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Begriffliche und theoretische Grundlagen

  • Kerstin T. Hausch
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Part of the Entscheidungs- und Organisationstheorie book series (EOT)

Zusammenfassung

Die Untersuchung mittelständischer Unternehmen ist ein recht neues Gebiet in der Forschung, was sich vor allem daran zeigt, dass in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur eine Vielfalt von Definitionen für den Mittelstand verwendet werden.46 Dabei wird der Begriff des Mittelstands oftmals mit dem der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder dem der Familienunternehmen gleichgesetzt 47 Doch allein der Begriff des Mittelstands48 umfasst eine Vielzahl von Definitionen und erschwert damit eine eindeutige Erklärung dessen, was unter „Mittelstand“ zu verstehen ist.49 So stellt beispielsweise Mugler (1995) fest, dass es keine „[...] weitgehend anerkannte, einheitliche Abgrenzung [...]“50 fiir kleine und mittlere Unternehmen gibt und Gothein (1906) bemerkt bereits Anfang des 20. Jahrhunderts: „Was man nicht definieren kann, das spricht mit Mittelstand man an.“51 In diesem Hinblick als richtungsweisend ist auch Gantzel (1962) zu nennen, der Anfang der 60er Jahre eine übersicht über 190 ihm bekannte Definitionen des Mittelstands in alphabetischer und chronologischer Reihenfolge auffiihrt.52

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Reference

  1. Vgl. Bornheim (2000), S. 13; Neubauer/Lank (1998), S. 3, 4; Bornheim (2000), S. 2, 11.Google Scholar
  2. 47.
    Vgl. Pfohl (1997), S. 3.Google Scholar
  3. 48.
    Eine umfassende Untersuchung zum Begriff des Mittelstands findet sich bei Gantzel (1962), pass.Google Scholar
  4. 49.
    Vgl. Gantzel (1962), insbesondere S. 12ff., eine Zusammenfassung der größten Schwierigkeiten bei der Begriffsbestimmung findet sich auf S. 22f. Vgl. auch NAUJOKS (1975), S. 12; WOSSIDLO (1993a), Sp. 2888; REINHOLD (2001), O.S.Google Scholar
  5. 50.
    Mugler (1995), S. 17.Google Scholar
  6. 51.
    Gothein, G.: Mittelstand und Fleischnot, nach einem am 20. Oktober 1905 in Greifswald gehaltenen öffentlichen Vortag, Berlin 1906, S. 7, zitiert nach Gantzel (1962), S. 12.Google Scholar
  7. 52.
    Vgl. Gantzel (1962), S. 293ff. Auch bei Krisam (1965) und Naujoks (1975) finden sich Anmerkungen über die Vielfalt der vorhandenen Definitionen. Beide Autoren beziehen sich dabei auf AERTS, L./MOULIN, L.: Les classes moyennes. Essai de bibliographie critique d’une définition. In: Revue D’Histoire Economique et Sociale, 32. Jg., Nr. 2, Paris 1954, S. 168. AERTS/MOULIN konstatieren, dass es bereits zu diesem Zeitpunkt mehr als 200 Mittelstandsdefinitionen in der Literatur gebe und diese Anzahl sich weiter vermehre, doch trotzdem keine allgemeingültige Definition existieren würde. Vgl. Gantzel (1962), S. 12; KRISAM (1965), S. 25; NAUJOKS (1975), S. 13.Google Scholar
  8. 53.
    Vgl. Wossidlo (1993a), Sp. 2894f.Google Scholar
  9. 54.
    Gantzel (1962), S. 13. Vgl. Marbach (1942), S. 11; Gantzel (1962), S. 13; Hamer (1990), S. 19f.; Wossidlo (1993a), Sp. 2889. Zu Ausführungen über die soziologische Herkunft des Begriffs vgl. MAR-BACH (1942), S. 92ff.; BICKEL (1962), S. 5ff.; Gantzel (1962), S. 25ff.; Krisam (1965), S. 25ff.Google Scholar
  10. 55.
    Vgl. Gantzel (1962), S. 13; Wossidlo(1993a), Sp. 2889.Google Scholar
  11. Vgl. Marsach (1942), S. 188ff.; Gantzel (1962), S. 14, 40ff.; Naujoks (1975), S. 12. Auf Grund der oft nicht klaren Abgrenzung von altem und neuem Mittelstand in der Literatur und dem damit verbunden unklaren Verständnis Fiber die Begriffe, sollte deren Benutzung jedoch vermieden werden und statt dessen die Unterscheidung in selbständigen und unselbständigen Mittelstand vorgenommen werden. Vgl. GANT¬ZEL (1992), S. 39ff. Die vorliegende Arbeit untersucht dabei unternehmerischen Mittelstand.Google Scholar
  12. 57.
    Zur qualitativen Beschreibung der Person des Unternehmers vgl. Pleitner (1984), S. 511ff.Google Scholar
  13. 58.
    Vgl. Hamer (1990), S. 24.Google Scholar
  14. 59.
    Vgl. Naujoks (1975), S. 15.Google Scholar
  15. 60.
    Im Folgenden werden die Begriffe Mittelstand und mittelständisches Unternehmen daher synonym verwendet.Google Scholar
  16. 61.
    Vgl. Bickel (19811), S. 181; Wossidlo(1993a), Sp. 2891f.Google Scholar
  17. 62.
    Dabei beschäftigt sich das Forschungsgebiet der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) meist mit den Besonderheiten dieser Einheit im Vergleich zu Großunternehmen.Google Scholar
  18. Vgl. Wossidlo (1993a), Sp. 2889; Kramer (2000), S. 14; Kahle/Wilms (1996), S. 20ff.Google Scholar
  19. 64.
    Vgl. Iem Bonn (2000), S. 3.Google Scholar
  20. 65.
    Vgl. Naujoks (1975), S. 16ff.; Bickel (1981), S. 181f.; Heigl (1981), S. 426f.; WosSIOLO (1993a), Sp. 2890f.; Kusmaul (1995), S. 14; Mugler (1995), S. 18ff.; Pfohl (1997), S. 19ff.; Hauser (2000), S. 2; Vetter (2000), S. 40.Google Scholar
  21. 66.
    Vgl. Naujoks (1975), S. 15.Google Scholar
  22. 67.
    Vgl. Gantzel (1962), S. 46ff. Dort finden sich auch einzelne Definitionen der unterschiedlichen Verfahrensweisen.Google Scholar
  23. 68.
    Vgl. Wossidlo(1993a), Sp. 2890.Google Scholar
  24. 69.
    Vgl. Vetter (2000), S. 40.Google Scholar
  25. 70.
    Vgl. zum Folgenden insbesondere Gutersohn (1954), S. 289ff.; Gantzel (1962), S. 136ff.; Bayer (1963), S. 13ff.; Naujoks (1975), S. 16ff.; Bickel (1981), S. 181f.; Gottschlich (1989), S. 223; WOS¬sIDLO (1993a), Sp. 2890f.; Kuomaul (1995), S. 14; Mugler (1995), S. 18ff.; DROSS (1996), S. 3f.; Pfohl (1997), S. 5, 19f; GüNterberg/Wolters (2002), S. 1ff.; Hauser (2000), S. 1f. Siehe ebenfalls LANZ (1978), S. 31f. und VOGLER (1990), S. 34f.Google Scholar
  26. Vgl. Gantzel (1962), S. 174ff.; Naujoks (1975), S. 16; WOSSIDLO (1993a), Sp. 2890.Google Scholar
  27. Vgl. Naujoks (1975), S. 19. Diese Definition widerspricht in gewissem Maße der bei Gantzel (1962) vorgeschlagenen Festlegung der unternehmerischen Selbständigkeit durch den überwiegenden Eigentum an der Unternehmung. Siehe dazu Gantzel (1962), S. 179ff.Google Scholar
  28. Vgl. Naujoks (1975), S. 19; Wossidlo (1993a), Sp. 2890; PFOHL (1997), S. 21.Google Scholar
  29. 74.
    Vgl. Nawoks (1975), S. 19; Wossidlo (1993a), Sp. 2890; Pfohl (1997), S. 21.Google Scholar
  30. 75.
    Siehe hierzu die Ausführungen in Kapitel D.3.3.Google Scholar
  31. Vgl. Wossidlo (1993a), Sp. 2890; DROSS (1996), S. 10f. Dies gilt jedoch nur dann, wenn Minderheitsbe¬teiligungen an Dritte ausgegeben werden und der Eigner oder die Eignerfamilie weiterhin ihren Einfluss im Unternehmen aufrecht erhalten kann.Google Scholar
  32. 77.
    Vgl. BICKEL (1981), S. 182.Google Scholar
  33. 82.
    Auch wenn Naujoks (1975) und Günzel(1975) feststellen, dass die Betriebsgröße sowohl durch qualitative als auch durch quantitative Faktoren bestimmt werden kann, so kann dennoch ein Großteil der qualitativen Bestimmungsmerkmale in quantitative Faktoren umgewandelt werden, weshalb in den meisten Fällen die Betriebsgröße rein durch quantitative Faktoren bestimmt wird. Vgl. Naujoks (1975), S. 28; Günzel(1975), S. 29ff. Auf die Ausführung rein qualitativer Merkmale wird an dieser Stelle verzichtet.Google Scholar
  34. 83.
    Vgl. Busse VON COLBE (1964), S. 32. Ein Betrieb ist nur in den allerseltensten Fällen genau vergleichbar mit einem anderen Betrieb, auch wenn beide Unternehmen in derselben Branche tätig sind, da die Produk¬tionsfaktoren immer in unterschiedlichen Verhältnissen verwendet werden.Google Scholar
  35. 84.
    Vgl. Kusmaul (1990), S. 11; ähnlich auch LOwE (1979), S. 29.Google Scholar
  36. 85.
    Vgl. Busse VON COLBE (1964), S. 32; Naujoks (1975), S. 29f.; Lowe (1979), S. 29; Pfohl (1997), S. 3.Google Scholar
  37. 86.
    Die folgenden Ausführungen zu Betrieben beziehen sich immer auf den Wirtschaftsbetrieb, weshalb der Begriff des Betriebes synonym zum Untemehmensbegriff im Sinne Gutenbergs verwendet werden soll.Google Scholar
  38. Vgl. Locke (1967), 19ff.; Busse VON Colbe (1964), S. 35ff.; Busse VON Colbe (1974), Sp. 567ff.; Wossidlo (1993a), Sp. 2892; Pfohl (1997) S. 3; Günzel(1975), S. 7ff.Google Scholar
  39. 88.
    Vgl. Sombart (1955), S. 539f.Google Scholar
  40. Vgl. Sombart (1955), S. 539f.; Busse Von Colbe (1964), S. 35ff.Google Scholar
  41. 90.
    Vgl. Naujoks (1975), S. 32; Pfohl (1997), S. 5.Google Scholar
  42. 91.
    Viele kleinen und mittleren Unternehmen unterliegen nicht der Publizitätspflicht und veröffentlichen insofern kaum finanziellen Daten.Google Scholar
  43. Vgl. Naujoks (1975), S. 32; Wossidlo (1993a), Sp. 2893. Siehe ebenfalls Vogler (1990), S. 35 und die dort angegebenen Literaturhinweise. Dabei wird gelegentlich auch die Größe der Bilanzsumme mithinzu¬gezogen.Google Scholar
  44. 93.
    Vgl. Vetter (2000), S. 40.Google Scholar
  45. 94.
    Vgl. Busse Von Colbe (1974), Sp. 570ff.; Wo5sidlo (1993a), Sp. 2889ff.; Mugler (1995), S. 28f.; Kramer (2000), S. 14.Google Scholar
  46. 99.
    Vgl. Deutscher Bundestag (1970), S. 2, auf S. 3 findet sich jedoch eine quantitative Abgrenzung der Unternehmen, die als klein und mittel bezeichnet werden; Deutscher Bundestag (1976), S. 6; BMW1 (2000), S. 7.Google Scholar
  47. 100.
    Die Umsatzgrenze für Kleinuntemehmen wurde im Rahmen der Euroumstellung von 1 Mio. DM auf 1 Mio. Euro angehoben, die Grenze für Mittelunternehmen wurde ebenfalls leicht angehoben: von 100 Mio. DM auf 50 Mio. Euro. Damit erhöht sich die Anzahl der mittelständischen Unternehmen in der Gesamt¬wirtschaft leicht. Vgl. GüNterberg/Wolters(2002), S. 20f.Google Scholar
  48. 101.
    Vgl. Naujoks (1975), S. 36.Google Scholar
  49. 102.
    Lediglich Banken wählen den Umsatz als relevante Größe. Sie fordern einen Mindestumsatz von umgerechnet fünf Millionen Euro, um Unternehmen den KMU zuzurechnen. Bezüglich der oberen Um¬satzgrenze gehen ihre Meinungen auseinander und variieren zwischen einer halben und eineinhalb Milliar¬den Euro. Vgl. Vetter (2000), S. 40. (Die dortigen Angaben in DM wurden von der Verfasserin nur grob in Euro umgerechnet, um sinnvolle Größengrenzen darzustellen.)Google Scholar
  50. Vgl. Naujoks (1975), S. 32f.; BETGE (1993), S. 4271; Wossidlo (1993a), Sp. 2893. Vgl. auch LÖWE (1979), S. 29 und die dort angeführten Gründe, die für die Maßgröße der Zahl der Beschäftigten sprechen.Google Scholar
  51. 109.
    Weitere Aufzählungen von quantitativen Abgrenzungen kleiner und mittlere Unternehmen finden sich bei NAUJOKS (1975), S. 33f; Mugler (1995), S. 29f.; GüNterberg/Wolter (2002), S. 1ff.Google Scholar
  52. Vgl. Pfohl (1997), S. B. Laut Zimmermann (1962), S. 120 sind Betriebe derselben Branche in Bezug auf ihre Input-und Outputfaktoren vergleichbar, wohingegen Unternehmen verschiedener Branchen auf Grund der unterschiedlichen Struktur deutliche Unterschiede bei den Bestimmungsgrößen aufweisen. Vgl. auch LOWE (1979), S. 29.Google Scholar
  53. 111.
    Vgl. Vogler (1990), S. 35 sowie Pfohl (1997), S. 10. Vgl. ebenfalls AIG,Nger/Tichy (1984), S. 13, die ausführen, dass die Produktivität von Untenehmen bei gleicher Mitarbeiterzahl variieren kann.Google Scholar
  54. 112.
    Ursprüngliche Werte in DM: 100 Mio. DM und 25 Mio. DM.Google Scholar
  55. 116.
    So argumentiert beispielsweise Voigt, dass auch eine Gesellschaft, die im Besitz einer einzelnen Person ist, eine Familiengesellschaft ist. Vgl. VOIGT (1990), S. 23.Google Scholar
  56. 117.
    Klein (2000b) definiert beispielsweise Familienunternehmen in ihrem Artikel als “[…] a company that is influenced by one or more families in a substantial way […j”. Auch Vogler (1990) lässt den Einfluss einiger weniger Familien zu. VOIGT (1990) hingegen beschränkt die Definition auf eine einzelne Familie, wobei er genau definiert, was darunter zu verstehen ist. Vgl. VOGLER (1990), S. 27ff., 3lff;VoIGT (1990), S. 23; KLEIN (2000b), S. 158.Google Scholar
  57. 118.
    So definiert VOIGT (1990) bei seiner Begriffserklärung eines Familienunternehmens eine Familie als eine Gruppe von „[…] Personen […], die miteinander verheiratet sind oder waren oder in gerader Linie (zum Beispiel Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) oder zweiten (Geschwister) oder dritten (Onkel, Tanten, Neffen, Nichten) Grades in der Seitenlinie miteinander verwandt sind oder in gerader Linie (Schwiegerel¬tern, Stiefkinder) oder zweiten Grades ( Schwager, Schwägerin) in der Seitenlinie miteinander verschwägert sind oder die durch Adoption in gerader Linie verbunden sind.“ Vgl. VOIGT (1990), S. 23.Google Scholar
  58. Vgl. Benjamin (1995), S. 13; Vogler (1990), S. 24 sowie die dort angegebenen Literaturquellen. VOGLER (1990) nennt zusätzlich zwei weitere Dimensionen: Vorkehrungen im Gesellschaftsvertrag, die das Ein¬dringen Fremder in das Unternehmen verhindern sowie die Prägung des Erscheinungsbildes der Unterneh¬mung durch die Familie. Neubauer (1992) nennt zusätzlich zwei weitere Dimensionen: (a) der Gesell¬schaftsvertrag muss Vorkehrungen treffen, die ein Eindringen Dritter in die Gesellschaft verhindern, (b) die Familie muss durch ihr Wertesystem das Erscheinungsbild des Unternehmens prägen. Vgl. NEUBAUER (1992), S. 172. Der Punkt (a) kann jedoch auch unter der nachfolgend genannten engen Definition sub¬summiert werden, Punkt (b) hingegen ist schwer greifbar, weshalb er nicht weiter berücksichtigt werden soll.Google Scholar
  59. 120.
    Vgl. Shanker/Astrachan (1996), S. 109; Eine ähnliche Vorgehensweise findet sich bei KÖNIG (1986), S. 33, die in Abhängigkeit der Kriterien Familienzugehörigkeit, Mehrheitsverhältnisse und Leitung das Spektrum der Definitionen von der engen Form bis zur weiten Form aufzeigt.Google Scholar
  60. 121.
    Vgl. Von Schultzendorf (1984), S. 5; SCHüRmann/KÖrfgen(1987), S. 3; KÖnig(1986), S. 29; Vogler (1990), S. 31; Wimmer ET Al. (1996), S. 18; Mittelsten Scheid (1985), S. 3. Für weitere Definitionen in diesem Sinne vgl. König (1986), S. 28.Google Scholar
  61. 122.
    Vgl. Bornheim (2000), S. 14.Google Scholar
  62. 123.
    Diez Et Al. (1990), S. 9.Google Scholar
  63. 124.
    Neubauer (1992), S. 174.Google Scholar
  64. 125.
    Vgl. Löwe(1979), S. 22.Google Scholar
  65. 126.
    Vgl. Bechtle (1983), S. 31.Google Scholar
  66. 127.
    Hahn (1985), S. 12.Google Scholar
  67. 128.
    Vgl. Hahn (1985), S. 12.Google Scholar
  68. 129.
    Vgl. Vogler (1990), S. 29; Winter ET AL. (1998), S. 239.Google Scholar
  69. 130.
    Vgl. Litz (1995), S. 72.Google Scholar
  70. 131.
    Vgl. Donckels/FrÖhlich(1991), S. 149; LÖHR (1999), S. 2l;WOSSIDLO (1993a), Sp. 2892. Auch Mugler (1995) konstatiert, dass sich KMU teilweise mit den Unternehmen, die man weitläufig unter den Begriffen Gewerbebetrieb, Familienbetrieb und mittelständischer Betrieb subsumiert, überschneiden. Vgl. Mugler (1995), S. 19. Eine ähnliche Aussage findet sich bei Daily/Thomson (1994), S. 237 und der dort angegebenen Literatur.Beispiel hierfür ist das Unternehmen Henkel zu nennen, das mit 53,39 Prozent Familienbesitz der Anteile zwar ein Familienunternehmen ist, aber mit 12,8 Milliarden Euro Umsatz und 60.903 Mitarbeitern im Jahr 2000 eindeutig ein Großunternehmen ist. Ein weiteres Beispiel ist die Otto-Versand GmbH and Co., an der die Familie Otto im Jahr 2000 mindestens 50 Prozent hielt und die durch Michael Otto als Ge¬schäftsführer geleitet wird, die aber 13,5 Milliarden Euro Umsatz erlöst und 50.368 Beschäftigte hat oder die Robert Bosch GmbH mit einem Umsatz von 33,7 Milliarden Euro, 19.335 Beschäftigte und einem Familienanteil von 100 Prozent. Ebenfalls sind u.a. Aldi, BMW, Tengelmann, Liebherr, Porsche und Tchibo zu nennen.Google Scholar
  71. 135.
    Vgl. Abbildung B-2, S. 18.Google Scholar
  72. 136.
    Die Entscheidung für eine qualitative Definition erfolgt dabei zum Großteil aus den gleichen Gründen, die Kramer (2000) bei der Untersuchung der Börseneinführung als Finanzierungsmöglichkeit mittelständi¬scher Unternehmen aufführt. Vgl. Kramer (2000), S. 17.Google Scholar
  73. 137.
    Vgl. Kayser (1999), S. 39.Google Scholar
  74. 138.
    Vgl. IFM BONN (1998), S.3; KAYSER (1999), S. 39.Google Scholar
  75. 139.
    Vgl. Kramer (2000), S. 18.Google Scholar
  76. 140.
    So grenzen SchrÖer/Freund (1999) Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 127.824 Euro/Jahr (entspricht 250.000 DM) von einer Betrachtung der Unternehmensnachfolgeproblematik aus. Vgl. SchrÖ¬er/Freund (1999), S. 46.Google Scholar
  77. 141.
    Vgl. Kramer (2000), S. 18.Google Scholar
  78. 142.
    Vgl. Wossidlo(1993a), Sp. 2891.Google Scholar
  79. 143.
    Vgl. hierzu auch z.B. Thorbach/Menzenwerth (1975), die lediglich auf die quantitativen Größen Umsatz und Beschäftigte bei der Abgrenzung mit mittelständischen Unternehmen zurückgreifen, da „[…] aus der amtlichen Statistik keine typischen qualitativen mittelständischen Angaben gewonnen werden können. “ Vgl. Thorbach/Menzenwerth (1975), S. 5; ähnlich auch Gantzel (1962), S. 286f. und VOGLER (1990), S. 35.Google Scholar
  80. 144.
    Für den Zweck dieser Arbeit kann von einer weiteren branchenspezifischen Größenklassifizierung abgesehen werden, da sich die Arbeit auf die Untersuchung der Bereiche verarbeitendes Gewerbe (Indust¬rie) und technologieorientierte, neugegründete Unternehmen beschränken wird. Siehe hierzu Kapitel B.3.l.lund B.3.1.4.Google Scholar
  81. 145.
    Z.B. Unternehmensnachfolge, Verkauf von Familienanteilen, Einsatz von Fremdmanagement.Google Scholar
  82. 146.
    Die im Sprachgebrauch oft synonyme Verwendung der Begriffe soll in dieser Arbeit vor allem zur abwechslungsreicheren Gestaltung der Sprache genutzt werden.Google Scholar
  83. 147.
    Vgl. Berrar (2001), S. 24.Google Scholar
  84. 148.
    Vgl. Nassauer (2000), S. 1, 7; PICOT (1995), Buchtitel; Herzig/Watrin (1995), S. 775; Hott (2000) Buchtitel.Google Scholar
  85. 149.
    Vgl. NÖlting(2000), o.S.Google Scholar
  86. 150.
    Vgl. Die Bundesregierung (2001), o.S.Google Scholar
  87. 151.
    Vgl. Neubauer/Lank (1998), S. 65.Google Scholar
  88. 152.
    Vgl. Malik (1997), S. 37; Audretsch/Weigand (2001), S. 84.Google Scholar
  89. 153.
    Ebenso verfährt auch Berrar (2001). Demgegenüber steht beispielsweise NASSAUER (2000), der den Anglizismus zwar im Titel der Arbeit verwendet, bei einer Begriffsdefinition dann aber das deutsche Wort „Unternehmenskontrolle“ verwendet. Vgl. NASSAUER (2000), S. 7f.; BERRAR (2001), insbesondere S. 24ff.Google Scholar
  90. 154.
    Siehe hierzu auch Fußnote 151.Google Scholar
  91. 155.
    Vgl. Rittner (1967), S. 50ff.Google Scholar
  92. 156.
    Die Unternehmensverfassung lehnt sich in ihrer Bedeutung an die Verfassung eines Staates an. Vgl. WITTE (1978), S. 331.Google Scholar
  93. 157.
    Vgl. z.B. Brose (1984), S. 39.Google Scholar
  94. 158.
    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. XI.Google Scholar
  95. 159.
    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. X; Witte (1978), S. 334; Brose (1984), S. 39.Google Scholar
  96. 160.
    Vgl. Krüger(1979), S. 343; Witte (1978), S. 334.Google Scholar
  97. 161.
    Vgl. zu weiteren Begriffsdefinitionen neben dern hier aufgeführten auch WILD (1971), S. 60; BLEICHER ET AL. (1984), S. 21; Bleicher/Leberl/Paul (1989), S. 19; Buth (1977), S. 11.Google Scholar
  98. 162.
    Vgl. Bühner(1999), S. 371.Google Scholar
  99. 163.
    Vgl. Bohr ET AL. (1981a), S. 11; Enegls (1981), S. 199.Google Scholar
  100. 164.
    Gerum (1995b), S. 124.Google Scholar
  101. 165.
    Vgl. Witte (1978), S. 337.Google Scholar
  102. 166.
    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. XI.Google Scholar
  103. 167.
    Ballwieser/Schmidt (1981), S. 645.Google Scholar
  104. 168.
    Vgl. Albach (1981), S. 55.Google Scholar
  105. 169.
    Vgl. Albach (1981), S. 55ff.Google Scholar
  106. 170.
    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. XI.Google Scholar
  107. 171.
    Vgl. Albach (1981), S. 60f.Google Scholar
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    Vgl. Bellinger (1981), S. 130.Google Scholar
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    Vgl. BELLINGER (1981), S. 137.Google Scholar
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    Vgl. Lutter, M. (1975), S. 614. Ähnlich auch Bleicher/PAUL (1986a), S. 263.Google Scholar
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    Chmielewicz ET AL. (1981), S. XI.Google Scholar
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    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. Xl.Google Scholar
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    Vgl. Brose (1984), S. 44f.; Chmielewicz (1993), S. 689.Google Scholar
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    Vgl. Ballwieserischmidt (1981), S. 645.Google Scholar
  118. 182.
    Vgl. Czubek (1968), S. 10.Google Scholar
  119. 183.
    Vgl. Chmielewicz ET AL. (1981), S. Xl.Google Scholar
  120. Vgl.Ludwig(1997), S. 30; Bleicher/Paul (1986a), S. 263; BERRAR (2001), S. 24.Google Scholar
  121. 185.
    Vgl. Berrar (2001), S. 24.Google Scholar
  122. Vgl. FROH (1999), S. 11; ähnlich auch Bessler/Kaen/Sherman(1998), die Corporate Governance gar als „intractable term“ bezeichnen und Schmidt/Tyrell(1997), die Corporate Governance als ein „complex concept” bezeichnen. Vgl. Bessler/Kaen/Sherman(1998), S. 570; SCHMIDT/TYRELL (1997), S. 342. Auf die Vielfalt von Definitionen weisen auch AUDRETSCH/WEIGAND (2001) hin. Vgl. Audretsch/Weigand (2001), S. 87.Google Scholar
  123. 187.
    Vgl. Neubauer/Lank(1998), S. 59.Google Scholar
  124. 188.
    Vgl. O’sullivan (2000) S. 1.Google Scholar
  125. 190.
    So beispielsweise Blair (1995), die als Corporate-Governance-Elemente „[…] the whole set of legal, cultural, and institutional arrangements […]“ festlegt. Vgl. Blair (1995), S. 3.Google Scholar
  126. 191.
    Audretsch/Weigand (2001) unterscheiden ebenfalls zwischen einer engen und weiten Definition in Bezug auf den Umfang der Elemente der Corporate Governance. Dabei bezeichnen sie den Ansatz, bei dem sich „Corporate Governance“ nur auf Kontrollmechanismen bezieht als Shareholder-Ansatz, die umfang¬reichere Begriffsbestimmung, die formelle und informelle Führungs-, Einfluss-und Kontrollstrukturen mit einschließt, als Stakeholder-Ansatz. Diese Bezeichnungen sind jedoch irreführend, da sie vielmehr die Orientierung des Corporate-Governance-Systems eines Landes/Unternehmens darstellen und eigentlich unabhängig von der Definition des Umfangs der Corporate-Governance-Elemente gesehen werden können. Vgl. Audretsch/Weigand (2001), S. 94f.Google Scholar
  127. 192.
    So definieren beispielsweise Shleifer /Vishny(1997) Corporate Governance folgendermaßen: „Corporate Governance deals with the ways in which suppliers of finance to corporations assure themselves of getting a return on their investment. Flow do the suppliers of finance get managers to return some of the profits to them? How do they make sure that managers do not steal the capital they supply or invest it in dab pro¬jects? How do suppliers of finance control managers? (….) Corporate governance mechanism are economic and legal institutions that can be altered through the political process“. Vgl. SHLEIFER/VIS1INY (1997), S. 737; ähnlich bei HART (1995), S. 678fí., insbesondere S. 681; HESS (1996), S. 10; NASSAUER (2000), S. 7.Google Scholar
  128. 193.
    Vgl. hierzu auch Kapitel B.2.3.8.Google Scholar
  129. 194.
    Bundesregierung (2001), O.S.Google Scholar
  130. 195.
    Hierbei beziehen sich Demb/Neubauer (1992) beispielsweise auf Eells, R./Walton, C.: Conceptual Foundations of Business, Homewood, III 1961.Google Scholar
  131. 196.
    Cadbury Committee (1992), S. 15.Google Scholar
  132. 198.
    Schmidt/Tyrell (1997), S. 342.Google Scholar
  133. 199.
    Vgl. O’sullivan(2000), S. 1. Der genaue Wortlaut von O’Sullivan bei der Definition von Corporate Governance lautet: „Corporate governance is concerned with the institutions that influence how business corporations allocate resources and returns. Specifically, a system of corporate governance shapes who makes investment decisions in corporations, what type of investments they make, and how returns from investments are distributed.“Google Scholar
  134. 200.
    Ebke (1994), S. 16.Google Scholar
  135. 201.
    Vgl. Oecd (1995), S. 152. Der genaue Wortlaut der dortigen Definition lautet: „Die „Corporate Govemance“-Strukturen umfassen die Wechselbeziehungen zwischen allen unmittelbar oder mittelbar an der unternehmerischen Entscheidungsfindung beteiligten Akteuren und werden durch die institutionellen Rahmenbedingungen und das Regulierungsumfeld geprägt. Durch ihren Einfluss auf Faktoren wie betrieb¬liche Finanzierungskosten und -struktur, Planungshorizonte und Investitionsverhalten, Unternehmensgrün¬dungen und deren überlebensfähigkeit, Personal-und Lohnpolitik, Investitionen in unternehmensspezifi¬sches Humankapital sowie Informationspolitik der Unternehmen sind sie ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die gesamtwirtschaftliche Leistung.”Google Scholar
  136. 202.
    Vgl. LANGEBUCHEIT/Baum (1994), S. 2197. Im Wortlaut: „Rechte, Aufgaben und Verantwortlichkeiten der gesellschaftsrechtlichen Organe (Geschäftsführung, Vorstand, Aufsichtsrat), der Anteilseigner, der Mitar¬beiter und darüber hinaus der übrigen Interessengruppen (,Stakeholders’), also derjenigen, die von der Leistung und vom Erfolg eines Unternehmens profitieren oder durch dessen Misserfolg Verlust erleiden.“Google Scholar
  137. 203.
    Vgl. Dufrey/Hommel/Riemer-Hommel(2000), S. 2. Ähnlich auch bei Schmidt/Tyrell (1997) S. 342; SCHMIDT (1997), S. 16.Google Scholar
  138. 204.
    Dies kommt besonders gut bei der Definition der OECD zum Ausdruck.Google Scholar
  139. 205.
    Auch FRüH (1999) erkennt zwar, dass eine Unterteilung in länderspezifische Shareholder-und Stakeholder-Systeme eine Verallgemeinerung darstellt, doch spricht auch er weiterhin von länderspezifischen Corpora¬te-Governance-Systemen, so z.B. vom japanischen und europäischen Modell. Vgl. FRüH (1999), S. 79.Google Scholar
  140. 206.
    Vgl. Wolfram (2001), S. 17.Google Scholar
  141. 207.
    Vgl. ROE (1999), S. lff.Google Scholar
  142. 208.
    Vgl. Berle/Means (1932), insb. S. 119ff. Zur Trennung zwischen Unternehmensleitung und Risiko der Eigentümer als auch zur optimalen Risikoaufteilung vgl. Fama/Jensen (1983), S. 303. Zum Prinzipal¬Agenten-Konflikt vgl. RAJAN/ZINGALES (2000), S. 1, 28; ARROW (1985), S. 37ff..; Pratt/ Zeckhauser (1985a), S. 2ff.; Elschen (1991b), S. 1004; Spremann (1988), S. 613ff., Spremann (1989), S. 742ff.; Shleifer/Vishny (1997), S. 740fí; Jensen/Meckling (1976), S. 308fí.; Fama/Jensen (1983), S. 302ff.; Ross (1973), S. 134ff.Google Scholar
  143. 209.
    Fama/Jensen (1983) erläutern diese Problematik folgendermaßen: „Separation and specialization of decision management and residual risk bearing leads to agency problems between decision agents and residual claimants. This is the problem of the separation of ownership and control that has long troubled students of the corporation.“ Vgl. FAMA/JENSEN (1983), S. 312.Google Scholar
  144. 210.
    Zur Vertragstheorie und Theorie der unvollständigen Verträge vgl. z.B. GROSSMAN/HART (1986), 5.691fí; HART (1995), S. 678ff.; Shleifer/Vishny (1997), S. 741.Google Scholar
  145. 211.
    Vgl. Mossin (1966), S. 774; O’SULLIVAN (2000), S. 43.Google Scholar
  146. 212.
    Der DCF errechnet sich aus der Summe der mit einem risikoadjustierten Zinsfuß abgezinsten Cashflows, die ein Unternehmen zukünftig erwirtschaften wird; stellt also den Barwert aller zukünftigen Cashflows eines Unternehmens dar. Als freier Cashflow wird der Mittelzufluss eines Unternehmens bezeichnet, der innerhalb einer Periode im Rahmen des Umsatzprozesses abzüglich aller Kosten erwirtschaftet wurde. So errechnet sich der Cashflow auf direktem Wege als Differenz von zahlungswirksamen Erträgen und zah¬lungswirksamen Aufwendungen, bezeichnet also den Zahlungsüberschuss einer Unternehmung. Der Cashflow kann dabei nur für einen bestimmten Zeitraum prognostiziert werden. Um schließlich zur Erre¬chung des Werts einer Unternehmung zu gelangen, muss daher der Liquidations-oder Fortführungswert einer Unternehmung zur Ermittlung des sog. Restwerts herangezogen werden. Der Unternehmenswert errechnet sich folglich aus dem DCF für den Prognosezeitraum sowie dem Restwert der Unternehmung zuzüglich zusätzlich miteinzubeziehender, wertsteigernder oder -vernichtender, nicht-betriebsnotweniger Vermögensgegenstände. Er bildet damit die Grundlage für die Errechnung des Marktwerts des Eigenkapi¬tals — des Shareholder-Value. Vgl. zu detaillierten Definitionen des Cashflows Perridon/Steiner (2002), S. 16, 562; Bonner (1990), S. 35ff.; Copeland/Koller/Murrin (2002), S. 171ff; Rappaport (1999), S. 39ff.; PAPE (1999), S. 113ff. sowie GüNther (1997), S. 112ff., der einen überblick über die in der Literatur diskutierten Definitionen gibt. Zur Errechnung des Zinssatzes für die Kapitalkosten vgl. Rappaport (1999), S. 44ff.; Bohner (1990), S. 40ff.Google Scholar
  147. Vgl. RAPPAPORT (1999), S. 39f.; BORNER (1990), S. 35ff.Google Scholar
  148. 214.
    Vgl. RAPPAPORT (1999), S. 39, 67f. Zu weiteren Werttreibem vgl. ebenfalls GOMEZ (1995), S. 1727.Google Scholar
  149. Vgl. RAPPAPORT (1999), S. 60. Zur Sicherstellung einer wertorientierten Unternehmensführung werden in der Praxis jedoch neben dem Werttreiber-Ansatz nach RAPPAPORT auch andere Ansätze verfolgt. Die Methode von COPELAND/KOLLER/MURRIN (2002) verwendet ebenso wie RAPPAPORT (1999) den über die DCF-Methode bestimmten Marktwert des Eigenkapitals zur Unternehmenssteuerung. Sie unterscheidet sich von RAPPAPORT (1999) jedoch insbesondere durch die Verwendung anderer Werttreiber, mithilfe derer der Shareholder-Value maximiert werden kann, nämlich durch die Kapitalrendite vor Steuern und die Nettoin¬vestitionsrendite. Vgl. COPELAND/KOLLER/MURRIN (1998), S. 171ff. Weitere Ansätze verzichten auf den DCF als Steuerungsgröße und haben hierfür Alternativen gefunden. So nutzt der von LEWIS (1994) entwi¬ckelte Ansatz der Boston Consulting Group den Cashflow Return an Investment (CFROI), oder in anderen Worten, die durchschnittliche Verzinsung des insgesamt investierten Kapitals, als zentrale Steuerungsgröße für den Shareholder-Value. Hierbei werden nicht die zukünftigen Cashflows mithilfe des risikoadjustierten Marktzinses abgezinst, sondern der interne Zinsfuß für eine einzige Investition errechnet. Vgl. LEWIS (1994), 40ff. Ein weiteres Beispiel stellt der von STEWART (1994) entwickelte Economic-Value-Added¬Ansatz dar, der den überschuss der Investitionen nach Fremdkapitalzinsen und risikoadjustierten Eigenka¬pitalkosten als periodenbezogene Kennzahl errechnet.Google Scholar
  150. Vgl. STEWART (1991), S. 137. Zu einer vergleichen¬den Gegenüberstellung der Konzepte vgl. auch BOHNER (1994a), S. 35ff.; GüNTHER (1997), S. 265f.; LORSON (1999), S. 1332ff.; PAPE (1999), S. 125f; PERRIDON/STEINER (2002), S. 16.beschreibt die Maßnahme, die ein Käufer bei einer feindlichen übernahme nutzen kann, um eine bessere Kontrolle über das übernahmeobjekt zu gewinnen. Der Käufer versucht, andere Anteilseigner davon zu überzeugen, dass sie dem bestehenden Management ihr Misstrauen aussprechen und ein neues Management eingesetzt wird, das die feindliche übernahme unterstützt. Auf diese Weise kann der Käufer verhindern, dass er eine Prämie für das übernahmeobjekt bezahlen muss, um den Widerstand des Mana¬gements abzuwehren.Google Scholar
  151. 217.
    Vgl. Jensen/Meckling(1976), S. 308; Fama/Jensen(1983), S. 312ff.; Murphy(1985), S. 11ff.; Jensen (1986), S. 323f; Baker/Jensen/Murphy (1988), S. 593ff.; Jensen(1989), S. 64; Hart (1995), S. 681ff.; Shleifer/Vishny (1997), S. 744ff.; Nassauer (2000), S. 26ff; Jensen (1993), S. 850; O’SULLIVAN (2000), S. 44; PICOT/Schuller (2001), S. 90ff.Google Scholar
  152. 218.
    Vgl. z.B. FRüH (1999), S. 37.Google Scholar
  153. 219.
    Vgl. Bleicher/Paul (1986b), S. 265 und POTTHOFF (1996), S. 253.Google Scholar
  154. 220.
    Vgl. z.B. Wolfram (2000), S. 14.Google Scholar
  155. 221.
    Vgl. Franks/Mayer (1994), Titel.Google Scholar
  156. 222.
    Vgl. z.B. Berrar (2001), S. 37.Google Scholar
  157. 223.
    Zu den Merkmalen des angelsächsischen Systems vgl. auch Holzer/Makowski (1997), S. 688ff.; Langebucher/Blaum (1994), S. 2198f.; Gutenberg (1962), S. 21f.; Wymeersch (1995), S. 308ff.Google Scholar
  158. 224.
    Vgl. SCHMIDT ET AL. (1997), S. 169.Google Scholar
  159. 225.
    Vgl. Deutsch (1997), S. 23f.Google Scholar
  160. 226.
    Vgl. Bughin/Copeland (1997), S. 157; BüHner/Rasheed/Rosenstein (1997), S. 321; Guserl (1998), S. 1038, 1044; Speckbacher (1998), S. 95.Google Scholar
  161. Vgl. BerglÖf(1990), S. 244f.; GrÖi3l-Gschwendter(1993), S. 300; Nassauer (2000), S. 128ff.Google Scholar
  162. 228.
    Vgl. z.B. Jensen (1993), S 832ff.; D1etl (1998), S. 101; Milgrom/Roberts (1992), S. 489ff.Google Scholar
  163. 229.
    Vgl. GrÖßl-Gschwendtner(1993), S. 302f.Google Scholar
  164. Vgl. Prowse (1994), S. 15ff.; FuKAO (1995), S. 23f.; Smith/Mann/Roberts (1993), S. 959.Google Scholar
  165. Vgl. NASSAUER (2000), S. 133f.; PROWSE (1994), S. 35f.; FUKAO (1995), S. 20; Schneider-LennÉ (1995), S. 40; LORSCH (1996), S. 202; DIETL (1998), S. 124, 156.Google Scholar
  166. 232.
    Vgl. z.B. Jensen (1993), S 832ff.; D1ETL (1998), S. 101; Milgrom/Roberts (1992), S. 489ff.Google Scholar
  167. 233.
    Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 102f.; Weber-Grellet (1997), S. 388.Google Scholar
  168. 234.
    Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 100; Weber-Grellet (1997), S. 388; FRüH (1999), S. 59.Google Scholar
  169. 235.
    Vgl. Herzel (1993), S. 179; Wymeersch (1995), S. 310f. Im „board of directors“ beispielsweise sind keine Arbeitnehmer vertreten, wie es bei deutschen Gesellschaften ab einer bestimmten Unternehmensgro- Be der Fall ist. Vgl. Langebucher/Blaum(1994), S. 2198f.Google Scholar
  170. Vgl. Haid (1997), S. 2f.; Bernhardt/Witt (1997), S. 88f.; Charkham (1995), S. 185, 189.Google Scholar
  171. 237.
    Vgl. Zapp (1985), S. 95; Bleicher/Paul (1986b), S. 5; Bleicher/Leberl/Paul (1989), S. 46ff.; Baums (1995), S. 14f.Google Scholar
  172. 238.
    Vgl. POTTHOFF (1996), S. 253f. Zur Bewältigung der einzelnen Aufgaben, die von der Unternehmenskon¬trolle über die Unternehmensentwicklung und -planung bis hin zum operativen Treffen von Entscheidungen reichen, werden in den USA sog. „committees“, also Ausschüsse, gebildet — beispielsweise das „executive commitee”, das „financial committee“, das „audit committee”, das „nominating committee“ oder das „compensation committee”. Besonders bedeutend ist das seit den 70er Jahren verstärkt eingerichtete „audit committee“, das vornehmlich aus „outside directors” besteht und die überwachung der Unternehmenslei¬tung sicherstellen soll. Diese externe, unabhängige überwachung des Managements — die Idee der perso¬nellen Trennung von Leitungs-und überwachungsfunktionen, wie sie im europäischen Modell verwirklicht worden ist — ist somit zwar zumindest in Ansätzen in den USA verwirklicht worden, dennoch ist die unternehmensinterne Kontrolle in amerikanischen Gesellschaften deutlich schwächer ausgeprägt, als dies in den deutschen Aktiengesellschaften der Fall ist. Vgl. BLEICHER/LEBERL/PAUL (1989), S. 218ff.; TRICKER (1994), S. 447; SCHNEIDER-LENA (1995), S. 35; ROCK (1995), S. 292f.; KRAAKMAN (1996), S. 135. Siehe auch dort für eine Erklärung der Funktionen der einzelnen „committees“. Vgl. zum einstufigen System auch BOHNER (1999), S. 384ff.; BLEICHER/LEBERL/PAUL (1989), S. 123ff.Google Scholar
  173. Vgl. Janisch (1993), S. 96ff.; EBERHARDT (1998), S. 140ff.Google Scholar
  174. 240.
    Vgl. FRüH (1999), S. 76ff.Google Scholar
  175. 241.
    Vgl. Bamberger (1994), S. 94; Eberhardt (1998), S. 142ff.; Gomez (1993), S. 102f.; Donald¬son/Preston (1995), S. 82ff.; JANISCH (1993), S. 100f.Google Scholar
  176. 243.
    Z.B. arbeitsrechtlich, konkursrechtlich oder gewährleistungsrechtlich.Google Scholar
  177. 244.
    Vgl. Busse Von Colse (1995), S. 713; Wohe/DÖRING (2000), S. 100f.; Speckbacher (1997), S. 634.Google Scholar
  178. 245.
    Vgl. o.V. (1996b), S. 57.Google Scholar
  179. 246.
    Vgl. Janisch (1993), S. 94.Google Scholar
  180. 247.
    Vgl. Bamberger (1994), S. 93.Google Scholar
  181. 248.
    Vgl. FRüH (1999), S. 78.Google Scholar
  182. 249.
    Vgl. O’Sullivan (2000), S. 43; COPELAND/KOLLER/MURRIN (1998), S. 53ff.Google Scholar
  183. 250.
    Das Stakeholder-Konzept wurde 1963 am Stanford Research Institute (SRI) entwickelt. Vgl. Freeman (1984), S. 31.Google Scholar
  184. 251.
    Vgl. Cyert/March (1963), S. 27.Google Scholar
  185. 252.
    Vgl. Janisch (1993), S. 15.Google Scholar
  186. 253.
    Vgl. Staehle (1994), S. 407.Google Scholar
  187. 254.
    Vgl. March/Simon (1976), S. 81ff.; Eberhardt (1998), S. 37f.; Berger/Bernhard-Mehlich (1999), S. 136f.Google Scholar
  188. 255.
    Vgl. Janisch (1993), S. 120f.Google Scholar
  189. 256.
    Vgl. Eberhardt (1998), S. 38.Google Scholar
  190. 257.
    Vgl. Meffert (1997), S. 16f.Google Scholar
  191. 258.
    Vgl. Bleicher (1999), S. 150f.Google Scholar
  192. 259.
    Vgl. Spremann (1996), S. 485Google Scholar
  193. 260.
    So kann man zwischen Stakeholder im engeren und weiteren Sinne unterscheiden. Als Stakeholder im engeren Sinne können alle Individuen oder Gruppen klassifiziert werden, die einen zielgerichteten materiel¬len oder immateriellen Anspruch („stake“) gegenüber einer Unternehmen haben und aktiv auf Entschei¬dungen der Untemehmung Einfluss nehmen können und von diesen beeinflusst werden. Vgl. Freeman (1984), S. 25. Demgegenüber stehen die Stakeholder im weiteren Sinne: Individuen und Gruppen, die ein zielgerichtetes Interesse an einer Untemehmen haben und durch diese beeinflusst werden. Vgl. auch JANISCH (1993), S. 125ff.; LIEBL (1996), S. 97.Google Scholar
  194. 261.
    Vgl. u.a. Figge/Schaltegger (2000), S. 17; GÖBEL (1995), S. 140ff.Google Scholar
  195. 262.
    Dieser Ausdruck ist im Deutschen ein geläufiger Terminus für „Stakeholder`, ebenso wie der Begriff der Interessegruppen. Vgl. Liebl(1996), S. 97.Google Scholar
  196. 263.
    Im Englischen: “to be at stake”. Vgl. LIEBL (1996), S. 97.Google Scholar
  197. 264.
    Freeman (1984), S. 31.Google Scholar
  198. 265.
    Vgl. Meffert (1997), S. 20.Google Scholar
  199. 266.
    Vgl. Freeman (1984), S. 25.Google Scholar
  200. 267.
    Vgl. Figge/Schaltegger (2000), S. 11.Google Scholar
  201. 273.
    Vgl. z.B. FRüH (1999), S. 79.Google Scholar
  202. 274.
    Vgl. Bleicher/Paul (1986b), S. 265; Potthoff(1996), S. 253.Google Scholar
  203. 275.
    Vgl. z.B. Wolfram (2000), S. 14; Douma (1997), S. 612ffGoogle Scholar
  204. 276.
    Vgl.z.B. Schmidt/Tyrell (1997), S. 344; Franks/Mayer (1994), Titel.Google Scholar
  205. 277.
    Vgl. z.B. Berrar (2001), S. 37.Google Scholar
  206. Hommel (1997), S. 198fí; MüLLER-Stewens/Willeitner/SCHÄFER (1997), S. 92. Für weitere Ausführungen zu Corporate Governance in Deutschland vgl. z.B. Oecd (1995), S. 94ff.; Schmidt ET AL. (1997), S. 128ff.; Monks/Minow (2001), S. 274ff.; HOPT (1998), S. 227ff.; ROE (1998), S.361ff.; Mülbert(1998), S. 445ff; Wenger/Kaserer (1998), S. 499fí; Breuer (1998), S. 537ff.; Baums (1998), S. 555f.; Prigge (1998), S. 943ff.; Baums(1999), S. lff.; Boehmer (1999), S. lff.; O’Sullivan (2000), S. 232fí; Jürgens/rupp (2001), S. lff; Jürgens/Rory (2002), S. 1fí; SCOTT (1999), S.7ff., Bleicher/Leberl/Paul (1989), S. 44ff.Google Scholar
  207. 279.
    Vgl. Schmidt/Tyrell (1997), S. 344.Google Scholar
  208. 280.
    Vgl. Deutsch (1997), S. 24.Google Scholar
  209. 281.
    Vgl. Albers (2002), S. 28; Nassauer (2000), S. 118.Google Scholar
  210. 282.
    Vgl. Schmidt/Tyrell (1997), S. 345.Google Scholar
  211. 283.
    Dies gilt nicht für Japan.Google Scholar
  212. 284.
    Vgl. hierzu auch Kapitel C.1.Google Scholar
  213. 285.
    Janisch (1993), S. 203.Google Scholar
  214. 286.
    Vgl. Weinzierl (1992), S. 108.Google Scholar
  215. 287.
    Vgl. Figge/Schaltegger (2000), S. 17ff.Google Scholar
  216. 288.
    Vgl. Blair (1995), S. 15.Google Scholar
  217. 289.
    Vgl. Blair (1995), S. 274.Google Scholar
  218. 299.
    Vgl. Blair (1995), S. 323ff.Google Scholar
  219. 291.
    Ebenso kommt den Erträgen der Gegenwart bei einer Diskontierung ein größerer Wert zu als den Erträgen der Vergangenheit. Zwar stellt der Restwert der Unternehmung bei einer tatsächlichen Berechnung des Unternehmenswerts einen erheblichen Bestandteil des Gesamtwerts dar, doch bevorzugen die Anteilseigner die Gewinne der Gegenwart, weshalb die langfristige Perspektive vernachlässigt wird.Google Scholar
  220. 292.
    Vgl. Z.B. Nassauer (2000), S. 18.Google Scholar
  221. 293.
    Spremann ET AL. (2001), S. 336.Google Scholar
  222. 295.
    Diese Zweiteilung benutzt z.B. Kramer (2000), S. 25.Google Scholar
  223. Vgl. Nassauer (2000), S. 61f.; Prowse (1994), S. 33; Dietl (1998), S. 44.Google Scholar
  224. 297.
    Vgl. Nassauer (2000), S. 33; Grossman/Hart (1980), S. 42f.; Shleifer/Vishny (1986), S. 462; Stiglitz (1985), S. 136.Google Scholar
  225. 298.
    Vgl. Klipper (1981), S. 331.Google Scholar
  226. 299.
    Vgl. KÖPPER (1981), S. 331.Google Scholar
  227. 300.
    Vgl. Nassauer (2000), S. 38f.; Dietl (1998), S. 30ff.; Myers (1977), S. 158ff.; Shleifer/Vishny (1997), S. 752ff.; Hart (1995), S. 685.Google Scholar
  228. 301.
    Vgl. Stiglitz (1985), S. 143. Vgl. auch Fußnote 202.Google Scholar
  229. 302.
    Der Begriff der Hausbank hat sich als Folge der traditionell sehr engen Beziehungen zwischen der Industrie und den Banken, die im Rahmen der Industrialisierung entstanden sind, herausgebildet. Eine begriffliche Abgrenzung und Darstellung der Merkmale einer Hausbank findet sich bei FISCHER (1990), S. 3f.Google Scholar
  230. Vgl. Nassauer (2000), S. 37ff.; Fischer (1990), S. 3f., 58ff.; Kester/Lightfood (1991), S. 10.Google Scholar
  231. Zur Innnenfinanzierung vgl. WOSSIDLO (1997), S. 314; Peters/BRüHL/Stelling (2000), S. 79ff.; Swoboda (1994), S. 12ff.; Bierich (1988), S. 191ff.; Wossidlo (1993b), S. 464; Perridon/Steiner (2002), S. 465ff., S. 471 ff. zur Abschreibungsfinanzierung und S. 477ff. zur Rückstellungsfinanzierung.Google Scholar
  232. Zur Außenfinanzierung allgemein vgl. Wossidlo (1997), S. 311ff.; Perridon/Steiner (2002),S. 350ff. Zur Beteiligungsfinanzierung durch bestehende oder neue Gesellschafter vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 360ff. Zur Eigenkapitalfinanzierung durch die Aufnahme neuer Gesellschafter am nicht-organisierten Kapitalmarkt vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 365; Sattler (1995), Sp. 1092; BADER (1996), S. 10f.; Kramer (2000), S. 102ff. Zur klassischen Beteiligungsfinanzierung vgl. MüLLER¬Stewens/Roventa/Bohnenkamp (1996), S. 43; Perridon/Steiner (2002), S. 365f.; Kramer (2000), S. 103ff.; Luippold (1991), S. 11f. Zur Finanzierung über Wagniskapital (Venture Capital) vgl. Treptow (1998), S. 516; BüSchgen (1985), S. 225ff.; PERRIDON/STEINER (2002), S. 365; Schefczyk (1998), S. 355; Kramer (2000), S. 113. Zum Angel Financing vgl. Kramer (2000), S. 114ff.; Wetzel (1983), S. 28ff. Zur Eigenkapitalfinanzierung über den anonymen Kapitalmarkt vgl. Boemle (1998), S. 335; PERRI¬DON/Steiner (2002), S. 357ff.; S. 368ff. Zur Fremdfinanzierung vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 174ff., 384f., 397ff.; Bussiek (1996), S. 117ff. Natermann/SCHÖnecker (1995), S. 141; Süchting (1995), S. 150; BÄTZ (1994), S. 141; Kramer (2000), S. 122f. Zum Factoring vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 446; Natermann/SCHÖNECKER (1995), S. 142. Zum Leasing vgl. Perridion/Steiner (2002), S. 450ff. und SüChting (1995), S. 171ff.; Swoboda (1994), S. 22f.; Feinen (1988), S. 445ff. Zu den mezzaninen Beteiligungsformen bzw. hybriden Finanzierungsinstrumenten vgl. Natermann/SCHÖnecker (1995), S. 143; Drukarczyk (1993), S. 581ff. Zum Gesellschafterdarlehen vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 423f.; Süchting (1995), S. 257; Drukarczyk (1993), S. 610f. Zur stillen Beteiligung vgl. ARNOLD (1989), S. 34; Perridon/Steiner (2002), S. 360, 363. Zu Genussscheinen vgl. Perrridon/Steiner (2002), S. 424f.; Süchting (1995), S. 124f.; Kramer (2002), S. 138ff.; Drukarczyk (1993), S. 582ff. Zu Wandelanleihen vgl. Perridon/Steiner (2002), S. 401ff.; Kramer (2002), S. 129f.; Drukarczyk (1993), S. 600; Haun (1996), S. 83 und zu Optionsanleihen Perrridon/Steiner (2002), 405ff.; Drukarczyk (1993), S. 591ff.Google Scholar
  233. 306.
    Als alternative Systematisierungskriterien nennen PERRIDON/STEINER (2002) die Rechtsstellung der Kapitalgeber (Unterscheidung in Eigen-und Fremdfinanzierung), die Fristigkeit der Finanzierungsform (Unterscheidung in kurz-, mittel-und langfristige Finanzierung), das Verhältnis von finanzieller Ausstat¬tung und Finanzbedarf (Unterscheidung in überfinanzierung, Unterfinanzierung und bedarfsadäquate Finanzierung) und den Finanzierungsanlass (Unterscheidung in Gründungs-, Erweiterungs-, Um-und Sanierungsfinanzierung). Vgl. PERRIDON/STEINER (2002), S. 353ff.Google Scholar
  234. 310.
    Schramm (1988) geht gar so weit von einer Emissionswilligkeit statt -fähigkeit zu sprechen. Vgl. Schramm (1988), S. 565.Google Scholar
  235. 311.
    Vgl. Ulrich (1990), S. 101.Google Scholar
  236. 314.
    An dieser Stelle sowie im Folgenden wird mit der Rechnungslegung nach HGB die umfassende Rechnungslegung nach den deutschen GoB, die neben dem HGB andere Vorschriften und Regelungen beinhalten, bezeichnet.Google Scholar
  237. 315.
    Vgl. zum Kapaeg ausführlich Kapitel D.2.2.6.1.Google Scholar
  238. 316.
    Vgl. Hierzu ausführlich Kapitel C.1.2.3.Google Scholar
  239. 317.
    Der Begriff „Investor Relations“ wurde erstmals in den USA im Jahr 1953 von General Electric verwendet, um den engen Kontakt zu den Investoren und deren regelmäßige Versorgung mit Unternehmensinformatio¬nen auszudrücken. „Investor Relations” wurde von dem National Investor Relations Institute (1969) als Marketing-Bemühungen für das Unternehmen definiert, die sowohl die Unternehmenskommunikation als auch die finanziellen Aspekte und Unternehmens umfassen. Diese Bemühungen können dabei positive Auswirkungen auf den Unternehmenswert und die Kapitalkosten der Gesellschaft haben. Vgl. National Investor Relations Institute (1998), S. 1. Die dortige Definition lautet wort¬wörtlich: „Investor Relations is a corporate marketing activity combining the disciplines of communication, finance, and prospects. Conducted effectively, Investor Relations can have a positive impact on a com¬pany’s total value relative to that of the overall market and a company’s cost of capital.“Google Scholar
  240. Vgl. LAZOVIK (1984), S. 20fí; WILCOX (1989), S. 16ff.Google Scholar
  241. 319.
    Diese Wortschöpfung ist von dem Begriff „Investor Relations“ abgeleitet und soll eine lediglich auf die Bank ausgerichtete Untemehmensmarketingaktivität bezeichnen.Google Scholar
  242. 320.
    Vgl. Szyperski (1971), S. 651.Google Scholar
  243. 321.
    Vgl. Szyperski (1971), S. 650.Google Scholar
  244. 322.
    Vgl. Staehle (1994), S. 157ff.; HAAKE (1987), S. 85.Google Scholar
  245. 323.
    Vgl. Bamberger/Pleitner (1988), S. 9f.Google Scholar
  246. 324.
    Vgl. Szyperski (1971), S. 650f.Google Scholar
  247. 325.
    Vgl. Ulrich (1990), S. 101.Google Scholar
  248. 326.
    Vgl. ROHLI (1988), S. 196.Google Scholar
  249. 327.
    BEA (1988), S. 273.Google Scholar
  250. Vgl. BEA (1988), S. 273f.; HEINEN (1971), S. 82ff.Google Scholar
  251. 329.
    Vgl. Heinen (1971), S. 59ff. Diese Ziele können dabei komplementär oder konkurrierend miteinander in Beziehung stehen oder sich sogar indifferent zueinander verhalten, wobei zwischen Ober-, Zwischen-, und Unterzielen sowie Haupt-und Nebenzielen unterschieden werden kann.Google Scholar
  252. ° Vgl. Bleicher (1999), S. 162ff.Google Scholar
  253. 331.
    Vgl. zu den Unterschieden der Shareholder-und Stakeholder-Orientierung Kapitel B.2.2.Google Scholar
  254. 332.
    Staehle (1994), S. 308.Google Scholar
  255. 333.
    Vgl. Chmielewicz(1993, S. 701.Google Scholar
  256. 334.
    Vgl. Lanz (1978), S. 63ff.Google Scholar
  257. Vgl. Staehle (1994), S. 157ff.; Bamberger/Pleitner (1988), S. 9f.; Pfohl/Buse (1997), S. 266.Google Scholar
  258. 336.
    Vgl. Chmielewicz (1993), S. 701.Google Scholar
  259. 337.
    Vgl. Gerum (1995a), S. 361; Chmielewicz (1993), S. 701.Google Scholar
  260. 338.
    Gutenberg (1962), S. 13.Google Scholar
  261. 339.
    Vgl. Gutenberg (1962), S. 13.Google Scholar
  262. 340.
    Vgl. Macharzina (1995), S. 430; Wunderer (1993), S. 113; Pfohl/Buse (1997), S. 265; Staehle (1994), S. 308.Google Scholar
  263. 34I.
    Vgl. Fama/Jensen (1983), S. 309; Baums (1995), S. 11.Google Scholar
  264. 342.
    Vgl. Chmielewicz (1993), S. 702.Google Scholar
  265. 343.
    Vgl. hierzu Kapitel C.1.2.Google Scholar
  266. 345.
    Vgl. Kopper (1981), S. 330.Google Scholar
  267. 346.
    Der Beirat wird in der vorliegenden Untersuchung ebenfalls wie der Aufsichtsrat als Organ bezeichnet, auch wenn er keine rechtliche Verankerung besitzt. Zum Organbegriff aus rechtlicher Perspektive Vgl. z.B. STEIN (1984) pass.Google Scholar
  268. 347.
    Vgl. Ruter/THÖmmel (1994), S. 54ff.Google Scholar
  269. 348.
    Vgl. Ruter/THümmel(1994), S. 60ff.; Stehle(1993), S. 82.Google Scholar
  270. 349.
    Eine detaillierte Darstellung des Begriffs des Beirats, seiner Funktion sowie der juristischen Grundlagen würde den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen. Aus diesem Grund sei an dieser Stelle auf die Arbeiten von Veith (1967), HÖLTERS (1979), Voormann (1981), Klaus (1988), Harer (1991) und SCHIFFER (1996) verwiesen.Google Scholar
  271. 350.
    Vgl. hierzu auch Ruter/THümmel(1994), S. 33ff.Google Scholar
  272. 355.
    VGI. Ruter/Thommel (1994), S. 78ff.Google Scholar
  273. 356.
    Wild (1973), S. 47.Google Scholar
  274. 357.
    Vgl. z.B. Jensen/Meckling (1976), S. 312; 323ff.Google Scholar
  275. Vgl. Becker (1990), S. 9f.; Becker (1993), S. 329; Picot/Schuller (2001), S. 93f.Google Scholar
  276. 361.
    Wie dies beispielsweise bei der Größe Gewinn durch die Ausnutzung von Bilanzierungs-und Bewertungs¬spielräumen der Fall ist.Google Scholar
  277. 362.
    Vgl. Ballwieser/Schmidt(1981), 5.666.Google Scholar
  278. 363.
    Vgl. detailliert zu dem Thema der Gewährung von Aktien und Aktienoptionen RINGLSTET¬TER/BRANDENBERG (2001a), S. 257ff. und (2001b), S. 319ff.Google Scholar
  279. 364.
    Vgl. Hentze (1994), S. 134ff.Google Scholar
  280. 365.
    Vgl. zu den verschiedenen Beteiligungsformen Backes-GellnerET AL. (2002), S. 6ff.Google Scholar
  281. 366.
    Vgl. Prowse(1994), S. 44.Google Scholar
  282. 368.
    Unter einer Typologie versteht man das Resultat einer Einteilung eines Objektbereiches in gruppen. Vgl. hierzu sowie zu den folgenden Ausführungen LAMNEK (1995), S. 403; bailey (1994), S. 4f.; kluge (1999), S. 27 sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  283. 369.
    Ein Typ beschreibt eine Gruppe mit gemeinsamen Merkmalsausprägungen. Vgl. KLUGE (1999), S. 28.Google Scholar
  284. Einteilungen von Unternehmen in Typologien können grundsätzlich auf der Basis verschiedener Kriterien durchgeführt werden, wobei immer die Zweckdienlichkeit der Einteilung in Bezug auf die zu untersuchen¬de Problemstellung im Vordergrund stehen sollte. So kann eine Unterscheidung der Unternehmen bei¬spielsweise auf Grund ihrer Zuordnung zu den Personen-oder Kapitalgesellschaften oder auf Grund ihrer Rechtsform vorgenommen werden. Vgl. z.B. bei VOIGT (1990), S. 83ff. Gutenberg (1962) kommt zu einer Einteilung der Gesamtheit aller Unternehmen in fünf Typen, indem er die unterschiedliche Eigen¬tums-und Unternehmensführungsstruktur der Untemehmen als Merkmalsausprägungen für eine Typologi¬sierung zu Grunde legt. Er nimmt eine Einteilung von Unternehmen vor in: (1) den Einzelbetrieb, bei dem eine natürliche oder juristische Person Eigentümer des Unternehmens ist, (2) den Gesellschaftsbetrieb, bei dem mehrere physische oder juristische Personen das Unternehmen besitzen, (3) die sog. „Unternehmer-Unternehmung“ oder „Eigentümer-Untemehmung”, bei der sowohl Eigentum als auch Geschäftsführung in einer Hand liegen, (4) die Geschäftsführer-Unternehmung, deren Eigentum und Geschäftsführung nicht in einer Hand liegen, die also von einem angestellten Management geleitet wird, sowie (5) die Einlagegesell¬schaft, bei der es zwei Gruppen von Eigentümem gibt — die eine Gruppe nimmt die Funktion der Ge¬schäftsführung war, während die andere lediglich am Eigentum des Unternehmens beteiligt ist, ohne Einfluss auf die Geschäftsfiihrung nehmen zu können. Vgl. Gutenberg (1962), S. 12f. Mintzberg (1992) hingegen unternimmt eine Typologisierung der Unternehmen anhand zweier grundlegender Unterschei¬dungsmerkmale Untemehmensbereiche, die das organisationale Geschehen kennzeich¬nen — die strategische Spitze, die mittlere Linie, der betriebliche/operative Kem, die Technostruktur und der Hilfsstab — sowie anhand (2) der jeweils dominierenden Koordinationsmechanismen im Unternehmen — die gegenseitige Abstimmung, die persönliche Weisung, die Standardisierung der Arbeitsprodukte, die Standardisierung der Arbeitsprozesse und die Standardisierung der Qualifikationen. Anhand dieser beiden Kriterien entwickelt MINTZBERG (1992) fünf Unternehmenstypen: die Einfachstruktur, die Maschinenbüro¬kratie, die Professionsbürokratie, die Spartenstruktur und die Adhokratie. Vgl. MINTZBERG (1992), S. 206ff. Eine gute Zusammenfassung der gebildeten Untemehmenstypen findet sich im angesprochenen Werk auf S. 370f. und auch bei Martin/Behrends (1998), S. 15ff. LÖHR (1999) klassifiziert inhaberge¬führte Familienunternehmen in (1) das Gründerunternehmen, (2) das Nachfolgeunternehmen, (3) das Folgeuntemehmen, um anhand dieser Typisierung die Nachfolgeproblematik der Unternehmen zu untersu¬chen. Vgl. LÖHR (1999), S. 23. RAPP (1996) wiederum unterscheidet zwischen personalistischen, kapitalis¬tischen und funktionalistischen Unternehmen, um anhand dieser Untemehmensgruppen die Nachfolgeprob¬lematik und Unternehmenskontinuität von Familienunternehmen zu betrachten. Vgl. RAPP (1996), S. 94ff. Weitere Beispiele für eine Typologisierung finden sich bei LIEVEGOED (1974), der zwischen Untemehmen in der Pionierphase, Unternehmen in der Phase der Differenzierung und Unternehmen in der Phase der Integration unterscheidet. KRAFT (1985) unterscheidet sechs Typen von mittelständischen Untemehmen nach markt-und produktorientierten Gesichtspunkten. DEEKS (1973) nimmt eine Einteilung in monokrati¬sche, oligarchische und patriarchalische Unternehmen vor. Vgl. DEEKS (1973), S. 25ff.; LIEVEGOED (1974), S. 43ff.; KRAFT (1985), S. 17ff.Google Scholar
  285. 371.
    Vgl. Kluge (2000), o.S.; Kluge (1999), S. 23, 26ff., 44; Bailey (1994), S. Iff.Google Scholar
  286. 372.
    Vgl. Martin/Behrends (1998), S. 14f.Google Scholar
  287. Vgl. Kann (1978), S. 9; Schalek (1988), S. 19; Wupperfeld (1996), S. 15; Kramer (2000), S. 21 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  288. 374.
    Im Rahmen einer qualitativ-empirischen Untersuchung ist es sinnvoll, eine Typologisierung auf Basis des theoretischen Vorwissens im Vorfeld festzulegen, sozusagen als „Konstrukt` im Sinne Eisenhardts (1989). Vgl. hierzu Abbildung B-12 und Fn. 374. Bereits Becker (1968) spricht bei der Typenbildung, die dem Zwecke einer Forschungsarbeit dient, von Konstrukten. Vgl. Becker (1968), S. 93ff., insb. S. 107.Google Scholar
  289. 375.
    Die endgültigen Kategorien können jedoch erst im Laufe des Auswertungsprozesses anhand des Datenmaterials unter Einbezug des theoretischen Vorwissens erarbeitet und herauskristallisiert werden. Aus diesem Grund soll die im Folgenden dargestellte Typologie als Ausgangspunkt für die Untersuchung dienen, nicht jedoch als festgeschriebene Kategorisierung unter einer Vorwegnahme der Ergebnisse. Vgl. Kluge (2000), o.S.; Kelle (1998), S. 283ff.; KELLE/KLUGE (1999), S. 68f.Google Scholar
  290. 376.
    Etwas mehr als die Hälfte aller mittelständischen Untemehmen ist länger als zehn Jahre am Markt vertreten. Vgl. Impulse/Dresdner Bank (2000), S. 10.Google Scholar
  291. n „New Economy“: Die neu gegründeten Start-ups der Wachstumsbranchen (Technologie, Biotech, Neue Medien), im Gegensatz zur „Old Economy”, den etablierten Unternehmen in den traditionellen Branchen.Google Scholar
  292. 378.
    Vgl. Hohla (2001), S. 7; Ähnlich bei KUL1CKE (1993), S. 14f.Google Scholar
  293. 379.
    Vgl. Hohla (2001), S. 1.Google Scholar
  294. 380.
    Vgl. Kulicke (1993), S. 15.Google Scholar
  295. 381.
    Siehe hierzu Fußnote Nr. 373.Google Scholar
  296. 382.
    Die Begriffe „neuer“ und „alter Mittelstand” werden im Folgenden als Synonyme für die jungen, wachstumsorientierten bzw. die traditionellen mittelständischen Unternehmen verwendet und nicht in ihrem uspriinglichen Sinn, wie in Fn. 56 dargestellt, verwendet.Google Scholar
  297. 383.
    Vgl. Fn. 370.Google Scholar
  298. 384.
    Fremdmanager sind angestellte Manager, die nicht zur Familie gehören und keine oder nur in geringem Maße Anteile am Unternehmen halten. Sie tragen daher auch nicht das unternehmerische Risiko. Vgl. Spielmann (1994), S. 42; Bechtle (1983), S. 75f.Google Scholar
  299. 385.
    Vgl. Litz (1995), S. 73ff.; LÖHR (1999), S. 24.Google Scholar
  300. 391.
    Allein im Stadium des Gründerunternehmens befinden sich etwa 39 Prozent aller Untemehmen. Vgl. Klein (2000b), S. 161f.Google Scholar
  301. 392.
    Meist entwickelt sich das Unternehmen zurück zum Einzeluntemehmen (bei der übergabe an einen Erben) oder zum Familienunternehmen (bei mehreren Nachfolgern).Google Scholar
  302. 393.
    Vgl. Litz (1995), S. 74.Google Scholar
  303. 394.
    Vgl. Litz (1995), S. 75.Google Scholar
  304. 395.
    Vgl. hierzu die Ausführungen in Kapitel B.1.4. Die klassischen Familienunternehmen fallen i.d.R. unter die von LÖHR (1999) typisierten „Nachfolgeunternehmen“, welche von einer dem Gründer nachfolgenden Generation geführt werden. Vgl. LÖHR (1999), S. 24f. Allerdings nimmt LOHR (1999) keine Unterschei¬dung zwischen familieninternen und -externen Nachfolgeunternehmern vor. Insofern ist das klassische Familienunternehmen nur eine Teilmenge der Nachfolgeunternehmen bei LÖHR.Google Scholar
  305. 396.
    Vgl. LITZ (1995), S. 74.Google Scholar
  306. 397.
    Es handelt sich hierbei i.d.R. um größere Unternehmen, bei denen mit der zunehmenden Komplexität des Unternehmens die Bereitschaft der Familie steigt, beziehungsweise die Bereitschaft der Nachkommen, die Leitung des Unternehmens zu übernehmen, sinkt und sich die Familie damit vermehrt aus der Geschäfts¬führung zurückzieht und diese an ein externes Management abgibt. Erfahrungsgemäß handelt es sich bei diesen größeren Unternehmen um Nachfolgeunternehmen, da traditionelle mittelständische Unternehmen normalerweise ein moderates Wachstum in der Vergangenheit aufwiesen und damit die Komplexität erst in einer der Gründergeneration nachfolgenden Generation erreichten. Im Rahmen einer Unternehmensnach¬folge gehen die Unternehmensanteile i.d.R. an mehrere Nachkommen des Gründers über, damit erweitert sich der Kreis der Anteilseigner und dies wiederum deutet darauf hin, dass ein Fremdmanagement bei Familienunternehmen wahrscheinlicher ist als bei Eigentümerunternehmen.Google Scholar
  307. 398.
    Vgl. Litz (1995), S. 74.Google Scholar
  308. 399.
    Vgl. Kluge (2000), O.S.Google Scholar
  309. 400.
    Eine Reduktion kann aus forschungspragmatischen Gründen vorgenommen werden, um eine sinnlose Erschwerung des Untersuchungsvorgangs zu vermeiden, insbesondere dann, wenn die entstehenden Typen für den Untersuchungszweck nicht zweckführend erscheinen. Vgl. Lazarsfeld (1937), S. 127f.; Bailey (1994), S. 26ff.; KLUGE (1999), S. 101f.Google Scholar
  310. 401.
    Sie kommen höchstens durch ihren übergangscharakter bei der Betrachtung der Unternehmen in ihrem zeitlichen Wandel wieder ins Spiel.Google Scholar
  311. Vgl. KÖNIG (1986), S. 104; Mittelsten Scheid (1985), S. 7; Kramer (2000), S. 33; Klughardt (1994), S. 105; Neubauer/Lank (1998), S. 14f. Zu den unterschiedlichen Rollen von Familienmitgliedern im Unternehmen siehe Neubauer/Lank (1998), S. 15, Abb. 1.5.Google Scholar
  312. 403.
    Vgl. Barnes/Hershon (1976), S. 3f., insb. Abb.l; Bieler (1996), S. 28f.Google Scholar
  313. 404.
    Vgl. Hahn (1985), S. 14; Sigle (1994), S. 466.Google Scholar
  314. wo Vgl. auch eENwamKExmxm’(zv88“ S. 2764. 400 Vgl. JONE (1996), S. 4;nowLE,(1997),u12.Google Scholar
  315. 407.
    Vgl. IFIm Bonn (2u/),u*Google Scholar
  316. 408.
    Vgl. Impulse/Dresdner Bank (2001), S. 16.Google Scholar
  317. 414.
    Vgl. kromreY (2000), S. 263.Google Scholar
  318. 415.
    the sampling of cases from the chosen population is unusual when building theory from case studies. […] [The cases] may be chosen to fill theoretical categories and provide examples of polar types, […] random selection is neither necessary nor even preferable.“ Eisenhardt (1989), S. 537. Vgl. auch GLA¬SER/STRAUSS (1998), S. 53ff.; Lamnek (1995), S. 93; Kromrey (2000), S. 262ff. Die qualitative For¬schung legt den Schwerpunkt auf Typologien und Typisierungen, weshalb eine repräsentative Auswahl weniger wichtig für die Auswertung der Ergebnisse erscheint. Eine bewusste und gezielte Auswahl erleich¬tert dabei die Entwicklung eines zukünftig empfehlenswerten Forschungsvorgehens.Google Scholar
  319. 416.
    Vgl. Glaser/Strauss (1998), S. 68ff.; Eisenhardt(1989), S. 545.Google Scholar
  320. 417.
    Vgl. Eisenhardt (1989), S. 545.Google Scholar
  321. 424.
    Zum problemzentrierten Interview vgl. Mayring (1999), S. 50ff.; Witzel (2000), o.S.Google Scholar
  322. 425.
    Schnell/Hill/Esser (1999), S. 355.Google Scholar
  323. 426.
    Zu den Vorteilen eines teilstrukturierten Interviews vgl. mayring (1999), S. 51; ROTH (1995), S. 154; SCHNELL/HILL/ESSER (1999), S. 355; Witzel (2000), O.S.; Kromrey (2000), S. 364.Google Scholar
  324. 427.
    Vgl. Glaser/Strauss (1998), S. 167fí, insb. S. 174. Glaser/Strauss weisen darauf hin, dass die sich aus einer Quellenart ergebenden Hypothesen mithilfe einer Vielzahl von anderen Quellen überprüft werden sollten.Google Scholar
  325. 428.
    Die Ergänzung qualitativer Aussagen um quantitative Daten kann zusätzlich zur Sicherung der Ergebnisse beitragen. Dem pflichtet Eisenhardt (1989) bei: „Of special note [in providing stronger substantiation through triangulation] is the combining of quantitative and qualitative evidence, […1 the combination of data types can be highly synergistic.“ Vgl. Eisenhardt (1989), S. 538.Google Scholar
  326. 429.
    Reliabilität bezeichnet die Zuverlässigkeit der Ergebnisse, also das Maß in dem die erzielten Ergebnisse mit emeuten Messungen reproduzierbar sind. Vgl. Schnell/Hill/ESSER (1999), S. 145ff.Google Scholar
  327. 430.
    Validität erfasst die Gültigkeit der Analyse im Zusammenhang mit der Problemstellung, also das Ausmaß, in dem die Analyse tatsächlich das untersucht, was sie untersuchen sollte. Vgl. Schnell/Hill/Esser (1999), S. 148ff. SCHNELL/HILL/ESSER (1999) unterscheiden zwischen (I) Inhaltsvalidität: Alle Aspekte der zu untersuchenden Dimension wurden berücksichtigt; (2) Kriteriumsvalidität: Es existiert ein Zusam¬menhang zwischen den empirisch gemessenen Ergebnissen im Rahmen der Untersuchung und in einem anderen Zusammenhang gemessenen empirischen Ergebnissen; ( 3 ) Konstruktvalidität: Empirisch überprüf¬bare Aussagen über Zusammenhänge können mit anderen Konstrukten theoretisch hergeleitet werden.Google Scholar
  328. 431.
    Zu den Gütekriterien empirischer Sozialforschung vgl. auch kromrey (2000), S. 170, 240ff., 258ff., 373ff.Google Scholar
  329. 432.
    Die Gütekriterien Reliabilität und Validität wurden für die Bewertung quantitativ-empirischer Arbeiten aufgestellt und passen nicht zum Vorgehen und Ziel qualitativer Analysen. Vgl. Mayring (1999), S. 115ff.Google Scholar
  330. 433.
    Vgl. Mayring (1999), S. 119ff.Google Scholar
  331. 434.
    Ebenso Eisenhardt (1989), S. 538: “[…] the triangulation made possible by multiple data collection methods provides stronger substation of constructs and hypothesis.”Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Kerstin T. Hausch

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