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Empirische Forschung zur Kettenmigration und zu sozialen Netzwerken

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Part of the Schriftenreihe des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung book series (BIB, volume 31)

Zusammenfassung

Kettenmigration wird dadurch definiert, dass die Migration einzelner Akteure die Migration von weiteren, mit diesem Akteur über direkte Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsbeziehungen in Verbindung stehenden Akteuren nach sich zieht. Darüber hinaus sind weitere Bedingungen impliziert, wie die Tatsache, dass die auf die Pioniermigranten folgenden Migranten nicht primär aus ökonomischen Motiven wandern, sondern zielortspezifisches soziales Kapital eine entscheidende Rolle im Entscheidungsprozess spielt. Auf der kollektiven Ebene führt dies zur Verpflanzung und Neuentstehung von sozialen Netzwerken. Der folgende empirische Teil konzentriert sich auf die konkrete Fragestellung, ob und inwieweit bei italienischen Immigranten in Deutschland von Kettenmigration gesprochen werden kann. Zuerst soll ein Überblick über die bisherige Forschung zur Kettenmigration gegeben werden.

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© Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden 2000

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