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Kommunikationstheorie

  • F. Topsøe
Chapter
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Part of the Teubner Studienbücher book series (TSBMA)

Zusammenfassung

Ein Kommunikationssystem kann schematisch wie in Fig. 17 aufgebaut werden. Die Quelle, ausführlich Informationsquelle genannt, erzeugt Nachrichten der einen oder anderen Art mit bekannten stochastischen Eigenschaften. Die von der Quelle erzeugten Nachrichten werden durch den Kanal zum Empfänger übertragen. Der Kanal kann nur Symbole einer gewissen endlichen Menge A, des sogenannten Eingangsalphabets, übertragen. Wir müssen daher ein Codierungsglied einschalten, das die Nachrichten in eine Folge von Eingangsbuchstaben codiert. Der Sender schickt dann die codierten Nachrichten, also eine Folge von Eingangsbuchstaben, durch den Kanal. Man kann sich den Sender als eine neue Quelle, eine Buchstabenquelle, vorstellen. Im Kanal wird die codierte Nachricht einem Geräusch ausgesetzt, das bewirkt, daß einzelne Buchstaben nicht mehr mit Sicherheit richtig empfangen werden. Es ist günstig zuzulassen, daß die Menge der möglichen Ausgangsbuchstaben, das Ausgangsalphabet, von dem Eingangsalphabet verschieden ist. Wir bezeichnen das Ausgangsalphabet durch B. Der Kanal sorgt also dafür, daß eine Folge von Eingangsbuchstaben in eine Folge von Ausgangsbuchstaben überfuhrt wird.

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Literatur

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    Der Versuch kann als Argument dafür angeführt werden, daß man auf keinen Fall eine Bewertungs-(Noten-)skala mit mehr als 7 Stufen benutzen sollte.Google Scholar
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    Der daran interessierte Leser sei hingewiesen auf Miller, G. A.: The magical number seven, plus or minus two: some limits on our capacity for processing information. The psychological review 63, 81–97 (1956).Google Scholar
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    Die Beweise in diesem Kapitel sind aus der folgenden Arbeit des Verf. entnommen: A new proof of a result concerning computation of the capacity for a discrete channel. Z. Wahrscheinlichkeitstheorie verw. Geb. 22, 166–168 (1972).Google Scholar
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Copyright information

© B.G. Teubner, Stuttgart 1974

Authors and Affiliations

  • F. Topsøe
    • 1
  1. 1.Universität KopenhagenDänemark

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