugehen; durch Parametrisierung der Unternehmensumwelt inklusive rechtlicher Stellgrößen wird die beschriebene Annahme dann wieder aufgehoben. Der Problem- und Situationsbezug durch das Gefährdungsprinzip stellt innerhalb dieses deduktiven Rasters eine fallbezogene, induktive Differenzierung dar.Google Scholar
  48. 49.
    Vgl. analog die Klassifikationskriterien für Investitionsarten Kern, 1974, S. 10 ffGoogle Scholar
  49. 50.
    Interessanterweise konstatiert Mai die Entstehung des heutigen Risikobegriffs aus der Kaufmannssprache des 16. Jahrhunderts mit der Bedeutung eines in Geld ausdrückbaren Wertes für die Gefährdung von Gütern. Er stellt fest, daß wesentliches Merkmal des Risikobegriffs die einheitliche (monetäre) Dimension ist, die insbesondere im moderneren technischen Risikobegriff verloren gegangen ist, was er als symbolisch für die heutigen Dimensionen technischer Risiken interpretiert. Vgl. Mai, 1989, S. 14Google Scholar
  50. 51.
    Vgl. Bussmann, 1979, Sp. 1573. Bussmann sieht das ökonomische Risiko (Wagnis) als Verlustgefahr; seine Ursache liegt in der unvollkommenen Information über die zukünftige Entscheidungssituation und der ungewissen Zukunftserwartung eines Entscheidungsträgers. Vgl. Punkt 3.2.2.3.1.Google Scholar
  51. 52.
    Mit der Identifikation von Gefahrenpotentialen als Entscheidungsobjekte aufgrund von Gefährdungshaftungen übernehmen diese auch die genannten Eigenschaften von Entscheidungsobjekten: Sie sind die aufgrund ihrer problembezogenen Eigenschaften in den Rang von Entscheidungsobjekten erhobenen Basissystem-Elemente.Google Scholar
  52. 53.
    Die Haftungskosten enthalten in dieser Situation auch die dem Schadensfall vorausgegangenen kumulierten Präventionskosten. Diese können sich u.U. als Fehlinvestition erweisen, da der entstandene Schaden trotz ihrer Entstehung nicht verhindert werden konnte. Sie tragen aber auch dazu bei. daß die Schadenskosten begrenzbar sind, wenn die Kostenkategorien nicht unabhängig voneinander sind, d.h. die Schadenskosten mit der Höhe der Präventionskosten variieren.Google Scholar
  53. 54.
    Vgl. DIN 19226, Teil 1, S. 3Google Scholar
  54. 55.
    Die Funktion des Modells ist hier auf ein Simulationsmodell festgelegt. Es sind auch andere Funktionen denkbar (vgl. Punkt 1.2.2.1.2, Abbildung 9).Google Scholar
  55. 56.
    Vgl. Milling, 1979, S. 63Google Scholar
  56. 57.
    Vgl. Kern, 1974, S. 68. Die Problemisolation wird hier als das Setzen “erster Prämissen” aufgefaßt, mit denen die im Modell nicht berücksichtigten Interdependenzen zwischen dem interessierenden Problem und seiner “Umwelt” bewußt als nicht existent angenommen werden. Diese “ersten” Prämissen werden an anderer Stelle auch als abbildungsbedingte Prämissen bezeichnet. Vgl. Kern, 1974, S. 76.Google Scholar
  57. 58.
    Vgl. ähnlich Hanssmann, 1987, S. 23Google Scholar
  58. 59.
    Dabei stellt das System auch ein Modell dar, allerdings ein - vom Standpunkt eines objektiven Beobachters betrachtetes - objektives Modell.Google Scholar
  59. 60.
    Milling spricht von Raum-Zeit-Auflösungsniveau, vgl. Milling, 1979, S. 62 und Breinlinger-O’Reilly von Raum-Zeit-Stellen, vgl. Breinlinger-O’Reilly, 1987, S. 46 ff.Google Scholar
  60. 61.
    Vgl. Kirsch, 1977–1, S. 63Google Scholar
  61. 62.
    Vgl. Sieben, Schildbach, 1990, S. 6Google Scholar
  62. 63.
    Vgl. Kern, 1974, S. 67 ff. Die von ihm als Grundlage weiterer Abstraktionen bezeichnete Prämisse sicherer Erwartungen könnte darüberhinaus einer Kategorie “Informationsprämissen” zugeordnet werden.Google Scholar
  63. 64.
    Kirsch beschreibt den Vorgang des Prämissensetzens als eigenständigen Entscheidungsprozeß. Vgl. Kirsch, 1977–3, S. 197Google Scholar
  64. 65.
    Direkte inhaltliche Beschreibungen können nur situationspezifisch für jedes einzelne Situationselement erfolgen; dies sprengt den vorhandenen Rahmen. Ahnlich auch Raff, 1988, S. 42Google Scholar
  65. 66.
    Vgl. Raff, 1988, S. 41. Zusätzlich verweist Raff auf Autoren, die speziell als Dimensionen von Umweltfaktoren Abhängigkeit und Intoleranz der Umwelt hervorheben. Vgl. Raff, 1988, S. 42Google Scholar
  66. 67.
    Als struktureller Aspekt des Raumparameters kann auch die Einteilung Raffs bezeichnet werden. Er unterscheidet zwischen solchen Parametern, die einzeln wirksam sind oder erst kumuliert wirksam werden. Je nach Parameterauspragung wird damit der Einfluß einer einzelnen Institution oder der aggregierte Einfluß mehrerer Institutionen als situationsbestimmend angesehen. Vgl. Raff, 1988, S. 24Google Scholar
  67. 68.
    Vgl. Kern, 1974, S. 90Google Scholar
  68. 69.
    Herrmann unterstreicht die Notwendigkeit, die Kosten der Modellverwendung und die Anforderungen des Modellverwenders an das Modell bereits bei der Modellkonzipierung zu berücksichtigen. Er entwickelt dazu Konzipierungsprinzipien. Vgl. Herrmann, 1993, S. 679 ffGoogle Scholar
  69. 70.
    Der Antizipationsbegriff im vorliegenden Kontext ist nicht deckungsgleich mit dem der antizipativen Strategiekomponente.Google Scholar
  70. 71.
    Tendenziell reaktive Strategien (besonders die reaktive Strategie 1. Art) entsprechen eher der ersten Zielkonzeption (vgl. Punkt 3.3.2.2.1), d.h. ihre Gewichtung orientiert sich nicht an ökologischen, sondern an ökonomischen Zielen.Google Scholar
  71. 72.
    Es wird auch der Begriff additiver oder nachsorgender Umweltschutz verwendet.Google Scholar
  72. 73.
    Vgl. Kwiatkowski, 1994, S. 110Google Scholar
  73. 74.
    Vgl. Steger, 1988, S. 340/1Google Scholar
  74. 75.
    Vgl. Steger, 1988, S. 194 ff. Steger spricht von Risk-Management, das er zuvor als ökologische Ausprägung des strategischen Controlling charakterisiert hat.Google Scholar
  75. 76.
    Vgl. Kern, 1992–1, S. 15Google Scholar
  76. 77.
    Vgl. Kern, 1992–1, S. 2Google Scholar
  77. 78.
    Vgl. Kern, 1992–1, S. 20. In zeitlicher Dimension stellt das Elementarsystem den innerhalb einer Kombination sich vollziehenden, auf die Vollzugsdauer einer einzelnen Aufgabenerfüllung begrenzten Ablauf dar und definiert die Elementarkombination.Google Scholar
  78. 79.
    Vgl. Kern, 1992–1, S. 197Google Scholar
  79. 80.
    Die Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit als betriebswirtschaftliche Maßnahme zur Kostensenkung ist aber gleichzeitig ein möglicher Beitrag zur Senkung des ökologischen Gefahrenpotentials einer Anlage. Sie wirkt damit in die gleiche Richtung wie die Umweltgefährdungshaftung und eröffnet darüberhinaus eine umfassendere Perspektive zu den Ursachen technischer Störungen als die wirkungsbezogenen Kontrollen zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Betriebspflichten. Zum Vergleich des juristischen und technischen Zuverlässigkeitsbegriffs vgl. Ebner, 1994.Google Scholar
  80. 81.
    An diesem Anlagenlebenszyklus orientiert sich aus Sicht der Industriebetriebslehre die betriebliche Anlagenwirtschaft. Sie gliedert sich grob in die Bereiche Anlagenbereitstellung, Anlagenerhaltung und Anlagenausmusterung. Das Umwelthaftungsrecht fixiert dagegen die materiell bereits vorhandene Anlage, während die Anlagenwirtschaft mit ihren dispositiven Aktivitäten die Anlage vor, während und nach ihrer materiellen Existenz begleitet. Durch diese anlagenwirtschaftliche Sicht ist die grundsätzliche Möglichkeit eröffnet, die Entstehung der Gefahrenpotentiale einer Anlage nicht erst in ihrer technischen Konkretisierung, sondern bereits bei deren Planung zu beeinflussen.Google Scholar
  81. 82.
    Genauer müßte hier an sich von der Zeitdimension des Situationsparameters gesprochen werden. Vgl. Punkt 5.2.3.2.2.3. Die Verkürzung wird aber im folgenden beibehalten.Google Scholar
  82. 83.
    Interindividuelle Zielkonflikte können zwischen zwei oder mehreren Personen bestehen, die unterschiedliche Wertsysteme in bezug auf eine ökologische Situation haben, die ihre Interessen berührt, wie z.B. die Ziele eines Landwirts und die eines Gartenbesitzers. Intraindividuelle Zielkonflikte sind z.B. in den ökologischen Werten einer Person zu sehen, die einmal als Arbeitnehmer und einmal als Nachbar mit einer ökologischen Situation konfrontiert ist.Google Scholar
  83. 84.
    Vgl. Kern, 1992–1, S. 211Google Scholar
  84. 85.
    Vgl. Kern, 1992–2, S. 50Google Scholar
  85. 88.
    Vgl. Kern, 1992–2, S. 49Google Scholar
  86. 87.
    Ein solches Modell beinhaltet im Sinne der revolvierenden Planung die sukzessive Verschiebung des Horizontes in die Zukunft hinein. Während sich allerdings der Zeitpunkt der Entscheidung bei der revolvierenden Planung entlang der Zeitachse ebenfalls in die Zukunft hinein verschiebt, bezieht er sich bei der vorliegenden Konzeption immer auf den Zeitpunkt am Anfang des ALZ. Insofern ist ein Vergleich mit einem Modell der dynamischen Optimierung eher gegeben; zum Entscheidungszeitpunkt wird ein Gesamtoptimum gebildet, das verschiedene Teiloptima beinhaltet.Google Scholar
  87. 88.
    Die folgenden Betrachtungen beziehen sich auf einen ALZ und begrenzen insofern ebenfalls den Entscheidungshorizont, wenn auch langfristiger als die isoliert aufgezeigten Entscheidungsfelder. Erweiternd können auch mehrere ALZ betrachtet werden, wobei im Extrem von einer unendlichen Anzahl von Teilentscheidungen bei zeitlich nicht befristeter Untemehmensexistenz ausgegangen werden kann und insofern der Entscheidungshorizont “zukunftsoffen” bleibt.Google Scholar
  88. 89.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 679 ffGoogle Scholar
  89. 90.
    Vgl. Gäfgen, 1974, S. 128. Gäfgen betrachtet diese Aspekte als Gegenstand einer Informationsentscheidung, die mit der eigentlichen Entscheidung sehr eng verwoben ist.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

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  • Beate Becker

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