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Planung und Entwicklung elektronischer Informationsangebote

  • Thomas Lehr
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Part of the Marketing und Neue Institutionenökonomik book series (MNI)

Zusammenfassung

Die Planung elektronischer Informationsangebote setzt auf der strategischen Ebene an und muß sich daran orientieren, wie die neue Technologie unter Berücksichtigung der Wettbewerbslage, der Eigenschaften von Zielgruppen sowie technischer und organisatorischer Rahmenbedingungen zur Erreichung der Unternehmensziele, d.h. zur Aufgabenerftillung des Verlags eingesetzt werden kann. Die durch den Einsatz von Marktforschungsaktivitäten unterstützte inhaltliche Konzeption dient als Basis für die auf der operativen Ebene erfolgende Umsetzung der strategischen Planung in elektronische Informationsangebote, die Anforderungen hinsichtlich der Funktionalität des Angebots, des Schutzes geistigen Eigentums, möglicher Netzprodukteigenschaften sowie der Integration von Werbung berücksichtigen muß. Die Entwicklung des Produkts umfaßt darüber hinaus die Gestaltung der Angebotskonditionen sowie die Ausnutzung der Kommunikationspolitik zur Leistungsbegründung gegenüber den Nachfragern. Schließlich muß die Betreuung und Weiterentwicklung von Angeboten geplant werden. Der Anspruch, der an die Entwicklung elektronischer Publikationen durch Verlage gestellt wird, ist hoch. Potts beschreibt ihn treffend: „Wir müssen wirklich etwas total Neues bieten, um mit der guten alten Zeitung mithalten zu können.“ 743

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Literatur

  1. 744.
    Vgl. Zimmermann [1997] S.38; Kamann [1994].Google Scholar
  2. 747.
    Vgl. Kap. 3.1 und 3.3; vgl. auch Kommission der EG 119961 S.5. 746 Vgl. Kap. 6. 4. 1.Google Scholar
  3. 750.
    Z.B. MSNBC, die Kooperation des branchenfremden Konzerns Microsoft mit dem Medienkonzern NBC, dringt inhaltlich stark auf das Gebiet der von Tageszeitungen angebotenen Informationen vor. Vgl. Schütte/Ludes [ 1996 ] S. 58.Google Scholar
  4. 751.
    Vgl. Ghosh [ 1988 ] S. 126–135.Google Scholar
  5. 752.
    Die Produkt-Markt-Matrix ist ein ursprünglich von Ansoff’ entwickeltes Modell, das den strategischen Handlungsspielraum von Unternehmen im Hinblick auf produkt-und marktbezogene Optionen systematisiert. Vgl. Ansoff [1966] 5.132; Nieschlag/Dichtl/Hörschgen [ 1994 ] S. 898–901.Google Scholar
  6. 753.
    Eigene Darstellung auf Basis der von Ansoff entwickelten Produkt-Markt-Matrix. Vgl. Ansoff [ 1966 ] S.132.’56 In diesem Zusammenhang müssen auch Kooperationsmöglichkeiten geprüft werden. Vgl. Kap. 4.1. 3.Google Scholar
  7. 757.
    Zur Wirtschaftlichkeit elektronischer Informationsangebote vgl. Kap. 4.2.2.2.1.Google Scholar
  8. 763.
    Vgl. Kap. 2.5.4. Zum Unterschied zwischen Spot-und Beziehungsangeboten siehe Kaas [ 1992c ] S. 50–51.Google Scholar
  9. 766.
    Zur Digitalisierung von Produktionsprozessen in Verlagen vgl. Kap. 4.2.1, zum Verhältnis zwischen gedruckten und elektronischen Angeboten vgl. Kap. 8.2. 1. 2.Google Scholar
  10. 767.
    Zur personellen Integration vgl. Kap 4.2.2.Google Scholar
  11. 768.
    Zur Beschaffung und Verwaltung von Schutzrechten vgl. Kap. 5.2, zur núßbräuchlichen Nutzung vgl. Kap. 5. 3.Google Scholar
  12. 769.
    Zu den Anforderungen an strategische Konzeptionen vgl. auch Cooper/Kleinschmidt [19951 S.5.Google Scholar
  13. 772.
    Zu den Kooperationsmöglichkeiten vgl. Kapitel 2.1.3. dieser Arbeit.Google Scholar
  14. 778.
    Diese Möglichkeit ist zum einen aufgrund der niedrigen Versandkosten wirtschaftlich und ist zum anderen aus Gesichtspunkten der Repräsentativität günstig. Zu den Methoden und Möglichkeiten der Marktforschung vgl. u.a. Nieschlag/Dichtl/Hörschgen [1994] S.669–865 oder Berekoven/EckerdEllenrieder [ 1993 ].Google Scholar
  15. 779.
    Vergleiche hierzu auch die im Kap. 7.1 dargestellte empirische Untersuchung.Google Scholar
  16. 780.
    Zu diesen Alternativen vgl. Frei [ 1997 ] S.38; Darstellung von Push-Angeboten vgl. Cortese [1997].Google Scholar
  17. 781.
    Vgl. hierzu die in Kap. 6.4.3.2 dargestellten Möglichkeiten zur Intensivierung der Beziehung Verlag-Nutzer.Google Scholar
  18. 788.
    Vgl. Barlow 11994] S.63; Köhler weist in diesem Zusammenhang auf die relative Kostengünstigkeit allgemeiner Geschäftsbedingungen hin. Vgl. Köhler 11980] S.602–604.Google Scholar
  19. 95.
    Letztlich tragen sie auch zur Verärgerung der Nutzer bei, was sich im Sinne der gewünschten Werbewirkung als kontraproduktiv erweisen kann.Google Scholar
  20. 796.
    Zur Ermittlung der Nutzung von Online-Angeboten stehen eine Vielzahl von Softwareprogrammen (hit-counter) zur Verfügung, die die Nutzungsdaten in der notwendigen Form routinemäßig protokollieren.Google Scholar
  21. 797.
    Bei „cookies“ handelt es sich um Programmroutinen, die durch Zusammenarbeit mit den Intemet-Browsern die Nutzung der Werbebotschaften auf der Festplatte des Nutzers protokollieren, sodaß bei einem erneuten Besuch des werbetreibenden Unternehmens neue Werbeaussagen und —formen angewandt werden.Google Scholar
  22. 798.
    Zur Push-Technologie im WWW vgl. Kap.3.3.2.4.Google Scholar
  23. 799.
    Insbesondere im Rahmen der Finfiihnmg elektronischer Werbeflächen können interessante Preismodelle gestaltet werden. Beispielsweise könnte ein Grundpreis die Plazierung im gedruckten und im elektronischen Angebot enthalten, so daß nur noch Gebühren für die tatsächliche Nutzung entstehen.Google Scholar
  24. 810.
    Hier ist in erster Linie an die mit der Individualisierung von Informationsangeboten verbundenen Furcht vor lückenhafter Information bzw. vor dem Verlusts an Gesprächsvorräten für die interpersonale Kommunikation zu denken, die sich auch empirisch nachweisen läßt. Vgl. 7.2.1.2.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden GmbH 1999

Authors and Affiliations

  • Thomas Lehr

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