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Der Dritte-Sektor-Ansatz und seine Begrifflichkeiten

  • Annette Zimmer
  • Eckhard Priller
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 7)

Zusammenfassung

Gemeinnützige Organisationen begegnen uns im täglichen Leben in unterschiedlichen Funktionen und Varianten. Ob in der Freizeit, in der Kultur, bei sozialen Diensten oder in lokalen, beruflichen und anderen politischen Interessenvertretungen finden wir sie als Vereine, Verbände, Stiftungen, gemeinnützige GmbH oder auch in Form von Selbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen. Neben gemeinschaftlicher Freizeitgestaltung, Aufgaben der Wohlfahrtspflege und humanitärer Hilfe zählt politisches bzw. bürgerschaftliches Engagement zum Funktionsspektrum der Organisationen. In dieser Hinsicht sind sie auch in der Lage, Gegenöffentlichkeiten und Potenziale des gesellschaftlichen Wandels zu mobilisieren. Das hat sich nicht nur am Beispiel der vielfältigen Projekte, Initiativen und Szenen der Alternativbewegung der 1970er bis 1990er Jahre des letzten Jahrhunderts gezeigt, sondern trifft heute ebenso für Aktivitäten der Globalisierungskritiker zu. Die eminente Bedeutung dieser Organisationen wurde auch in Situationen politischen Umbruchs und grundlegender gesellschaftlicher Neuorientierung, wie in den ost- und mitteleuropäischen Transformationsländern, sichtbar. Nicht nur hier sind Armutsbekämpfung, Verhinderung und Verminderung von politischer und sozialer Ausgrenzung, gesundheitliche und soziale Betreuung sowie sinnvolle Freizeitgestaltung wichtige Tätigkeitsfelder von Dritte-Sektor-Organisationen.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Annette Zimmer
  • Eckhard Priller

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