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Mauretanien 1997

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Zusammenfassung

Maaouya Ould Sid’Ahmed Taya war im Januar 1992 für eine Amtszeit von sechs Jahren zum Präsidenten der Republik Mauretanien (M.) gewählt worden. Um zu vermeiden, daß die Neuwahl Anfang 1998 mit dem Fastenmonat Ramadan zusammenfiel, so die offizielle Begründung, wurde Ende April beschlossen, die Wahl auf den 12.12. vorzuziehen — ein “historisches” Datum, hatte doch Oberst Taya an einem 12.12. (1984) seinen Vorgänger an der Spitze der Militärjunta abgesetzt. Fünf Oppositionsparteien (die besonders von Schwarzafrikanern und ehemaligen Sklaven unterstützte Aktion ßr Wandel/AC, die prolibysch-nasseristische Progressistische Volksallianz/APP, die Union für Demokratie und Fortschritt/UDP2, die proirakische Partei der Vorhut/Attalia und die Union der Volkskräfte-Neue Ära/UFD-EN) hatten sich am 27.2. zu einer Front zusammengeschlossen und eine Charta unterzeichnet. Sie gaben am 27.6. ihren Beschluß bekannt, die Wahl zu boykottieren, da ihres Erachtens die Voraussetzungen für einen fairen und freien Ablauf (unabhängiger Wahlausschuß, abgestimmtes Wahlgesetz, Neutralität von Verwaltung und Justiz usw.) fehlten.

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Literatur

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1998

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