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Einführung Wichtiger Objektbezogener Begriffe

  • Thorben Finken

Zusammenfassung

Zur fundierten Entwicklung eines Konzeptes der Kosten- und Leistungsrechnung in nordrhein-westfälischen Landesbehörden ist es zunächst erforderlich, in die relevanten Begrifflichkeiten einzuführen. Auf diese Weise wird das Aufgabenspektrum der im Anschluß zu diskutierenden prozeßbezogenen Methoden des Projektmanagements bereits grob eingegrenzt. Zu den dabei zu berücksichtigenden Begriffen zählt zunächst die Kosten- und Leistungsrechnung selbst, darüber hinaus jedoch ebenso die Kameralistik als das derzeit in der öffentlichen Verwaltung zur Anwendung kommende Rechnungswesen. Nach einer kurzen Gegenüberstellung der Konzepte und ihrer Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten soll noch der Begriff der Landesbehörde betrachtet werden.

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Literatur

  1. 2.
    Zu generellen Schwierigkeiten einer präzisen Begriffsdefinition vgl. Kilger (1992), S. 6.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Meyer (1992), S. 54 und Schweitzer/Küpper (1998), S. 13Google Scholar
  3. 4.
    Weber, H. K. (1993), S. 2.Google Scholar
  4. 5.
    Vgl. Z.B. Coenenberg (1993), Sp. 3679, Däumler/Grabe (1996), S. 14 f., Haberstock (1997b), S. 1 f. oder Selig (1997), S. 22 f. m.w.N.Google Scholar
  5. 7.
    Zu diesem Absatz vgl. z.B. Kilger (1992), S. 7 f., Coenenberg (1997), S. 28 ff., Haberstock (19976), S. 15 ff. oder Selke (1997), S. 23 f.Google Scholar
  6. 8.
    Vgl. Kilger (1992), S. 9 ff., Coenenberg (1993), Sp. 3680 und Selke (1997), S. 24 f.Google Scholar
  7. 9.
    Vgl. z.B. Hummel/Männel (1990), S. 5 ff. und Coenenberg (1993), Sp. 3678. Im Gegensatz dazu unterliegt die dritte Ebene des sog. „Externen Rechnungswesens“ zahlreichen gesetzlichen Bestimmungen, wie z.B. dem dritten Buch des HGB (Handelsgesetzbuch), den Steuergesetzen, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung oder der Rechtsprechung. Vgl. auch Hummel/Männel (1990), S. 5 oder Coenenberg (1997), S. 32 ff. Zum internen Rechnungswesen zählt neben der KLR auch die Investitionsrechnung (vgl. z.B. Liessmann (1997), S. 292), die hier aber nicht weiter betrachtet werden soll.Google Scholar
  8. 10.
    Vgl. Coenenberg(1993), Sp. 3688 und Kloock/Sieben/Schildbach(1993), S. 18 f.Google Scholar
  9. 11.
    Vgl. auch Hummel/Männel(1990), S. 22.Google Scholar
  10. 12.
    Vgl. Z.B. Hummel/Mannet (1990), S. 8, Stoll (1997), S. 14 oder Selke (1997), S. 42. 12 Vgl. z.B. Selke(1997), S. 35.Google Scholar
  11. 14.
    Vgl. Selke (1997), S. 48. Ähnlich Coenenberg (1993), Sp. 3679. Zur Sachzieleigenschaft der genannten Funktionen vgl. Engelmann (1980), S. 139.Google Scholar
  12. 15.
    Vgl. z.B. Weber, J./Kalaitzis (1984), S. 447.Google Scholar
  13. 16.
    Vgl. auch Selke (1997), S. 50.Google Scholar
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    Vgl. Wohe (1992), S. 591 ff. und Kloock/Sieben/Schildbach (1993), S. 18 f.Google Scholar
  15. 18.
    Zur Preisermittlung öffentlicher Aufträge vgl. ausführlich z.B. Müller, R. (1992), S. 618 ff., ZUR (1992), S. 605 ff., Coenenberg (1997), S. 131 ff. oder Hoitsch (1997), S. 137 ff.Google Scholar
  16. 19.
    Vgl. Theisen (1991), S. 340 f. und Stahl (1992), S. 215 f.Google Scholar
  17. 22.
    Vgl. Hummel/Mannel (1990), S. 23 f., Radensleben (1995), S. 90 und Schweitzer/Küpper (1998), S. 245 f.Google Scholar
  18. 28.
    Vgl. Weber, J./Weissenberger/Aust (1997), S. 32.Google Scholar
  19. 29.
    Zu Abweichungsanalysen vgl. z.B. Streitferdt (1983) oder Glaser (1992), S. 476 ff. Als die verbreitetste Abweichungsanalyse kann die Plankostenrechnung in ihren verschiedenen Varianten angesehen werden. Vgl. dazu z.B. Haberstock (1997a), S. 257 ff. und Kilger (1993).Google Scholar
  20. 33.
    Zu diesem Absatz vgl. Weber, J. (1991), S. 472 f. Zu den Mängeln der angebotsorientierten Gestaltung einer Klr vgl. aber auch Weber, J. (1997a), S. 306 ff.Google Scholar
  21. 34.
    Vgl. Meffert (1968), S. 69 und Brink (1992b), S. 173.Google Scholar
  22. 35.
    Vgl. ähnlich Borner (1973), S. 153 f. und Weber, J. (1991), S. 445.Google Scholar
  23. 40.
    Vgl. ausführlich Brnk (1985), S. 286 f.Google Scholar
  24. 41.
    FIEBIG (1998), S. 5 leitet die Notwendigkeit der KLR-Einführung in der öffentlichen Verwaltung aus der Schlußfolgerung ab, daß eine wirtschaftliche Arbeitsweise nur möglich ist, wenn der verantwortliche Entscheidungsträger über Kosten und Leistungen seines Bereiches informiert ist.Google Scholar
  25. 42.
    Vgl. auch Brink (1992b), S. 176 oder Selke (1997), S. 55 ff.Google Scholar
  26. 41.
    Vgl. Weber, J./Weissenberger/Aust (1997), S. 32.Google Scholar
  27. 44.
    Zu diesem Absatz vgl. Welge (1987), S. 362 ff., Grochla (1995), S. 8 f. und Selke (1997), S. 65.Google Scholar
  28. 45.
    Vgl. Brink (1992b), S. 174 und Selke (1997), S. 66 ff.Google Scholar
  29. 46.
    Vgl. z.B. Schanz (1993), Sp. 2009, Karlowitsch (1997), S. 37 ff. oder Hoffjan (1998), S. 93 ff., m.w.N.Google Scholar
  30. 47.
    Relevant sind insbesondere die folgenden Vorschriften: Landesverfassung NRW, Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) §§ 32–41, Landeshaushaltsordnung (LHO) III./IV. Teil. Vgl. Gornas (1989), Sp. 1651 und die genannten Vorschriften.Google Scholar
  31. 48.
    Zur Betrachtung der Historie des kameralistischen Rechnungswesens vgl. Wysocki (1965), S. 13 ff. und Vrenegor (1996), S. 12 ff.Google Scholar
  32. 49.
    Eine Ausnahme bildet z.B. das Bundesland Hessen, das zukünftig auf eine doppelte Buchführung umstellen will. Vgl. HessischesMinisteriumDerFinanzen (1998), S. 1 f.Google Scholar
  33. 50.
    Zu dieser Diskussion vgl. z.B. Bredebuschor (1993), Diemer (1996), Vrenegor (1996) oder Starzacher/Kbrner (1997).Google Scholar
  34. 54.
    Vgl. z.B. Eichhorn (1987), S. 55, GoRNAS (1989), Sp. 1654 oder Diemer (1996), S. 11. Unter unscharfer Verwendung der Begriffe schreiben einige Autoren auch von Einnahmen und Ausgaben. Vgl. z.B. Fuchs (1987), S. 63 oder Bals (1989), Sp. 826.Google Scholar
  35. 55.
    Zu diesem Absatz vgl. z.B. Wysocki (1965), S. 18 ff. oder Breitmeier (1990), S. 2.Google Scholar
  36. 60.
    Stadermann (1989), Sp. 885. „Gesetzgebung“ im Original als Querverweis hervorgehoben.Google Scholar
  37. 61.
    Vgl. Eichhorn/Friedrich (1976), S. 53 und Stadermann (1989), Sp. 885.Google Scholar
  38. 62.
    Die juristische Diskussion darüber, ob Staatsanwaltschaften der Exekutive oder der Judikative zuzurechnen sind (vgl. Koller (1997) m.w.N.), ist für die hier vorgenommenen Betrachtungen nicht relevant.Google Scholar
  39. 63.
    Zu diesem Absatz vgl. Stadermann (1989), Sp. 885 ff.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Thorben Finken

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