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Zufallsstichproben

  • Karl Bosch
Chapter
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Part of the vieweg studium book series (VSB, volume 27)

Zusammenfassung

In der beschreibenden Statistik haben wir Meßwerte (Stichprobenwerte) in Tabellen und Schaubildern übersichtlich dargestellt und aus ihnen Lageparameter, Streuungsmaße sowie die (empirische) Verteilungsfunktion abgeleitet. Wie diese Meßwerte im einzelnen gewonnen wurden, spielte dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, daß es sich um Meßwerte desselben Merkmals handelt. Bei der Begriffsbildung fällt sofort die Analogie zur Theorie der Zufallsvariablen in der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf. So wurden bereits gleiche Sprechweisen (z.B. „Verteilungsfunktion“ und „Varianz“) benutzt. Um Verwechslungen auszuschließen, haben wir jedoch in der Stichprobentheorie den Zusatz „empirisch“ hinzugefügt. Das Analogon zum (empirischen) Mittelwert ist der Erwartungswert einer Zufallsvariablen. Er wird manchmal auch kurz als „Mittelwert“ bezeichnet. Man hat für die jeweiligen verschiedenen Größen dieselbe Bezeichnung gewählt, da sie unter speziellen Voraussetzungen in einem gewissen Zusammenhang stehen. Diesen Zusammenhang verdeutlicht bereits die Tatsache, daß die Axiome der Wahrscheinlichkeiten auf den entsprechenden Eigenschaften der relativen Häufigkeiten fundieren.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Karl Bosch
    • 1
  1. 1.Stuttgart-HohenheimDeutschland

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