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Werte, Rollenbilder und soziale Orientierung

  • Martina Gille
Part of the DJI-Jugendsurvey book series (DJIJUG, volume 2)

Zusammenfassung

Die Lebensentwürfe junger Menschen, ihre Lebensziele und Vorstellungen zur Ausgestaltung der Frauen- bzw. Männerrolle beruhen auf grundlegenden Werten, die über zentrale Sozialisationsagenturen wie z.B. Familie, Schule und Peers vermittelt werden. In diesem Kapitel sollen die allgemeinen Werte Jugendlicher und junger Erwachsener als Orientierungsleitlinien für eigenes Handeln untersucht werden. Wie schon in der ersten Erhebungswelle werden verschiedene Instrumente zur Erfassung von Wertorientierungen herangezogen: Zunächst werden verschiedene Wertebereiche wie beispielsweise Selbstverwirklichung, Pflichtbewußtsein und Materialismus bzw. Postmaterialismus untersucht, die einen Anschluß an die allgemeine Wertewandelsdebatte erlauben und die darüber hinaus in Beziehung gesetzt werden können zu den politischen Orientierungen und Verhaltensbereitschaften Jugendlicher (vgl. Gille 1995a). Während die allgemeinen Wertorientierungen Auskunft geben über die persönlichen Zielsetzungen der Befragten im Hinblick auf ein weites Wertespektrum, beschreiben die materialistischen bzw. postmaterialistischen Orientierungen eher Haltungen gegenüber bestimmten Politikzielen. Ein Vergleich von Wertorientierungen Jugendlicher und junger Erwachsener über einen Zeitraum von fünf Jahren, wie es der Jugendsurvey durch seine replikative Anlage ermöglicht, ist vor allem im Hinblick auf folgende Fragestellungen interessant: Inwieweit hat die Ostspezifik des Wertewandels weiterhin Bestand? Hat sie möglicherweise an Bedeutung gewonnen oder kommt es zu einer weiteren Annäherung der Werte in West und Ost? Inwieweit haben die angespannte wirtschaftliche Situation und die Verknappung sozialstaatlicher Leistungen, die nicht nur für die ostdeutschen Jugendlichen, sondern auch zunehmend für die westdeutschen Jugendlichen in ihrem Alltag unmittelbar erfahrbar werden, Einfluß auf die Wertekonstitution der jungen Deutschen?

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Anmerkungen

  1. 1.
    Alle in diesem Kapitel vorgestellten Fragebereiche des Jugendsurveys, die persönlichen Wertorientierungen, die postmaterialistischen Orientierungen nach Inglehart, die Frage nach den Lebensbereichswichtigkeiten sowie die Einstellungen zur Geschlechterrolle wurden 1997 exakt nach den Vorgaben von 1992 repliziert. Die Frage nach den Geschlechtsrollenorientierungen wurde jedoch um zwei Items ergänzt. Das Erhebungsinstrument zu den sozialen Orientierungen ist 1997 neu in den Fragebogen aufgenommen worden.Google Scholar
  2. 2.
    Datenbasis für diese und die folgenden Anteilswerte ist der repräsentative Survey „Wertewandel und bürgerschaftliches Engagement 97“, in dem 1997 bundesweit 3.000 Personen ab 18 Jahren befragt wurden (vgl. Gensicke 1998a).Google Scholar
  3. 3.
    Zur Kritik am theoretischen und methodischen Ansatz Ingleharts vgl. Mages 1988: 112 ff., Bauer-Kaase/Kaase 1998, Bürklin/Klein/Ruß 1994 und die Repliken von Inglehart/Klingemann 1996 und Bürklin/Mein/Ruß 1996; zur Diskussion um das Ranking- und Rating-Verfahren in der Werteforschung vgl. Hollerbach 1998 sowie Klein/Arzheimer 1999.Google Scholar
  4. 4.
    Der Fragetext lautete: „In jeder Gesellschaft gibt es ja unterschiedliche Vorstellungen darüber, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen von Menschen wünschenswert sind und welche nicht. Bitte sagen Sie mir zu jeder Verhaltensweise auf dieser Liste, wie wichtig es für Sie persönlich ist, so zu sein oder sich so zu verhalten. Benutzen Sie bitte die von 1 bis 10 reichende Skala. 1 bedeutet überhaupt nicht wichtig,10 bedeutet sehr wichtig. Mit den Werten dazwischen können Sie die Wichtigkeit abstufen.“Google Scholar
  5. 5.
    Die einzelnen Indikatoren für die Wertebereiche sind in Tabelle 5.1 aufgeführt.Google Scholar
  6. 6.
    Wie 1992 werden für die west- und ostdeutschen Befragten sowie für Frauen und Männer getrennt schiefwinklige Hauptkomponentenanalysen (vgl. AnhangA.2) durchgeführt, die zu ähnlichen Faktorenstrukturen sowohl für die Untergruppen wie für die Gesamtpopulation führen und deren Ergebnisse mit denen von 1992 in hohem Maße übereinstimmen. Die erklärte Varianz beträgt 56%. Die Korrelationen zwischen den Faktoren liegen zwischen.20 und.30.Google Scholar
  7. 7.
    Die Wertedimensionen werden als Summenindices aus den jeweiligen Variablen konstruiert, die auf den entsprechenden Faktoren hoch laden. Hierzu werden die Skalenwerte für die einzelnen Items pro Befragten addiert und durch die Zahl der Items geteilt, so daß die vier Indices wieder einen Skalenbereich von 1 bis 10 haben. Werte zwischen 1 und 6,7 bezeichnen eine „niedrige“ Wichtigkeit dieser Wertedimension, Werte zwischen 6,8 und 8,5 stehen für eine „mittlere“ und Werte zwischen 8,6 und 10 für eine „hohe“ Wichtigkeit. Reliabilitätstests ergaben für alle vier Summen-indices befriedigende Maße für die Prüfung auf Eindimensionalität.Google Scholar
  8. 8.
    Die Zusammenhangsmaße für die einzelnen Wertedimensionen sind für die beiden Erhebungswellen des Jugendsurveys nahezu identisch.Google Scholar
  9. 9.
    Auch Reitzle und Silbereisen (1996) fanden in ihrer Jugendstudie Wertunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Befragten, die mit dem gängigen Geschlechts-rollenstereotyp einhergehen: Mädchen befürworteten stärker Harmonie und Frieden als die Jungen.Google Scholar
  10. 10.
    Der Fragetext lautete: „Auch in der Politik kann man nicht alles auf einmal haben. Auf dieser Liste finden Sie einige Ziele, die man in der Politik verfolgen kann. Wenn Sie zwischen diesen verschiedenen Zielen wählen müßten, welches Ziel erscheint Ihnen persönlich am wichtigsten,welches am zweitwichtigsten,und welches am drittwichtigsten?“Google Scholar
  11. 11.
    Diese Ergebnisse basieren auf eigenen Berechnungen mit den deutschen Befragten des ALLBUS 1998. Die stärkere Bedeutung postmaterialistischer Werte bei den jüngeren Befragten zeigt sich ebenfalls deutlich. Die 18- bis 29jährigen vertreten mit 25% im Westen und 24% im Osten postmaterialistische Werte stärker als die älteste Befragtengruppe (60 Jahre und mehr), die Anteilswerte von 11% bzw. 6% aufweist.Google Scholar
  12. 12.
    Die folgenden Zusammenhänge gelten auch, wenn man nach Bildung kontrolliert.Google Scholar
  13. 13.
    Dieser Panelanalyse lagen Befragungen von ca. 5.000 Personen (18 bis 55 Jahre) zugrunde, die in den Jahren 1988 und 1994 befragt worden waren.Google Scholar
  14. 14.
    Im Familiensurvey des Deutschen Jugendinstituts, der 1988/1990 und 1994 bei ca. 10.000 Befragten (18 bis 55 Jahre) auch die Kurzversion des Postmaterialismus-Indexes erhob, zeigte sich ebenfalls eine Abnahme postmaterialistischer bzw. eine Zunahme materialistischer Werte in beiden Landesteilen (vgl. Bien 1996b ).Google Scholar
  15. 15.
    Die Frage wurde 1992 und 1997 in identischer Form wie folgt gestellt: „Wie wichtig sind für Sie persönlich die einzelnen Lebensbereiche auf dieser Liste? Der Wert 1 bedeutet überhaupt nicht wichtig,der Wert 7 sehr wichtig. Mit den Werten dazwischen können Sie die Wichtigkeit der Lebensbereiche abstufen.“ Die zur Beurteilung vorgelegten zehn Lebensbereiche sind in Tabelle 5.12 aufgeführt. Die Reihenfolge der Items in der Tabelle entspricht nicht der Abfolge in der Listenvorgabe.Google Scholar
  16. 16.
    Im Wohlfahrtssurvey wird allerdings die Wichtigkeit von Lebensbereichen im Hinblick auf das eigene Wohlbefinden und die Zufriedenheit abgefragt.Google Scholar
  17. 17.
    Das heißt von Werten, die das 1997 insgesamt höhere individuelle Bewertungsniveau vernachlässigen.Google Scholar
  18. 18.
    Reitzle/Silbereisen (1996) ziehen in ihrem Vergleich von Wertorientierungen bei ostund westdeutschen Jugendlichen für die Erhebungsjahre 1991 und 1996 auch ipsative Werte heran. Das ipsative Verfahren liefert aber keine Ergebnisse, die über den direkten Vergleich von Wertpräferenzen hinausgehen.Google Scholar
  19. 19.
    Im ALLBUS von 1992 und 1998 (vgl. Anhang A.2), dessen Stichproben jeweils auf der Bevölkerung ab 18 Jahren beruhen, wurde jeweils nach der Wichtigkeit folgender Lebensbereiche gefragt: eigene Familie und Kinder, Beruf und Arbeit, Freizeit und Erholung, Freunde und Bekannte, Verwandtschaft, Religion und Kirche, Politik und öffentliches Leben, Nachbarschaft. Die Bewertung der Lebensbereiche erfolgte ebenso wie im Jugendsurvey anhand einer siebenstufigen Skala. Für die Berechnungen werden nur die Ergebnisse der deutschen Befragten herangezogen.Google Scholar
  20. 20.
    Pearsons r beträgt im Westen.46 und im Osten.55.Google Scholar
  21. 21.
    Die entsprechenden Prozentwerte betragen bei den Ledigen 64% im Westen und 65% im Osten, bei den Befragten in nichtehelicher Lebensgemeinschaft 75% im Westen und 85% im Osten, bei den Verheirateten 71% bzw. 73%.Google Scholar
  22. 22.
    Lebensform und Familienstand der Befragten sind natürlich sehr eng mit dem Lebensalter verknüpft: je älter die Befragten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie einen festen Partner haben, verheiratet sind und Kinder haben (vgl. Kapitel 2.3). Und auch das Ausbildungsverhalten steht in Zusammenhang mit der Lebensform des Befragten. In der Stichprobe des Jugendsurveys haben die Ledigen ein höheres Bildungsniveau als die Befragten, die bereits in nichtehelichen Lebensgemeinschaften leben bzw. verheiratet sind.Google Scholar
  23. 23.
    wurde nur nach nichtehelichen Lebensgemeinschaften gefragt und nicht erfaßt, ob die Befragten einen festen Partner hatten, mit dem sie aber nicht in einem Haushalt zusammenlebten, was auch als Living-Apart-Together-Beziehung bezeichnet wird (vgl. Bien 1996a). 1997 wurde dies berücksichtigt. Unterscheidet man also die ledigen Befragten danach, ob sie keinen Partner haben oder in einer LAT-Beziehung leben, so zeigt sich, daß die Befragten mit Partner deutlich familienorientierter sind als jene ohne festen Partner (ca. zehn Prozentpunkte Differenz).Google Scholar
  24. 24.
    Während 1992 nur 51% der westdeutschen und 48% der ostdeutschen Ledigen den Familienbereich hoch bewerteten, betrugen 1997 die entsprechenden Prozentwerte 64% bzw. 65%.Google Scholar
  25. 25.
    Pearsons r beträgt.42 im Westen und.27 im Osten.Google Scholar
  26. 26.
    Ein Vergleich der Voten für die niedrigste und höchste Bildungsgruppe ergibt Differenzen von 12 Prozentpunkten in den alten und 11 Prozentpunkten in den neuen Bundesländern.Google Scholar
  27. 27.
    Die Gruppe der Frauen, die Hausfrau oder in Erziehungsurlaub ist, erreicht bei den Arbeitsorientierungen einen Mittelwert von 6,2 im Osten und nur 5,4 im Westen.Google Scholar
  28. 28.
    Die Mittelwerte für den Lebensbereich „Politik und öffentliches Leben“ betragen im Westen für die Altersgruppe der 18- bis 29jährigen 3,9, für die 45- bis 59jährigen 4,4 und für die 60- bis 74jährigen 4,1; die entsprechenden Mittelwerte im Osten sind 3,6, 3,9 bzw. 3,8 (bei einer Skala von 1 bis 7).Google Scholar
  29. 29.
    Pearsons r zwischen diesen beiden Lebensbereichen beträgt.38 im Westen und.37 im Osten.Google Scholar
  30. 30.
    Im Jugendsurvey wurde sowohl danach gefragt, mit wem und wie häufig sie über Politik sprechen (mit Eltern, Partner, Freunden, Arbeitskollegen), als auch welche Medien (z.B. Fernsehen, Zeitschriften, Sachbücher etc.) sie nutzen, um sich über Politik zu informieren (siehe Kapitel 6. 2 ).Google Scholar
  31. 31.
    Die Differenzen zwischen niedrigster und höchster Bildungskategorie betragen für Politik im Westen 14 Prozentpunkte, im Osten 13 Prozentpunkte; die entsprechenden Differenzen für den Lebensbereich Kunst und Kultur sind 20 bzw. 38 Prozentpunkte.Google Scholar
  32. 32.
    Man muß jedoch berücksichtigen, daß der religiöse Bereich bei älteren Menschen eine sehr viel höhere Bedeutung hat. Der Lebensbereich „Religion und Kirche“, wie er im ALLBUS 1998 erhoben worden ist, erfährt insbesondere in den alten Bundesländern eine Wichtigkeitszunahme mit dem Lebensalter der deutschen Befragten. Während die 18- bis 29jährigen in den alten Bundesländern hier einen Mittelwert von 2,9 haben, beträgt er bei den 60- bis 74jährigen 4,4 (bei den 75- bis 89jährigen sogar 5, 0 ).Google Scholar
  33. 33.
    In eine ähnliche Richtung argumentieren Reitzle/Silbereisen (1996), wenn sie die höheren Voten für familiäre Sicherheit bei den ostdeutschen Jugendlichen zu erklären versuchen.Google Scholar
  34. 34.
    und 1997 wurden die Rollenorientierungen mit folgender Fragestellung erhoben: „Im folgenden geht es um die Situation von Männern und Frauen im Alltagsleben. Inwieweit stimmen Sie persönlich diesen Aussagen zu? 1 bedeutet, daß Sie überhaupt nicht zustimmen,6 bedeutet, daß Sie voll und ganz zustimmen. Mit den Werten dazwischen können Sie Ihre Zustimmung abstufen.“ In Tabelle 5.14 sind die fünf Replikations-Items A bis E sowie die 1997 zusätzlich erhobenen Rollenaspekte F und G aufgeführt.Google Scholar
  35. 35.
    Pearsons r zwischen Item A und D beträgt in alten und neuen Bundesländern.66.Google Scholar
  36. 36.
    Grundlage für diesen Index sind Itemanalysen, die diese vier Items in ihrer Eindimensionalität für alle relevanten Untergruppen (Ost/West, Frauen/Männer) bestätigen (standardisierter Cronbachs alpha in West 0,71, in Ost 0,69). Zur Bildung des Index werden die Items A und E „umgedreht“, damit ein höherer Wert einheitlich für eine nicht-traditionelle Geschlechtsrollenorientierung steht. Die Skalenwerte werden dann aufsummiert und durch die Zahl der Items (4) geteilt, so daß der resultierende Index wieder einen Wertebereich von 1 bis 6 aufweist. Die resultierenden Werte werden schließlich in drei Wertebereiche unterteilt: traditionelle (1,0–3,5), mittlere (3,6–5,0) und nicht-traditionelle (5,1–6,0) Geschlechtsrollenorientierung.Google Scholar
  37. 37.
    Die Items F und G stehen in deutlichem Zusammenhang mit dem Index nicht-traditionelle Geschlechtsrollenorientierung, d.h. Befragte, die F und G zustimmen, unterstützen auch die anderen traditionellen Rollenaspekte (Pearsons r liegt zwischen.50 und.60). Da der Index aber zum Zeitvergleich herangezogen werden soll, werden die Items F und G, die nur 1997 erhoben worden sind, nicht aufgenommen.Google Scholar
  38. 38.
    Pearsons r zwischen Item B und einer traditionellen Geschlechtsrollenrorientierung beträgt im Westen.05 und im Osten.11.Google Scholar
  39. 39.
    Die Ergebnisse der folgenden Analysen beziehen sich auf den Index nicht-traditionelle Geschlechtsrollenorientierung.Google Scholar
  40. 40.
    Pearsons r zwischen dem Index moderne Rollenorientierung und Selbstentfaltung beträgt.16 im Westen und.20 im Osten, der entsprechende Zusammenhang mit politischem Interesse.17 bzw..11.Google Scholar
  41. 41.
    Im Familiensurvey des Deutschen Jugendinstituts läßt sich sehr deutlich aufzeigen, wie stark sich die berufliche Situation junger Frauen mit Kindern in den neuen Bundesländern verschlechtert hat. Innerhalb der beiden Erhebungsjahre 1990 und 1994 stieg der Anteil arbeitsloser Frauen mit Kleinkindern von 6% auf 28% (Rosendorfer u.a. 1996).Google Scholar
  42. 42.
    Mit dem einführenden Hinweis „Auf dieser Liste stehen einige Aussagen. Inwieweit treffen diese auf Sie zu?“ wurden den Befragten fünf Items (siehe Tabelle 5.19) zur Beurteilung vorgelegt. Die sechsstufige Bewertungsskala hatte die Endpunkte 1 (trifft überhaupt nicht zu) und 6 (trifft voll und ganz zu).Google Scholar
  43. 43.
    Politisches Desinteresse korreliert mit dem Item „Mein Privatleben geht mir über alles“ zu.15 in Ost und West (Pearsons r).Google Scholar
  44. 44.
    Pearsons r zwischen Item A und B beträgt.18 im Westen und.09 im Osten.Google Scholar
  45. 45.
    Pearsons r zwischen Item C und D beträgt.35 im Westen und.29 im Osten.Google Scholar
  46. 46.
    Der Index soziale Orientierung basiert auf dem Summenindex der drei Items C, D und E, dessen Wertebereich folgendermaßen aussieht: 1–2,9 = niedrig, 3–4 = mittel und 4,1–6 = hoch. Cronbachs alpha für den Index beträgt 0,71 im Westen und 0,67 im Osten.Google Scholar
  47. 47.
    Pearsons r von Item A mit der hedonistischen Wertedimension beträgt.29 im Westen und.28 im Osten, mit politischem Desinteresse.15 (in Ost und West) und mit der traditionellen Geschlechtsrollenorientierung.10 im Westen und.20 im Osten.Google Scholar
  48. 48.
    Pearsons r von Item B mit der prosozialen Wertorientierung beträgt.34 bzw..38, mit der nicht-traditionellen Geschlechtsrollenorientierung.24 bzw. 23 und mit dem Index soziale Orientierungen.24 bzw..26.Google Scholar
  49. 49.
    Pearsons r zwischen sozialen Orientierungen und der Wichtigkeit des Lebensbereichs Politik beträgt.40 im Westen und.35 im Osten. Der Lebensbereich Kunst und Kultur weist mit den sozialen Orientierungen Korrelationen von.32 im Westen und.33 im Osten auf.Google Scholar
  50. 50.
    Pearsons r zwischen sozialen Orientierungen und einer Engagementbereitschaft in den neuen sozialen Bewegungen beträgt.26 im Westen und.22 im Osten (vgl. Kapitel 7).Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  • Martina Gille

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