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Unternehmenskultur

  • Swetlana Franken

Zusammenfassung

Der Begriff „Unternehmenskultur“ ist seit Anfang der 1980er Jahre verbreitet. Man versucht mit seiner Hilfe unternehmensspezifische Phänomene zu erklären und die Leistungsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Es gibt andere Begriffe, die ähnlich wie Kultur die Gemeinsamkeiten eines Unternehmens bzw. einer Gruppe beschreiben: Traditionen, Normen, Werte, Philosophie, Spielregeln oder Klima. Der Begriff „Unternehmenskultur“ schließt alle diese Worte ein und bildet eine vollendete Einheit. Unternehmenskultur bildet den Geist eines Unternehmens, spiegelt seine Einmaligkeit wider, schafft die Basis für Identität. Gleichzeitig steht Unternehmenskultur in Wechselbeziehung zu anderen Phänomenen des Unternehmens: der Führung, Kommunikation und dem organisatorischen Wissen/Lernen. Alle diese Phänomene haben eins gemeinsam — sie basieren auf zwischenmenschlicher Interaktion. Mit den Aspekten dieses Zusammenspiels haben sich zahlreiche Unternehmenskulturtheorien beschäftigt. Die bekanntesten stammen von G. Hofstede, C. Handy, Kobi/Wüthrich, E. Schein, O. Neuberger, S. Sackmann sowie M. Hatch und basieren auf der allgemeinen Kulturforschung, den Erkenntnissen von kulturvergleichenden Studien und Fallstudien in Unternehmen. Für das Verständnis des Begriffs Unternehmenskultur ist es notwendig, zuerst die Handlungseinheit Unternehmen zu charakterisieren. Danach werden der allgemeine Kulturbegriff eingeführt und einige Ergebnisse kulturvergleichender Forschung dargestellt. Weiterhin werden verschiedene Unternehmenskulturansätze sowie die Möglichkeiten für Kulturgestaltung diskutiert. In darauf folgenden Kapiteln werden die Phänomene Führung und Wissen/Lernen in Unternehmen und derer Zusammenspiel mit der Unternehmenskultur erläutert.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Swetlana Franken
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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