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Europäischer Anspruch und nationale Differenzen: Frankreich, Deutschland und die EU in der Jugoslawienkrise

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Zusammenfassung

Die „Stunde Europas“sah der luxemburgische Außenminister Poos 1991 bei Ausbruch des Jugoslawienkonflikts gekommen. Jetzt sollten die Europäer unter Beweis stellen, dass sie Konflikten auf ihrem eigenen Kontinent mit Erfolg begegnen könnten. Aber wie sollte die Europäischen Union (EU), die sich bis dahin als zivile Macht verstand und die bis 1992 überhaupt keine Zuständigkeiten im Bereich der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik besaß, mit einem Krieg vor ihrer Haustür umgehen? Wie sollten die EU und ihre Mitgliedstaaten, die sich als Wertegemeinschaft verstehen, auf Kriegsverbrechen, auf Unterdrükkung und Vertreibung von Minderheiten reagieren, wie sie der europäische Kontinent seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte?

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© Leske + Budrich, Opladen 2003

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