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Familien ausländischer Herkunft im deutschen und europäischen Sozialrecht — Probleme und Gestaltungsaufgaben

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Part of the Materialien zum 6. Familienbericht book series (M6FB)

Zusammenfassung

Wie andere Staaten der EU so ist auch Deutschland ein hochentwickelter Wohlfahrtsstaat: Durch Verhaltensgebote sowie die Begründung von Zahlungspflichten und Leistungsansprüchen gestaltet der Staat die Lebensbedingungen und sichert die Daseinsgrundlagen sämtlicher Bewohner; auf solche Weise gestaltet der Staat auch die Lebensbedingungen von Familien. Das zentrale Medium solcher Gestaltung ist das Recht. Recht begründet gesicherte Verhaltenserwartungen unter Privaten sowie Rechte und Pflichten des Einzelnen gegenüber dem Staat. Recht nimmt damit auch auf die Lebensbedingungen der Familien gestaltend Einfluss. Rechte und Pflichten unter Familienangehörigen — Ehegatten sowie Eltern und Kindern — sind Gegenstand des Familienrechts. Rechte und Pflichten des Einzelnen gegenüber dem Staat oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Trägern, gerichtet auf die Gewährung von Sozialleistungen, sind die zentralen Gegenstände des Sozialrechts. Sozialrechtliche Leistungsansprüche gründen dabei in den auf soziale Vorsorge, Entschädigung, Förderung oder Hilfe gerichteten Rechtsverhältnissen. Deren Inbegriff wird systematisch als Sozialrecht bestimmt.

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Literatur

  1. 2.
    Vgl. zu den Einzelheiten: Ingo Richter, Ausbildungsförderung, in von Maydell/Ruland, Sozialrechtschadbuch, 1996 (2. Aufl.), Tz. 30–48 ff.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Stenmeyer, Familienleistungen und Ausbildungsförderung, in: Deutscher Sozialrechtsverband (Hrsg.), Europäisches Sozialrecht, 1992, 169.Google Scholar
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    Zu dessen Enrwicklung vgl. Gerhard Igl, Familienlastenausgleichsrecht, in von May-dell/Ruland (Hsrg.), Sozialrechtshandbuch, 1988, Tz. 27–10. Google Scholar
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    Gerhard Igl. Familienleistungen, in von Maydell/Ruland (Hrsg.), SRH, (1996) (2. Aufl.), Tz. 28–25.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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