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Die demokratische Qualität der Mediendemokratie

  • Albrecht Müller
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Part of the Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen book series (LAMNRW, volume 30)

Zusammenfassung

Die Machtverschiebung zugunsten der Medien und der Zugriff der Medien auf die Meinungsbildung der Parteien ist im Wahlkampf 1998 sichtbar dokumentiert worden. Wenn man dieser Realität im Verfassungstext entsprechen wollte, dann müßte Artikel 21 heißen: Die Medien wirken an der Willensbildung mit. Salopp formuliert könnte man ergänzen: Die Talkshow ersetzt Ortsverein und Parlament.

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Literatur

  1. 70.
    dpa vom 18.11.1998.Google Scholar
  2. 71.
    Es wäre hilfreich, die Medien- und Politikwissenschaft könnte zur Widerlegung oder Absicherung dieser Beobachtung einiges auch mit Hilfe eher quantitativer Methoden klären, zum Beispiel:Google Scholar
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  4. - Die stereotyp wiederkehrenden Urteile in den redaktionellen Beiträgen und Journalistenfragen in speziellen Fernsehsendungen des Wahljahres 1998.Google Scholar
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    Gemeint sind natürlich nicht die Vorsitzenden-Runden, wo die Personen durch die Funktion festliegen.Google Scholar
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    Hier steht nicht zur Diskussion, ob Trittin mit seiner Kritik recht hat oder nicht. Hier wird nur kritisch vermerkt, wie einhellig — und im konkreten Fall wie engagiert — das Thema in den Medien behandelt wurde.Google Scholar
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    So zum Beispiel MEDIEN TENOR Ausgabe Nr. 75 vom 15.09.98.Google Scholar
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    Siehe Kapitel D 7.(5)Google Scholar
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    Eine Ausnahme bildete das Interview von Haaren/Gottlieb mit Helmut Kohl vom 24. 9.1998. Siegmund Gottlieb war auffallend kritisch gegenüber Helmut Kohl. Die Bayerische Landtagswahl war schon gelaufen.Google Scholar
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  12. 79.
    Siehe dazu Kapitel D und El.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1999

Authors and Affiliations

  • Albrecht Müller

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