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Wahlkampf: Nicht ohne meine Partei?

  • David H. Gehne
  • Lars Holtkamp

Zusammenfassung

Mit der Einführung der Direktwahl der Bürgermeister in einer verbundenen Wahl ergab sich auch für den Wahlkampf eine neue Situation. Neben den bereits schon zur Routine gewordenen Ratswahlkampf trat der Bürgermeisterwahlkampf und daraus folgend neue Erfordernisse der Koordinierung und Profilierung für Partei und Bürgermeisterkandidat. Die Planung des „neuen“ Wahlkampfs stellte eine besondere Herausforderung für die Akteure vor Ort dar. Dabei ergaben sich theoretisch zwei Möglichkeiten der strategischen Ausrichtung des Bürgermeisterwahlkampfs: die Präsentation des Bürgermeisterkandidaten als Spitzenkandidat seiner Partei in einem gemeinsamen Rats- und Bürgermeisterwahlkampf, oder eine deutliche Abgrenzung des Kandidaten von seiner Partei einhergehend mit einer starken persönlichen Profilierung in einem unabhängig von der Partei geführten Wahlkampf. Auf Erfahrungen aus anderen Bundesländern1, in denen schon länger die Direktwahl der Bürgermeister praktiziert wird, konnte nur begrenzt zurückgegriffen werden, da die Auswirkungen der Unterschiede im kommunalen Wahlrecht, z.B. die Entkoppelung der Wahlgänge für Rat und Bürgermeister, auf den Erfolg einer Wahlkampfstrategie bisher nicht systematisch erforscht wurden.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • David H. Gehne
  • Lars Holtkamp

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