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Wahrscheinlichkeiten als Maße

  • Hermann Dinges
  • Hermann Rost
Chapter
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Part of the Teubner Studienbücher book series (TSBMA)

Zusammenfassung

Seit Kolmogorov‘s grundlegender Publikation im Jahre 1933 hat sich als ein universelles Medium stochastischer Argumentation die Mengen- und Maßtheorie durchgesetzt. Die großen Errungenschaften der abstrakten Maßtheorie spielen nun aber vorerst für uns noch keine Hauptrolle. Zunächst geht es uns darum, die Verbindung von stochastischen Problemstellungen mit dem Begriffsapparat der Maßtheorie herzustellen; die meisten Übersetzungstechniken können an diskreten Problemen erläutert werden. Wir wollen uns mit der Beschränkung auf analytisch unkomplizierte Probleme aber nicht in eine Sackgasse manövrieren; wir wollen keine Begriffe zurechtzimmern, die nur für den Anfänger brauchbar sind. Die Begriffsbildungen werden so angelegt werden, daß sie (nach geeigneter Ausgestaltung und Vertiefung) für die Modellierung beliebig komplexer Probleme der Wahrscheinlichkeitstheorie taugen (nach dem gegenwärtigen Stand der Einsicht). Die Differenziertheit gewisser Definitionen läßt sich allerdings manchmal auf zu elementarem Niveau schwerlich plausibel machen. Um dieser Verständnisschwierigkeit zu begegnen, geben wir gelegentlich Ausblicke auf Situationen, die wir technisch erst später wirklich bewältigen können. (Dort werden wir dann auf zu heterogene Motivierungen verzichten können.)

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Copyright information

© B. G. Teubner, Stuttgart 1982

Authors and Affiliations

  • Hermann Dinges
    • 1
  • Hermann Rost
    • 2
  1. 1.Universität Frankfurt/MainFrankfurt/MainDeutschland
  2. 2.Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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