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Veränderung der Corporate Governance in mittelständischen Unternehmen

  • Kerstin T. Hausch
Chapter
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Part of the Entscheidungs- und Organisationstheorie book series (EOT)

Zusammenfassung

Ausgehend von der dargestellten Ausgangssituation der Corporate Governance in deutschen mittelständischen Unternehmen, sollen im Folgenden die Veränderungen in den betrachteten Bereichen untersucht werden. Hierzu sollen an dieser Stelle ebenfalls, wie in Kapitel C, zuerst die Veränderungen der Rahmenbedingungen — die Makro-Perspektive — dargestellt werden, bevor die Neuerungen auf der Mikro-Ebene, insbesondere unter Verwendung der Ergebnisse der Unternehmensbefragung, analysiert werden. Im Hinblick auf die Rahmenbedingungen hat sich ein Wandel vor dem Hintergrund der Globalisierung und Technologisierung ergeben, die erheblichen Einfluss sowohl auf das deutsche Corporate-Governance-System als auch den Mittelstand haben, wie im Folgenden gezeigt werden soll.

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Literatur

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  3. 675.
    Vgl. AMIN/THRIFT (1994a), S. 2.Google Scholar
  4. 676.
    Der Fortschritt in der Informations-und Kommunikationstechnologie führte zu einem leichteren, schnelleren und dadurch verbesserten Austausch von Informationen, was zu einem Abbau von Barrieren insbesondere für Niederlassungen im Ausland führte. Gerade das Internet hat beim Austausch von Daten und Informationen erhebliche Fortschritte gebracht. Die Neuerungen in der Technologie haben in beträchtlichem Maße zur Vernetzung der internationalen Finanzmärkte beigetragen, der weltweite Handel 24 Stunden am Tag wurde dadurch erst ermöglicht. Gleichzeitig hat die gesteigerte Transparenz auf den Märkten zu einer Angleichung der weltweiten Konditionen geführt. Vgl. PAUSENBERGER (1997), S. 134; NASSAUER (2000), S. 200; KAHLE (2002a), S. 175ff.Google Scholar
  5. 677.
    In den 90er Jahren wurde die Liberalisierung des Welthandels durch internationale Handelsverträge vorangetrieben, deren Ziel unter anderem der Abbau von Zöllen auf Importe und Exporte war. In diesem Zusammenhang sind die staatenübergreifenden Wirtschafts-und Währungsräume, wie die NAFTA und die Europäische Union, sowie die Welthandelsorganisation WTO zu nennen. Vor allem die GATT-Runden der 90er Jahre verfolgten das Ziel des systematischen Abbaus der Außenhandelsbarrieren sowie die Liberalisierung des gesamten Welthandels und mündeten in die Gründung der Welthandelsorganisation WTO. Insbesondere die Uruguay Runde im Jahre 1994 brachte dabei beträchtliche Erleichterungen für den Außenhandel. Außerdem begünstigten politische Veränderungen die Globalisierung der Wirtschaft. Mit dem Fall der Berliner Mauer und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 beschleunigte sich das Tempo der europäischen Einigung durch die Maastrichter Verträge. Genauso wie die politische Öffnung Osteuropas hat die wirtschaftliche Öffnung Südostasiens zur Erweiterung des globalen Absatzmarktes geführt. Auf dem Kapitalmarkt wurden mit der Auflösung des Bretton-Woods-Systems im Jahr 1973 die Kapitalverkehrskontrollen zum Erhalt des Systems fixer Wechselkurse abgebaut und der Weg für die Deregulierung des Finanzmarktes bereitet. Ebenfalls fördernd für die Globalisierung des Kapitalmarkts wirkten sich die neuen Kommunikationstechnologien aus, die zu erheblich reduzierten Kosten bei der internationalen Übertragung von Daten und Informationen sowie zu einer erhöhten Transparenz und Effizienz auf den Kapitalmärkten durch den zeitnahen, oft sekundenschneilen Zugriff auf Daten führten. Vgl. JANSON (1998), S. 5; FUKAO (1995), S. xv; BERGER (1997), S. 19f.; FREYTAG/MEIER/WIEt (1998), S. 9f.; BEA (1997), S. 419; PAUSENBERGER (1997), S. 135ff.Google Scholar
  6. 678.
    Vgl. PAUSENBERGER (1997), S. 135. In einem ersten Schritt war die Präsenz in der sog. Triade — in den USA, Europa und Asien — von strategisch wichtiger Bedeutung für international agierende Unternehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Umfeld zu garantieren. Diese Phase wird auch als erste Welle der Globlisierung bezeichnet. In einem zweiten Schritt galt schließlich der gesamte Weltmarkt als Zielausrichtung für diese Unternehmen, wobei der globale Wettbewerb auf den Güter-, Kapital-und Arbeitsmärkten, bei dem der kostenoptimierte Zugriff auf global verfügbare Human-, Kapital-und natürliche Ressourcen für Unternehmen möglich wurde, zunehmend an Bedeutung gewann. Vgl. HENZLER ( 1992 ), S. 84f.Google Scholar
  7. 679.
    So wuchs das Exportvolumen beispielsweise in den Jahren 1964 bis 1992 zwar um durchschnittlich zwölf Prozent pro Jahr an, doch zeigte sich auf den Kapitalmärkten mit einem Zuwachs der internationalen Kapitalaufnahmen um 23 Prozent p.a. eine noch stärkere Zunahme der internationalen Verflechtungen. Vgl. FUKAO (1995), S. Xiii Quelle: STATISTISCHES BUNDESAMT (2002c), S. 264.Google Scholar
  8. 680.
    NASSAUER zeigt dies mit einer Zeitreihe von Daten aus den BIZ Jahresberichten. Die zweite Möglichkeit besteht darin, eine internationale Aktienemission vorzunehmen, bei der die Aktie durch ein internationales Konsortium an mehreren Märkten ausgegeben wird. In beiden Fällen verfolgt das Unternehmen damit das Ziel, die Nachfrage nach den eigenen Aktien anzukurbeln, somit eine Erhöhung der Liquidität zu bewirken und damit die Kapitalkosten zu senken. Global agierende Unternehmen nutzen die internationale Finanzierung vermehrt, um auf der einen Seite Kapitalkosten zu senken — primär durch eine Erhöhung der Liquidität — auf der anderen Seite den in ausländischer Währung benötigten Kapitalbedarf zu decken. Internationale Kreditaufnahmen über den sog. Euromarkt sind seit den 60er Jahren für multinationale Unternehmen üblich geworden, zusätzlich zeigt sich in jüngerer Vergangenheit ebenso die vermehrte Beschaffung von Kapital über ausländische Aktien-und Rentenmärkte. Vgl. EITEMAN/STONEHILL/MOFFETT (1998), S. 333ff.; GLAUM/MANDLER (1996), S. 53ff.; FUKAO (1995), S. 75; PAUL (1993), S. 101; SCHIERECK (1993), S. 320; LENDNER (1997), S. 596.Google Scholar
  9. 681.
    Institutionelle Anleger haben erheblich zur Globalisierung der Kapitalmärkte beigetragen. Die Entwicklung des internationalen Portfolio-Kapitalverkehrs ist hierfür ein empirischer Beleg. Vgl. NASSAUER (2000), S. 188f.Google Scholar
  10. 682.
    Trotzdem lässt sich auf der Anlegerseite noch eine starke Präferenz für heimische Kapitalmärkte beobachten, d.h. die Möglichkeiten und Vorteile der globalen Kapitalmärkte werden bislang nur zu einem geringen Teil ausgeschöpft, was auf eine weitere Zunahme der Globalisierung in diesem Bereich schließen lässt. Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK(1997b), S. 27f.; GLAUM/MANDLER (1996), S. 47f.; NASSAUER (1998), S. 188f.Google Scholar
  11. 683.
    Vgl. BASSEN/BEHNAM/GILBERT (2001), S. 414; BAMBERGER/WRONA (1997), S. 716.Google Scholar
  12. 684.
    Vgl. DZ Bank (2001), S. 10.Google Scholar
  13. 685.
    VGL. KANN (1988), S. 705.Google Scholar
  14. 686.
    Vgl. z.B. ALBACH (1992), pass.; KAYSER (1992, 1995), pass.; OBRECHT (1991, 1995), pass.; PLEITNER (1994), pass.; PLEITNER/MOLLER (1990), pass.; BAMBERGER/WRONA (1997), pass.Google Scholar
  15. 687.
    Zur Globalisierungsbetroffenheit mittelständischer Unternehmen vgl. BAMBERGER/WRONA (1997), S. 716f.Google Scholar
  16. 688.
    Vgl. DZ BANK (2001), S. 10.Google Scholar
  17. 689.
    Vgl. DG BANK (1998), S. 1.Google Scholar
  18. Vgl. PLEITNER (1994), S. 221ff.; SCHOENENBERGER (1994), S. 249ff.Google Scholar
  19. 691.
    Vgl. RAJAN/ZINGALES (2000), S. 17.Google Scholar
  20. 692.
    Vgl. BAMBERGER/WRONA (1997), S. 721, die dies empirisch untersucht haben.Google Scholar
  21. 693.
    Vgl. RAJAN/ZINGALES (2000), S. 18f.Google Scholar
  22. 696.
    Vgl. BACKES-GELLNER et al. (2000), S. 56ff.; siehe auch IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 80.Google Scholar
  23. 697.
    Vgl. z.B. Fallstudie Revilux GmbH.Google Scholar
  24. 697.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 80. Vgl. zur Globalisierungsbetroffenheit des Mittelstandes auch 1FM BONN (2001), S. 14, 20ff.Google Scholar
  25. 701.
    Vgl. 1MPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 32; GÖBL/STAHLECKER/WOHLERS (1999), S. 30.Google Scholar
  26. 702.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 26Google Scholar
  27. 703.
    Vgl. BASSEN/BEHNAM/GILBERT (2001), S. 414.Google Scholar
  28. 704.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 26f.; IFM BONN (2001), S. 77; BASSEN/BEHNAM/GILBERT (2001), S. 416.Google Scholar
  29. 705.
    Vgl. DUFEY/HOMMEL/RIEMER-HOMMEL (1998), S. 46; DUFEY (1997), S. 27; SPECKBACHER (1998), S. 96.Google Scholar
  30. 706.
    Vgl. MATTHES (2000), S. 28ff.Google Scholar
  31. 708.
    Vgl. GERKE/RAPP (1994), S. 5f.Google Scholar
  32. 709.
    Zur Deregulierung und Liberalisierung der Kapitalmärkte vgl. NASSAUER (2000), S. 197ff. 710 Vgl. NASSAUER (2000), S. 198.Google Scholar
  33. Vgl. BISCHGFF (1989), S. 37; DEUTSCHE BUNDESBANK (1992), S. 24ff., 29; DEEG (1996), S. 11.Google Scholar
  34. 712.
    Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK (1992), S. 28, 29; BUNDESMINISTERIUM DER FINANZEN (1997), S. 4.Google Scholar
  35. Vgl. KITTEN (1994), S. 34; DEEG (1996), S. 11; WASTL (1997), S. 1217.Google Scholar
  36. 714.
    Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK (1992), S. 26, 29; BUNDESMINISTERIUM DER FINANZEN (1997), S. 5; NASSAUER (2000), S. 198;13.V. (1993), o.S.Google Scholar
  37. 715.
    Vgl. Gesetz über den Wertpapierhandel und zur Änderung börsenrechtlicher und wertpapierrechtlicher Vorschriften (Zweites Finanzmarktförderungsgesetz) vom 24. Juli 1994, BGBI. 1 1994, S. 1749. Siehe hierzu auch KITTEN (1994), S. 34ff.; DEEG (1996), S. l lf.; BREUER (1994), S. 445ff.; NASSAUER (2000), S. 198f.Google Scholar
  38. 717.
    Vgl. Gesetz zur weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland (Drittes Finanzmarktförderungsgesetz) vom 24. März 1998, BGBl. I 1998, S. 529. Siehe hierzu auch WEISGERBER (1998), S. 200ff.; NASSAUER (2000), S. 199; MEIXNER (1998), S. 1896ff.; Gymi (1998), S. 23; o.V. (1998b), o.S.; 0.V. (1997c), S. 12; o.V. (1997d), o.S.Google Scholar
  39. 718.
    Vgl. Gesetz zur weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland (Viertes Finanzmarktförderungsgesetz) vom 21. Juni 2002, BGBl. 1 2002, S. 2010; KISSLER (2001), o.S.; O.V. (2001d); O.V. (2001c), S. 35; HEEG (2001), S. 32; O.V. (2001b); O.V. (2001b), o.S.; DEUTSCHE BUNDESBANK (2002b), S. 15ff.Google Scholar
  40. 719.
    Vgl. KOKALJ/PAFFENHOLZ (2001), S. 98ff.Google Scholar
  41. 723.
    Vgl. Interview mit Herrn Heinz-Jürgen Schäfer vom 05.12.2002 in Frankfurt am Main; DEUTSCHE BÖRSE (2002a); S. 1ff.; DEUTSCHE BÖRSE (20026), S. 1f.; DEUTSCHE BÖRSE (2002c), S. 1ff.Google Scholar
  42. 724.
    Vgl. Interview mit Herrn Heinz-Jürgen Schäfer vom 05.12.2002 in Frankfurt am Main.Google Scholar
  43. 725.
    Vgl. SCHMIDT (1988), S. 23; SÜCHTING (1988), S. 153; ZÜGEL (1989), Sp. 671; SCHMIDT (1987), S. 84; PAUL (1994), S. 83f.Google Scholar
  44. 726.
    Vgl. SCHMIDT (1988), S. 139ff.; SCHMIDT/HACKETHAL/TYRELL (1998), S. 1371; DOMANSKI (1997), S. 271; SÜCHTING (1988), S. 156.Google Scholar
  45. 727.
    Vgl. NASSAUER (2000), S. 201f.; DEUTSCHE BUNDESBANK (1995), S. 21.Google Scholar
  46. 728.
    Vgl. PERRIDON/STEINER (2002), S. 448f.; SWOBODA (1994), S. 34ff.; LAMBECK (1988), S. 467ff.Google Scholar
  47. 729.
    Vgl. VON ROSEN (2001), S. 12.Google Scholar
  48. 730.
    Vgl. DEUTSCHES AKTIENINSTITUT (2000), S. 1.Google Scholar
  49. 737.
    Die hier angegebene Anzahl der AGs und KGaAs stimmt nicht mit der Anzahl der Gesellschaften dieser Rechtsform in der Umsatzsteuerstatistik überein (vgl. Tabelle C-3 in Kapitel C.1.2.1), da dort nur steuerpflichtige Gesellschaften aufgeführt werden, deren Umsatz über 16.617 Euro und deren Steuerpflicht über 512 Euro liegt. Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2002a), (2002b), O.S.Google Scholar
  50. 740.
    Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ist ein Ausschuss der Zentralbanken und Bankenaufsichtsinstanzen der G 10-Länder und wurde 1975 gegründet, um eine Stabilisierung des internationalen Finanzsystems zu erreichen. Vgl. WAMBACH/RÖDL (2001), S. 21.Google Scholar
  51. 741.
    Vgl. WAMBACH/RÖDL (2001), S. 22.Google Scholar
  52. 742.
    Die Zentralbankiers der Gruppe der ursprünglich zehn Mitgliedsstaaten (G -10) schufen 1974 nach dem Bankrott der Franklin National Bank den Ständigen Ausschuß für Regulierung und Aufsicht des Bankwesens (das Basel-Komitee), um Informationen über Bankenaufsicht und Regulierungsbestimmungen auszutauschen. Heute sind es 13 Mitgliedsländer: USA, Kanada, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien, Schweden und die Schweiz.Google Scholar
  53. 743.
    Vgl. §10 KWG in der Neufassung der Bekanntmachung vom 9. September 1998, BGBl. 11998, S. 2776, zuletzt geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom B. August 2002, BGBl. 12002, S. 3105.Google Scholar
  54. 744.
    Vgl. WAMBACH/RÖDL (2001), S. 22f.Google Scholar
  55. Vgl. ROHWETTER (2001), o.S.; STELTZNER (2001), S. 15.Google Scholar
  56. 748.
    Ein Rating ist eine Einschätzung über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens im Hinblick auf finanzielle Verpflichtungen und insbesondere eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit von Störungen bei dem Nachkommen der finanziellen Verpflichtungen. Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001c), S. 4; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001b), S. 14ff.; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (20018), S. 7ff.; O.V. (2002e), S. 18.Google Scholar
  57. 749.
    Vgl. BERBLINGER (1996), S. 31; MUNSCH/WEIB (2000), S. 11.Google Scholar
  58. 750.
    Im Englischen: External Credit Assessment Institution (ECAI). Im Folgenden wird hierfür der Begriff der externen Rating-Agentur verwendet. Die Institute müssen die Anforderungen an Objektivität, Unabhängigkeit, Internationalen Zugang/Transparenz, Veröffentlichung, Ressourcen und Glaubwürdigkeit erfüllen. Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 13f.; WAMBACH/RÖDL (2001), S. 29f.Google Scholar
  59. 751.
    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 36ff.; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001c), S. 4f.; WAMBACH/RÖDL (2001), S. 33; HERMES KREDITVERSICHERUNGS-AG (2002), S. 6ff.Google Scholar
  60. 752.
    Vgl. WAMBACH/RÖDL (2001), S. 55; LENZ (2001), S. V2/11, der darauf hinweist, dass das fortgeschrittene interne Verfahren, bei dem Kriterien wie beim externen Rating zur Anwendung kommen, sich gegenüber dem einfachen Verfahren, das nur die Kreditausfallwahrscheinlichkeit schätzt, durchzusetzen scheint.Google Scholar
  61. 753.
    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001 a), S. 7.Google Scholar
  62. 754.
    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001c), S. 3ff.; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 6ff.; DEUTSCHE BUNDESBANK (2001b), S. 17ff.Google Scholar
  63. 755.
    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 114ff.; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001b), S. 34ff.; BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001c), S. 5; WAMBACH/RÖDL (2001), S. 34ff.; HERMES KREDITVERSICHERUNGS-AG (2002), S. 8; DEUTSCHE BUNDESBANK (2001b), S. 30f.Google Scholar
  64. 756.
    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 126ff.; BASLER AUSSCHUSS FOR BANKENAUFSICHT (2001b), S. 38ff.; BASLER AUSSCHUSS FOR BANKENAUFSICHT (2001c), S. 6; WAMBACH/RÖDL (2001), S. 37; HERMES KREDITVERSICHERUNGS-AG (2002), S. 8f.; DEUTSCHE BUNDESBANK (2001b), S. 31 ff.Google Scholar
  65. 757.
    THELEN-PISCHKE (2001b) spricht in diesem Zusammenhang von weitreichenden Auswirkungen. Vgl. THELEN-PISCHKE (200 l b), S. 5.Google Scholar
  66. 758.
    Vgl. WAMBACH/KIRCHNER (2002), S. 400f.Google Scholar
  67. 759.
    Vgl. o.V. (2000b), S. 24; CLAUS (1999), S. 26; WAMBACH/RÖDL (2001), S. 9ff. Zu nennen sind hier beispielsweise die U.R.A. Unternehmens Ratingagentur AG, Creditreform Rating AG, EuroRatings AG, GDUR-Mittelstandsrating AG oder die RS Ratings Services AG.Google Scholar
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    Vgl. PWC (2001), S. 6.Google Scholar
  69. 761.
    Vgl. STANDARD and POORS (2002), O.S.Google Scholar
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    Vgl. BASLER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001a), S. 54.Google Scholar
  71. 765.
    Vgl. BIZ (2002), o.S.; o.V. (2002d), o.S.Google Scholar
  72. 766.
    Vgl. PWC (2001), S. 5 sowie Interviews im Anhang und Experteninterview mit Prof. Schneck vom 24. 05. 2002 in Reutlingen.Google Scholar
  73. 767.
    Vgl. WAMBACH/RDEL (2002), S. 402.Google Scholar
  74. 768.
    Vgl. FUSER (2001), S. 12.Google Scholar
  75. 769.
    Vgl. SAHR/RIEKENA (2002), S. 71; NEUKIRCHEN/PALASS (2002), S. 150; Gespräch mit Hr. Böllhoff, Firma Geb. Nehl Holzindustrie GmbH and Co. KG.Google Scholar
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    Vgl. BUCHHOLZ (2001), S. 21; O.V. (2002f), S. 17. Branchen, die gemäß der KfW-Umfrage eine Veränderung bei der Kreditvergabe der Banken besonders zu spüren bekommen, sind die Baubranche und der Einzelhandel. Vgl. KFW (2002), S. 6f.Google Scholar
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    Vgl. KFW (2002), S. 13ff.Google Scholar
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    Vgl. WALLAU (2002), S. 45; KOKALJ/PAFFENHOLZ (2001), S. 88.Google Scholar
  79. 779.
    Vgl. KOKALJ/PAFFENHOLZ (2001), S. 89.Google Scholar
  80. 780.
    Vgl. LANGE (2002a), S. 9.Google Scholar
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    Vgl. WAMBACH/RÖDEL (2002), S. 402.Google Scholar
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    Vgl. PWC (2001), S. 7.Google Scholar
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    Der Anteil der Desinvestitionen durch IPO betrug 2001 lediglich noch 0,4% des Gesamtvolumens und 0,7% der Gesamtanzahl, im Jahr 2002 wurden sogar überhaupt keine Desinvestitionen über IPOs abgewickelt. Vgl. BVK (2002), S. 68, 70; BVK (2003), S. B.Google Scholar
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    Vgl. BVK (2002), S. 2. Die BVK-Mitglieder stellen in der Zwischenzeit fast den gesamten Ventrue-Capital-und Private-Equity-Markt dar, die Repräsentativität der BVK ist weiter gestiegen. Eine Differenzierung zum Restmarkt erscheint nicht mehr notwendig. Vgl. BVK (2002), S. 2.Google Scholar
  102. 805.
    Als Beispiele sind hier zu nennen BC Partners, 3i, The Carlyle Group, Cinven, CVC und Permira die Niederlassungen in Deutschland haben. Die Unternehmen, die nicht in Deutschland präsent waren, haben den Markt zumindest über ihre Niederlassungen in London erschlossen.Google Scholar
  103. 806.
    Vgl. PAFFENHOLZ (2001), S. 3.Google Scholar
  104. 807.
    Vgl. BVK (1994), S. 5, wo die langfristige Entwicklung in den 80er Jahren dargestellt wird.Google Scholar
  105. 808.
    Zu einer Darstellung der Marktentwicklung für Beteiligungskapital in Deutschland vgl. auch DEUTSCHE BUNDESBANK (2000b), S. 20ff.Google Scholar
  106. 809.
    Vgl. BVK (1994), S. 5.Google Scholar
  107. Vgl. BLANKE (1994), S. 1505; HAHN (1994a), S. 1659f.; LUTTER (1994), S. 429ff.; PLANCK (1994), S. 501ff.Google Scholar
  108. 815.
    PRIESTER (1996), S. 335.Google Scholar
  109. 816.
    Vgl. LUTTER (1994), S. 445; PRIESETER (1996), S. 335.Google Scholar
  110. 818.
    Vgl. KRAMER (2000), S. 188.Google Scholar
  111. 819.
    Vgl. Gesetz zur Durchführung der Richtlinie des Rates der Europäischen Union zur Änderung der Bilanz-und der Konzembilanzrichtlinie hinsichtlich ihres Anwendungsbereichs (90/605/EWG), zur Verbesserung der Offenlegung von Jahresabschlüssen und zur Änderung anderer handelsrechtlicher Bestimmungen (Kapitalgesellschaften-und Co-Richtlinie-Gesetz - KapCoRiLiG), BGBl. 1 2000, S. 154.Google Scholar
  112. 820.
    Vgl. DEUTSCHER BUNDESTAG (1999), S. 1f.; ZWIRNER (2002), S. 89ff.Google Scholar
  113. 821.
    Laut dem DEUTSCHES AKTIENINSTITUT sind dies immerhin knapp ll % aller Unternehmen. Vgl. DEUTSCHES AKTIENINSTITUT (2001), Tab. 01–2, 012-a sowie Fn. 489.Google Scholar
  114. 823.
    Vgl. DEUTSCHER BUNDESTAG (1998b), S. 1.Google Scholar
  115. 824.
    In der Begründung zum Regierungsentwurf heißt es: „Es ist davon auszugehen, dass für Gesellschaften mit beschränkter Haftung je nach ihrer Größe, Komplexität, ihrer Struktur usw. nichts anderes gilt und die Neuregelung Ausstrahlungswirkung auf den Pflichtenrahmen der Geschäftsführer auch anderer Gesellschaftsformen hat.“ DEUTSCHER BUNDESTAG (1999), S. 15.Google Scholar
  116. 825.
    Für eine zusammenfassende Darstellung der Best-Practice-Empfehlungen der Grundsatzkommission und der Empfehlungen des Berliner Initiativkreises vgl. auchKÜSTERS (2001), S. 317ff.; BERRAR (2001), S. 178ff.Google Scholar
  117. Vgl. GCCG (2000), pass.; BERNHARDT/VON WERDER (2000), S. 1269ff.Google Scholar
  118. 827.
    Vgl. hierzu ausführlich GRUNDSATZKOMMISSION CORPORATE GOVERNANCE (2000), pass.Google Scholar
  119. 828.
    Vgl. hierzu ausführlich DVFA (2000), pass.; DVFA (2002), pass.Google Scholar
  120. 829.
    Vgl. hierzu ausführlich BAUMS (2001), pass.; BAUMS (2002), S. 13ff..; BUNDESREGIERUNG (2002), o.S.Google Scholar
  121. 830.
    Vgl. REGIERUNGSKOMMISSION DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX (2002), pass.Google Scholar
  122. 831.
    Vgl. REGIERUNGSKOMMISSION DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX (2002), S. 1f.; CROMME (2001), S. 6ff.; KROWALEWSKY (2002), S. 32ff.Google Scholar
  123. 832.
    Vgl. Gesetz zur weiteren Reform des Aktien-und Bilanzrechts, zu Transparenz und Publizität — TransPuG, BGBl. 12000, S. 2681.Google Scholar
  124. 833.
    Eine detaillierte Darstellung der Änderungen im Einzelnen findet sich bei WIELAND-BLÖSE (2002), S. R277.Google Scholar
  125. 834.
    Vgl, BGBl. 1 2000, S. 2681; DEUTSCHER BUNDESTAG (2002), S. If.; MAYER (2002), S. 727ff.; BARTA (2002), S. R313ff.; WIELAND-BLÖSE (2002), S. R277; BUSSE VON COLBE (2002), S. 1583f; KIRSCH (2002), S. 754f.Google Scholar
  126. 835.
    Zwischenzeitlich wurden die IAS durch die International Financial Reporting Standards (IFRS) und das IASC durch das International Accounting Standards Board (IASB) abgelöst. Weiterhin gebräuchlich ist derzeit jedoch immer noch die Bezeichnung IAS, weshalb an dieser im Rahmen der vorliegenden Arbeit ebenfalls festgehalten werden soll. Vgl. Experten-Interview mit Herrn Oellers vom 08.12.2002 in Frankfurt am Main.Google Scholar
  127. Vgl. COENENBERG (2001), S. 41f., S. 70ff.; NASSAUER (2000), S. 224ff.Google Scholar
  128. 837.
    Vgl. COENENBERG (2001), S. 44f.; RAMIN (1998), S. 189f.Google Scholar
  129. 838.
    SEC: Securities Interchange Comission — US-amerikanische BörsenaufsichtsbehördeGoogle Scholar
  130. 839.
    Vgl. z.B. DE PAOL. I (2002), S. 21Google Scholar
  131. 840.
    Vgl. DE PAOU (2002), S. 21; RössING (2002), S. 17.Google Scholar
  132. 841.
    Vgl. Gesetz zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Konzerne an Kapitalmärkten und zur Erleichterung der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen (Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz — KapAEG) BGBI. 11998, S. 707ff.; DEUTSCHER BUNDESTAG (1998a), S. 1 ff.Google Scholar
  133. 842.
    Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vorn 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards, Amtsblatt Nr. L 243 vom 11.09. 2002 S. 1ff.Google Scholar
  134. 843.
    Vgl. Experten-Intemview mit Herrn Oellers vom 08.12.2002 in Frankfurt am Main.Google Scholar
  135. 844.
    Vgl. 0.V. (2001g), o.S.; o.V. (2002b), o.S.Google Scholar
  136. 848.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 12, 62. Auch die MIND-Studie 2001 bestätigt diese Tatsache mit der Aussage, dass nur in einer Minderheit der Unternehmen familienexterne Anteilseigner beteiligt sind. Vgl. 1MPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 14f.Google Scholar
  137. 849.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 62f.Google Scholar
  138. 850.
    Vgl. 1FM BONN (2001), S. 12.Google Scholar
  139. 851.
    Vgl. 1FM BONN (2001), S. 59.Google Scholar
  140. 852.
    Das IFM BONN (2001) stellt ebenfalls fest, dass der Großteil der Unternehmen die derzeitige Rechtsform beibehalten möchte. Allerdings zeigt sich gemäß IMPULSE/DRESDNER BANK (2001) ein gewisser Trend weg von der Einzelunternehmung und hin zur Kapitalgesellschaft. Vgl. 1FM BONN (2001), S. 83; IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 14.Google Scholar
  141. 854.
    Dieser Prozentsatz weicht von den ursprünglich errechneten 32% auf Grund von den bei der Unternehmensnachfolge erwartungsgemäß eintretenden Verzögerungen ab. Vgl. IFM BONN (2001), S. 131.Google Scholar
  142. 855.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 131. Auch laut MERRILL LYNCH (2001) stehen etwa 20 Prozent der Familienunternehmen in den Jahren 1999 bis 2004 vor dem Problem der Nachfolgeregelung. Vgl. MERRILL LYNCH/CAP GEMINI ERNST and YOUNG (2001), S. 10. Im Hinblick auf die Anzahl der Unternehmen, die zur Nachfolge anstehen, kursieren unterschiedliche Zahlen. So beziffert das IFM BONN die Zahl auf etwa knapp 22.000 Unternehmen, die in den kommenden fünf Jahren, also bis zum Jahr 2006, übergeben werden. MERRILL LYNCH (2001) hingegen rechnet mit etwa 320.000 Unternehmen in den Jahren 1999 bis 2004 und eine weitere Quelle nennt die Zahl von etwa 300.000 Unternehmen, die bis zum Jahr 2000 bereits zur Unternehmensnachfolge anstanden. Vgl. IFM BONN (2001), S. 131; 0.V. (1997a), S. 4; MERRILL LYNCH/CAP GEMINI ERNST and YOUNG (2001), S. 10.Google Scholar
  143. 856.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 12.Google Scholar
  144. 857.
    Auch KLEIN (2000a) nennt den vorrangigen Wunsch der Unternehmer, die Gesellschaft an Nachfolger aus der Familie zu übertragen, und das 1FM BONN (2001) berichtet von einer überdurchschnittlich hohen Bereitschaft der Nachfolger in der Industrie, das Familienunternehmen weiterzuführen. Vgl. auch KLEIN (2000a), S. 224f.; IfM Bonn (2001), S. 131.Google Scholar
  145. 858.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 94.Google Scholar
  146. 859.
    Vgl. hierzu auch MERRILL LYNCH/CAP GEMINI ERNST and YOUNG (2001), S. 10; O.V. (1998A), o.S; SCHROER/FREUND (1999), S. 45.Google Scholar
  147. 860.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 94.Google Scholar
  148. 861.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 94. 46 Prozent wollen das Unternehmen an den Sohn oder die Tochter übergeben und bei immerhin 32 Prozent der Unternehmen ist die Nachfolge noch nicht geregelt.Google Scholar
  149. 864.
    Vgl. 1FM BONN (2001), S. 82f.Google Scholar
  150. 865.
    Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt auch das IFM BONN (2001), das als Hauptargument gegen die Erweiterung des Anteilseignerkreises ebenfalls den nicht vorhandenen Bedarf sowie die Angst vor einer Einschränkung der unternehmerischen Handlungsfreiheit und Unabhängigkeit nennt. Vgl. IFM BONN (2001), S. 82f.; WALLAU (2002), S. 34ff.Google Scholar
  151. 866.
    Vgl. NEUKIRCHEN/PALASS (2002), S. 148.Google Scholar
  152. 867.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 82f.Google Scholar
  153. Vgl. IFM BoNN (2001), S. 82f. WALLAU (2002), S. 34ff.Google Scholar
  154. 869.
    Vgl. Fallstudie Plastifol AG im Anhang, IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 39, 41.Google Scholar
  155. 870.
    Vgl. WALLAU (2002), S. 37f.Google Scholar
  156. 871.
    Vgl. MARSCHALL/HECKEL (2001), S. 11.Google Scholar
  157. 877.
    Vgl. KFW (2002), S. 47.Google Scholar
  158. 878.
    Vgl. KFW (2002), S. 47.Google Scholar
  159. 879.
    Vgl. hierzu Kapitel C.2.6 und insbesondere Fn. 632.Google Scholar
  160. Vgl. KFW (2002), S. 33f. Dieses Phänomen wird auch von DOBERANZKE (1993), S. 29ff. beschrieben.Google Scholar
  161. 881.
    Vgl. KFW (2002), S. 33f.Google Scholar
  162. 892.
    Die im Rahmen der MIND-Finance-Studie der IMPULSE/DRESDNER BANK (2000) von mittelständischen Unternehmen genannten Motive für den Einsatz einer Beteiligungsfinanzierung sprechen für den bevorzugten Einsatz dieser Finanzierungsform bei neugegründeten, wachstumsintensiven Unternehmen. Dieser Studie zufolge motiviert insbesondere die Wachstumsfinanzierung, die Vorbereitung auf einen Börsengang sowie die Frühphasenfinanzierung zur Finanzierung durch eine Beteiligungsgesellschaft. Als weniger vorherrschende Argumente sind die Ausgliederung aus einem Mutterunternehmen, die Sanierung oder die Finanzierung eines MBO oder MBI bzw. der Ausstieg der Altgesellschafter zu nennen. Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 45.Google Scholar
  163. 893.
    Die nach wie vor große Bedeutung der Bankkreditfinanzierung im Mittelstand wird ebenfalls von einer Umfrage des Betriebswirtschaftlichen Forschungsinstituts für Fragen der mittelständischen Wirtschaft an der Universität Bayreuth bestätigt. Das Institut hat 645 Firmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern aus Handel, Industrie und Dienstleistungsgewerbe befragt und kam zu dem Schluss, das die Fremdfinanzierung über die Bank von traditionellen mittelständischen Unternehmen weiterhin für wichtig erachtet wird. Vgl. BE-Google Scholar
  164. TRIEBSWIRTSCHAFTLICHES FORSCHUNGSINSTITUTS FÜR FRAGEN DER MITTELSTÄNDISCHEN WIRTSCHAFT E.V. AN DER UNIVERSITÄT BAYREUTH (2002), S. 8; DÜRR (2001), S. 48.Google Scholar
  165. 894.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 19; IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 35.Google Scholar
  166. 895.
    Vgl. 1MPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 51.Google Scholar
  167. 896.
    Ähnliche Ergebnisse zeigen sich in der Umfrage von KAYSER (2001), der die Bedeutung der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand auf einer Skala von ein bis fünf quantifizierte. Demnach kommt der Selbstfinanzierung aus Gewinnen, Abschreibungen oder Rückstellungen mit 1,48 die bedeutendste Rolle zu, gefolgt von Bankkrediten mit 2,53 und dem Gesellschafterdarlehen mit 2,83. Finanzierungsmethoden, die in einem geringeren Maße genutzt werden, sind Fördermittel (3,24) und Lieferantenkredite (3,69). Die Beteiligungsfinanzierung spielt mit 4,11 lediglich eine sehr untergeordnete Rolle. Vgl. KAYSER (2001), S. 7.Google Scholar
  168. 897.
    Diese hier dargelegten Ergebnisse spiegeln sich in empirischen Untersuchungen namhafter Institute wider: Die im April/Mai des Jahres 2001 durchgeführte Untersuchung des IFM BONN (2001) beziffert die Selbstfinanzierung als die bevorzugte Finanzierungsform, gefolgt von Bankkrediten, Gesellschafterdarlehen und öffentlicher Förderung. Demnach hat für 87 Prozent der Unternehmen die Selbstfinanzierung eine hohe Bedeutung. Bankkredite kommen bei 54,1 Prozent der Unternehmen zur Anwendung, wobei lediglich zehn Prozent der Unternehmen gänzlich ohne Bankkredite auskommen. Gesellschafterdarlehen werden von 46,6 Prozent der Unternehmen als Instrumente der Fremdfinanzierung eingesetzt. Vgl. IFM BONN (2001), S. 80. Die Studie der KFW (2002) bestätigt ebenfalls diese Ergebnisse, denn hier geben knapp 85 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Innenfinanzierung für sie eine wichtige bis sehr wichtige Rolle spielt, daneben sind die Bankkredite die zweitwichtigste Finanzierungsalternative, aber auch die Inanspruchnahme von Lieferantenkredite ist eine bedeutende Finanzierungsquelle (vgl. Abbildung D-19). Eine weitere Umfrage, die zu einem ähnlichen Ergebnis hinsichtlich den Finanzierungspräferenzen im Mittelstand kommt, ist die MIND-Finance-Studie des Jahres 2000. Auch dieser Studie zufolge war die Selbstfinanzierung aus Gewinnen die am meisten genutzte Finanzierungsform, gefolgt von der Selbstfinanzierung aus Abschreibungen und Rückstellungen sowie der Kreditfinanzierung. Als mäßig genutzte Formen wurden Investitionszulagen, Einlagen der Gesellschafter und Lieferantenkredite identifiziert (vgl. Abbildung D-18). Zu einer ähnlichen Aussage kommt auch PAFFENHOLZ (2001), S. 2.Google Scholar
  169. 898.
    Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 50 Mio. Euro liegen weit unter dem Durchschnitt von 32 Prozent, was die Nutzung von unternehmensintemen Finanzierungsumschichtungen anbelangt, wohingegen diese Finanzierungsform von Unternehmen mit einem Umsatz von über 250 Mio. Euro in zwei Drittel der Fälle eingesetzt wird. Vgl. KFW (2002), S. 25f.Google Scholar
  170. 899.
    Gemäß dem IFM BONN (2001) kommt der staatlichen Förderung ein geringer Stellenwert zu, denn diese Finanzierungsform wurde bislang lediglich von etwa einem Drittel der Unternehmen in Anspruch genommen. Vgl. IFM BONN (2001), S. 80Google Scholar
  171. 900.
    Vgl. KfW (2002), S. 16ff.Google Scholar
  172. 901.
    Dies stellt auch das IFM BONN (2001) fest. Vgl. IFM BONN (2001), S. 80f.Google Scholar
  173. 902.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 81f. Eine Studie der KFW (2002) gelangt zu ähnlichen Ergebnissen: Für weniger als 10 Prozent ist ein Börsengang oder der direkte Gang an den Kapitalmarkt überhaupt denkbar, wobei es sich hierbei primär um größere Unternehmen handelt, die eine solche Alternative in Erwägung ziehen. Vgl. KFW (2002), S. 27f., 32.Google Scholar
  174. 905.
    Diese Gründe werden auch in der MIND-Finance-Studie genannt. Als weitere Gründe für eine Ablehnung einer Beteiligungsfinanzierung durch.Beteiligungsgesellschaften werden dort genannt, dass die KMU bereits über ausreichend andere finanzielle Mittel verfügen und keinen Kapitalbedarf haben, oder die hohen Renditeanforderungen und Informationspflichten abschreckend wirken. Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 43.Google Scholar
  175. 906.
    Die MIND-Finance-Studie nennt dieselben Argumente. Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 41.Google Scholar
  176. 907.
    Factoring wird deutlich häufiger von größeren Unternehmen genutzt. Vgl. KFW (2002), S. 21ff.Google Scholar
  177. 908.
    Vgl. KFW (2002), S. 21ff.Google Scholar
  178. 909.
    Zu dem Ergebnis, dass Leasing primär für diese Bereiche genutzt wird kommen auch die MIND-Studien. Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 19; 1MPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 35.Google Scholar
  179. 911.
    Vgl. KFW (2002), S. 31.Google Scholar
  180. 917.
    Diese Aussage wird von Herrn Oellers unterstrichen, denn in der jüngeren Vergangenheit kann eine Tendenz zu Abschlüssen nach IAS insbesondere bei größeren mittelständischen Unternehmen beobachtet werden. Vgl. Experten-Interview mit Herrn Oellers vom 08.12.2002 in Frankfurt am Main.Google Scholar
  181. 919.
    Vgl. hierzu auch PAFFENHOLZ (2001), S. 4f.Google Scholar
  182. 920.
    Vgl. CREDITREFORM (2000), S. 33.Google Scholar
  183. 921.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2000), S. 43.Google Scholar
  184. 927.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 31.Google Scholar
  185. 941.
    Vgl. IFM BONN (2001), S. 22, 63.Google Scholar
  186. 942.
    Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 14.Google Scholar
  187. 943.
    Diese Aussage wird auch durch die MIND-Studie der IMPULSE/DRESDNER BANK (2001) bestätigt. Vgl. IMPULSE/DRESDNER BANK (2001), S. 85.Google Scholar
  188. 944.
    Vgl. KLEIN (2000a), S. 232ff.Google Scholar
  189. 945.
    Vgl. NEUKIRCHEN/PALASS (2002), S. 148.Google Scholar
  190. 946.
    Vgl. IFM Boxa (2001), S. 89f.Google Scholar
  191. 953.
    Dies stimmt in umgekehrter Schlussfolgerung auch mit der Aussage von HENNERKES (2002) überein, der feststellt, dass sich die Einführung eines Kontrollgremiums bei einer Vielzahl von größeren Familienunternehmen durchgesetzt hat, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei größeren Unternehmen oftmals Eigentum und Unternehmensführung nicht in einer Hand liegen sowie angesichts der Untemehmensnachfolgeproblematik. Vgl. HENNERKES (2002), S. 100.Google Scholar
  192. 954.
    Die empirische Untersuchung von VOGLER (1990) bestätigt dieses Ergebnis, denn auch VOGLER kommt zu dem Schluss, dass die Anzahl der Beiratsmitglieder am häufigsten bei drei Mitgliedern liegt. Vgl. VOGLER (1990), S. 282.Google Scholar
  193. 961.
    m Jahr 2001 machten 56 Prozent der Mitarbeiter Gebrauch von dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm und erzielten eine durchschnittliche Verzinsung ihres Kapitals von 15 Prozent.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Kerstin T. Hausch

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