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Einleitung

  • Beate Becker
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Zusammenfassung

Im In- und Ausland wie auch auf EU-Ebene mehren sich die gesetzgeberischen Initiativen zur Umstellung vorhandener Verschuldenshaftungssysteme auf eine generelle Gefährdungshaftung. Der Ruf nach Gefährdungshaftungen ist modern geworden. Sie entwickeln sich zu rechtspolitischen Lieblingsinstrumenten. Der dahinter stehende Wunsch einer stärkeren Verantwortungsübernahme insbesondere industrieller Unternehmen für Risiken, die sich aus dem Einsatz immer schwerer durchschaubarer und beherrschbarer Technik ergeben, erstreckt sich auf die Technikeinsatzgebiete Produkt, Sachgüterproduktion und Dienstleistungen sowie auf die Technikwirkungen auf den Menschen und die Umwelt.

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Literatur

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  6. 6.
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  13. 13.
    In den folgenden Ausführungen werden die Begriffe Lenkung, Lenkungsstrecke, Lenkungseinheit etc. verwendet, sofern das Lenkungsprinzip unspezifiziert bleiben soll.Google Scholar
  14. 14.
    Nach Merkmalen des Soll-Wertes werden verschiedene Arten von Regelungen unterschieden. • Festwertregelung: Der Soll-Wert xk ist konstant. • Folge-/Führungsregelung: Der Soll-Wert xk ist variabel. Je nachdem, ob der Soll-Wert eine Funktion einer einzigen oder mehrerer Führungsgrößen ist, wird von einfacher (xk = f(w)) oder komplexer (xk = f(wi), i = 1...n) Folgeregelung gesprochen. Ein Sonderfall der einfachen Folgeregelung ist die Zeitplanregelung. Der Soll-Wert ist dabei eine Funktion der Zeit als einzigem Führungsgrößen-Parameter xk = f(t). Ein Beispiel im betriebswirtschaftlichen Kontext ist die saisonale Festlegung des Produktionsprogramms und der daraus abzuleitenden Investitionen. Sonderformen der komplexen Folgeregelung sind die Adaptionsregelung und die Extremalregelung. Im ersten Fall setzt sich die Sollgröße aus den früheren Outputs des betrachteten Regelkreises zusammen xk = f(xi(t-1)). Die Adaptionsregelung ist die allgemeine Beschreibung des Lemverhaltens von Systemen. Im zweiten Fall wird die Sollgröße als Maximum oder Minimum einer bestimmten Funktion ermittelt xk = max/min f(xi). ökonomische Anwendungsfälle der Extremalregelung sind zahlreich, denn sie entspricht den Ökonomischen Prinzipien der Kostenminimierung bzw. Leistungsmaximierung. Vgl. Baetge, 1974, S. 39 ffGoogle Scholar
  15. 15.
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  16. 16.
    Eine derartige „Lenkung mit Modell“ (Regelung mit Beobachtung) zählt in der technischen Kybernetik zur Lenkung von Mehrgrößensystemen. d.h. Systemen mit mehreren Ein- und Ausgangsgrößen, in denen mindestens eine Ausgangsgröße von mehreren Eingangsgrößen abhängt. Vgl. DIN 19226, Teil 4, S. 9 ffGoogle Scholar
  17. 17.
    Vgl. Kirsch, 1972, S. 163Google Scholar
  18. 18.
    In Anlehnung an Kirsch, 1972, S. 162Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Szyperski, Winand, 1974, S. 20Google Scholar
  20. 20.
    In Anlehnung an Szyperski, Winand, 1974, S. 20Google Scholar
  21. 21.
    Modelle sind danach als homomorphe Abbildungen erkannt, die das Original nicht in allen Eigenschaften, sondern nur in den als subjektiv relevant erkannten abbilden. Darüberhinaus wird die Wertlosigkeit isomorpher Abbildungen konstatiert, da sie den Modellbenutzer nicht von Komplexität entlasten. Vgl. Bretzke, 1980, S. 30. Diese Wertlosigkeit grenzt Milling ein für den Bereich der sozialen Systeme. Vgl. Milling, 1979, S. 62Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Stachowiak, 1973, S. 131 ffGoogle Scholar
  23. 23.
    Nach Stachowiak ist ein externes Modell ein Modell, das durch Ausdrücken der inneren Wahrnehmung in einer Sprache zustandekommt. Vgl. Stachowiak, 1973, S. 196Google Scholar
  24. 24.
    Ein internes Modell ist ein Modell, das durch subjektive Wahrnehmung der Realität zustandekommt. Vgl. Kirsch, 1977–1, S. 76 und Stachowiak, 1973, S. 71Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Szyperski, Winand, S. 20. Eine andere Terminologie für denselben Sachverhalt verwendet Milling: Implizit-mentale und explizit-formalisierte Modelle faßt er als Endwerte eines Kontinuums auf, das den Grad der Präzisierung von Modellprämissen wiedergibt. Im Unterschied zu der strikten Trennung beider Modelltypen nach dem abbildungstheoretischen Modellverständnis zeigt er auf, daß in der Kombination zu einem “konzisen Gesamtmodell”, die daraus abgeleiteten Lösungsmöglichkeiten anspruchsvoller und vielversprechender sind. Vgl. Milling, 1979, S. 42Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 665Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Servatius, 1991, S. 94Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Herrmann, 1993, S. 665Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Bretzke, 1980, S. 40. Breinlinger-O’Reilly verwendet für denselben Sachverhalt den Begriff “Sichtweise”. Als Beispiele für solche Sichtweisen führt er für die VWL die wissenschaftlichen Schulen wie Keynesianer, Klassiker, Neoklassiker an und für die BWL sog. Ansätze wie verhaltens-, system-, entscheidungsorientierter, kontingenztheoretischer oder situativer Ansatz. Vgl. Breinlinger-O’Reilly, 1987, S. 50Google Scholar
  30. 30.
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  34. 34.
    Vgl. de Molière, 1984, S. 218 ffGoogle Scholar
  35. 35.
    Andererseits ermöglicht sie es, diese beiden unterschiedlichen Ordnungsrahmen und die darin etablierten Phänomene über ein einheitliches theoretisches Gerüst miteinander zu konfrontieren. Schiemenz spricht in diesem Zusammenhang von der Systemtheorie als interdisziplinärem Ansatz. Vgl. Schiemenz, 1993, Sp. 4128Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Kirsch, 1972, S. 164 ffGoogle Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Beate Becker

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