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„Weiterbildung und Alter“ oder „Weiterbildung und Altern“?

  • Wolfgang Gallenberger
Chapter
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Part of the Forschung Erziehungswissenschaft book series (FO ERZWISS, volume 161)

Zusammenfassung

Die bereits in der Einleitung dargestellte These, daß die berufliche Weiterbildungsteilnahme mit zunehmendem Alter zurückgehe, würde bedeuten, daß die zumindest für alternde Belegschaften als notwendig erachtete Weiterbildung Älterer kaum stattfindet. Der Zusammenhang zwischen Altern und Weiterbildungsteilnahme, für den bislang nur einige korrelative Befunde aus verschiedenen Studien zum Weiterbildungsbedarf vorliegen, wird deshalb im Teil B dieser Arbeit genauer untersucht.

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Literatur

  1. 6.
    Warum die bei Severing (1993) unterstellte Regulierung durch Angebot und Nachfrage im Weiterbildungsgeschehen allein nicht greift, beschreibt Friebel (1993b).Google Scholar
  2. 8.
    Die Autoren des BSW weisen in ihrem sechsten Bericht (Kuwan u. a., 1996) erstmals auf diesen Einfluß der 60 bis 64jährigen hin.Google Scholar
  3. 9.
    Aktuellere Mikrozensusdaten sind nur bedingt mit den früheren Befunden vergleichbar, da die Beantwortung der entsprechenden Frage ab 1991 freiwillig ist (vgl. Statistisches Bundesamt, Bildung im Zahlenspiegel 1995, Mainz 1995, S. 35, 153).Google Scholar
  4. 10.
    Daß zumindest die Sichtweise der Bundesanstalt für Arbeit sich diesbe-züglich neuerdings relativiert, wird aus der einleitend zitierten Broschüre klar. In ihr wird darauf hingewiesen: „Älter werden ist keine Frage des biologischen Lebensalters“ (Bundesanstalt, 2000, S. 7).Google Scholar
  5. 11.
    Alt U.A. (1994) übernehmen diese Logik, wenn sie aufgrund der sozialen Strukturen Nicht-Nachfragenden individuelle Defizite zuschreiben, um die Behauptung eines Weiterbildungsmarktes aufrecht zu erhalten: „zum anderen ist ein Teil der Nachfrager nicht,marktfähig, das heißt, aufgrund motivationaler Defizite und/oder finanzieller Einschränkungen werden Angebote nicht eigeninitiativ nachgefragt.“ (Alt u.a., S. 41)Google Scholar
  6. 12.
    Betrachtet man nur die Gruppe der „Erwerbsnahen“, belief sich der Anteil der Nie-Teilnehmerinnen auf über ein Drittel; circa die Hälfte von ihnen hatte in den letzten zehn Jahren an keinerlei formeller beruflicher Weiterbildung mehr teilgenommen.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Gallenberger

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