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Enzyme als chemische Katalysatoren

  • Colin Hayden Wynn
Chapter
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Part of the Studienbücher der Biologie book series (TSB)

Zusammenfassung

In einer lebenden Zelle laufen zahlreiche chemische Reaktionen ab. Sie unterscheiden sich von ähnlichen Reaktionen in einer unbelebten Umgebung durch ihre bedeutend höheren Geschwindigkeiten. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Kontraktion eines Muskels. Bei dieser wird eine enorme Energiemenge verbraucht, die innerhalb einer extrem kurzen Zeit zur Verfügung gestellt werden muß. Die Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit kann man nur dadurch erklären, daß man die Existenz von Katalysatoren postuliert. Da Katalysatoren bei vielen industriellen Prozessen verwendet werden, wurden ihre Eigenschaften gründlich erforscht. In dem speziellen Fall der Katalysatoren biologischen Ursprungs spricht man von „Enzymen“. Dieser Ausdruck, der soviel wie „in Hefe vorkommend“ heißt, deutet an, daß ein großer Teil unserer Kenntnisse über die Enzyme bei Untersuchungen an Hefen oder anderen Mikroorganismen gewonnen wurde. Enzyme können definiert werden als Moleküle biologischen Ursprungs, die die Geschwindigkeit spezifischer Reaktionen erhöhen, ohne die Lage des Gleichgewichts zu verschieben. Sie können nach Beendigung der Reaktion unverändert aus dem Versuchsansatz zurückgewonnen werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  • Colin Hayden Wynn
    • 1
  1. 1.Universität ManchesterDeutschland

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