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Informations- und kommunikationstheoretische Grundlagen für die Analyse zufriedenheitsbezogener Selektionsprozesse

  • Thomas Platzek
Part of the Business-to-Business-Marketing book series (BTBM)

Zusammenfassung

Die Bedeutung von Information und Kommunikation läßt sich trefflich durch ein von Watzlawick, Beavon und Jackson geprägtes Axiom kennzeichnen59: Man kann nicht nicht kommunizieren. Jedes Verhalten in zwischenmenschlichen Situationen ist kommunikativ60. Insofern haben für die Erklärung und Gestaltung unternehmerischen Handelns die Modelle der Information und Kommunikation eine erhebliche Bedeutung61. Dennoch stellen Picot, Reichwald und Wigand fest, daß die Auseinandersetzung mit Informations- und Kommunikationsphänomenen sowie deren Bedeutung für ökonomisches Handeln insgesamt eher neu ist62, wenngleich auch in der Literatur eine Reihe von (Partial-) Theorien aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen vorliegt. Eine Informations- bzw. Kommunikationswissenschaft im Sinne einer einheitlichen Wissenschaftsdisziplin existiert jedoch nicht63. Für die Untersuchung des Informationsselektionsproblems ist man insofern auf die Hilfe partialer Erklärungsansätze angewiesen.

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Literatur

  1. 59.
    Vgl. Watzlawick, Paul/Beavin, Janet H./Jackson, Don D., 1990, S. 50 ff.Google Scholar
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    In diesem Sinne ist auch die wortlose Mißachtung von Kunden durch einen Verkäufer eine Form von Kommunikation (non-verbale Kommunikation).Google Scholar
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  4. 62.
    Vgl. Picot, Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T., 1996, S. 65.Google Scholar
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    Vgl. Hrubi, Franz Rupert, 1988, S. 61.Google Scholar
  6. 64.
    Hrubi, Franz Rupert, 1988, S. 61.Google Scholar
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  10. 68.
    Vgl. Picot, Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T., 1996, S. 65.Google Scholar
  11. 69.
    Vgl. hierzu auch ebenda, S. 66.Google Scholar
  12. 70.
    Vgl. hierzu und den nachfolgenden Ausführungen besonders ebenda, S. 67 f.Google Scholar
  13. 71.
    Vgl. hierzu auch Kroeber-Riel, Werner/Weinberg, Peter, 1996, S. 488 ff.Google Scholar
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    Vgl. Hrubi, Franz Rupert, 1988, S. 59. Hinsichtlich einer Zusammenstellung verschiedener Definitionen vgl. z.B. Hax, Herbert, 1975, Sp. 2169 f.; Luhmann, Niklas, 1973, Sp. 831 f.; Müller-Böling, Detlef/Ramme, Iris, 1990, S. 11.Google Scholar
  19. 77.
    Der Begriff Feedback stammt aus der Kybernetik. In kommunikationstheoretischen Zusammenhängen versteht man unter Feedback die Rückmeldung über die Wirkung von Kommunikation bei den Empfängern der Kommunikation. Vgl. Hrubi, Franz Rupert, 1988, S. 83.Google Scholar
  20. 78.
    Vgl. Berekoven, Ludwig/Eckert, Werner/Ellenrieder, Peter, 1996, S. 21. Vgl. zu den Fehlerquellen auch die Abschnitte 3.4.1.1 und 3.4.1.2.Google Scholar
  21. 79.
    Vgl. Picot, Arnold/Reichwald, Ralf, 1987, S. 37 ff.Google Scholar
  22. 80.
    Zur Unterscheidung formeller und informeller Kommunikationswege vgl. Hrubi, Franz Rupert, 1988, S. 71.Google Scholar
  23. 81.
    Vgl. ebenda, S. 38.Google Scholar
  24. 82.
    Gemünden, Hans Georg, 1993, Sp. 1726.Google Scholar
  25. 83.
    Vgl. Witte, Eberhard, 1975, Sp. 1916.Google Scholar
  26. 84.
    Vgl. zu dieser Sichtweise z.B. Hefner, Margarete/Fritz, Wolfgang, 1980, S. 4 f., oder Raffée, Hans/Silberer, Günter, 1981, S. 21.Google Scholar
  27. 85.
    Vgl. Raffée, Hans/Silberer, Günter, 1981, S. 21.Google Scholar
  28. 86.
    z.B. wenn Kunden keine Alternative in Betracht ziehen, ziehen können oder ziehen dürfen (in Betrieben).Google Scholar
  29. 87.
    Als rational werden betriebswirtschaftliche Entscheidungen bezeichnet, die dem allgemeinen Vernunftsprinzip (Rationalprinzip) folgen. Das heißt, daß ein bestimmtes Ziel möglichst mit dem Einsatz geringer Mittel zu erreichen ist. Vgl. Wöhe, Günter, 1993, S. 1.Google Scholar
  30. 88.
    Vgl. z.B. Kroeber-Riel, Werner/Weinberg, Peter, 1996, S. 613 ff.Google Scholar
  31. 89.
    Vgl. Picot, Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T., 1996, S. 86.Google Scholar
  32. 90.
    Vgl. hierzu die Tab. 1.Google Scholar
  33. 91.
    Picot, Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T., 1996, S. 111.Google Scholar
  34. 92.
    Vgl. hierzu ebenda, S. 66 ff. Picot, Reichwald und Wigand differenzieren in ihren Ausführungen zwischen Modellen der Verständigung, des Informationsverhaltens und der Informationsproduktion. Einen Überblick zu empirischen Ergebnissen zum Informationsverhalten — differenziert nach Existenz-, Kontigenz- und Effizienzaussagen -gibt Gemünden, Hans Georg, 1993, Sp. 1729 ff.Google Scholar
  35. 93.
    Die hier vorgenommene Beurteilung basiert auf einer sorgfältigen Durchsicht der entsprechenden Literaturquellen. Zu den Bewertungskriterien zählten die in Abschnitt 2.2 dargestellten Determinanten der Informationsqualität. Aufgrund der mit derartigen Bewertungen allgemein verknüpften Schwierigkeiten, sind die Ergebnisse lediglich als Tendenzaussage zu interpretieren.Google Scholar
  36. 94.
    Nachfolgend werden die Begriffe selektieren, filtern, zurückhalten synonym verwendet.Google Scholar
  37. 95.
    Vgl. Macharzina, Klaus, 1984, S. 82.Google Scholar
  38. 96.
    Die weiteren Ausführungen konzentrieren sich weitgehend auf die Phase der Informationsbeschaffung und Informationsweitergabe.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Thomas Platzek

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