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Einführung in die Untersuchung und Aufbau der Arbeit

  • Kerstin T. Hausch
Chapter
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Part of the Entscheidungs- und Organisationstheorie book series (EOT)

Zusammenfassung

Die Frage nach der Corporate Governance, also nach der effizienten Führung und Kontrolle von Unternehmen oder anders ausgedrückt, nach dem Zusammenhang zwischen Unternehmensleitung, -kontrolle, Ressourcenallokation und Erfolg der Unternehmung, hat sich in den 90er Jahren zu einem international bedeutenden Thema für die Wirtschaft entwickelt. Dabei haben zahlreiche Veränderungen der Corporate-Governance-Systeme auf der ganzen Welt zur Aktualität dieses Themas beigetragen,2 das zwischenzeitlich sowohl in der Öffentlichkeit und Politik als auch in der Forschung kontrovers diskutiert wird.3 Vorreiter auf dem Gebiet der Corporate-Governance-Diskussion waren die USA und Großbritannien. Dort wurde die Debatte darüber, wie Unternehmen geführt werden sollen, um sowohl die unternehmerische als auch die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern, bereits seit zwei Jahrzehnten geführt.4 Auch in Kontinentaleuropa ist die Corporate Governance der Unternehmung spätestens seit Beginn der neunziger Jahre zunehmend in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt und hat mit der Verfassung des deutschen CorporateGovernance-Kodexes im Jahr 2002 bislang ihren Höhepunkt erreicht.

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Literatur

  1. 4.
    Corporate Governance ist ein Thema, das insbesondere in den Vereinigten Staaten bereits vor den 80er Jahren diskutiert wurde. Vgl. Audretsch/Weigand (2001), S. 85.Google Scholar
  2. 5.
    Mit der Liberalisierung des Welthandels wurde der Weg zur Globalisierung der Märkte geebnet, denn die Öffnung der Warenmärkte ermöglichte nicht nur einen globalen Verkauf, sondern ebenfalls eine globale Produktion sowie ein globales Einkaufen („global sourcing“), das zwischenzeitlich von vielen Unternehmen praktiziert wird. Die Liberalisierung und Deregulierung der internationalen Kapitalmärkte hat zudem einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen der internationalen Finanzgeschäfte geleistet. Die Einführung und Weiterentwicklung neuer Informations-und Kommunikationstechnologien, wie beispielsweise das Internet, forderten die weltweiten Verflechtungen zusätzlich. Seit Mitte der 90er Jahre zeigt sich daher der Trend zur Globalisierung in besonderem Maße.Google Scholar
  3. 10.
    Vgl. z.B. Deutsche Morgan Grenfell (1996), pass.; Frey (2000), pass.; Matthes (2000), pass.Google Scholar
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    Vgl. auch Ifm Bonn (2001), S. 3, die ebenfalls feststellen, dass „[Chrw(133)] Wissenschaft und Politik den Ursachen für [Chrw(133) die] Erfolggeschichte [der mittelständischen Unternehmen] nicht intensiv nachgegangen sind“.Google Scholar
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    Zur quantitativen und qualitativen Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft vgl. auch Albach (1983), S. 869ff; MüLler (1990), S. 88; Vogler (1990), S. 38ff.; Bruhns (1992), S. 7ff.Google Scholar
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    Zur Größeneinteilung von Unternehmen siehe auch Kapitel B.1.3, zu den Abgrenzungskriterien gemäß des Ifm Bonn vgl. GüNterberg/Wolter (2002), 21.Google Scholar
  7. 25.
    In einer globalisierten Wirtschaft nutzen Unternehmen einerseits den globalen Absatzmarkt für ihre Produkte, vorwiegend um auf diese Weise Skalenvorteile zu realisieren, wobei hierzu oftmals internationale Produktions-oder Vertriebsdependenzen notwendig sind, um die Akzeptanz der Produkte im fremden Land zu verbessern oder um sich das Land auf Grund von Handelsbeschränkungen überhaupt zugänglich zu machen. Gleichzeitig bedienen sich die Unternehmen der internationalen Zuliefer-und Kapitalmärkte. Sie beschaffen Komponenten und Rohstoffe zu den weltweit günstigsten Preisen, Kapital auf internationalen Kapitalmärkten zu den im internationalen Vergleich besten Konditionen und optimieren damit die Einkaufs-und Kapitalkosten. Die global agierenden Unternehmen verbessern damit den Absatz als auch die Kosten durch eine Präsenz auf den Absatz-, Beschaffungs-und Finanzmärkten der ganzen Welt. Vgl. Henzler (1992), S. 85f.; Pausenberger (1997), S. 134.Google Scholar
  8. 26.
    „global sourcing“ bezeichnet den weltweiten Einkauf von Gütern.Google Scholar
  9. 38.
    Zum induktiven Vorgehen vgl. Mayring (1999), S. 24.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Kerstin T. Hausch

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