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Gefährdungshaftungen im Rechtssystem

  • Beate Becker
Chapter

Zusammenfassung

Identifikation erfolgt durch Abgrenzung eines zu betrachtenden Gegenstandes von den ihn umgebenden Sachverhalten. In bezug auf das Recht ist besonders die Abgrenzung zur Politik hervorzuheben, die bisher nur ansatzweise geklärt ist, da beide Bereiche oft in einem Atemzug genannt und dennoch als verschiedene Phänomene behandelt werden1. Eine strukturelle Unterscheidung im Sinne einer Zugehörigkeit von Elementen zum einen oder anderen Sachverhalt fällt vergleichsweise schwer, so daß Abgrenzungsversuche meist auf funktioneller Ebene stattfinden. Traditionell vorherrschend ist die Diskussion eines Zweck-Mittel-Verhältnisses zwischen beiden. Einerseits legt das Staats-(Verfassungs-)recht den Aktionsraum für Politik fest. Politik ist also an rechtliche Vorgaben gebunden, und die Verfolgung politischer Ziele erfolgt in Anwendung von Recht. Andererseits dient Recht innerhalb dieses Rahmens als Instrument der Politik und zur Durchsetzung politischer Ziele. Recht wird demnach in den Dienst politischer Zwecke gestellt und speziell dafür geschaffen2.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Penski, 1986, S. 35Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Penski, 1986, S. 38Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Voigt, 1986, S. 5Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Luhmann, 1981, S. 242/3Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Luhmann, 1981, S. 244Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Luhmann, 1981, S. 245Google Scholar
  7. 7.
    In der Rechtssoziologie geschieht dies über die These von der Umweltabhängigkeit und -anpassung des Rechtssystems einer- und der Umweltsteuerung durch das Rechtssystem andererseits. Vgl. Luhmann, 1981, S. 245. In späteren Überlegungen wird auf diese Perspektive zurückgegriffen.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Meyer-Cording, 1971, S. 3Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Kriependorf, 1979, S. 824Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Kern, 1986, S. 560Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Kriependorf, 1979, S. 825Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Meyer-Cording, 1971, S. 6Google Scholar
  13. 13.
    Das Strafrecht bildet eine dritte Kategorie dieser Einteilung. Sie kann aber z.T. dem öffentlichen Recht zugeordnet werden (materielles oder Hauptstrafrecht, insbesondere das StGB); z.T. setzt sie sich auch aus zahlreichen Spezialgesetzen zusammen (Nebenstrafrecht, z.B. Wirtschaftsstrafrecht). Vgl. Meyers (Hrsg.), 1990, Bd. 21, S. 154Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Schanze, 1993, Sp 3761/62Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Backhaus, Plinke, 1986, S. 29 ff und 119 ffGoogle Scholar
  16. 16.
    Vgl. Junker, 1993, Sp. 1892Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Kern, 1986, S. 562Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Kern, 1986, S. 561/2Google Scholar
  19. 19.
    Aus der Sicht eines Unternehmens, das nach Möglichkeiten der Veränderung bestehender Rechtsvorschriften als Restriktion seines Handelns sucht, ist der Begriff bei Kern geprägt. Vgl. Kern, 1986, S. 562Google Scholar
  20. 20.
    Brieskorn. 1990, S. 18Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Kaufmann, 1985, S. 80Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Luhmann, 1983, S. 65 FußnoteGoogle Scholar
  23. 23.
    Die Frage, ob Adressaten auch nicht-menschlich sein können wie z.B. Tiere, Pflanzen oder die Natur verneint Brieskorn implizit in bezug auf deren Rechtsträgerschaft. Adressaten sind neben Institutionen Rechtsträger. Vgl. Brieskorn, 1990, S. 60Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Landfried, 1990, S. 78Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Luhmann, 1981, S. 35. “Das Rechtssystem einer Gesellschaft besteht aus ... Kommunikationen, die mit Bezugnahme auf das Recht formuliert werden....”. Luhmann, 1981, S. 35Google Scholar
  26. 26.
    Die Informationen, die zu Normen führen und sich aus ihnen ergeben, sind die Flußgrößen. Normen sind die zeitlich erstarrten, strukturbildenden informationellen Flußgrößen. Der Prozeß entspricht damit einesteils der Normwerdung informationeller Flußgrößen. Normen lösen aber auch Informationsströme aus, so daß Prozesse auch - norminduziert - die Auslösung von Informationsströmen aufgrund von Normen beinhalten.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Hugger, 1983, S. 52 ffGoogle Scholar
  28. 28.
    Vgl. Jann, 1981, S. 18 ffGoogle Scholar
  29. 29.
    Vgl. de Molière, 1984, S. 218Google Scholar
  30. 30.
    ° Vgl. z.B. Posner, 1972; Adams, 1985; Schäfer, Ott, 1986Google Scholar
  31. 31.
    Hanning, 1976, S. 35/6Google Scholar
  32. 32.
    Hanning, 1976, S. 35/6Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Marburger, 1984, S. 262Google Scholar
  34. 34.
    Nicklisch, 1993, S. 20Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Marburger, 1984, S. 263Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Rittstieg, 1982, S. 6Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Mai, 1989, S. 15Google Scholar
  38. 38.
    Häufig wird der Zusammenhang bei dieser Faustformel als multiplikative Verknüpfung präzisiert. Auf die neutrale Formulierung wird z.T. allerdings Wert gelegt, weil es keine wissenschaftliche Fundierung für einen multiplikativen Zusammenhang gibt und daher auch z.B. potentielle, logarithmische oder exponentielle Verknüpfungen in Frage kommen. Vgl. Mai, 1989, S. 14Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 100Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. Mai, 1989, S. 14. Parallel zum Begriff der (Gefahren-)Schwelle wird der Begriff des Grenzrisikos verwendet, das das gerade noch vertretbare technische Risiko umschreibt. Vgl. Schön, 1982, S. 45. Der Begriff des Grenzrisikos repräsentiert den ingenieurwissenschaftlichen Versuch einer Risikobewertung.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Mai, 1989, S. 15. In weniger technisch orientiertem Vokabular drückt schon Esser 1941 die Einteilung mit Unrecht und Unglück (Zufall) aus. Hinter beiden Begriffen stehen Geschehnisse, die als solche objektiv bedauert werden, und die sich mit der Idee einer vollkommenen Ordnung nicht vertragen. Vgl. Esser, 1941, S.1Google Scholar
  42. 42.
    In Anlehnung an Sellner, 1982, S. 203Google Scholar
  43. 43.
    Mai umschreibt dieses Problem: “Wissenschaft und Technik auf der einen Seite sowie Kultur und Gesellschaft auf der anderen Seite folgen jeweils unterschiedlichen Dynamiken und verhalten sich wie in einem Wettlauf zwischen Hase und Igel: Stets ist der Igel (d.h. die Technik) schon dort, wo sich bspw. politische Institutionen noch bemühen, beim nächsten Rennen wenigstens zur gleichen Zeit am Start zu sein.”Mai, 1989, S. 13Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Mai, 1989, S. 15Google Scholar
  45. 45.
    In Anlehnung an Sellner, 1982, S. 203Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Sellner, 1982, S. 199Google Scholar
  47. 47.
    Vgl. Nicklisch, 1993, S. 20Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. Mai, 1989, S. 15. Es ist dies schließlich auch der Bereich von Risiken der Technik, der um ihres Nutzen willen in Kauf zu nehmen und von der Allgemeinheit zu tragen ist.Google Scholar
  49. 49.
    Esser bezeichnet den Schaden, der aus der Konkretisierung des Restrisikos entsteht, als Zufallsschaden, der nach traditionellem Dogma Sache und Schicksal des Betroffenen bleibt. Vgl. Esser, 1941, S. 2Google Scholar
  50. 50.
    Vgl. Mai, 1989, S. 14 ff. Mai liefert weitere Qualitätsmerkmale neuartiger technischer Risiken. Damit wird die dargestellte technische Sicht relativiert und auf das Verwischen von technischen Fakten und gesellschaftlicher Bewertung bei der Risikobeurteilung aufmerksam gemacht. Die Feststellung der “Neuartigkeit”technischer Risiken wurde bereits von Esser im Jahre 1941 konstatiert. Vgl. Esser, 1941, S. 3. Auch aus den Ausführungen von Wolf wird deutlich, daß die gesellschaftliche Wahrnehmung technischer Risiken kein neues Phänomen, sondern ein sich seit der industriellen Revolution abzeichnender, dynamischer Prozeß ist. Vgl. Wolf, 1986.Google Scholar
  51. 51.
    Es ist zu berücksichtigen, daß der Begriff “Restrisiko”keine juristische Fundierung hat, sondern als Schlagwort für die Deckungslücke zwischen technischem Risiko und juristischer Gefahr verwendet wird. So gibt es ebenfalls den Begriff “Restgefahr”in der juristischen Literatur. Vgl. Backhaus, 1980, S. 269 ff. Sellner verweist darauf, daß dieser Begriff unglücklich gewählt und irreführend ist. Vgl. Sellner, 1982, S. 186. Die Bedeutung des Sachverhalts könnte ebenso mit einer Neudefinition der Gefahrenschwelle, verbunden mit einer Ausweitung des Gefahrenbegriffs erfaßt werden.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Sellner, 1982, S. 186 und 200Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. Nicklisch, 1993, S. 20 und Esser, 1941, S. 1Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. Merkisch, 1990, S. 225 und BT-DrS 405, 11/7104, S. 14Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 100/101Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 355Google Scholar
  57. 57.
    Vgl. Fleckenstein, 1990, S. 222Google Scholar
  58. 58.
    Vgl. Nicklisch, 1993, S. 20Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. Salje, 1993, S. 30Google Scholar
  60. 60.
    Vgl. Salje, 1993, S. 44 und Hager, 1991, S. 136. Die Gegenmeinung vertritt die Ansicht, nur das Verschuldensprinzip habe aufgrund der individuellen Schadenszurechnung eine Präventionswirkung, die bei einer unterschiedslos auch an unvermeidbaren Schäden anknüpfenden Gefährdungshaftung ausbliebe.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 150 ff.Google Scholar
  62. 62.
    Atomgesetz (AtomG), 1959, §§ 25 ffGoogle Scholar
  63. 63.
    Luftverkehrsgesetz, 1922, §§ 19 ff; weitere Gefährdungshaftungsnormen im Verkehrsbereich sind Kraftfahrzeug-Gesetz (KfzG), 1909, §§ 7 ff und Eisenbahn-Gesetz, 1838, § 25Google Scholar
  64. 64.
    GenTG, 1990, § 32Google Scholar
  65. 65.
    ProdHaftG, 1989, § 1; Eine ebenfalls dem Verbraucherschutz dienende Gefährdungshaftungsnorm enthält ArzneimittelG, 1976, § 84Google Scholar
  66. 66.
    UHG, 1990, § 1 sowie WHG, 1951, § 22Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S.114Google Scholar
  68. 68.
    e Esser, 1941, S. 1Google Scholar
  69. 69.
    Vgl. Esser, 1941, S. 2/3; er nennt beispielhaft die Billigkeitshaftung (§ 829 BGB) und die Haftung für den Verrichtungsgehilfen (§ 831 BGB). Ergänzend ist im Bereich des Vertragsrechts die Haftung für den Erfüllungsgehilfen (§ 278 BGB) zu erwähnen.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. Salje, 1993, S. 407. Salje macht eine Unterscheidung zwischen mehreren Typen verschuldensloser Haftung.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Esser, 1941, S. 3Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. Esser, 1941, S. 4/5Google Scholar
  73. 73.
    Hanning sieht in diesem Zusammenhang die Problematik der gewaltenteiligen Kompetenzzuordnung als den eigentlichen Kern des Spannungsverhältnisses zwischen Recht und Technik. Vgl. Hanning, 1982, S. 5Google Scholar
  74. 74.
    Insofern hat das, an umfangreichen Kodifikationen orientierte römische Recht durchaus Ahnlichkeiten mit der angelsächsischen Tradition des Common Law, die für eine fallweise, an Präzedenzfällen orientierte Regulierung steht. Besonders bei sich neu entwickelnden Rechtsgebieten oder in Bereichen, in denen etabliertes Recht an gesellschaftliche Veränderungen angepaßt wird, wird von Auslegungen häufig Gebrauch gemacht.Google Scholar
  75. 75.
    Diese speziellen Anspruchsgrundlagen sollen im folgenden unbeachtet bleiben, da sie in Verbindung mit komplexen Rechtsgebieten stehen, deren Erläuterung zu sehr von der allgemeinen Darstellung von Gefährdunghaftungen ablenkt. Exemplarisch wird später auf das Nachbarrecht als eine solche spezielle Anspruchsgrundlage im Zusammenhang mit der Umwelthaftung eingegangen.Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 91/92Google Scholar
  77. 77.
    Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 125Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. dazu z.B. Pieper, 1987, S. 273 – 282; Marburger, 1979; Werder, 1996Google Scholar
  79. 79.
    Unbestimmte Rechtsbegriffe spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Probleme, die aus der Dynamik technischer Risiken resultieren (vgl. Punkt 2.2.1.1). Sie überlassen ihre Konkretisierung der Rechtsanwendung, die sich flexibler dem gesellschaftlichen Wertempfinden anpassen kann.Google Scholar
  80. 80.
    ° Vgl. Hanning, 1982, S. 8Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. Hanning, 1982, S. 45. Hanning schränkt diese Aussage allerdings ein auf den Bereich des technischen Sicherheitsrechts, für den diese Situation als Besonderheit gilt, während allgemein die Konkretisierung technischer Standards beim einschlägigen Normenmaterial im Sinne der herkömmlichen Rechtsquellentheorie ansetzt. Die Rechtsquellentheorie beschäftigt sich mit der Frage, was als Rechtsvorschrift gilt (z.B. Verfassungen, Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften, Satzungen, Richtlinien, Verfügungen, Erlasse (gerichtliche und außergerichtliche), Verträge, Vergleiche ...).Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Hager, 1991, S. 137Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. zu den verschiedenen Arten von Beweiserleichterungen Salje, 1993, S. 188 ffGoogle Scholar
  84. 84.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 565Google Scholar
  85. 85.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 14. Eine allgemeine Anerkennung der Unfallverhütungsvorschriften (UW) als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB ist allerdings umstritten. Vgl. Salje, 1993, S. 402Google Scholar
  86. 86.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 13Google Scholar
  87. 87.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 10 und Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 131Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. Esser, 1941, S. 5Google Scholar
  89. 89.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 15Google Scholar
  90. 90.
    ° Vgl. Caemmerer, 1970, S. 17/8. Caemmerer ist sogar der Meinung, daß der Gesetzgeber bei einer solchen Spezialgesetzgebung nicht mit der technischen Entwicklung Schritt halten kann.Google Scholar
  91. 91.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 17Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. Nicklisch, 1993, S. 21 und Nicklisch, 1992, S. 295Google Scholar
  93. 93.
    Vgl. für die Umwelthaftung Herzig, Köster, 1991, S. 53 und Bartels, 1991Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. Rohde-Liebenau, 1987, S. 1094. Captive Versicherer sind Selbsthilfeeinrichtungen der USamerikanischen Industrie, die durch die Bildung von Eigenkapital die Kapazitäten der professionellen Haftpflichtversicherer im Falle der oft exzessiven Produkthaftpflichtschäden spürbar entlasten.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. UHG, 1989, § 19 Abs. 2Google Scholar
  96. 96.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 163 ffGoogle Scholar
  97. 97.
    Vgl. RHG, 1871Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 67Google Scholar
  99. 99.
    Als Kriterien für die Versicherbarkeit führen Fees-Dörr, Prätorius, Steger, 1991, S. 108 ff an: Zufälligkeit des Schadensereignisses, Eindeutigkeit bei der Feststellung des Versicherungsfalles in zeitlicher, sachlicher und räumlicher Hinsicht, Schätzbarkeit, Unabhängigkeit der Schadensverteilung unterschiedlicher Unternehmen, Schadensumfang. Die Autoren diskutieren diese Kriterien vor dem Hintergrund der Umweltgefährdungshaftung.Google Scholar
  100. 100.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 150 ff.Google Scholar
  101. 101.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 150 ff.Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. Ganten, Lemke, 1989, S. 1 und Knemeyer, Matern, Vogel, 1994, S. 1626Google Scholar
  103. 103.
    Vgl. Marburger, 1979, S. 330Google Scholar
  104. 104.
    Vgl. Salje, 1993, S. 362Google Scholar
  105. 105.
    Vgl. Schwarze, 1995, S. 379 und Ringleb, Wiggins, 1990Google Scholar
  106. 106.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 355Google Scholar
  107. 107.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 358 und Hager, 1991, S. 139Google Scholar
  108. 108.
    Es kann sich um den Zeitpunkt des Inverkehrbringens oder um den Zeitpunkt der Umwelteinwirkung handeln.Google Scholar
  109. 109.
    Der Wissensstand kann gemessen werden nach dem Stand der Technik oder nach dem Urteil eines idealen Beobachters.Google Scholar
  110. 110.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 244/245Google Scholar
  111. 111.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 245Google Scholar
  112. 112.
    Die EG-Richtlinie zur Produkthaftung hat den Mitgliedstaaten in diesem Punkt allerdings die Wahl gelassen, ob sie das Entwicklungsrisiko in nationales Recht umsetzen oder nicht.Google Scholar
  113. 113.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 245 und Fleckenstein, 1990, S. 225Google Scholar
  114. 114.
    Vgl. Hager, 1991, S. 137Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 238Google Scholar
  116. 116.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 6Google Scholar
  117. 117.
    Vgl. Salie, 1993, S. 363Google Scholar
  118. 118.
    Absolute Rechte sind Rechte, die jedermann entgegengehalten werden können, während relative Rechte aus bestimmten Rechtsbeziehungen erwachsen. Zu den absoluten Rechten zählen nach § 823 Abs.1 BGB Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum und darüberhinaus das allgemeine Persönlichkeitsrecht, den Besitz und das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 400Google Scholar
  120. 120.
    Vgl. Salie, 1993, S. 405Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 54Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 55Google Scholar
  123. 123.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 50/51Google Scholar
  124. 124.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 55Google Scholar
  125. 125.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 103Google Scholar
  126. 126.
    So definiert z.B. §§ 324 ff Strafgesetzbuch (StGB) das Ergreifen nach dem Stand von Wissenschaft und/oder Technik möglicher und zumutbarer Maßnahmen als Sorgfaltspflicht im Sinne der Tätigkeitshaftung. Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 169Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 106Google Scholar
  128. 128.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 172Google Scholar
  129. 129.
    Vgl. Franzheim, 1994, S. 75Google Scholar
  130. 130.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 62Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 108Google Scholar
  132. 132.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 199/200Google Scholar
  133. 133.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 6 ffGoogle Scholar
  134. 134.
    Vgl. Voß, 1992, S. 6Google Scholar
  135. 135.
    Vgl. EG-Vertrag, 1992, Dritter Teil, Titel V, Kapitel 3, Art. 100a, Abs. 3Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–2, S. 397Google Scholar
  137. 137.
    Vgl. EG-Vertrag, 1992, Dritter Teil, Titel XI, Art. 129aGoogle Scholar
  138. 138.
    Vgl. EG-Vertrag, 1992, Dritter Teil, Titel XVI, Art. 130 r, s, tGoogle Scholar
  139. 139.
    So z.B. in Großbritannien: Die Auslegungen des Deliktrechts nach dem Präzedenzfall “Rylands vs. Fletcher”wurde bisher für das Entweichen von Gas, Elektrizität, Wasser, Abwasser, Feuer u.a. bestätigt. Vgl. Vieweg, 1980, S. 184. Das Umweltverschmutzungskontrollgesetz von 1974 beinhaltet eine verschuldensunabhängige Haftung für Personen- und Sachschäden verursacht durch Abfallbeseitigung. Vgl. Schilling, 1991, S. 83Google Scholar
  140. 140.
    Vgl. Caemmerer, 1970, S. 24Google Scholar
  141. 141.
    Im französischen Recht existiert die Generalklausel einer allgemeinen Sachhalterhaftung, d.h. einer generellen Haftung für Schädigung durch Sachen, die jemand unter seiner Obhut hat, Art. 1384 Abs. 1, Code civil. Vgl. Caemmerer, 1970, S. 18. Daneben gibt es aber auch spezielle Gefährdungshaftungsnormen wie die “Gardien-Haftung”für diejenigen, die als Inhaber von gefährlichen Anlagen oder Stoffen anzusehen sind. Vgl. Schilling, 1991, S. 83Google Scholar
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    Eine allgemeine Gefährdungshaftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch umweltgefährdende Stoffe und Mülldeponien entstehen, ist im niederländischen bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Vgl. Caemmerer, 1970, S. 25 und Schilling, 1991, S. 83Google Scholar
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    Vgl. Richtlinie Produkthaftung, 1985Google Scholar
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    Vgl. Richtlinie Abfallhaftung (Entwurf), 1991. Zur Abfallhaftungsrichtlinie siehe Salje, 1990.Google Scholar
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    Vgl. Dangerous Activities Convention, 1993Google Scholar
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    Die Haftung geht weit über die anlagenbezogene Haftung des UHG hinaus. Bislang haben nur Finnland, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Zypern und die Niederlande die Konvention gezeichnet. Vgl. Schmidt-Salzer, 1993, S. 1311 ffGoogle Scholar
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    Daneben kann es zu Rechtsanpassungen auf nationaler Ebene kommen, um bei zwischenstaatlichen Kooperationen Nachteile der nationalen Wirtschaft auszugleichen.Google Scholar
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    Vgl. Pester, Werder, 1991, S. 112Google Scholar
  149. 149.
    Vgl. Feldmann, 1980, S. 311Google Scholar
  150. 150.
    Vgl. Pester, Werder, 1991, S. 112 ff und Rohde-Liebenau, 1987, S. 1089/90Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. Pester, Werder, 1991, S. 117 ff, die diese Entwicklungsmöglichkeit zumindest im Bereich der Produkthaftung aufzeigen.Google Scholar
  152. 152.
    Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 91Google Scholar
  153. 153.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 91 und S. 418Google Scholar
  154. 154.
    Das betrifft insbesondere Summations- und Distanzschäden wie z.B. die “neuartigen Waldschäden” Vgl. BT-DrS 405, 11/7104, S. 16Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 91 und S. 417 ffGoogle Scholar
  156. 156.
    Für das Umweltrecht allgemein zählt hierzu die immissionsschutzrechtliche Vorsorge nach § 5 Nr. 2 Bundesimmissionsschutzgesetz (BlmSchG). Die Norm ist in der Rechtsprechung sehr umstritten. Es zeichnet sich aber deutlich die Tendenz zu einer über eine reine Gefahrenabwehr hinausgehende inhaltliche Auslegung ab. Vgl. Rengeling, 1982, S. 24 fGoogle Scholar
  157. 157.
    Vgl. unten z.B. Punkt 2.3.3.3.2, Erweiterungen des Grundsatzes der Naturalrestitution, Punkt 2.3.3.6, Einbeziehung von Summations- und Distanzschäden in europäische Überlegungen zur Haftungsreform.Google Scholar
  158. 158.
    Vgl. Paschke, 1993, S. 18 und BT-DrS 339, 10/6028, S. 6. Zu den Operationalisierungen dieses Oberziels vgl. Wicke, 1993, S. 120 ff.Google Scholar
  159. 159.
    Vgl. Terhardt, 1986, S. 24/5. Terhardt zeigt auf, daß die Umweltpolitik nicht den maximalen Umweltschutz anstreben kann, weil dieser Ressourcen bindet, die für andere Bereiche der gesellschaftlichen Wohlfahrt nicht mehr verfügbar sind. Stattdessen stellt der Umweltschutz ein Optimierungsproblem dar.Google Scholar
  160. 160.
    Vgl. Wicke, 1993, S. 156 ffGoogle Scholar
  161. 161.
    Vgl. Corsten, Götzelmann, 1991, S. 301Google Scholar
  162. 162.
    Zu den diversen Kategorisierungsmöglichkeiten des umweltpolitischen Instrumentariums vgl. z.B. Wicke, 1993, S. 195/196Google Scholar
  163. 163.
    Vgl. Lersner, 1982, S. 12 ff und Kloepfer, 1990, S. 243Google Scholar
  164. 164.
    Vgl. Kloepfer, 1990, S. 244 ffGoogle Scholar
  165. 165.
    Vgl. Kloepfer, 1990, S. 242/3Google Scholar
  166. 166.
    Vgl. Kloepfer, 1990, S. 244, der aber auch auf ökonomische Instrumente verweist, die keine Verwirklichung des Verursacherprinzips darstellen.Google Scholar
  167. 167.
    Vgl. Kloepfer, 1990, S. 244Google Scholar
  168. 168.
    Vgl. Lersner, 1982, S. 21Google Scholar
  169. 169.
    Allerdings ist eine differenzierte Behandlung des Verursacherbegriffs im Haftungsrecht einer- und im Kontext umweltpolitischer Prinzipien andererseits notwendig: Die Verursacher-(Gefährdungs-)-haftung stellt einen rechtlichen Zuordnungsgrundsatz für die materielle Schadensverantwortlichkeit dar und das Verursacherprinzip ein ökonomisches Kostenzurechnungsprinzip. Vgl. Terhardt, 1986, S. 25 und Paschke, 1993, S. 25Google Scholar
  170. 170.
    Vgl. Kloepfer, 1990, S. 243. Kloepfer kommt zu dem Schluß, daß das Umwelthaftungsrecht nicht ohne weiteres mit den neuen ökonomischen Instrumenten gleichgesetzt werden kann. Vgl. Kloepfer, 1990, S. 258. Die besondere ökonomische (volkswirtschaftliche) Wirkungsweise des Haftungsrechts wurde bereits von seiten der ökonomischen Analyse des Rechts untersucht. Vgl. Adams, 1985; Assmann, 1990; Brown, 1973; Endres, 1989, 1991; Fess-Dörr, Prätorius, Steger, 1991, S. 97 ff; Finsinger, 1989–1, 1989–2, 1989–3; Finsinger, Pauly, 1980; Finsinger, Simon, 1989; Panther, 1992; Posner, 1972, 1986; Shavell, 1987, 1980Google Scholar
  171. 171.
    Dazu zählt die Diskussion um eine Aufnahme des Umweltschutzes als Staatsziel in die Verfassung und der Entwurf eines Umweltgesetzbuches (UGB). Vgl. Kloepfer, Rehbinder, SchmidtAssmann, 1990. Das Haftungskonzept des UGB verfolgt ein Mischsystem aus anlagen- und handlungsbezogener Haftung, vgl. §§ 110 ff UGB. Erläuterungen auch bei Bültmann, 1994, S. 92Google Scholar
  172. 172.
    Vgl. Paschke, 1993, S. 18 und BT-DrS 405, 11/7104, S. 14Google Scholar
  173. 173.
    Ähnlich ergeben sich traditionell im Bereich der Produkthaftung Haftungsansprüche aus dem Vertragsrecht.Google Scholar
  174. 174.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 129Google Scholar
  175. 115.
    Vgl. Salie, 1993, S. 26Google Scholar
  176. 176.
    Vgl. Fess-Dörr, Prätorius, Steger, 1991, S. 67; Salje, 1993, S. 412Google Scholar
  177. 177.
    Vgl I Irteil “Steinhruch”Val Schmidt-SaI7er 1992–1 S 13nGoogle Scholar
  178. 178.
    Schmitt. 1990. S. 31 und Feess-Dörr, Prätorius, Steger. 1990. S. 70Google Scholar
  179. 179.
    Val. Salie. 1993. S. 410Google Scholar
  180. 180.
    Vnl Assmann 1990. S. 210Google Scholar
  181. 181.
    § 11 LuftVG und § 7 Abs. 6 AtomG verweisen ihrerseits auf § 14 BlmSchG. Vgl. Salje, 1993, S. 412Google Scholar
  182. 182.
    Vgl. Salie, 1993, S. 412Google Scholar
  183. 183.
    Urteil “Arsenabgase” Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 125Google Scholar
  184. 184.
    Urteil “Kupolofen” Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 125Google Scholar
  185. 185.
    Vgl. Salje, 1993, S. 25 und die dortigen LiteraturangabenGoogle Scholar
  186. 186.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 129Google Scholar
  187. 187.
    Vgl. Salje, 1993, S. 28Google Scholar
  188. 188.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 19. Schmitt nennt insbesondere § 1 des Chemikaliengesetzes (ChemG), § 2 Abs. 1 und § 2 des Abfallgesetzes (AbfalIG), § 1 und 1a Nummer 1–2 des WHG, § 5 Abs. 1 des BlmSchG. Er verweist darauf, daß z.T. auch das Ordnungsrecht allgemein als Schutzgesetz anerkannt wird. Einen Überblick über umweltrelevante Schutzgesetze gibt Bar, 1988, S. 169 ffGoogle Scholar
  189. 189.
    Assmann bezeichnet sie als bereichsspezifische, sonderprivatrechtliche Haftungsnormen. Vgl. Assmann, 1990, S. 208Google Scholar
  190. 190.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 21 fGoogle Scholar
  191. 191.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 136Google Scholar
  192. 192.
    Vgl. Salje, 1993, S. 413 ffGoogle Scholar
  193. 193.
    Val. dazu näheres bei Schmitt, 1990, S. 25Google Scholar
  194. 194.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1986, S. 605/606 ’95 Vgl. Schmitt, 1990, S. 24Google Scholar
  195. 196.
    Vgl. Fleckenstein, 1990, S. 222Google Scholar
  196. 197.
    Vgl. zu der Gesetzesgeschichte Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 94 ff und Salje, 1993, S. 22 ff. Vgl. Gesetzestext des UHG im AnhangGoogle Scholar
  197. 198.
    Vgl. Salje, 1993, S. 43 u. BT-DrS 405, 11/7104, S. 14Google Scholar
  198. 199.
    Vgl. BT-DrS 405, 11/7104, S. 14Google Scholar
  199. 200.
    Vgl. Salje, 1993, S. 43Google Scholar
  200. 201.
    Vgl. Fleckenstein, 1990, S. 223Google Scholar
  201. 202.
    Vgl. Salje, 1993, S. 42 und BT-DrS 405, 11/7104, S. 14Google Scholar
  202. 203.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 510Google Scholar
  203. 204.
    Weiterführende Angaben machen Schmidt-Salzer, 1992–1. S. 502 ff und Salie, 1993, S. 181 ffGoogle Scholar
  204. 205.
    Vgl. Salje, 1993, S. 223. Salje setzt sich intensiv mit den bisherigen, nach allgemeinen Grundsätzen und spezialgesetzlichen Grundlagen behandelten Informationsansprüchen sowie mit der neuen Situation aufgrund des UHG auseinander. Darüberhinaus wird der Zusammenhang mit einer EG-Richtlinie über den freien Zugang zu Informationen über die Umwelt und deren Zusammenwirken mit dem UHG aufgezeigt. Vgl. dazu auch Paschke, 1993, S. 207 ff und Richtlinie freier Zugang zu Informationen, 1990Google Scholar
  205. 206.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 245 und Hager, 1991, S. 136 und BT-DrS 405, 11/7104, S. 15Google Scholar
  206. 207.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 389Google Scholar
  207. 208.
    Der Grundsatz der Naturalrestitution besagt, daß der Ersatzpflichtige den Zustand wiederherzustellen hat, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre. Val. Salje, 1993, S. 372Google Scholar
  208. 209.
    Vgl. § 251 Abs. 2 BGBGoogle Scholar
  209. 210.
    Val. Schmidt-Salzer. 1992–1. S. 839 und BT-DrS 405. 11/7104. S. 21Google Scholar
  210. 211.
    Zur Kritik der Haftungshöchstgrenze des UHG vgl. Salje, 1993, S. 362. Das UHG steht mit dieser Regelung in der Tradition anderer spezieller Gefährdungshaftungsnormen. Vgl. Punkt 2.2.3.1.3. Die betragsmäßig unbegrenzte Haftung aus § 22 WHG stellt im Vergleich dazu eine Ausnahme dar. Es sollten allerdings auch andere als die betragsmäßigen Begrenzungen der Haftung mit in den Vergleich einbezogen werden, wie z.B. die Begrenzung auf bestimmte Anlagen gemäß Anlagenkatalog nach Anhang 1 UHG.Google Scholar
  211. 212.
    Es wird in diesem Katalog gemäß Anhang 2 UHG dynamisch auf Anlagen verwiesen, für die nach den §§ 1, 7 Störfallverordnung eine Sicherheitsanalyse anzufertigen ist. Vgl. Salje, 1993, S. 430. Allerdings ist eine vollständige Abdeckung der dort aufgeführten Anlagen mit denen des Anhang 2 UHG nicht gegeben, insbesondere nicht in bezug auf die Mengen- und Konzentrationsschwellen. Vgl. Leisner, 1994, S. 139Google Scholar
  212. 213.
    Vgl. Salje, 1993, S. 428Google Scholar
  213. 214.
    Vol. Salie. 1993. S. 436Google Scholar
  214. 215.
    Vgl. o.V., 1992, S. 94Google Scholar
  215. 216.
    Z.B. die Umwelthaftpflicht-Basisversicherung und die Umwelthaftpflichtversicherungsmodell des HUK-Verbands. Vgl. HUK-Verband, 1992 und Graß, 1994, S. 11. Zur Diskussion der Versicherbarkeit vgl. Breinig, 1992; Jörissen, 1994; Nickel, 1987, 1988; Salje, 1993, S. 437; Sander, 1992; Schmidt-Salzer, 1992Google Scholar
  216. 217.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 131 ffGoogle Scholar
  217. 218.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 125 ff 63 Google Scholar
  218. 219.
    Val. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 353ffGoogle Scholar
  219. 220.
    Vgl. Lukes, Feldmann, Knüppel, 1980, S. 114Google Scholar
  220. 221.
    Vgl Sal7wedel Preusker 1983. S. 31Google Scholar
  221. 222.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 51 ffGoogle Scholar
  222. 223.
    Val. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 159Google Scholar
  223. 224.
    Vgl. Schmitt, 1990, S. 62 und Hopfenbeck, 1991, S. 1018Google Scholar
  224. 225.
    Vgl. Lenz, 1992, S. 53Google Scholar
  225. 226.
    Vgl. Hopfenbeck, 1991, S. 1018Google Scholar
  226. 227.
    Val. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 257Google Scholar
  227. 228.
    Zu den Neuerungen des Entwurfs vgl. o.V., 1990, S. 517 ffGoogle Scholar
  228. 229.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 169 ffGoogle Scholar
  229. 230.
    Vgl. Schmidt-Salzer, 1992–1, S. 173 ffGoogle Scholar
  230. 231.
    Val Schmidt-Salzer. 1992–1 S. 159 ffGoogle Scholar
  231. 232.
    Vgl. Krusche. 1989. S. 490Google Scholar
  232. 233.
    Vgl. Hopfenbeck, 1991, S. 1019Google Scholar
  233. 234.
    Vgl Schilling, 1991, S. 87; Dombert, 1992; Köller, 1992, S. 82/83Google Scholar
  234. 235.
    Vgl. Kiethe, Schwab, 1993, S. 440Google Scholar
  235. 236.
    Vgl. EG-Vertrag, 1992, Dritter Teil, Titel XVI, Art. 100 a und Art. 130 r, s, t und EG-Aktionsprogramm Umweltpolitik, 1987Google Scholar
  236. 237.
    Vgl. Paschke, 1993, S. 32 ffGoogle Scholar
  237. 238.
    Val. Voß, 1992. S. 6Google Scholar
  238. 239.
    Vgl. Richtlinie Abfallhaftung (Entwurf), 1991 und Bültmann, 1994, S. 89/90; Nicklisch, 1992, S. 293; Salje, 1990, 1993, S. 29Google Scholar
  239. 240.
    Val. Grünbuch Sanierung von Umweltschäden, 1993Google Scholar
  240. 241.
    Die meisten EU-Länder gehen vom Verschuldensgrundsatz aus. Die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Griechenland und Portugal sehen für bestimmte, besonders gefährliche Tätigkeiten auch verschuldensunabhängige Haftungen vor. Vgl. Kiethe, Schwab, 1993, S. 440. Quellenangaben zu Entwicklungen in der Schweiz, Österreich, Schweden sowie weiteren EU-Mitgliedsländem in Salje, 1993, S. 30Google Scholar
  241. 242.
    Vgl. Kiethe, Schwab, 1993, S. 439Google Scholar
  242. 243.
    Vgl. Kiethe, Schwab, 1993, S. 439Google Scholar
  243. 244.
    Zu den allgemeinen Auswirkungen eines verschärften Gemeinschaftsrechts auf die nationale Wirtschaft vgl. Wicke, Haasis, Schafhausen, Schulz, 1992, S. 631 ffGoogle Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Beate Becker

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