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Gruppen und Gruppenprozesse

  • Swetlana Franken

Zusammenfassung

Gruppenzugehörigkeit ist ein angeborenes soziales Bedürfnis — Bindung an andere hat sich in der evolutionären Vergangenheit der Menschheit als lebensnotwendig erwiesen. Die menschliche Gesellschaft ist in Gruppen als Einheiten organisiert, seien es Familien, Interessenverbände, Teams, Unternehmen oder Parteien. Die Gruppe kann zu einem wichtigen Teil unserer Identität werden, wobei wir uns selbst durch eine Gruppe definieren und einige Gruppenmerkmale und -normen in unsere Persönlichkeit übernehmen. Diese Präsentation nach außen durch Gruppenzugehörigkeit weckt bei Außenstehenden bestimmte Erwartungen, die sie mit der Gruppe als Ganzes verbinden. So kann sich ein Student außerhalb der Hochschule als „Student der FH Köln“ vorstellen, ein Deutscher im Ausland als „Deutscher“, ein Mitarbeiter von Bayer AG als „Bayer-Mitarbeiter“. Diese freiwillige Selbstpräsentation durch Gruppenzugehörigkeit setzt voraus, dass man eine positive Einstellung der entsprechenden Gruppe gegenüber hat (Prestige der Gruppenzugehörigkeit).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Swetlana Franken
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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