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Unternehmensstrategien und Beschäftigungssituation im Wirkungszusammenhang

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Part of the Forschung Soziologie book series (FS, volume 63)

Zusammenfassung

Um den Zusammenhang zwischen Unternehmensstrategien und der betrieblichen Beschäftigungssituation zu ermitteln, ist es nötig, die strategischen Ziele von den strategischen Massnahmen zu unterscheiden. In diesem Kapitel werden die strategischen Massnahmen der betrieblichen Beschäftigungssituation qualitativ gegenübergestellt.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Miles/Hubermann 1994, Kap.5–8.Google Scholar
  2. 2.
    Auch Voigt (1996) unterscheidet im System der hierarchischen Planung drei strategische Konkretisierungsebenen: 1) die eigentliche Untemehmensstrategie (langfristig, hochaggregiert, gesamtumfassend), 2) den taktischen Unternehmensplan (mittelfristig, weniger aggregiert, mehrere Teilpläne) und 3) den operativen Untemehmensplan (kurzfristig, in Detailplänen). Die strategischen Massnahmen sind vergleichbar mit der mittleren Stufe der Unternehmensplanung.Google Scholar
  3. 3.
    Der Zusammenhang von strategischer und operativer Planung wird in der ökonomischen Theorie vorausgesetzt (vgl. Kreikebaum 1993, Kuratorium der deutschen Wirtschaft 1990) und wurde mit der vorliegenden Datenanalyse auch empirisch bestätigt.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Hansen/Wüst/Gcser 1995:29f.Google Scholar
  5. 5.
    Geser (1982) und Gomez/Zimmermann (1991) haben bereits darauf hingewiesen, dass es eine optimale Betriebsgrösse gibt, welche von zu grossen, expandierenden Firmen ungünstigerweise auch überschritten wird.Google Scholar
  6. 6.
    Organisationelle Netzwerke führen gleichzeitig zu Flexibilität einzelner Organisationen und bedingen eine gewisse Gebundenheit (Auftragsabhängigkeit, Verfügbarkeit von Leistungen) zwischen Organisationen (vgl. dazu 1-lendry 1995 ).Google Scholar
  7. 7.
    Die Arbeitnehmenden stellen lediglich ihr Arbeitspotential zur Verfügung. Dem Arbeitgeber obliegt nun die Lösung des Transformationsproblems, dieses gekaufte Potential in produktive Leistung überzuführen. Voß (Vortrag an der Evangelischen Akademie’l’utzing, 15.-17.1.1999) ist der Ansicht, dass der Arbeitskraftuntemehmertypus des Postfordismus nun dieses ursprünglich betriebliche Transformationsproblem bewältigen muss.Google Scholar
  8. 8.
    z.B. Levin/Rumberger 1987, Bürgi-Schmelz u.a. 1993, Grundy u.a. 1997Google Scholar
  9. 9.
    Es besteht Uneinigkeit darüber, ob eine Höherqualifizierung (Alex 1987) oder eine Dequalifizierung (Levin/Rumberger 1987) die Folge dieser Veränderungen ist. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Polarisierung zwischen Höher-und Dequalifizierung, welcher Häfner (1982) mit seiner Aufteilung in Autonome, Substituierbare und Unberechenbare nahe kommt. Die neue 2-Klassen-Gesellschaft teilt sich auf in diejenigen, die mit den neuen Informations-und Kommunikationstechnologien nichts anfangen können und jene, die sie beherrschen.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  1. 1.ZürichSchweiz

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