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ARD und ZDF spielen Reality TV, Kohl mag Röller, Gottschalk spricht mit Waigel, Schreinemakers heult

  • Manfred Gburek

Zusammenfassung

Paul Gartz ist pleite, wohnt aber trotzdem in einem schicken Haus und fährt Porsche. Sein Anlageberater ist ein schräger Vogel und fährt Ferrari. Als Privatdetektiv Joseph Matula den beiden zu nahe kommt, wird er — wie schon seit zehn Jahren alle paar Folgen in der ZDF-Krimiserie „Ein Fall für zwei“ — wieder einmal verprügelt. Der Werbemann von Gartz kokst; er bekommt seinen Stoff von einem Pizzataxi. Der Pleitier hat auf Empfehlung seines Anlageberaters irgendwelche dubiosen Geldgeschäfte in Luxemburg gemacht. Welche, bleibt bis zum Schluß des Serienfilms, in dessen Mittelpunkt eigentlich ein Mord steht, völlig offen. Ganz und gar nicht offen bleiben dagegen die Klischees, die an jenem Abend des 4. November 1994 über den Bildschirm flimmern: Schickeria, teure Autos, Drogen und krumme Geldgeschäfte in Luxemburg. So wie an fast allen Freitagabenden und darüber hinaus, wenn Papa, der sein Geld natürlich sauber verdient, sich nach getaner Wochenarbeit vor der Glotze zusammen mit Mama über die unsauberen Machenschaften anderer aufregen kann.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Manfred Gburek
    • 1
  1. 1.GrünwaldDeutschland

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