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Konkretisierung der Arbeitspakete

  • Thorben Finken

Zusammenfassung

Im diesem Kapitel sollen detaillierte Betrachtungen der einzelnen Arbeitspakete erfolgen. Dazu gehören die Begründung der Notwendigkeit der Arbeitspakete, ggf. eine Einordnung in den übergeordneten oder theoretischen Zusammenhang und Realisierungsvorschläge bzw. — hilfen für ein mit der Bearbeitung betrautes Projektteam. An diversen Stellen erfolgt darüber hinaus eine Illustration anhand von Beispielen aus den Projekten KOKOS oder KICK.

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Literatur

  1. 5.
    BERTHEL (1992a), Sp. 872. Identisch HEINRICH (1993), S. 104, der den Informationsbegriff darüber hinaus als „handlungsbestimmendes Wissen über historische, gegenwärtige und zukünftige Zustände der Wirklichkeit und Vorgänge in der Wirklichkeit“ konkretisiert.Google Scholar
  2. 6.
    Zur Informationsbedarfsanalyse vgl. auch BERTIIEL (1992a), Sp. 877 ff.Google Scholar
  3. 15.
    Vgl. zu diesen Merkmalen Z.B. HUMMEL/MÄNNEL (1990), S. 198, KILGER (1992), S. 154 f., HABERSTOCK (1997b), S. 105 ff. sowie weitere Lehrbücher zur Kosten-und Leistungsrechnung.Google Scholar
  4. 16.
    Besonders praxisorientiert vgl. MUSSNIG (1998), S. 197 ff.Google Scholar
  5. 18.
    Zur Wahl von Bezugsgrößen vgl. auch KILGER (1992), S. 163 ff. In der praktischen Umsetzung ist jedoch zu erkennen, daß diesem Postulat nicht immer in vollem Umfang Rechnung getragen werden kann.Google Scholar
  6. 19.
    Zu diesem Absatz bis hier vgl. z.B. KILGER (1992), S. 163 fGoogle Scholar
  7. 20.
    In der Literatur wird jedoch z.T. noch mit der per definitionem unmöglichen Verursachungsgerechtigkeit argumentiert. So z.B. bei MÜLLER, H. (1991), S. 120, KILGER (1992), S. 164 ff, BREDE (1993), S. 344 oder SCHWEITZER/KÜPPER (1998), S. 134 f.Google Scholar
  8. 27.
    Zur Demotivation vgl. auch HERBERT/GOEBEL (1997), S. 100.Google Scholar
  9. 28.
    Vgl. z.B. KGST (1994), S. 11 ff., KNIRSCIVBAANS (1995), S. 199 f. oder HoFFJAN/JUNGA (1996), S. 47.Google Scholar
  10. 29.
    Diesen Vorschlag macht auch die KGST (1994), S. 16.Google Scholar
  11. 30.
    Vgl. dazu z.B. KGST (1994), KNIRSCI-IJBAANS (1995) oder HoFFJAN/JUNGA (1996).Google Scholar
  12. 31.
    Zu diesem Absatz vgl. KGST (1994), S. 14 und HOFFJAN (1998), S. 240 f. Die KGSt (1994), S. 14 spricht sich aus Gründen der „Zweckmäßigkeit“ jedoch ftlr die deduktive Vorgehensweise aus, ohne diese Empfehlung allerdings mit Argumenten zu untermauern.Google Scholar
  13. 32.
    Bezüglich der Ziele ist darauf zu achten, wirklich auf die beabsichtigten Wirkungen abzustellen und die Qualität von z.B. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nicht an der Anzahl der Teilnehmer sondern an der Anzahl der erzielten Vermittlungen in ein „echtes“ Arbeitsverhältnis zu messen. Vgl. KNLRSCH/BAANs (1995), S. 201.Google Scholar
  14. 34.
    Als Negativ-Beispiel und gleichzeitig als Exempel far dysfunktionales Verhalten kann die Produktbeschreibung eines Pilotgerichtes des KICK-Projektes dienen, bei der die Mitarbeiter die Vorgabe, eine DIN A4-Seite nicht zu überschreiten, umsetzten, indem sie diese mit einer Schriftgröße von sechs Punkten statt der normalen zwölf Punkte beschrieben.Google Scholar
  15. 37.
    So am Beispiel der Divisions-und der Verrechnungssatzkalkulation HUMMEL/MÄNNEL (1990), S. 301 f. und WEBER, J. (1997a), S. 87 f.Google Scholar
  16. 39.
    Weitergehend kann die Verrechnungssatz-bzw. Bezugsgrößenkalkulation von der zugrundeliegenden Systematik als einfachste denkbare Form einer Prozeßkostenrechnung betrachtet werden, bei der lediglich je Kostenstelle genau em Prozeß zugrundegelegt wird. Auch wem somit viele Potentiale der Prozeßkostenrechnung noch nicht erschlossen werden können, ändert dies an der Vergleichbarkeit der Systematik nichts.Google Scholar
  17. 78.
    Vgl. HUMMEL/MÄNNEL (1990), S. XII, VORMBAUM/ORNAU (1992), S. 533 ff. und COENENBERG (1997), S. 5. Zu Beschreibungen dieser gängigen Verfahren vgl. ebenfalls dort.Google Scholar
  18. 39.
    Es sind dies (I) die Anzahl der Produktarten, (2) die Anzahl der kalkulatorisch getrennt zu erfassenden Funktionsbereiche und Fertigungsstufen, (3) der Auf-und Ausbau der Kostenstellenrechnung, (4) die Art und Weise des Summierens der getrennt kalkulierten Kosten, (5) die Erfassung von Mengendifferenzen zwischen Fertigungsstufen, (6) die differenzierende Behandlung unterschiedlicher Kostenarten, Kostenartengruppen und Kostenkategorien, (7) die Trennung von Einzel-und Gemeinkosten sowie (8) die Art und Weise der VerrechnungNerteilung der Kosten auf unterschiedliche Produktarten. Vgl. MÄNNEL (1986), S. 33.Google Scholar
  19. Vgl. auch BÖHLER/BAUER, D. (1996), S. 306 und BERENS/SCHMITTING (1998), S. 99 f.Google Scholar
  20. 41.
    Vgl. ähnlich MÄNNEL (1986), S. 33 oder WEBER, J. (1997a), S. 97.Google Scholar
  21. 42.
    Vgl. grundsätzlich WEBER, J. (1997a), S. 91.Google Scholar
  22. 43.
    Es ist jedoch auch darauf zu achten, daß die Interpretation der KLR-Ergebnisse Anforderungen an die Qualifikation der Berichtsempfänger, d.h. der Führungskräfte stellt. Sind diese Kenntnisse nicht vorhanden, besteht die Gefahr von Fehlentscheidungen aufgrund von fehlinterpretierten KLR-Daten.Google Scholar
  23. 44.
    Zu einer Übersicht vgl. COENENBERG/CANTNER (1997), S. 44 ff.Google Scholar
  24. 45.
    Vgl. z.B. COENENBERG (1997), S. 114 und 118.Google Scholar
  25. 46.
    Ein Konzept zur Einführung der Prozeßkostenrechnung findet sich bei HORVATH/RENNER (1990), S. 101 ff. Vgl. auch BINDER (1995), S. 20 ff.Google Scholar
  26. 47.
    Vgl. z.B. HORVATH/SCHIMANK 0988), S. 1811 oder KELLER (1996), S. 56.Google Scholar
  27. 48.
    Sowohl im Projekt KOKOS als auch bei KICK fiel dabei in Übereinstimmung mit den Vorgaben der AG KLR die Entscheidung zugunsten der linearen Abschreibung. av Zu dieser Problematik vgl. z.B. ADAM (1998), S. 44 ff. oder VON ZWEHL (1998), S. 48 ff.Google Scholar
  28. 49.
    Die Wichtigkeit, Sachverhalte zu quantifizieren, erkannte schon GALILEI, als er formulierte: „Was man messen kann, soll man messen; was man nicht messen kann, soll man meßbar machen.“ Zitiert nach SCHMALENBACH (1963), S. 145.Google Scholar
  29. 59.
    Vgl. z.B. FIETEN (1981), S. 26, BAUER, P. (1994), S. 57 oder WOEST/SCHNAIT (1996), S. 100.Google Scholar
  30. 60.
    Vgl. z.B. REICHMANN/LACHNIT (1976), S. 706 f., ARNOLD (1997), S. 237 und REICHMANN (1997), S. 22.Google Scholar
  31. 61.
    Die Abkürzung ZVEI steht für den „Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie“, von dem dieses Kennzahlensystem stammt. Vgl. BOTTA (1993), S. 13.Google Scholar
  32. 62.
    Vgl. z.B. BOTTA (1993), S. 13 ff. oder REICHMANN (1997), S. 25 f. und S. 30 ff.Google Scholar
  33. 67.
    Zum Doppelcharakter der KLR in der öffentlichen Verwaltung als internes und externes Rechnungswesen vgl. auch EICHHORN/BRÄUNING (1997), S. 112 f.Google Scholar
  34. 70.
    Zu MIS vgl. z.B. ENZWEILER (1996), S. 40. Andere, synonyme Bezeichnungen lauten Executive Information System (EIS) oder Führungs-Informations-System (FIS).Google Scholar
  35. Vergleichbare Erfahrungen machten z.B. LÜDER/BEHM/CORDES (1998), S. 87.Google Scholar
  36. 78.
    So erhielt z.B. eine Bildungseinrichtung des Landes NRW ihre gesamte PC-Ausstattung aus zentralen DV-Mitteln, weshalb sie keinerlei Nachweis über diese PCs führt.Google Scholar
  37. 79.
    Vgl. auch LÖCK (1985), S. 20, bezogen auf die Inventur in erwerbswirtschaftlichen Unternehmen.Google Scholar
  38. 80.
    Genauso auch LÜDER/BEHM/CORDES (1998), S. 29 ff. in einem Modellprojekt in der Kommunalverwaltung Baden-Württembergs.Google Scholar
  39. 81.
    Vgl. z.B. GLANEGGER (1993), S. 146 ff. oder ADLER/DÜRING/SCHMALTZ (1998), § 246, RdNr. 34.Google Scholar
  40. 82.
    Als besonders einfachen Fall führt GLANEGGER (1993), S. 148 das Beispiel eines Kraftfahrzeuges an, welches sich zwar in - separat handelbare und bewertbare - Einzelteile zerlegen ließe, das aber aufgrund des Nutzungszusammenhanges unzweifelhaft als Einheit zu betrachten ist.Google Scholar
  41. 91.
    Die Information stammt aus internen Projektberichten aus drei Bundesländern, die aus Gründen der Vertraulichkeit jedoch nicht im einzelnen genannt werden können. Zueinem pragmatischen Mittelweg der Einzelerfassung von Wertgegenständen über DM 10.000 und der summarischen Erfassung von Anlagegütern geringeren Wertes vgl. LüDER/BEHM/CORDES (1998), S. 29 ff.Google Scholar
  42. 101.
    Vgl. § la der Vorschriften aufgrund der Richtlinie des Rates vom 22. März 1988 (88/295/EWG) zur Änderung der Richtlinie 77/62/EWG über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Lieferaufträge und Ausführungsbestimmungen (AB) dazu, VHB-VOL, Fach 20, Teil 2, S. 2 (Stand 03/96).Google Scholar
  43. 106.
    Vgl. § 17a der Vorschriften aufgrund der Richtlinie des Rates vom 22. März 1988 (88/295/EWG) zur Änderung der Richtlinie 77/62/EWG über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Lieferaufträge und Ausführungsbestimmungen (AB) dazu, VHB-VOL, Fach 20, Teil 2, S. 10 (Stand 03/96).Google Scholar
  44. 107.
    fand z.B. das erste persönliche Gespräch zwischen dem Unternehmen, das den Zuschlag für die Lieferung der KLR-Software an das Ministerium für Inneres und Justiz - Bereich Justiz erhielt und dem an der Auswahl beteiligten Lehrstuhl fir Controlling auf dem KGSt-Forum 96 statt.Google Scholar
  45. 108.
    Weitere Informationsquellen finden sich bei TIEMEYER (1994), S. 5.Google Scholar
  46. 110.
    So war die Bandbreite der Reaktionen bei der Vor-Messe-Information für die KICK-Software-Beschaffung sehr breit. Im mehrfach aufgetretenen positivsten Fall wurden nicht nur umfangreiche Informationsbroschüren versandt, sondern auch Freikarten far die Messe überreicht und in einem persönlichem Anruf eine Terminvereinbarung vorgeschlagen. Im negativsten Fall eines weltweit tätigen Anbieters erfolgte hingegen eine kommentarlose Versendung von Standardbroschüren über das breitgefächerte Angebot des Unternehmens mit dem Hinweis, daß Informationen zu speziellen Leistungen auf Anfrage zur Verfügung stehen würden. Ebenso TIEMEYER (1994), S. 5 f.Google Scholar
  47. 114.
    Ähnlich im Zusammenhang mit produktionsbezogener Software VOGE (1995), S. 99.Google Scholar
  48. 115.
    So Z.B. auch STAHLKNECHT/NORDHAUSS (1981), S. 108 ff., GRUPP (1994), S. 90 ff. oder KOLISCH/HEMPEL (1996), S. 399.Google Scholar
  49. 116.
    Zum Vorgehen bei Scoring-Modellen vgl. z.B. NICOLAI (1994), S. 423 ff. oder KÖHRMANN/SCHIMMELPFENG (1997), S. 397 ff.Google Scholar

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Thorben Finken

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